Heute ist der 27.01.2012 und du hast meine Seite um 22:42 Uhr aufgerufen.  Von April 2006 bis Mitte Dezember 2008 habe ich professionellen Gitarrenunterricht genommen und mein Ziel ist es, in spätestens 2097 Tagen richtig gut spielen zu können; dann sind meine Frau und ich zusammen 120 und es gibt eine Mörderfeier...   ;o))

Im April 2010

Ich spiele oft und lange sowohl Keyboard als auch Gitarre und werde immer kreativer, weil ich technisch besser geworden bin und mich nicht mehr so auf die Griffe konzentrieren muss. Von gut kann man sicher noch nicht reden; ich bin aber auf dem richtigen Weg.

Wenn es am schönsten ist soll man aufhören... - und im Moment ist es schön! Also mache ich hier Schluss mit meinem Blog und danke allen Lesern, die mich auf meinem steinigen Weg vom ersten Akkord bis jetzt begleitet haben.

Rock on!


03.03.2010

Gestern war mal wieder jammen angesagt: Zwei Gitarren und ein Bass.
Wir waren laut, wir waren schräg, wir waren chaotisch. Kurz gesagt: Es war ein herrlicher Abend!


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23.02.2010

Ich habe Freude am Spiel, ich habe Spaß an meinem Vox Floorboard, ich experimentiere viel, ich versuche mich an eigenen Akkordfolgen. Die Musik hat mich voll im Griff und ich liebe diesen Zustand!


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25.01.2010

Gibt's mich noch? Und ob!
Nachdem ich mir zum Geburtstag ein VOX-Tonelab gegönnt habe gibt es mit Sicherheit kein Ungeziefer mehr in meinem Übungskeller - die Viecher sind alle rausgeblasen oder haben wegen Tinnitus Suizid begangen!

Keine Ahnung ob mein Spiel in den letzten Monaten besser geworden ist - das müssen andere beurteilen. (Ich habe da ein wenig Hoffnung!) Lauter aber auf jeden Fall... ;o))


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27.12.2009

Manchmal muss man sich einfach mal ins Gedächtnis rufen, wie gut es einem eigentlich so geht!
Ich habe Spass an den Instrumenten und spiele häufiger als früher.
Am vierten Advent ist unser Chor in der Kirche aufgetreten und es war ein Erlebnis, das erste mal vor Leuten zu singen.
Kurz gesagt: Mir geht es musikalisch richtig gut!


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15.11.2009

Es passt so wie es ist! Der Chor macht richtig Spass und die gelegentlichen Treffen mit Peter zum jammen sind völlig stressfrei. So kann es gerne weitergehen!


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29.10.2009

Vor kurzem habe ich noch alleine in meinem Keller vor mich hin gespielt und jetzt probiere ich mich wieder mit einem anderen Gitarristen. Zusätzlich singe ich seit neuestem zusammen mit meiner Frau in einem gemischten Chor, in dem zwischen Kirchenlied und Schlager so ziemlich alles abgedeckt wird.

Man kann wirklich nicht sagen, dass es im Moment musikalisch bei mir nicht spannend zuginge!


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06.10.2009

Heureka - ich habe mich nach langer Zeit mal wieder mit einem anderen Gitarristen zusammengesetzt und wir haben - ja was eigentlich? Zusammen gespielt? Nee! Geübt? Auch nicht.
Wir haben einfach zusammengesessen und vor uns hin gespielt. Mal der eine eine Melodie und der andere hat dazu soliert - mal der andere. So fliessend und locker und ohne Anspruch, dass es einfach nur die entspannteste Jam-Session war, die ich je erleben durfte.

Mann was ist das schön, mal nicht alleine vor sich hin zu schrammeln! Ich hoffe, durch diesen Abend habe ich im Blog wieder was zu erzählen!


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03.09.2009 - Vorläufiges Ende des Blogs

In der letzten Zeit hat sich nicht viel verändert: Ich übe mässig, spiele viel und habe meinen Spass dabei; ändern wird sich daran wohl vorerst nichts.
Deshalb beende ich an dieser Stelle vorerst das Blog und fange erst wieder an zu berichten, wenn ich Anschluss an eine Band oder überhaupt an andere Musiker gefunden habe.

Danke für euer Interesse und (hoffentlich!) bis dann!


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04.-17.August 2009

Meine Musiklehrer würden am Rad drehen wenn sie mich abends an den Instrumenten erleben würden: Chaotisch wäre wohl noch die netteste Umschreibung!
Ich spiele irgendwas, ich rutsche von einem Lied in das nächste, ich spiele eine Strophe am Keyboard und die nächste an der Gitarre, Volkslieder mit Zerre, Rocksongs clean und fühle mich so was von gut dabei.
So what?


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27.Juli-03.August 2009

Ich habe plötzlich viele Kontakte zu anderen Musikern und das hat Folgen: Jeden Tag sitze ich am Keyboard und/oder spiele Gitarre. Völlig ungezwungen - einfach drauflos mit Spass inne Backen und positivem Blick in die Zukunft.


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21.-26.Juli 2009

Erstes Treffen und erstes Beschnuppern. Wir wollen es auf jeden Fall mal versuchen; unsere Banderfahrungen sind sehr unterschiedlich und es wird sicher nicht leicht.
Trotzdem: Ich freue mich darauf, endlich mal wieder mit anderen zusammen Musik zu machen.


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17.-20.Juli 2009

Ich hatte endlich mal wieder Kontakt zu anderen (mehr oder weniger) älteren Musikern, mit deen ich mich treffen werde.
Sofort war meine Laune besser und ich habe einmal das alte Songbook durchgespielt. Dabei wurde mir dann aber auch leider klar, warum ich die Band verlassen habe: Es reicht zum covern einfach nicht!


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08.-16.Juli 2009

Dank teilweise mistigem Wetter war unser Junghund in der Wohnung etwas nervig weil nicht ausgelastet. Folge: Für die Instrumente blieb leider nur wenig Zeit.
Andererseits drängt mich ja auch keiner. (Das ist mein schwacher Trost, wenn ich mal wieder die Band vermisse!)


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03.-07.Juli 2009

Einfach nur mit Spass gespielt!


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30.Juni-02.Juli 2009

Bei der letzten Eintragung war es eher spassig gemeint; heute glühen die Fingerkuppen wirklich! Entweder habe ich beim letzten Wechsel statt Saiten Bandsägen aufgezogen oder ich habe die Finger wirklich fliegen lassen.
Da es nicht blutet tippe ich doch mal auf letzteres... ;o))


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26.-29.Juni 2009

Was gibt es schöneres als zu der Musik von AC/DC zu solieren? (Na gut - bei den Stones mitspielen!!)
Einmal "The Razors Edge" durchlaufen lassen und dabei die Fingerkuppen zum glühen bringen hat jedenfalls was. Aber so richtig!


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18.-25.Juni 2009

Liegt's am Wetter? Ich bin jedenfalls nicht dazu fähig, irgendein Lied systematisch nach Buch zu lernen.
Stattdessen spiele ich am Keyboard oder an der Gitarre Melodien, die mir gerade in den Sinn kommen oder versuche mich an bekannten Liedern. Im Moment taste ich mich (im wahrsten Sinne des Wortes!) an Whole of the Moon von den Waterboys heran.


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13.-17.Juni 2009

Endlich mal wieder normal üben/spielen/lärmen - kurz gesagt: Mit unendlichem Spass musizieren! Wurde auch mal Zeit...


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01.-12.Juni 2009

Heute war seit Tagen mal wieder spielen angesagt. Die letzten Tage waren ka*** und ich hatte echt keinen Bock auf musizieren. War keine gute Zeit!


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26.-31.Mai 2009

Im Moment ist mit mir übungstechnisch echt nix anzufangen - ich will nur spielen. Hat sich also in der letzten Zeit nicht viel verändert. Was soll's - ich bin glücklich damit!


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22.-25.Mai 2009

Ich versuche mich in Stücke reinzuhören und sie dann umzusetzen - also eigentlich das, womit viele Gitarristen anfangen. Es hilft mir sehr, dass ich die Akkorde mittlerweile auch auf dem Keyboard hinkriege und damit experimentieren kann. Nachträglich noch mal: Danke für deine Geduld, Urs!


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18.-21.Mai 2009

Schei** was auf Übungen: Einfach nur spielen heisst die Devise. Was mir gerade in den Kopf kommt, was ich irgendwann mal gesummt habe - egal, nur Musik machen!


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12.-17.Mai 2009

Wo immer es passt nehme ich mir eine Auszeit und spiele einfach. Keyboard, Gitarre - ganz egal - einfach nur spielen!
Ich bin nach den letzten Wochen so was von ausgehungert nach Musik machen; das kann man jemandem, der mit musizieren nicht so viel am Hut hat wohl kaum erklären.


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30.April-11.Mai 2009

Ich bin in einer Zwickmühle: Die Musik bedeutet mir sehr viel - meine Hunde aber noch mehr.
Und so übe ich und schaue in die Augen speziell des Junghundes und die sagen "Spiel mit mir!" Das war's dann!

Im Moment ist mir ein glücklicher Hund einfach lieber als alle Instrumente! Eigentlich nicht nur im Moment...


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26.-29.April 2009

Ich habe immer abwechselnd am Keyboard und an der Gitarre (reichlich laut!) geübt/gespielt und dabei die Vergangenheit aus dem Kopf bekommen.
Vorbei ist vorbei und ich fange wieder von vorne an; die Musik ist mir zu wichtig um aufzugeben!


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21.-25.April 2009

Ich war Gast bei einer Gruppe von Gitarristen, die sich einmal in der Woche zu einer Akustik-Session treffen. Für mich eher ungewohnt; ich gehöre ja eigentlich mehr zur Stromgitarren-Fraktion.
Um es kurz zu machen: Es war wunderschön! Eine ganze Gruppe von Menschen ohne irgendwelche Niggeligkeiten, die einfach nur zusammen Gitarre spielen und dabei viel lachen.
Ein tolles Erlebnis!


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15.-20.April 2009

Es blieb in den letzten Tagen dank der Hunde leider nicht soo viel Zeit - das bisschen habe ich aber genutzt und so viel wie möglich Keyboard und auch wieder E-Gitarre gespielt. Es hat unendlich Spass gemacht!


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01.-14.April 2009

Der erste Schmerz ist vorbei und heute ist mir aufgefallen, dass ich in den letzten Wochen keine E-Gitarre angepackt habe, sondern nur auf klassischer oder Westerngitarre gespielt habe.
Wenn ich Psychologe wäre - was würde ich wohl dazu sagen? Abstand zur Bandmusik? Trennung vollzogen?
Um mal einen abgenudelten Satz zu strapazieren: Das Leben geht weiter - auch mein musikalisches.


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26.-31.März 2009

Einer der traurigsten Einträge in diesem Blog überhaupt: Ich habe unsere Band verlassen!

In der letzten Zeit wurde immer klarer, dass ich mit den Erfahrungen und dem Können der anderen trotz allen Übens einfach nicht mehr mithalten konnte und damit mehr bremste als half. Deswegen habe ich den schweren Entschluss gefasst, das Projekt nach fast zwei Jahren mit überwiegend positiven Eindrücken nicht weiter am Fortkommen zu hindern.

Der Entschluss war richtig und ich bereue ihn nicht - es tut trotzdem unendlich weh, denn die Band hat mir sehr viel bedeutet.

Im Moment habe ich jedenfalls den Spass an der Musik verloren; ich hoffe, dass er irgendwann zurückkommt.


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20.-25.März 2009

Unsere Band sucht immer noch einen Keyboarder. Es ist zum verzweifeln; scheinbar sind Keyboarder (in unserer Nähe) ausgestorben. Bedrohte Musikerart?? ;o))
Man wird tatsächlich nicht schlechter, wenn man Stücke immer und immer wieder probt - wer hätte das gedacht? Ganz im Ernst: Mit so drei/vier Stücken würde ich mich schon auf eine Bühne trauen. Mit voller Buxe - aber immerhin!


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12.-19.März 2009

Auf der Probe am Montag passierte ein grand malheur: Mit geradezu infernalischem Sound gab meine Fenix mir zu verstehen, dass sie sich nicht so recht wohl fühlte. Wie denn auch: Ein Kabel der Anschlussbuchse hatte sich gelöst. Glücklicherweise konnte ich mir für die Probe in der benachbarten Musikschule eine Gitarre ausleihen.
Der Fehler war am nächsten Tag mit Hilfe eines Elektronik-Lötkolbens schnell behoben. Und die Fenix sang wieder...


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05.-11.März 2009

So oft es unser Energiebündel zuließ habe ich geübt; in letzter Zeit ist er glücklicherweise grosszügiger geworden... ;o))
Bei der Probe am Montag war klar zu erkennen, dass wir auf dem richtigen Weg sind: So langsam klingen unsere Stücke schon professioneller. Was aber viel wichtiger ist: Wir haben zusammen immer noch grossen Spass!


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25.Februar-05.März 2009

Ohne mich rausreden zu wollen: Es gab ne Menge, was mich den Gitarren ferngehalten hat. Klingt prosaisch, gelle?
Im Ernst: Erkältung, Familiendinge und nicht zuletzt unser Junghund brauchten ihre Zeit, die mir dann an den Saiten fehlte. Trotzdem habe ich geübt und muss gerade jetzt oft an meine Anfangszeit und die Probleme speziell mit den Barregriffen denken. Im Moment haben wir in der Band Lieder, die fast nur aus Barregriffen in allen möglichen Lagen bestehen. Noch vor einem Jahr wäre das für mich undenkbar gewesen. Fazit: Auch wenn es bei mir langsam geht - irgendwann kommen die Fortschritte!


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20.-24.Februar 2009

Ich habe sowohl auf akustischen Gitarren als auch "elektrisch" geübt. Leichte Verbesserungen in meinem Anschlag sind zu spüren.
Unsere Karnevals-Bandprobe hat unendlich Spass gemacht und manche Sachen hörten sich schon richtig gut an. Man kann uns viel nachsagen - aber nicht, dass wir keinen Foffo im Spiel hätten! (Foffo ist ein Ausdruck meines ehemaligen Gitarrenlehrers und bedeutet so viel wie Schmackes oder Druck.)


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15.-20.Februar 2009

Durch Familienfeiern bin ich nicht regelmässig zum üben gekommen. Heute aber ging es los: Vor den Modelling-Amp noch ein Wah-Wah durchgeschleift, (kleinen) Amp auf Anschlag und dann aber!
So langsam höre ich wieder was; hat aber gedauert.


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12.-14.Februar 2009

Am Samstag habe ich mal so richtig die Sau rausgelassen: Black Ice von AC/DC rein und dann soliert bis die Finger glühten. Manches passte sogar und es hat einen mörderischen Spaß gemacht!
Kleine Anekdote am Rande: Kalle mag keine hohen Töne. Resultat: Kopf in den Nacken und einen auf Wolf gemacht. Bei AC/DC gar nicht mal so unpassend... ;o))


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05.-11.Februar 2009

Dank unseres neuen Sonnenscheins bin ich nicht sehr viel zum üben oder spielen gekommen. Das muss sich erst wieder einpendeln.


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01.-04.Februar 2009

Auf der Probe war ich ohne Leadgitarristen etwas aufgeschmissen; mit viel gutem Willen haben wir dann aber doch noch was zu Stande gebracht. Ich habe noch reichlich Handicaps - ein bisschen was bekomme ich aber auch schon alleine hin.
Betonung auf "ein bisschen"... ;o))


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25.-31.Januar 2009

Sowohl am Keyboard als auch an der Gitarre habe ich täglich gespielt.
Ohne Mitspieler wird das aber nicht so recht was; ich bin der typische Bandmusiker oder besser in-der-Band-Lerner - als Einzelkämpfer werde ich nie was!


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23.-24.Januar 2009

Ich übe weiter Läufe und Tonleitern; dazu kommen noch Anschlagtechniken und das Einarbeiten in verschiedene Rhythmen.
Genau - wie ganz am Anfang im Unterricht. Schaden kann es jedenfalls nicht.


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22.Januar 2009

Nach der langen Krankenpause fange ich quasi von vorne an und übe Läufe und Tonleitern.
Die Finger haben es auch bitter nötig!


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19.-21.Januar 2009

Immer noch ein wenig Kopfschmerzen und steife Gelenke - trotzdem habe ich heute (am 21.) endlich wieder Gitarre und auch Keyboard gespielt.
Mann war das schön!


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12.-18.Januar 2009

Schwere Erkältung? Grippe? Was es auch war: Dank schmerzender Gelenke, triefenden Augen und veritablen Hustenanfällen war an musizieren überhaupt nicht zu denken.
Ich hoffe, dass der Sche*** jetzt vorbei ist und bald wieder alles normal läuft.


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22.Dezember 2008-11.Januar 2009

Kein Unterricht mehr, im Moment keine Proben - Musikanarchie... ;o))
Ganz so schlimm ist es nicht. Wann immer es passte habe ich gespielt; Gitarre oder Keyboard und oft beides im Wechsel.
Man kann über diese Art, sich nicht ganz auf ein Instrument zu konzentrieren denken was man will: Ich bin der festen Überzeugung, dass man aus beiden Welten etwas mitnimmt. Mir ist auf jeden Fall am Keyboard schon mal was klar geworden, über das ich bei der Gitarre lange gegrübelt habe; umgedreht war es genau so.
Ist ja eigentlich auch kein Wunder: Die Tonleitern bleiben immer die gleichen. Manchmal blicke ich bei einer Tonfolge aber einfach besser durch, wenn ich die schwarzen Tasten vor mir sehe und ab und an hilft der Blick auf die Saiten.


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11.November-21.Dezember 2008

So langsam kehrt die Lust am Instrument zurück.
Nachdem ich mir auch bei der Band eine Auszeit genommen habe um den Kopf wieder klar zu kriegen ist jeder Zwang zum üben weg.
Das bedeutet, dass ich relativ locker an meine Tonleitern und Soli gehen kann.
Im neuen Jahr möchte ich gerne wieder voll dabei sein!


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22.November-10.Dezember 2008

Es hat mich erwischt: Ich habe den Herbstblues!
Aus bestimmten Gründen kann ich nicht mehr meinen liebgewonnenen Gitarrenunterricht besuchen, meine Hunde sind alt und bei einem kann es jeden Tag so weit sein - keine fröhlichen Zeiten eben.
Ein Lichtblick bleibt: Ich kapiere langsam aber sicher die Theorie, die mir Urs in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren versucht hat näherzubringen.
Ich kann es nicht leugnen: Zu den Blitzmerkern gehöre ich nun wirklich nicht... ;o))
Ich denke auf jeden Fall mit viel Freude an die vielen Stunden zurück, in denen ich die Geheimnisse der berühmten sechs Saiten immer mehr entschlüsselt habe. Nachträglich: Chapeau, Urs! Nicht jeder hätte die Geduld aufgebracht, die du so reichlich investiert hast!


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15.-21.November 2008

Auch wenn ich es noch nicht so richtig beherrsche - ich baue immer wieder kleine Licks in mein Spiel ein.
Nicht unbedingt die Brüller; die Hauptsache ist aber, dass ich mich an solche Gimmicks gewöhne.


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06.-14.November 2008

Der neue Sänger macht sich; trotzdem freue ich mich auf die Wiederkehr unserer Sängerin aus der Kur.
Mein gitarristisches Leben besteht nur noch aus Solo-Versuchen. Ich erkläre hiermit das kommende Jahr 2009 zum Jahr des Solos. ;o))
Der Knoten muss doch mal platzen!


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30.Oktober-05.November 2008

Bei der Probe hat sich ein Sänger vorgestellt. Hat ganz gut geklappt - mal sehen, ob er wiederkommt.
The never-ending-story: Herbert und im Unterricht solieren...
Ich kriege es einfach nicht gebacken, auf Befehl zu solieren! Das wird in Zukunft das Thema sein, mit dem ich mich am meissten beschäftigen werde (und muss!)
Ein Anfang ist gemacht: Ich habe zu Hause kleine Licks bis zum Fingerbluten geübt - und das ist wirklich nur ein ganz kleines bisschen übertrieben! Na ja... ;o))


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25.-29.Oktober 2008

Leider mussten wir wieder ohne Sängerin proben - trotzdem war der Abend gelungen. Einige Sachen kommen bei uns schon ganz gut.
Im Unterricht haben wir Licks durchgenommen; in dieser Richtung habe ich ein wirklich grosses Defizit.
Ich versuche deshalb beim üben am Ende von Akkordfolgen ein kleines Solo einfliessen zu lassen.
Für Könner ein Witz - für mich neu und deshalb noch sehr stoppelig.


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20.-24.Oktober 2008

Probe war normal - aber ohne Sängerin. Unterricht war gut weil lehrreich und zuhause war gut weil mit Spass dabei. Telegrammstil? Jau... ;o))


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16.-19.Oktober 2008

Kurz und knapp: Die neue CD "Black Ice" von AC/DC aufgelegt, Amp auf volle Pulle und ein Solo nach dem anderen versucht. Manche waren gar nicht mal so übel!


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11.-15.Oktober 2008

Die letzte Probe war gut; unsere Aushilfssängerin(?) war Ruck-Zuck integriert. So langsam wird es was mit der Band.
Beim Unterricht habe ich mit Freude bemerkt, dass ich bei der Theorie mittlerweile so etliches kapiert habe.
Fazit: Gelungene Tage!


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08.-10.Oktober 2008

Wir wollen "Wonderwall von Oasis" covern und deswegen habe ich es in den letzten Tagen andauernd auf der Westerngitarre gespielt. Elektrisch klingt das irgendwie nicht.
"And after all - you're my wonderwall..."


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01.-07.Oktober 2008

Ein elektrische Woche: Laut war angesagt - und zwar richtig laut! Kein Staub mehr auf dem Amp... ;o))
Auch bei der gestrigen Probe war die Band nicht komplett; da kann man halt nur das beste draus machen. Haben wir!


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25.-30.September 2008

Zu Hause habe ich viel auf der Westerngitarre gespielt; manchmal ist mir einfach nicht nach verstärkt.
Die Probe gestern war trotz eingeschränkter Mannschaft nicht schlecht - mit etwas mehr Ruhe kann man die Möglichkeiten besser ausloten und zu schwierige Stücke gleich wieder vergessen. Try and error...


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17.-24.September 2008

Das solieren tritt immer mehr in den Vordergrund; macht ja auch Spass!
Beim Gitarrenunterricht habe ich wieder eine Hürde genommen und die Sache mit dem Aufbau der Vierklänge kapiert. Sinnigerweise am Klavier; manches ist wirklich einfacher auf einer Tastatur zu kapieren als auf dem Griffbrett einer Gitarre.
Fast vergessen: Der Probenabend war klasse. Nach dem probieren von einigen neuen Liedern kam zum Schluss ein entspanntes jammen. Schöner kann eine Probe nicht enden!


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12.-16.September 2008

Nettes Wochenende mit viel solieren, ein druckvoller Probenabend und wieder ist (trotz Theoriestoff!) ein bisschen was beim Unterricht hängengeblieben; was will man mehr?


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06.-11.September 2008

So langsam muss ich wieder die Kurve kriegen; statt wie in der Vergangenheit überhaupt nicht versuche ich mich jetzt andauernd am solieren. Wo ist der Mittelweg - hat ihn einer gesehen?? ;o))
Die Probe am Montag war etwas chaotisch, da Gesang und Bass fehlten. Zumindest haben wir viel probiert - kann auch nicht falsch sein!
Im Unterricht stand das solieren im Vordergrund plus der Aufbau der einzelnen Tonleitern von wegen Vorzeichen und so. Ich habe immer noch nicht alles kapiert, komme der Sache aber schon merklich näher!


Oben Oben


01.-05.September 2008

Die Woche fing gut an; trotz aller kleinen Fehler beim Intro, beim einsetzen oder auch am Schluss der jeweiligen Lieder kam alles mit Schmackes und Lust rüber. Eine schöne Probe!
Der Unterricht am nächsten Tag war auch klasse; auch wenn nur 10% der Theorie hängengeblieben sind hat es sich gelohnt. 9mal noch und ich kann es... ;o))


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30.-31.August 2008

Ein kreatives Wochenende - ganz eindeutig! Ich habe sogar mehrmals am Tag gespielt und was am besten ist: Der Solierknoten scheint geplatzt zu sein!
Das heisst jetzt nicht, dass ich solieren kann, sondern dass ich die Scheu vor dem Versuch aufgegeben habe. Ich versuche immer wieder, an manchen Stellen von Liedern ein kleines Solo einzufügen. Klappt nicht immer - aber die paar mal, wenn es sich mal halbwegs gut anhört, bauen mich auf.


Oben Oben


22.-29.August 2008

Erstens kommt es anders...
Nix mit Wagen - unglaubliche Geschichte - lassen wir's! Die Sucherei geht jedenfalls weiter und kostet Zeit und Nerven.
Die Probe am Montag war dank zweier Ausfälle mit gebremstem Schaum. Kurz gesagt: Die letzte Woche war nicht sooo prickelnd!
Trotzdem (oder gerade deswegen?) habe ich mir heute meine Tele (offen G) geschnappt und den Keith gemacht. Nix mit üben, nix mit "richtigen" Liedern - einfach volle Pulle mit Drumbegleitung und Bodentreter Spass gehabt.
Selbst unser schon fast taube Hund Rocky hat fluchtartig den Keller verlassen - das heisst was! ;o))


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16.-21.August 2008

Am 16. haben wir einen Geburtstag mit Livemusik gefeiert - sowas ist immer ein Erlebnis! Bis auf den Unterricht war nicht sooo viel mit üben; unsere Autosuche war verdammt zeitaufwendig.
Egal - jetzt haben wir einen Wagen gefunden und das Leben läuft wieder regelmässiger. Hoffe ich doch...


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13.-15.August 2008

13.= Keyboardunterricht, 14.= Besuch eines grossen Gitarrenhändlers mit Sabber in den Mundwinkeln. 15.= Einen Grossteil des Nachmittags mit Lust und Liebe geübt und gespielt - was will man mehr?


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07.-12.August 2008

Sche*** Woche - nix mit üben. Es gibt so Zeiten...
Dafür war unsere Probe gestern richtig gut, obwohl wir praktisch zur Hälfte aus Neueinsteigern bestanden. Aber die Stimmung passte - und das bringt es!
Auch der erste Unterricht nach den Sommerferien war heute sehr erbaulich; insgesamt also ein erfreulicher Schluss einer in der letzten Woche unerfreulichen Zeit.


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31.Juli-06.August 2008

Es kam so einiges dazwischen - positives und negatives. Was aber eigentlich egal war, denn beides hat mich vom üben abgehalten.
Ein bisschen habe ich aber trotzdem so oft wie möglich gespielt. Immerhin...


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28.-30.Juli 2008

Faul war ich jedenfalls nicht. Ob Westerngitarre oder elektrische, ob Bass oder Keyboard - ich habe an allem geübt.
Ob es was bringt ist 'ne andere Frage; getan habe ich jedenfalls was!


Oben Oben


23.-27.Juli 2008

An einem Tag konsequent die Grundübungen durchgespielt und sonst nix - am nächsten nur gespielt - heute morgen konzentriert geübt und abends gespielt.
Man kann nicht sagen, dass ich in letzter Zeit nur eingefahrene Wege beschreite... ;o))


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17.-22.Juli 2008

Im Moment macht mir das Spielen richtig Spass; ich muss aber zugeben, dass die "Grundübungen" dafür zu kurz kommen.


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13.-16.Juli 2008

Nach einem wirklich guten Probenabend macht das üben wieder richtig Spass.
Ich habe sogar seit langer Zeit mal wieder die offen G - gestimmte Tele umgehängt und ein wenig auf Keith gemacht. Ein bisschen besser bin ich schon geworden - es ist noch Hoffnung... ;o))


Oben Oben


09.-12.Juli 2008

Ein Todesfall in der Familie - da gab es in den letzten Tagen natürlich wichtigere Dinge als die Gitarre.
Ausserdem war gestern mal wieder ein "Bandessen" angesagt mit gleichzeitigem beschnuppern eines neuen Gitarristen.
Heute ist eine Party bei Freunden; morgen wird aber garantiert wieder geübt!


Oben Oben


02.-08.Juli 2008

Bisher habe ich beim üben immer clean gespielt. Also ich sowieso - ich meine die Amp-Einstellung... ;o))
Im Ernst: Ich fand, dass man so besser seine Fehler hört und die Finger sorgfältiger aufsetzt.
Nachdem ich aber meinen neuen Bodentreter (Digitech RP70) dazwischengeschaltet habe gönne ich mir ab und an auch mal ein paar Tonleitern mit Zerre. Mag übungstechnisch nicht so toll sein - macht aber viel mehr Spass und dadurch übt man länger. Hat also auch was!


Oben Oben


22.Juni-01.Juli 2008

Kurzurlaub, Sommerpause beim Unterricht und ein familiärer Notfall am Probenabend - in der letzten Zeit tat sich wahrlich nicht allzu viel an der Gitarre und am Keyboard.
Angeblich sollen sich solche Pausen manchmal ja durchaus positiv auswirken; warten wir es mal ab!


Oben Oben


21.Juni 2008

Die Griffe von Substitute immer wieder bis zum Abwinken - das hätte ich gemütsmässig vor einiger Zeit noch gar nicht geschafft! Müdigkeit ist wirklich Gift für konzentriertes üben; da macht man mehr kaputt als das es was bringt.
So wie gestern und heute kann es jedenfalls weitergehen!


Oben Oben


20.Juni 2008

In der nächsten Nacht bin ich zum letzten mal unterwegs; alleine der Gedanke daran macht mich schon munterer und ich habe heute nach langer Zeit mal wieder Grundübungen durchgezogen.
Immerhin so lange bis mein Handgelenk mir deutlich klarmachte, dass aufhören besser wäre.


Oben Oben


15.-19.Juni 2008

Wie sang die Dschungelband in den '70ern so schön: Eine Rockband ist ein einziges Auf und Ab..." Wo sie recht hatten...
Kaum hat man sich in einige Stücke reingearbeitet gehen Bandmitglieder. Teils mit nachvollziehbaren Begründungen, teils... - egal! Jedenfalls steht man wieder am Anfang und fängt neu an.
Und damit sind wir beim "Auf": Passenderweise lernt man wieder neue Leute kennen, die sich unsere Chaostruppe zumindest mal ansehen wollen. Für Kommunikation ist so jedenfalls immer gesorgt... ;o))
Meinen Nachtjob habe ich gekündigt und hoffe, dass ich mich so von einem Tageszombie wieder zurück zu einem halbwegs normalen Menschen entwickle und wieder mit Spass und ohne Gähnen üben kann!


Oben Oben


06.-14.Juni 2008

So peu a peu komme ich wieder in die Puschen und das erste mal, seit ich zu den Musikunterrichten gehe, freue ich mich auf die Grosse Ferien-Pause: Meine Batterien wollen mal wieder aufgeladen werden.
Dazu gehört auch, dass ich meinen Nebenjob in der Nacht aufgeben werde. Der ständig unterbrochene Schlaf macht mich langsam zu einem Zombie!


Oben Oben


30.Mai-05.Juni 2008

Es ist nicht leicht einzugestehen, aber: Ich habe mich übernommen! Gitarrenunterricht und üben und Keyboardunterricht und üben habe ich ja noch unter einen Hut bekommen; das ganze jetzt noch mit den Stücken für die Band und die Proben selber unter einen Hut zu bekommen ist hammerhart.
Ich muss mir was einfallen lassen, sonst komme ich bei allen Disziplinen unter die Räder.


Oben Oben


20.-29.Mai 2008

Probe - Pause - Unterricht - Pause. Wie man wohl erkennen kann ist immer noch keine Kontinuität beim spielen eingekehrt sprich täglich war nicht.
Das soll nicht heissen, dass ich gar nicht geübt hätte! Es war aber nicht methodisch - und das muss mehr in den Vordergrund.
Heute habe ich jedenfalls viel Theorie durchgezogen (die Tonleitern auswendig aufsagen) und mich dann in der Praxis den verschiedenen Tonleitern auf der Gitarre gewidmet. Und wie mir die Uhr gerade bestätigt auch ganz schön lange!


Oben Oben


13.-19.Mai 2008

Ein Fleisskärtchen habe ich mir in den vergangenen Tagen sicher nicht verdient...
Schämen muss ich mich andererseits aber auch nicht, denn in der wenigen freien Zeit habe ich so oft wie möglich zur Gitarre oder zum Keyboard gegriffen.
Es wird dringend Zeit für neue Proben - "wer rastet der rostet" gilt ganz eindeutig auch beim musizieren!


Oben Oben


5.-12.Mai 2008

Heute am 12. habe ich seit langer Zeit mal wieder zur Gitarre gegriffen. Nicht aus einem Muss heraus, sondern einfach weil ich wollte und Spass daran hatte.
In der letzten Zeit nagte so einiges an meiner Psyche und deshalb habe ich mich, wenn ich denn überhaupt geübt habe, dazu zwingen müssen.
Die Sache hat sich jetzt erledigt und der Kopf ist wieder frei.
Nach einer grösseren Pause sind die Finger erst mal so was von unbeweglich; solche Aussetzer werde ich in Zukunft tunlichst vermeiden!


Oben Oben


29.April-5.Mai 2008

Leider gab es in der letzten Woche kaum Gelegenheit in die Saiten zu greifen. Krankenhausbesuche, Kurzurlaub und etliches mehr: Unterricht und Probe - mehr war nicht.
Heute habe ich wenigstens etwas gespielt; ich muss aber zugeben, dass es weniger wegen Pflichterfüllung oder Wollen war sondern mehr um mein Gewissen zu beruhigen und um morgen im Unterricht sagen zu können: Klar habe ich geübt... ;o))


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18.-28.April 2008

Lange nichts mehr geschrieben, gelle? Woran lag es?
Zum einen am verstärkten Pollenflug; ich hatte einfach keine Lust, dauernd auf meine allerliebste Gitarre zu ... - sagen wir mal vorsichtig - zu niesen.
Dazu kamen einige Termine, die nicht abgesagt werden konnten. Mein schlechtes Gewissen, weil ich meine Übungen am Keyboard lange Zeit sehr vernachlässigt hatte und deshalb öfter mal an die Tasten gegangen bin. Und...
Was soll die Suche nach Gründen - in letzter Zeit war ausserhalb des Unterrichts und der Proben einfach nicht viel los mit der Gitarre. Punktum!


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12.-17.April 2008

Ich bin endlich mit mir im reinen, denn ich akzeptiere meine Probleme und erkenne die Sachen an, die ich bis jetzt gelernt habe und auch kann.
Klingt nach hehren Worten, ist aber einfach eine für mich sehr wichtige Umstellung in der Rübe. Bisher habe ich mit jedem bisschen gehadert, das ich nicht sofort spielen konnte oder das auch auf die Dauer sehr schwer war. Jetzt sage ich mir: Na und? Auch das bekomme ich hin! Nicht so schnell wie andere - ich brauche für manche Dinge eben länger. Aber ich bekomme es hin.
Das ist jetzt kein Zweckoptimismus oder Selbstbetrug, sondern einfach eine Erkenntnis aus der Vergangenheit. Was habe ich noch vor einiger Zeit Probleme mit so manchen Griffen gehabt und wäre daran fast verzweifelt. Und jetzt? Ich spiele sie einfach, weil ich sie durch viel Übung gelernt habe. Sehr langsam aber gelernt. Und so ist es auch mit anderen Sachen.

Was soll ich sagen: Seit dieser Erkenntnis macht Musik mir noch mehr Spass, weil der kleine Teufel Selbstzweifel von meiner Schulter verschwunden ist. Nicht ganz - aber seine Besuche sind eher selten geworden und damit kann ich leben!


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05.-11.April 2008

Mein Optimismus hält an: Ich bin zwar von einem auch nur halbwegs guten Gitarristen noch weit entfernt, nähere mich aber stetig meinem Wunschziel.
Einige Probleme, die mich in der Vergangenheit immer wieder zurückgeworfen haben, sind mittlerweile keine mehr und das erleichtert das üben und spielen natürlich ungeheuer.
Ich denke (hoffe?), dass ich in einem Jahr so weit bin eher an meinem Stil als noch an der Technik schrauben zu müssen.


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31.März-04.April 2008

Vorsichtiger Optimismus ist angesagt: So langsam finde ich mich in der Welt der Soli und Riffs zurecht. Zwar noch mit Anleitung und nicht aus dem Gefühl heraus - aber immerhin.
Ausserdem haben mir sowohl mein Gitarrenlehrer als auch meine Keyboardlehrerin Mut gemacht: Ich wäre ihrer Meinung nach keinesfalls unmusikalisch, sondern erwarte einfach zu viel zu schnell.
Ich muss mich mit der Tatsache endgültig vertraut machen: Ab einem gewissen Alter dauert alles viel länger.
Hoffentlich kommt das Können noch vor dem Rollator... ;o))


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30.März 2008

Bissken besser ist es schon geworden mit dem Gelenk und prompt hatte ich Lust, ein wenig auf dem Bass zu spielen. Sofort mit hohem Anspruch: Kleine Bassläufe in AC/DC reinzuspielen. Na ja...
Danach hat es noch ein wenig für die Gitarre gereicht und zum Schluss sogar noch für ein paar Minuten auf dem Keyboard.
Sicher alles nicht sehr produktiv - ich hatte aber einfach Lust dazu!


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23.-26.März 2008

Das dusselige Handgelenk schmerzt immer noch tierisch! Trotzdem habe ich - nach ein paar halbherzigen Versuchen in den letzten Tagen - heute mit unendlich Spass an der Sache gespielt. Klar - vieles ist immer noch völlig unausgegoren; ein paar Melodien aus einem momentanen Gefühl her hörten sich aber gar nicht mal so schlecht an.
Ohne Zwang dahinter und einfach aus den Fingern heraus kann man eben so richtig kreativ sein!


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18.-22.März 2008

Weiss der Teufel warum mein linkes Handgelenk seit einer Woche höllisch schmerzt! Jedenfalls hatte das zur Folge, dass ich nur in bescheidenem Rahmen üben konnte. Es reichte aber für einige Übungen und Läufe; heute habe ich mich sogar nach langer Zeit wieder mal an den Bass gewagt. Der macht zwar an einem kleinen Gitarrenverstärker nicht viel her - für kleine Übungen reicht es aber allemal.


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15.-17.März 2008

Bei der Probe haben wir das erste mal mit Bassmann gespielt. Wow - das war genau so eine Bereicherung wie vor ein paar Wochen das neu dazugekommene Schlagzeug. Ohne hat man gar nicht so gemerkt was da gefehlt hat; eine Komplettbesetzung hat schon was!
Die letzten beiden Tage habe ich für Griffübungen genutzt. Die habe ich in der letzten Zeit zwar ab und an gemacht - aber viel zu wenig. Es war noch nicht mal langweilig; wenn man Erfolge sieht oder besser hört macht es Spass.
Immer noch ein Sorgenkind: H-Dur. Ich arbeite dran, alle drei Finger in einen Bund zu bekommen.


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13.-14.März 2008

Gestern war nix mit üben - mein Handgelenk war verstaucht. Heute habe ich mit Hilfe von haufenweise Voltaren und einer Manschette aber wieder gespielt - und gar nicht mal wenig! Die Finger haben zwar nicht gerade geblutet - viel hat aber auch nicht gefehlt... ;o))


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06.-12.März 2008

In den letzten Tagen komme ich nicht so oft zum üben wie ich möchte, denn ich bin einfach zu kaputt. Frühjahrsmüdigkeit? Die Arbeit in der Nacht mit unregelmässigem Schlaf?
Gestern im Unterricht haben wir uns hauptsächlich mit Tonleitern beschäftigt. Eigentlich hatten wir das vor über einem Jahr schon mal; ich musste aber feststellen, dass da im Laufe der Zeit so einiges in meinem Oberstübchen verlorengegangen ist.
Folgerichtig habe ich mich dann heute, nachdem ich das Intro zu "Walk the line" herausgearbeitet hatte, nur mit den Tonleitern in verschiedenen Lagen beschäftigt. Dazu habe ich in den nächsten Wochen auch noch viel Zeit, denn dank des Osterurlaubs fällt der Unterricht aus und so einige aus der Truppe sind auch weg.


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02.-05.März 2008

Eigentlich bestimmt im Moment nur ein Thema mein üben: Anschlagtechniken. Wenn ich schon schrammel, soll es wenigstens im Takt sein. Thema kleineres Übel... ;o))
Im Ernst: Den Hauptteil der Zeit an der Gitarre verbringe ich mit Begleitung des Rhythmusgerätes und dem Versuch, ein wenig Groove in meinen Anschlag zu bekommen.
Im Unterricht gestern war das auch das Hauptthema - zusammen mit dem Versuch, mir die Geheimnisse des stimmens nach Gehör näherzubringen. Zumindest habe ich den physikalischen Hintergrund verstanden; mal sehen ob ich das Ganze mit der Zeit auch umsetzen kann.
Als Belohnung für ihre Geduld bei meinen langweiligen Übungen hat meine Fenix heute - nachdem ich sie grundlich gereinigt und das Griffbrett mit Pflegeöl eingerieben habe - neue Saiten spendiert bekommen.
Ob es wohl der Spielqualität dient? Man soll die Hoffnung nie aufgeben!


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01.März 2008

Erst einmal gemischte Gefühle vor der Probe: Unsere Sängerin war krank und damit stand ein "Herrenspiel" an. Nach der Pflicht - drei Stücke die wir bis Ende Mai draufhaben müssen/wollen - kam die Kür: Die Lords und natürlich "Hey Joe" vom Meister. Drei Gitarren und das Schlagzeug und jede Menge Spass - so muss eine Senioren-Probe enden! ;o))


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28/29.Februar 2008

Nur Anschlagtechnik - bis zum Fingerkrampf. Natürlich auch mit Griffwechseln; darauf habe ich heute aber nicht so einen Wert gelegt. Erst morgen will ich die Originalgriffe von "Substitute" zusammen mit der Anschlagtechnik versuchen.


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24.-27.Februar 2008

Im Unterricht wollte ich nur eins: Takt bzw. Anschlagtechniken üben - und das bei einem ganz bestimmten Lied. Bei unseren Bandproben klappt das besser als von Lied zu Lied zu springen - warum also nicht auch im Unterricht und zu Hause?
Heute habe ich also nichts anderes als eine einzige Anschlagtechnik geübt. Stundenlang und ohne Abwechslung. Klingt zwar erst langweilig; wenn man aber die ersten Fortschritte bemerkt macht es richtig Spass.
Irgendwie muss ich meinen (berechtigten!) Spitznamen "Schrammelman" doch mal loswerden.


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20.-23.Februar 2008

Unterricht fiel diese Woche aus, weil der Coach sich krankgemeldet hat. An einigen Tagen war ich durch ein gewaltiges Schlafdefizit auch nicht in der Stimmung, abends so richtig intensiv zu üben. Um so verblüffender war es, dass unsere Probe am Samstag richtig gut war.
Unser neues Konzept des konzentrierens auf ein/zwei Stücke zeigt Früchte und macht wider Erwarten auch Spass.
Wurde auch Zeit - wir brauchten ein Erfolgserlebnis.
So wie sich noch bis vor einiger Zeit F-Dur als Problem durch dieses Tagebuch zog ist es jetzt mein Schrammeln. Mich lässt das "Lagerfeuer" einfach nicht los; da muss ich am meissten von allem dran arbeiten. <-Tolles Deutsch... ;o))


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15.-19.Februar 2008

Es ist die Zeit des Umbruchs - so könnte man die letzten Tage beschreiben. Das unbeschwerte spielen ist vorbei, denn wir wollen in unsere Proben mit der Band langsam etwas Professionalität bringen.
Bisher eher ein anarchisches Treffen von Musikbegeisterten mit dem zu erwartenden "Erfolg" wollen wir uns nun ernsthaft um den Aufbau von Stücken und um die gewissenhafte Umsetzung kümmern.
Für einige von uns ist das absolutes Neuland und wir werden uns sicher schwertun; im Sinne von Weiterkommen mit der Band ist das aber eine logische Anforderung, der wir uns stellen müssen.


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14.Februar 2008

Stundenlang alle möglichen alten Hits gehört und versucht mitzuspielen - sowohl die Akkorde als auch die Soli. Ab und an treffe ich die richtigen Töne und es macht richtig Spass; leider überwiegen aber (noch) die schiefen Töne. Was soll's - ich muss halt stetig die Prozentzahl der Treffer erhöhen. Schon aus Rücksicht auf meine Ohren wäre das sicher nicht schlecht... ;o))


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07.-13.Februar 2008

Sowohl bei der letzten Probe als auch beim Unterricht wurde wieder klar: Einiges habe ich im Laufe der Zeit gelernt und kann es auch umsetzen. Andererseits stelle ich mich bei manchen relativ einfachen Sachen an, als ob ich Holzfinger und einen mit Stroh gefüllten Kopf hätte.
Was immer wieder klar zu beobachten ist: Bei Stücken die mir viel bedeuten klappt es oft am schlechtesten. Es ist, als ob ich vor lauter Ehrfurcht zittrige Finger bekomme. Klingt sicher saublöd - ist aber so.


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04.-06.Februar 2008

So wie es aussieht war seit langer Zeit mal wieder eine Umstellung fällig: Mein üben hat sich stark geändert! Bis vor kurzem habe ich mich beim üben eher auf saubere Akkorde und das greifen von Single-Notes ohne schnarren der Saite konzentriert.
Seit einiger Zeit geht es aber fast nur noch um Phrasierungen und ich bin mir nicht sicher, ob ich damit nicht schon viel eher hätte anfangen sollen. Andererseits nützt die beste Slide-, Hammer- oder WasWeissIch - Technik nicht viel, wenn man noch sehr unsicher greift.
Ist ja auch egal - et iss wiät iss.
Mal sehen was daraus wird!


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03.Februar 2008

Ich war heute gut drauf und nach einer insgesamt gelungenen Probe gestern habe ich mich heute an so ziemlich allem probiert: muten, ziehen, kleine Vibrati, ansonsten gemiedene Griffe - und alles machte richtig Laune!
Es war sicher nicht perfekt; die Hauptsache ist aber wohl, dass man solche noch ungewohnten Dinge zwar systematisch aber mit "Spass inne Backen" angeht. Und den hatte ich reichlich!


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02.Februar 2008

Die Probe war etwas konfus, weil unser gewohntes Übungsmaterial wegen der Krankheit unserer Sängerin (The Voice) nicht so recht passte. Trotzdem kamen ein paar ganz gute Sachen dabei rum; am schönsten war ein aus ein paar angespielten Tönen entstandenes "Hey Joe", in das sich nach und nach alle einklinkten. Jamsession im kleinsten Kreis!


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01.Februar 2008

Nach einem extrem langen Tag blieb nicht viel Zeit zum üben; ausserdem bin ich völlig geschafft. Hoffentlich bin ich morgen bei der Probe wieder besser drauf!


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30.Januar 2008

Das dämpfen bei dem Funk-Takt macht mir Probleme; nach einiger Zeit wurde es aber schon besser. Das sollte ich hinkriegen!


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29.Januar 2008

Im Unterricht ging es auf meinen Wunsch hin wieder nur um Taktgefühl; in diesem Fall speziell um die Begleitung für "I will survive" von Gloria Gaynor. Muss ich doch tatsächlich auf meine alten Tage noch funky werden... ;o))


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26.Januar 2008

Das erste mal in einem professionellen Proberaum gespielt! Der absolute Hammer - über eine vernünftige PA, hochwertige Amps und Mikrofone und vor allen Dingen mit Schlagzeug hört sich alles gleich viel besser an. Da bessert sich nicht nur die Laune; komischerweise spielt man auch gleich ein wenig grooviger.


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23.Januar 2008

Ganz gegen meine sonstigen Gepflogenheiten habe ich heute nur mit Zerre gespielt. Wenn man sich an Phrasierungen versuchen will kommt das einfach besser!
Was soll ich sagen: Das üben hat nach langer Zeit mal wieder so richtigrichtig Spass gemacht. Hendrix oder AC/DC ohne Zerre - das passt ja auch nun wirklich nicht, oder?


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22.Januar 2008

Im Unterricht ging Urs auf meinen Wunsch ein, in mein noch hölzernes Spiel ein wenig Gefühl zu bekommen. Da helfen auch kleine Tipps ganz gewaltig! Und eine verzerrte Klampfe gibt den letzten Kick.
Abends fiel unsere Probe aus, weil wir ab jetzt Samstags einen professionellen Proberaum gemietet haben. Dafür haben wir uns dann abends zusammengesetzt und uns mit unserem neuen Bandmitglied Frank bekannt gemacht, der in Zukunft als Drummer für den Rhythmus zuständig ist. Langsam wird es was mit der Band!


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20.Januar 2008

Ich habe versucht in Töne hineinzurutschen. Und sie schwingen zu lassen. Und zu hammern. Und zu ziehen.
Kurz gesagt: Gefühl in mein Spiel zu bringen. Hört sich zwar immer noch hölzern an; irgendwie muss man aber halt damit anfangen.


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16.-19.Januar 2008

Ich habe viel geübt und leider auch wieder klar meine Schwäche erkennen müssen: Ich spiele (fast) ohne Phrasierung - das kann sich einfach nicht gut anhören. Nach vielen Monaten mit Theorie über Moll- und Durtonleitern, Griffübungen und Techniken muss jetzt unbedingt Gefühl in's Spiel.
Heute haben wir uns einen Proberaum angesehen, in dem wir wohl in Zukunft Samstags den Vormittag verbringen werden. Vielleicht hilft uns ein heller und professioneller Raum ja auch bei unserer musikalischen Entwicklung.


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15.Januar 2008

Im Unterricht habe ich mir kleine Rhythmus-Tipps geben lassen - abends war schliesslich Probe und ich wollte nicht ganz so daneben spielen.
Ein bisschen besser klang es dann auch; vielleicht lag es aber auch daran, dass wir einen unserer besseren Abende hatten. Vieles klang zwar Sch... - nicht so gut, bei manchen Stücken waren wir aber richtig klasse. Und zu lachen gab es auch genug - die Probe war also rundum gelungen!


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14.Januar 2008

Soll keiner sagen ich war nicht fleissig! Zumindest für meine Verhältnisse...
Im Ernst: Ich habe heute viel geübt und hoffe, dass wenigstens etwas hängengeblieben ist.


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13.Januar 2008

Sozusagen ein Doppelübungstag: Gitarre - Bass - wieder Gitarre. Manche bekannte Melodien klingen auf einem Bass aber auch sowas von gut...
Nicht dass jetzt der Eindruck entsteht, ich würde schon Bass spielen können! Nee - aber kleine Soli von der Gitarre auf den Bass zu übertragen schaffe sogar ich. Kleine!
Die Finger schmerzen von den ungewohnten Basssaiten wie am ersten Tag auf der Gitarre - trotz mittlerweile reichlich vorhandener Hornhaut.


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11.Januar 2008

Midis bis zum abwinken und dabei immer wieder der Versuch, in kleine Soli wenigstens ein bisschen Phrasierung zu bringen. Ehrliche Einschätzung: Das wird noch dauern!


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08.Januar 2008

Im Unterricht gab es mal neue Töne: Wir haben spontan einen Grundkurs "Handhaltung beim Bass spielen" eingeschoben. Merke: Wenn es aussieht, als ob du Joe Cocker imitieren willst, dann hast du die richtige Haltung... ;o))
Abends gab es dann endlich mal wieder eine halbwegs normale Probe, die richtig Spass gemacht hat. Unsere Band ist sicher (noch) nicht gut - der Spassfaktor ist aber enorm. Hauptsache!


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27. und 28.Dezember 2007:

Gestern habe ich endlich mal wieder gespielt/geübt und es hat richtig Spass gemacht. Heute war packen angesagt; morgen fahren wir für eine Woche nach(?)/auf(?) Texel. Das bedeutet, dass sich bis zum 06.01. nichts tut mit der Gitarre. Ist die Pause gut zum relaxen oder schlecht weil ich rauskommen könnte?
Wir werden es Anfang Januar sehen. Oder besser gesagt hören... ;o))


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19.-26.Dezember 2007:

Die Weihnachtszeit soll ja angeblich besinnlich sein. Warum zum Teufel komme ich dann kaum zum üben/spielen? Weihnachtsmarkt hier, schmücken da, Besuche machen dort - und die Gitarre setzt Grünspan an.
Heute habe ich zum ersten mal wieder Saiten an den Fingern gespürt. Halt - stimmt nicht! Gestern habe ich auf meiner neuen (gebrauchten) Bassgitarre rumgezupft. Spielen konnte man das aber nun wirklich nicht nennen!


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18.Dezember 2007:

Im Unterricht habe ich wieder ein kleines bisschen gelernt - peu a peu setzt sich das eine oder andere vom Thema "Harmonie- und Akkordaufbau" in meinen Gehirnwindungen fest.
Muss es auch; abends haben wir - die Band - reichlich diskutiert und waren uns einig, dass wir ernsthaft weitermachen wollen. Nix kurzfristige Spinnerei! Ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig...


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12.-17.Dezember 2007:

In der letzten Zeit ist der Wurm drin. Der Garten musste winterfertig gemacht werden und abends war zwar durchaus noch die Lust auf die Gitarre da - allerdings hingen meine Arme gibbonartig bis zum Boden und wollten einfach nicht mehr... ;o))
Heute ist das erstemal, dass ich mal wieder zu B.B.King (mies!) soliert und auch so ein wenig gespielt habe.
So soll das Jahr aber nicht zu Ende gehen - da muss sich noch was ändern!


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07.-11.Dezember 2007:

"Dank" einiger privater Probleme bin ich an der Gitarre mies - egal ob beim üben oder beim spielen. Was meine Stimmung noch mieser macht. Was mich noch mieser beim spielen macht. Was...
Der typische Fall von bad vibes, die sich gegenseitig immer höher schaukeln. Ich hasse so was!


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05./06.Dezember 2007:

Solieren bis die Finger schmerzen. Wenn man die richtige Tonart zum solieren gefunden hat erkennt man erst mal die Schönheit der Bluestonleitern und deren Bluenotes. Und Urs hat recht: Weniger ist beim solieren mehr!


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04.Dezember 2007:

Im Unterricht war ich heute nicht sehr produktiv - irgendwie fehlte mir die Konzentration. Ob ich mir wohl doch mal die Familienflasche Biovital kaufe?
Das passte aber durchaus zu der chaotischen Probe am Abend; wir kamen zu kaum was oder genaugenommen zu nix. Klar - ein paar Lieder haben wir durchgespielt. Mehr aber auch nicht; ausarbeiten konnte man das beim besten Willen nicht nennen.
Als Ausnahme ist so ein Tag zu akzeptieren; ständig so wäre ein Desaster. Da müssen wir aufpassen!


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03.Dezember 2007:

Eigentlich war heute Keyboardspielen angesagt. In einer Pause lief aber das Rhythmusgerät weiter und ich wollte nur ein paar Minuten auf der Gitarre und...
Eigentlich unglaublich - da läuft so ein einfacher Bluesrhythmus und ich soliere dazu an einem Stück über eine Stunde. Vielleicht ist ja ein kleiner Knoten geplatzt und ich komme langsam rein in die mir bis dato unbekannte Welt der Soli. Würde ja auch langsam Zeit!


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02.Dezember 2007:

Nachdem ich Jane gestern live erleben durfte habe ich bis gerade zu ihrer letzten CD "Voices" soliert. War es die Erinnerung an einen Wahnsinns-Abend oder bin ich heute einfach nur gut drauf? Es hörte sich jedenfalls über grosse Strecken gar nicht mal so übel an!


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28.-30.November 2007:

Die Stones laufen von der CD und ich soliere dazu. Noch hört es sich in den allermeisten Fällen grauslich an und nur ab und an kommt mal was hörenswertes; das Verhältnis wird sich aber bald zu meinen Gunsten ändern. Sonst pfeffere ich die Gitarre in den Garten und fange im Kirchenchor an! Oder übe einfach noch etwas mehr. Auch 'ne Idee...


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27.November 2007:

Das hat im Unterricht Spass gemacht: Zu einem Lied abwechselnd kleine Soli spielen. Ich sage ja: In einem halben Jahr sollte es mit kleinen Einlagen von mir klappen.
Abends bei der Probe hatte ich so kalte Pfoten, dass im Anfang kein Barrègriff klappte. Nach 5 Minuten beidhändigem Halten einer Glaskaffeekanne hat es dann aber wieder funktioniert.
Die Probe war zwar immer noch ein wenig chaotisch, aber längst nicht mehr so schlimm wie in der letzten Woche. Wir machen uns... ;o))


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21.-26.November 2007:

Ich habe den Ehrgeiz, ein - wie soll ich sagen? - Erkennungslied für unsere Band zu schreiben. Mittlerweile habe ich die Rohfassung der Melodie und eine Strophe samt Refrain. Morgen werden wir das Dingen mal ein wenig ausarbeiten sprich Pfiff reinbringen.
Dank dieser selbstgestellten Aufgabe erstreckte sich mein üben oft nur über die paar Griffe dieses Liedes. Aber nicht nur - ein bisschen mehr habe ich schon getan!


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20.November 2007:

Im Unterricht immer wieder Theorie bis zum Abwinken oder besser Abschalten. Meine Gehirn- und Theoriefirewall hält inletzter Zeit zwar länger als noch vor ein paar Monaten; spätestens nach einer knappen halben Stunde ist aber Feierabend. Was soll's - irgendwann zeigt die Dauerberieselung sicher mal ein Ergebnis.

Die Probe abends war etwas chaotisch, weil wir es mittlerweile natürlich etwas besser machen wollen als am Anfang. Und so werden Songs transponiert und neu Griffe probiert und...
Jedenfalls hat uns bisher nicht der Humor verlassen; musizieren und lachen halten sich locker die Waage!


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16.-19.November 2007:

Immer mal wieder zu Stücken oder Midis soliert. So langsam kommt das Gehör, in welcher Lage man das tunlichst beim jeweiligen Stück tun sollte.
Realistisch geschätzt werde ich in einem halben Jahr zumindest einfache Soli hörbar bringen können.
Statt meiner gewohnten Saiten 009-042 habe ich 010-046 aufgezogen. Kaum zu glauben, was das speziell beim Barrè für eine Umstellung ist!


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15.November 2007:

Nach einigem stimmen war meine Fenix wieder bereit und ich habe - keine Ahnung wie lange - erst zu Neil Young und dann zu einer CD von den BossHoss soliert. So langsam kann man was erkennen; das liegt auch an der intensiven Theorie mit folgenden Übungen im Unterricht.


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14.November 2007:

Meine Fenix hat heute neue Saiten bekommen, also war mal ein akustischer Abend angesagt. Klingt speziell bei Neil Young teilweise besser als auf der E-Klampfe!


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13.November 2007:

Im Unterricht ging es wieder um Theorie und um das solieren. Um letzteres zu können sollte man zumindest die Lagen auf dem Griffbrett kennen - ich arbeite immer noch hart daran!
Abends bei der Probe hatte ich Gichthände; so unbeweglich waren die Griffel lange nicht mehr. Erste Folgen der plötzlichen Kälte?


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12.November 2007:

Der Tag heute stand nur unter einem Motto: Zu Midis solieren. Kommt dir bekannt vor? Richtig - war das gleiche Pensum wie gestern!


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11.November 2007:

Der Tag heute stand nur unter einem Motto: Zu Midis solieren. Meine Finger müssen einfach mal lockerer werden und ich muss es schaffen, aus dem Tonleiter-Trott zu kommen.


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06.November 2007:

Weil unser Proberaum heute nicht zur Verfügung stand hatte ich einen prima Gitarrenunterricht: Fast unsere komplette Band war bei mir zu Hause und es gab eine astreine Akustik-Session im Keller. Fazit: Wir sind sicher nicht die Besten, dafür aber garantiert die Lustigsten!


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04.November 2007:

Heute rockte der Keller: Mit zwei Mann über zwei Amps ein bisschen Alarm machen tut richtig gut!


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30.Oktober 2007:

Nach einer Woche habe ich zum Unterricht die Gitarre mal wieder ausgepackt. Die Tage dazwischen waren zwar stressig aber auch wunderschön. Nun ja.
So langsam merke ich, wie von der Theorie auch was hängenbleibt. Immer und immer wieder das gleiche durchnehmen bedeutet: Etwas bleibt immer hängen und irgendwann kapier ich auch die Zusammenhänge.
Die Probe am Abend war zwar etwas chaotisch, hat aber trotzdem unendlich Spass gemacht. Und wir werden besser!


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23.Oktober 2007:

Obwohl die Probe heute etwas chaotischer war als beim letzten mal war sie doch sehr gut. Wir sind uns in der Koordination näher gekommen und haben den nächsten Probentag geplant.
Verblüffend: In einer Gruppe denkt man über schwierige Griffe und Wechsel erst gar nicht nach - man spielt sie einfach. Mehr oder weniger gut aber immerhin!


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22.Oktober 2007:

So dies und das für morgen geübt. Negativ: Nicht alles klappt wie es soll. Positiv: Noch vor einem Jahr hätte ich von meinem jetzigen Stand nicht zu träumen gewagt. Und deshalb immer wieder: Think pink!


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19.Oktober 2007:

Relativ viel geübt und auch mal wieder andere Gitarren genommen - das trainiert die Finger! Aber wenn man einmal mit anderen musiziert hat kommt einem das spielen ganz alleine dermassen öde vor... :(


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18.Oktober 2007:

Gitarre gespielt habe ich heute nicht so viel. Dafür haben wir aber das Programm für die nächste Probe klargemacht; dann kann es am Dienstag gleich losgehen!


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16.Oktober 2007:

Im Unterricht wie gehabt und auf eigenen Wunsch Theorie. Frei nach dem Motto: Jedes mal bleibt ein bisschen was im Gedächtnis und irgendwann habe ich es dann geschnallt.
Abends dann wieder Probe mit der Band. Diesmal mit etwas mehr Anfangsschwierigkeiten; unsere zwei neuen Mitglieder mussten natürlich erst einmal ihren Platz in der Gruppe bekommen. Mit viel guter Laune und ohne Erfolgsdruck geht aber fast alles!


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14.Oktober 2007:

Den ganzen Tag unterwegs und stundenlang im Stau! Gut, dass ich wenigstens noch vor dem Frühstück ein paar Lieder durchgespielt habe.


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13.Oktober 2007:

Früh am morgen habe ich mir 20 Minuten spielen gegönnt - danach schmeckt das Frühstück um so besser. Mal sehen, ob am Nachmittag noch was dazukommt.
Na siehste - auch abends sass noch 'ne halbe Stunde dran. Länger ging auch nicht; Barrerutschen hält mein Handgelenk länger nicht aus.


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12.Oktober 2007:

Meine kleine Nichte war zu Besuch. Wer diese Situation kennt wird verstehen dass an üben nicht zu denken war!


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11.Oktober 2007:

Es ist ein ganz anders üben und spielen, wenn man als Ziel die nächste Bandprobe vor Augen hat. Ich habe mich heute nur auf drei Stücke konzentriert: Knocking on heavens door, I will survive und Ich bin ich. Die sollen in's Programm.


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09.Oktober 2007:

Im Unterricht war nach den Ferien auf eigenen Wunsch sofort wieder Theorie angesagt. Irgendwann werde ich das mit den Terzen und Vorzeichen kapieren. Der Durchbruch ist in Sicht! ;o))
Nachmittags haben wir dann zum ersten mal halbwegs professionell geübt. Zwar nur in kleiner Besetzung - eine Sängerin - aber immerhin mit Rhythmusgitarre, Leadgitarre und Keyboard. Wenn ich die Uhr noch lesen kann waren das locker über 4 Stunden proben. Mein Handgelenk meinte zum Schluss, dass es vielleicht auch noch mehr Stunden waren...
Mann war das schön!


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07.Oktober 2007:

"I will survive/Gloria Gaynor" an der Gitarre geübt. Fast nur im Barrè rumrutschen und dabei noch umgreifen - nicht gerade meine Stärke. Es machte merkwürdigerweise trotzdem Spass; vielleicht war es der Gedanke an die glockenhelle Stimme von Freitag...


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05.Oktober 2007:

Das war für mich das bisher grösste Erlebnis an der Gitarre: Zusammen mit vier anderen Musik zu machen. Und obwohl das ganze natürlich - gelinde gesagt! - noch nicht bühnentauglich war hat es doch einen Heidenspass gemacht. Hoffentlich geht es so weiter!


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04.Oktober 2007:

Scheinbar wird man mit jedem Fortschritt etwas pingeliger. Kaum kann ich etwas besser spielen gefällt mir prompt der Sound meiner Amps überhaupt nicht mehr. Das kann ja noch was werden...


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02.Oktober 2007:

Um Abwechslung zu haben war heute mal die Humbucker-Hohner dran. Macht bei härterer Gangart an sich Spass; irgendwie habe ich bei meinem Equipment aber noch nicht die optimalen Einstellungen gefunden, damit das ganze wie aus einem Guss klingt.


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01.Oktober 2007:

Nix mit Übungen! Ich hatte einfach nur Lust zu spielen und zu spielen und zu spielen und...


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30.September 2007:

Man wird nicht unbdingt schlechter, wenn man ein Lied immer und immer wieder spielt... ;o))
Auch das kleine Intro klappt schon ganz gut. Na denn wollen wir mal weitermachen!


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28.September 2007:

"Mr Tambourine man" bis zum Abwinken. Merwürdigerweise passt der Disco-Rhythmus vom Keyboard am besten; man lernt nie aus!
Auch wenn das Lied 'ne olle Kamelle und nicht gerade anspruchsvoll ist - es macht Spass.


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27.September 2007:

Nachdem die Probleme mit F-Dur mittlerweile vergessen sind auf zum nächsten Hammer: H-Dur.
Drei Finger in einem Bund nebeneinander unterzubringen ist (zu mindest für mich) eine echte Quälerei. Aber auch eine Herausforderung!


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26.September 2007:

Da wir am nächsten Dienstag damit weitermachen wollen übe ich viel "Mr. Tambourine Man". Wobei weniger die paar Griffe als ein vernünftiger Anschlagtakt mir Probleme machen. So langsam hört es sich aber schon nach dem Lied an.


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25.September 2007:

Siehe gestern: Scheinbar bin ich im Moment auf einem musikalischen Ego-Trip. Oder besser wie im Schlussverkauf: Alles muss raus!
Es ist wirklich so: Übungen widern mich im Moment an - ich will spielen. Mal was anderes; sonst habe ich eher stur geübt und nur zum Schluss gab's Zunder.
Geht auch wieder vorbei und ich werde sicher wieder ein artiger Schüler... ;o))


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24.September 2007:

Da hilft kein Drumherumreden: Nix mit lernen, nix mit akkurat - Zerre an und volle Pulle und raus mit den Emotionen.
Hat das Spass gemacht!


Oben Oben


20.September 2007:

Eine ganz neue Erkenntnis: In letzter Zeit versuche ich mich immer öfter in Soli. Vor kurzer Zeit noch undenkbar, jetzt fast normal.
Ob doch noch was aus mir wird??


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18.September 2007:

Unterricht und Theorie. Akkordzusammensetzung, Terzen, Viertongriffe...
Und wieder das gleiche Phänomen: Ich will in die Theorie finden und ungefähr eine Viertelstunde geht das auch gut - danach sehe ich, dass sich der Mund von Urs bewegt und höre nix mehr. Er spricht zwar noch - meine bewährte Theorie-Firewall hat aber abgeschottet.
Fazit: Mehr als 15 Minuten hat es einfach keinen Zweck; danach müssen wir etwas praktisches anfangen.
Es hat sich seit der Schulzeit nichts verändert... :o(
Dafür war abends das spielen mit Keyboarder um so erfreulicher!


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13.September 2007:

Irgendwann muss ich auch mal wieder nach Buch üben! Heute hatte ich aber so was von keine Lust dazu und habe stattdessen die üblichen Verdächtigen gespielt. "Back in black" müsste ich eigentlich bald draufhaben - zumindest die erste Minute!


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15.September 2007:

Gestern auf einer Hochzeit - heute die Nachwirkungen. Da war heute halt nur eine halbe (nicht sehr produktive) Stunde drin.


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13.September 2007:

Irgendwann muss ich auch mal wieder nach Buch üben! Heute hatte ich aber so was von keine Lust dazu und habe stattdessen die üblichen Verdächtigen gespielt. "Back in black" müsste ich eigentlich bald draufhaben - zumindest die erste Minute!


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11.September 2007:

Manchmal sitzt der Wurm drin: Ich hatte tagelang keine Zeit zum üben. Gefiel mir gar nicht!
Heute im Unterricht war mal wieder Dienst nach Vorschrift sprich Buch angesagt. Pattern... Am Ende der Unterrichtsstunde hatte ich tatsächlich die beiden Reihen drauf. Hoffentlich klappt es auch in den nächsten Tagen alleine!
Abends dann das erste Treffen mit einem anderen midliferocker, um zusammen Musik zu machen. Harry am Keyboard, ich an der Gitarre. Für mich war es das erste mal, dass ich ausserhalb des Unterrichts mit jemandem zusammengespielt habe. Erster positiver Effekt: Schwierige Griffe funktionieren im Spielfluss fast problemlos - muss wohl wirklich psychologisch bedingt sein. Wir wollen uns in Zukunft wöchentlich treffen.
Was soll ich sagen: Es hat unendlich Spass gemacht!


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06.September 2007:

Heute bahnte sich eine Bekanntschaft an: Nächste Woche wollen wir mal probieren, ob wir übungstechnisch (und menschlich) miteinander klarkommen.
Vor lauter Vorfreude hat das üben heute doppelt Spass gemacht. Nicht mehr alleine zu spielen ist eine verlockende Aussicht!


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05.September 2007:

Eigentlich wollte ich heute gar nicht mehr spielen. Aber dann schaute mich plötzlich mein kleiner Marshall an und aus dem Geflecht der Bespannung drangen verführerisch die Worte: "Spiel mich verzerrt - du willst es doch auch!" Recht hatte er! ;o))
Sowohl "Back in black" als auch "All right now" machen mit Zerre auf dem kleinen Brüllwürfel richtig Spass. Man vertut sich aber leicht; im Moment höre ich noch etwas gedämpft. Von wegen kleiner Amp=leise!


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04.September 2007:

Unterrichtsthema: Saiten in den nächsten Ton ziieeehen.
Und gleich mehrere Probleme: Wieder runter klingt es nicht nach (sollte es aber!) und die nächsthöhere Saite wird von den Fingern eingeklemmt und macht unschöne Geräusche (sollte sie eigentlich nicht!).
Nachdem ich diese kleinen Problemchen beseitigt habe bekomme ich das Winz-Solo von "all right now" in der nächsten Zeit sicher in den Griff. (Definiere "nächste Zeit"...)


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03.September 2007:

Bei den drei Takten bin ich mittlerweile sicherlich vierstellig. Und beherrsche sie immer noch nicht sicher! :o(
Das liegt aber wohl an meiner miesen Laune hinsichtlich fehlender Mitspieler. Je länger ich so alleine vor mich hin probe um so trostloser kommt es mir vor.
Musik ist einfach nichts für das stille Kämmerlein!


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01.September 2007:

Nachdem ich mir die Fingerübungen in der letzten Zeit geschenkt hatte kam heute die Rechnung. Man sollte so etwas wirklich immer wieder und regelmässig durchziehen.
Die drei Takte - siehe gestern - sind schon etwas besser geworden. Noch ein paar hundert mal und sie sitzen! ;o))


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31.August 2007:

Nach einigen halbherzigen Versuchen mit der akustischen in den letzten Tagen war ich heute eigentlich zu müde zum üben. Spät am abend aber schaute mich meine Fenix so traurig an... ;o))
Und wieder und immer wieder die drei Takte aus "All right now" geübt, die ich schon vor dem Urlaub angefangen hatte. Ich muss mich wirklich dazu zwingen, die Stelle ganz langsam zu üben, denn sobald ich es schneller versuche geht es in die Buxe.
Sowas ohne feedback von Anderen alleine vor sich hin zu trainieren ist echt was für den Ar...


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28.August 2007:

Der erste Unterricht nach dem Urlaub und nach der langen Ferien-Pause. Tat mal wieder richtig gut, zusammen mit einem Menschen statt mit dem Rhythmusgerät zu spielen. Es ist wirklich traurig: Ich habe trotz aller Bemühungen immer noch keine Mitspieler gefunden.
Bin ich denn der einzige Anfänger im mittleren Alter?


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22.August 2007 - im Urlaub:

Gespielt - gespielt - gespielt... - alles was meine mp3-Sammlung so hergab habe ich versucht mit-/nachzuspielen. Entweder mit Akkorden oder sogar mit kleinen Soli.
Auch wenn sich das naturgemäss nicht gerade virtuos anhörte - es war auf jeden Fall wieder ein Schritt Richtung solieren. Spass hat es nebenbei auch gemacht. Sogar "mächtig gewaltig!" - wie man hier im Land der Olsen-Bande so treffend sagt... ;o))


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21.August 2007 - im Urlaub:

Gestern war fast nix. Heute habe ich aber wieder meine Fingerübungen durchgezogen, an meinen 2000 Versuchen "Back in Black" gearbeitet und mich munter durch halbwegs bekannte Lieder gespielt.


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19.August 2007 - im Urlaub:

Gestern und heute war nix mit methodischem üben; ich hatte einfach nur Lust zu spielen. Bis das Handgelenk "Stop!" sagte.


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17.August 2007 - im Urlaub:

Teils strenge Übungsstunde, teils wilde Improvisation bekannter Hits. Fazit: Handgelenk kurz vor dem gehtnichtmehr, Gemüt sonnig weil viel Spass dabei war.


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16.August 2007 - im Urlaub:

An den letzten beiden Tagen habe ich oft ohne Verstärkung gespielt; also relativ leise zum Bluesrhythmus des Keyboards.
Was soll ich sagen: Hat tierisch Spass gemacht, denn Blues kommt so viel besser!


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14.August 2007 - im Urlaub:

Die dicke Luft ist verschwunden und ich hatte wieder richtig Lust auf die Gitarre. Der Blues kam gestern zwar besser; Friede im Haus und etwas weniger feeling an den Saiten ist mir aber eindeutig lieber... ;o))


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13.August 2007 - im Urlaub:

Wie datt manchetma so iss: Hasse Knies - hasse Blues...
Heute war so ein Tag. Und das idiotische an der Sache ist: Je blöder du dich fühlst, um so besser/einfühlsamer/gefühlvoller spielst du. Also stimmt das olle Sprichwort "Man kann nicht alles haben!" wirklich. Geht's dir gut brichst du dir die Finger an den Saiten. Fühlst du dich mies läuft die Musik nur so aus dir raus. Paradox aber wahr!


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12.August 2007 - im Urlaub:

Ich glaube schon fast, ich muss den Stecker an der Gitarre und nicht die Kabel überprüfen. Aber egal was es ist: Erst zu hause!
In den letzten Tagen habe ich nur so vor mich hingeklimpert. Heute habe ich mal wieder das volle Programm durchgezogen: Griffübungen, Wechselschlagübungen, Tonleitern. Und gemerkt, dass auch relativ kurze Pausen mich ganz schön zurückwerfen können; es dauerte eine ganze Zeit, bis ich wieder im gewohnten Tempo durchspielen konnte.
Dafür habe ich um so mehr gefreut, dass sich jemand auf meine "Suche Leute zum gemeinsamen üben" - Annonce gemeldet hat. Es scheint doch noch Leute in meinem Alter zu geben, die gerade erst wieder angefangen haben bzw. anfangen wollen. Ich würde mich unendlich darüber freuen, wenn ich nicht mehr alleine vor mich hinklampfen müsste!


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08.August 2007 - im Urlaub:

Der Amp brummt wie Teufel. Da hier im Haus die Leitungen alle neu sind (und es auch vorgestern nicht gebrummt hat!) gehe ich mal von einem vergniesgnatzelten Kabelstecker aus. Gewollte Rückkopplungen sind ja ganz nett - solche wie heute aber nicht!
Muss ich wohl doch mal die Stecker überprüfen!


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06.August 2007 - im Urlaub:

Nach der Urlaubsfahrt und dem Relaxtag danach war heute endlich mal wieder spielen angesagt. In einem kleinen Raum (und mit einem passenden Bluesdriver) klingt sogar mein kleiner "Urlaubs-"Marshall gut. So kann es weitergehen!


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03.August 2007:

Nach dem Unterricht am Mittwoch kam ich bis heute nur sporadisch zum spielen; schliesslich fahren wir morgen in Urlaub und es musste so einiges erledigt werden. Aber zumindest heute wollte ich noch mal Krach machen und habe gleichzeitig Abschied von meinem Röhren-Amp genommen; in den Urlaub darf nur der kleine Marshall mit. Das wird 'ne Umstellung!


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31.Juli 2007:

Elektrisch - akustisch - elektrisch - akustisch... Nach dem jeweiligen Wechsel müssen sich die Finger erst umgewöhnen und einiges geht daneben. Aber es ist ein tolles Training für die Griffel!


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30.Juli 2007:

Ich habe genau das gemacht was ich mir gestern vorgenommen habe. Erfolg: Eineinhalb Stunden am Stück zur Begleitung gespielt. Mit Spass und Lust am experimentieren und vor allen Dingen ohne auf kleine Fehler einzugehen. Weiterspielen und nochmal das Ganze hiess das Motto. Auch wenn mich das beim methodischen lernen nicht so weiterbringt - ohne Spass an der Gitarre bringt gar nichts was. Und so war es in letzter Zeit.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Mitspieler (oder mehrere!) zu meinem Glück!


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29.Juli 2007:

Und wieder bewahrheitet sich, dass bei mir Erkenntnisse nicht langsam reifen, sondern immer explosionsartig entstehen. Häh?
Vorgestern hatten wir in einem Forum eine Diskussion über den Mythos Jimi Hendrix. Und natürlich kamen wieder solche Sachen wie "andere sind viel besser!" mit einer Aufzählung von angeblich besseren Gitarristen. Quatsch! Andere sind anders, nicht besser oder schlechter. Jimi hat eben nur das geschafft, wovon Heerscharen anderer Gitarristen träumen: Einen eigenen Stil zu entwickeln.
Zweiter Auslöser: Ein Bericht über die Entstehung des Albums "Dark Side of the Moon" von Pink Floyd. Nachdem ich David Gilmour an der Gitarre sah hat es bei mir endgültig Klick gemacht: Diesen Stil kann man genau wie den von Jimi nicht kopieren. Man kann sich die Noten und die Tabs besorgen und das ganze rein technisch sauber hinkriegen - den groove aber nie! Es kann schlechter und es kann sogar besser klingen (Wer will das schon bewerten?); gleich jedenfalls nie.
Und ich kam zu meinen geliebten "Pictures of Lily" von den Who. Wie oft habe ich das bis vor einiger Zeit gespielt! Einfach so oder auch zur Platte. Und hatte dabei immer einen Heidenspass! Bis ich mich an die originalen Griffe und kleinen Soli gemacht habe. Und damit war es aus mit dem Lied, denn es machte einfach keinen Spass mehr. Warum? Ganz einfach: Ich bin nicht Pete Townshend - ich bin Herbert und habe weder die Finger noch die Musikalität von Pete.

Das soll jetzt nicht heissen, dass ich mich in Zukunft nicht mehr an den originalen Tabs versuchen werde. Übung macht schliesslich den Meister - wobei ich schon mit einem Gesellen zufrieden wäre... ;o))
Aber spielen werde ich nach meinen Möglichkeiten und meinem Gefühl.
Wer weiss - vielleicht entwickelt sich ja selbst bei meinen beschränkten Fähigkeiten sogar so etwas wie ein eigener Stil. Der muss ja nicht jedem gefallen; hauptsache ich werde damit glücklich und habe endlich mal wieder richtig Spass an der Gitarre!


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26.Juli 2007:

Ich habe im Moment eine gefährliche "Bringt nix!" - Stimmung. Nicht dass ich die Lust am Instrument verloren hätte oder daran zu üben und zu spielen. Das ist es nicht!
Mittlerweile bin ich aber an einem Punkt, wo mir das alles so ganz alleine nichts mehr bringt. Musik ist eben nichts für das stille Kämmerlein oder zumindest nicht immer. Ab und an muss man mit anderen Leuten üben oder spielen und vor allen Dingen ein Feedback bekommen - ohne das gibt es keine Weiterentwicklung.
Dazu kommt natürlich auch die lange Sommerpause ohne Unterricht.
Da muss sich was ändern; aber wie? Mehr als überall rumhorchen und "Suche Mitspieler" - Anzeigen schalten und Internetforen abgrasen fällt mir einfach nicht ein.


Oben Oben


24.Juli 2007:

Paradox: Um überhaupt mal was neues zu machen übe ich "alte" Sachen. Also aus Stücken, an denen ich mich vor einiger Zeit versucht habe. Nix mit geht automatisch - da muss ich erst mal wieder reinkommen!


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23.Juli 2007:

Ich bekomme langsam Spass am phrasieren. Pull off, hämmern und ziehen sind zwar noch ungewohnt - so ein kleines bisschen Gefühl zeigt sich aber schon.
Was aber nichts daran ändert, dass ich dank Ferien und fehlenden Mitspielern irgendwie völlig planlos übe und spiele. Auf die Dauer hat das keinen Zweck - das steht man fest!


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20.Juli 2007:

Mir war danach: Laut, verzerrt, dreckig und mit immensem Spielspass. Ohne jetzt melancholisch werden zu wollen: Wenn man immer alleine vor sich hin spielt/übt ist das mal ein Ausbruch aus dem ewig gleichen Trott. Ein schlechter Ersatz - aber immerhin!


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18.Juli 2007:

Ich erkenne selbst in meinen noch unbeholfenen Versuchen zu Back in Black den Blues. Etwas gezogen und mit richtigem pull-off kommt das richtig gut.
Erfahrungen zur rechten Zeit; ich bin übungstechnisch auf einem Tiefpunkt, weil ich mich im Kreis drehe und ohne Feedback nicht weiterkomme.
Da ist experimentieren immer noch besser als stagnieren.


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17.Juli 2007:

Nix mehr mit mieser Laune. Und weiterhin die ersten paar Sekunden von Back in Black - immer und immer wieder. Tatsächlich ist manchmal eine Tonfolge dabei, die fast schon authentisch klingt. Ich hab's halt noch nicht so mit pull-off und zerren. Aber wenn mal denn aber... ;o))


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15.Juli 2007:

Miese Laune - mieses üben. Wenn ich nicht gut drauf bin hat es wirklich keinen Zweck. Es ist, als wenn ich es die Saiten büssen lassen will. Und die revanchieren sich mit Misstönen. Tag schnell abhaken!


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13.Juli 2007:

Drei dusselige Single-Notes mit Phrasierung - und ich übe und übe...
Schon komisch: Manchmal habe ich Geduld und halte mich an winzigen Fragmenten auf. Hier werde ich dagegen langsam stinkig. Und würde gerne wissen warum!


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12.Juli 2007:

Dank fehlendem Schlaf wurde es heute eine kurze Übung. Aber wieder ein paar Versuche mehr!


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11.Juli 2007:

Ich weiss nicht wieviel hundert mal ich schon die ersten Takte von Back in Black geprobt habe. Aber wenn selbst ein gestandener Gitarrist erzählt, dass er sicher um die 2000 Versuche gebraucht hat!
Bei ihm hört sich das jetzt aber auch absolut authentisch an. Da habe ich bei mir so meine Zweifel, denn pull-off ist bis dato nicht meine Stärke.
Aber mehr als immer wieder (langsam) üben geht nicht.
Was anderes: Ich muss lernen, mich auf meine Finger zu verlassen. Dann trifft das Plektron auch bei schnelleren Wechseln die richtige Saite. Wenn ich das krampfhaft kontrollieren will geht es in die Hose. Ich und locker - zwei Welten begegnen sich...


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09.Juli 2007:

Immer weiter auf der Hohner am AC/DC Anfangsriff gearbeitet. (Wobei ich mich auf der Suche nach dem passenden Sound oft ablenken lasse.) Aber auch Free kommt nicht zu kurz.
Grösster Fortschritt: Ich versuche, zwischen den Griffen kleine Soli ab dem 12. Bund einzuflechten; für mich Neuland.


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08.Juli 2007:

Schönes Wetter - fauler Sonntag - Kaffee im Garten - da war doch noch was? Ach ja - die Gitarre!
Vor lauter schlechtem Gewissen wegen meiner Faulheit habe ich dann beim Krimi immer wieder die gleichen Takte von AC/DC und Free auf der akustischen geübt.


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06.Juli 2007:

Wozu hat man denn eine alte Hohner - Paula? Ich muss sagen: Sowohl Free als auch AC/DC hören sich mit Humbuckern bedeutend besser an. Zusammen mit dem passenden Anschlag kommt da reichlich Druck aus dem Amp!
Laut und dreckig - so klingt das amtlich!


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05.Juli 2007:

Nachdem ich das Video eines Bekannten mit dem nachgespielten Intro zu Back in Black von AC/DC gesehen habe bin ich ganz verrückt danach. Tam - tadadam - tadadam - dididididieee... Das benötigte Pull-Off macht mir aber noch Probleme.
Dafür kommen die Akkorde von "All right now" langsam flüssiger. Betonung auf langsam - bei alten Leuten dauert's halt länger... ;o))


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04.Juli 2007:

Nachdem ich auch gestern noch mit dunklen Wolken zu kämpfen hatte ging es mir heute wieder besser. Das erkennt man schon daran, dass ich improvisiere oder mal die Offen-G-Tele nehme. Was soll ich gross erzählen: Hat wieder Spass gemacht. Hoffentlich bleibt es so!


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02.Juli 2007:

Sch**** Tag - nix klappt so richtig. Und immer alleine zu üben ist auf die Dauer so was von öde!
Heute habe ich eindeutig den Blues; leider nicht auch in den Fingern!


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01.Juli 2007:

Endlich wieder normales üben! Und als Krönung zu einer Blues-CD ein wenig soliert oder besser versucht zu solieren. Es wird zwar langsam besser, ist aber noch mein Schwachpunkt. Aber immerhin bekomme ich manchmal schon hörenswerte Tonfolgen hin. Ob ich die aber reproduzieren könnte??


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26.-30.Juni 2007:

Dauernd kommt irgendetwas dazwischen; es reicht höchstens zu ein paar Minuten auf der akustischen Gitarre.


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25.Juni 2007:

Wird langweilig! Zumindest noch heute; ab morgen nehme ich mir die nächsten Takte vor.


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24.Juni 2007:

Wird hier wohl langweilig werden. Das Motto heisst bestimmt noch einige Zeit "Die zwei Takte und ich - Drama in vielen Akten".
Nee Quatsch - kein Drama. Bald klappt es flüssig und im richtigen Takt. Und dann kommen die nächsten zwei...


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23.Juni 2007:

Ich wusste gar nicht, was für eine Geduld ich entwickeln kann; ist sonst eigentlich gar nicht mein Ding! Aber ich übe die zwei Takte immer wieder und freue mich über jeder kleine Verbesserung. So intensiv habe ich mich noch nie einem winzigen Abschnitt gewidmet. Ich und methodisches üben? Im Alter wird man wunderlich...


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22.Juni 2007:

Wie gestern: Die ganze Zeit ausnahmslos die selben zwei Takte geübt. Ich schätze in einer Woche habe ich den locker drauf. Den Refrain sollte man auch spielen können... ;o))


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21.Juni 2007:

Ich habe die zwei Takte aus dem Unterricht geübt und bin tatsächlich etwas weiter gekommen sprich sicherer geworden. Wird!


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19.Juni 2007:

Letzter Unterricht vor den Ferien. Und wieder sind wir zwei Takte weiter gekommen. Hört sich nach nichts an, war aber ein grosser Schritt. Ich musste die Takte kapieren und ausserdem waren die Tabs für meine Ohren nicht 100%ig. Nach einer kleinen Korrektur erkannte ich dann auch die Stelle. Wenn man so ein Lied tausende von malen gehört hat kann ein falscher Ton alles durcheinanderbringen.


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18.Juni 2007:

Keller trocken, keine Termine: Endlich mal wieder normales üben.
Ich habe mich richtig in das D-Dur mit dem tieferen Fis aus "all right now" verliebt. Es gibt eben Töne, die wohlklingender sind als andere. Dieses D-Dur gehört eindeutig dazu!


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17.Juni 2007:

Heute war es die Steuererklärung für 2006; diese Woche hatte es in sich. So richtig lange habe ich nicht geübt oder besser üben können. Klingt nicht so faul... ;o))


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16.Juni 2007:

Dank Renovierungstätigkeit hatten speziell meine Knochen heute nicht so die Lust, richtig viel zu üben. Aber der neue Teppich liegt!


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15.Juni 2007:

Es riecht zwar noch etwas muffig und alles steht in der Gegend rum - aber üben ging schon wieder. Mit neuem Sound: Ohne Teppich klingt alles anders.


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14.Juni 2007:

Üben fiel wortwörtlich ins Wasser: Dank Superwolkenbruch war heute statt Instrument spielen lustiges wasserplantschen angesagt. Leider nicht draussen sondern im Haus... :o(


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13.Juni 2007:

All right now ist ein echter Feger. Und dabei ist das Lied auch noch so nachsichtig, selbst bei einer zu viel angeschlagenen Saite immer noch klasse zu klingen. Einziger Nachteil: Ohne Mitspieler auf die Dauer etwas öde.


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12.Juni 2007:

Aus dem Buch die Kapitel runterspielen kann ich auch alleine, aber so Tipps wie die zur richtigen Handhaltung oder welcher Finger beim rutschen angebrachter ist bekommt man nur beim Lehrer aus Fleisch und Blut. Das Geld ist gut angelegt!


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11.Juni 2007:

Das mit dem pausieren hat schon was! Irgendwie geht man lockerer an die Sache ran. Und prompt konnte ich den bis dato überzähligen Ton unterbringen. Schade, dass ich die Wortspielerei mit dem "all right now" schon gestern gebracht habe - würde wieder gut passen! Aber sie ist auch so schon abgedroschen genug.


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10.Juni 2007:

Das hat richtig Überwindung gekostet: Urs meinte, mal ein paar Tage nicht zu üben könnte die Batterien wieder laden und wäre damit hilfreich. Also habe ich pausiert und höchstens mal kurz auf der akustischen gespielt.
Aber heute war Schluss mit Pause - da ging es wieder los und es war auch "all right now".
Super Wortspiel - dafür würde mich jeder Moderator beneiden!


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05.Juni 2007:

Ich hatte mir "all right now" von "free" gewünscht und genau das haben wir heute angefangen. Ta - tata-taaaa... Kam im Unterricht richtig gut.
Zuhause war dann prompt wieder ein Ton zu viel, den ich erst nach einiger Zeit unterkriegen konnte. Manchmal ist es hilfreich, die Augen von den Tabs zu lassen und den Rhythmus nach Gefühl zu spielen. Schliesslich habe ich diesen Fetenkracher in meinem Leben schon so 5 bis 2000 mal gehört... ;o))


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04.Juni 2007:

Normaler Tag mit Standard-Übungen und den kleinen Riffs.


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03.Juni 2007:

Viel geübt, viel gespielt und die offen-G-Tele mal wieder mit der honky-tonk Dame belästigt... ;o))
Spass gehabt!


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02.Juni 2007:

Im Prinzip wie gestern - nur etwas kürzer. Heute war Tierheimfest und deshalb die Zeit etwas knapper als sonst.


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01.Juni 2007:

Ein netter Tag! Nach den üblichen Grundübungen kamen die kleinen Riffs dran. Die machen Spass, klingen gut und mit etwas groove in den Fingern sogar richtig gut. Dann kam wieder ein wenig mitspielen bei Hendrix - der Meister möge es mir verzeihen!
Und weil ich so gute Laune hatte habe ich meiner Fenix neue nickel-plated Saiten von Fender spendiert.


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31.Mai 2007:

Jau - gestern war schon wieder nix. Aber Freunden bei einem technischen Problem helfen geht einfach vor.
Dafür habe ich mir heute mal die kleinen Riffs im Buch zur Brust genommen, die wir im Unterricht schon angespielt hatten. Bringt gleich in mehrfacher Hinsicht was: Die kleinen Stücke sind naturgemäss auch kleine Soli, was mir bei meinem bekannten Problem damit nur helfen kann. Zweitens trainieren sie die Finger - kann auch nicht falsch sein. Drittens fördern sie das Gefühl für groove und last but not least lernt man mal wieder, wo einzelne Töne auf dem Griffbrett zu finden sind.
Kurz gesagt: Erfahrenen Gitarristen zaubert diese Übung bestenfalls ein Lächeln auf die Lippen. Wenn ich diese drei Riffs aber mal drin habe bin ich aber schon ein grosses Stück weiter. Und lächle dann auch!


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29.Mai 2007:

Beim Unterricht ging es weiter mit Taktfolgen und Synkopen. Vorteil: Bringt was - nämlich Taktgefühl und ein wenig groove. Nachteil: Es ist nun mal Theorie dabei - mit den bekannten Folgen für mein Gehirn. Klapp und weg! ;o))
But I will do my very best...


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28.Mai 2007:

Gestern war Pfinstsonntag und der gehört der Familie. Nix mit üben.
Methodisch war es heute sicher nicht. Aber nach den Grundübungen zu Hendrix kleine Soli zu versuchen hat auch was. Auch wenn es Kappes war - üben ist üben.


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26.Mai 2007:

Auch heute wieder nichts erwähnenswertes. Gut oder nicht so?


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25.Mai 2007:

Endlich mal wieder ein ganz normaler Übungstag. Ohne Höhen und Tiefen, Juchzer oder Flüche - normal halt. Zur Abwechslung gar nicht mal so schlecht.


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24.Mai 2007:

Manchmal gibt es so Wochen...
Gestern bin ich wieder nicht zum üben gekommen. Das sollte wirklich nicht einreissen!
Trotz gutem Willen und Einsatz meine ich im Moment auf der Stelle zu treten. Ich komme nicht so recht weiter mit den pictures of... und weiss nicht warum. Zu früh für ein ganzes Lied? Speziell dieses zu schwer? Wann aber dann und was aber dann - Hänschen klein? (Ohne Hänschen klein jetzt als larifari bezeichnen zu wollen!)
Vielleicht habe ich im Moment auch einfach den Blues. Dann aber leider nur mental und nicht auch in den Fingern.


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22.Mai 2007:

Unterricht. Thema: Synkope. Also viel Theorie. Mit der üblichen Folge: Meine Synapsen weigerten sich zu kooperieren und sich untereinander zu verbinden. Urs bewegte zwar den Mund - es kam aber nichts bei mir an. Also schon Töne - aber irgendwie ohne Inhalt!
Wenn alles auf der Welt den Dienst quittieren würde: Meine Theorie-Firewall im Gehirn funktioniert garantiert. Immer. Leider!


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21.Mai 2007:

Kurz und knapp: Wie gestern! Und auch heute ohne Drogen...


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20.Mai 2007:

Jau - gestern war nix mit üben. Manchmal ist eine Terrasse am Abend und mit Freunden ein wenig dummes Zeug quatschen einfach die bessere Wahl.
Dafür hatte ich heute Hummeln im Ar***. Ich war soweit, dass ich sogar in einer Combo mitgespielt hätte. Jeder der mich kennt weiss, dass das sonst so ziemlich das letzte wäre, was ich mir (im Moment noch) vorstellen könnte. Von wegen Komplexe und so...
Aber heute war ich im Rausch und es wäre mir egal gewesen.
Ich schwöre feierlich: Es waren keine Drogen im Spiel! ;o))


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18.Mai 2007:

Netterweise merke ich ab und zu, dass ich sowohl schneller als auch sicherer geworden bin. Ein schönes Gefühl, das vor allen Dingen über trübe Tage hinweghilft. Trübe Tage im Sinne von "klappt nix so richtig". Dann kann man sich sagen: Heute war zwar Sch.... - aber jedes üben und spielen bringt dich trotzdem ein wenig weiter.
Always think pink!


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17.Mai 2007:

Nix besonderes. Geübt, gespielt, ein paar Fehler. Nicht gerade aufregend...


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16.Mai 2007:

Lange nicht gemacht: Keyboard auf Rhythmus und dann Griffwechsel und was mir gerade so an Liedern in den Sinn kam. Da kann mir einer erzählen was er will: So zu üben bringt mehr als nur mit Metronom. Das Keyboard ist praktisch ein Mitspieler, mit dem man mithalten muss (und auch will!). Das 50%-Roboter Duo - hoch leben die synthetischen 80er Jahre!
Die für mich musikalisch (bis auf ganz wenige Ausnahmen) ein absolut verlorenes Jahrzehnt waren.


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15.Mai 2007:

Der Unterricht ist ausgefallen und so konnte ich zu Hause weiterhin den Townshend machen. Wenn man nicht zu ungeduldig ist merkt man tatsächlich jeden Tag einen kleinen Fortschritt.
So in 2-5 Jahren habe ich das Lied bestimmt drauf. Kurz vor der Arthritis... ;o))


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14.Mai 2007:

Ich bin mal gespannt, was morgen im Unterricht passiert. Zu hause bekomme ich die ersten Takte schon ganz gut hin. Zwar nicht in der originalen Geschwindigkeit - aber zumindest recht flüssig. Morgen mit Begleitung müsste das ja eigentlich wieder ein Fiasko geben.
Wie schon so oft; ich bin wohl der typische Stilles-Kämmerlein-Solist.


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13.Mai 2007:

Vor vielen Monaten hat mir mal ein Musiker auf meine Frage, wann denn wohl mein üben mal ins spielen übergehen wird, die weise Antwort gegeben: Kreativität entsteht aus Virtuosität. Wo er recht hat...
Ich bin beileibe immer noch kein Virtuose; noch nicht mal annähernd. Aber trotzdem überkommt es mich manchmal und ich spiele so vor mich hin. Bekanntes und auch einfach Melodien, die mir so durch den Kopf gehen. Und tatsächlich versuche ich ab und zu sogar ein kleines Solo.
Diese Situation ist gar nicht ungefährlich; im Gegensatz zu vorher muss ich mich nämlich zum üben nach Kapiteln zwingen. Ich will mal hoffen, dass das alte Sprichwort "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt" auch hier zutrifft!


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12.Mai 2007:

Borussia hat gegen Schalke gewonnen - da gibt es für Dortmunder nur eins: Vor guter Laune alles spielen, was einem in den Sinn kommt. Und ich bin Dortmunder!
Methodisches üben? Morgen. Ganz bestimmt. Heiliger Pfadfindereid!


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11.Mai 2007:

Wie soll man das nennen? In den guten alten Zeiten hätte man warscheinlich auf LSD oder so was getippt: Ich hatte heute meinen Kreativen! Ich habe gespielt und gespielt und kleine Soli eingeflochten und bei kleinen Fehlern nicht aufgehört und es sogar mit Raggae versucht und mit -zig verschiedenen Rhythmen und zwischendurch ein paar Griffe am Keyboard gespielt und...
Keine Seite weiter im Lehrbuch, aber Spass und Freude an der Musik bis zum abwinken.


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10.Mai 2007:

Nach ernsthaften Griffübungen weniger ernsthaftes spielen/probieren/improvisieren. Für irgend etwas methodisches war ich einfach zu abgespannt.


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09.Mai 2007:

Endlich wieder Unterricht! Und immer wieder: Du musst mitzählen! Recht hat er.
Die Taktlehre am Schluss war gar nicht mal so schlecht; an Takt jeglicher Art hat es mir schon immer gemangelt.
Geht doch nix über flache Witze... ;o))


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08.Mai 2007:

Erst fällt der Unterricht aus, dann kommt so dies und das zusammen - es gab Tage, an denen ich mehr geübt habe. Mit Sicherheit!


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07.Mai 2007:

Ich hatte heute den Blues und genau so klang auch mein üben. Trauriger Tag, traurige Töne...


Oben Oben


06.Mai 2007:

Üben zu ungewohnter Zeit: Nachmittags gehts zum Dorffest; also wird schon vormittags geklampft. Fazit: Auch am Sonntag und zu ungewohnter Stunde macht es Spass!


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05.Mai 2007:

Ich freue mich schon auf den nächsten Unterricht, weil ich einige Takte einfach (noch) nicht verstehe und Hilfe brauche. Die ersten klappen aber schon ganz gut und ich möchte unbedingt weiterkommen.


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04.Mai 2007:

Die Zwangspause gestern scheint gutgetan zu haben. Ich hatte heute mehr Spass am üben und auch die Saiten lagen irgendwie besser; ich habe fast immer getroffen. Ob die Gitarre sich wohl auch erholt hatte? ;o))


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03.Mai 2007:

Drucker kaputt, dann Besuch - nix mit gross üben. Just a little bit.


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02.Mai 2007:

Bevor ich Murks lerne versuche ich lieber, das bisher gelernte besser hinzukriegen. Murks bedeutet in diesem Fall, dass einige Takte wirklich so verrückt sind, dass ich beim besten Willen (noch?) nicht dahinterkomme. 6 Tage noch...


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01.Mai 2007:

Ich merke schon, dass ich mittlerweile ein wenig abhängig vom Gitarrenlehrer geworden bin. Die zweite Möglichkeit wäre Faulheit; die ist es aber in diesem Fall nicht.
Ich spiele Takte, ich zähle mit - und trotzdem dauert es eine Weile bis ich sie kapiere bzw. einordnen kann. Und bei einigen weiss ich bis jetzt noch nicht, wie das klingen soll.
Ich kenne das Lied in- und auswendig - kriege die Takte aber nicht unter. Strange - wie wir Anglophilen so zu sagen pflegen... ;o))


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30.April 2007:

Ich habe den gestrigen Tag fortgesetzt. Allerdings nur, in dem ich alles wiederholt habe. Es ist noch kein neuer Takt dazugekommen. Dafür habe ich die Takte erkannt und konnte mitsingen; das hilft mir immer.


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29.April 2007:

Das war gar nicht einfach: Ich habe mich zum methodischen üben gezwungen. Also wirklich Takt für Takt geübt, dann zwei zusammen, dann drei...
Verrückt: Bei dieser Art des herantastens erkenne ich kaum etwas wieder; ich schaffe es noch nicht einmal mitzusingen. Vielleicht ist das auch das Hauptproblem. Aber egal: Sechs Takte schaffe ich jetzt wie nix! Hoffentlich kann ich über diese sechs Takte nach zwei Wochen üben irgendwann mal lachen; im Moment ist mir nicht so danach.


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28.April 2007:

Da nutzt kein drumherumreden: Ich musste mich heute zum üben zwingen und das Ergebnis war erwartungsgemäss miserabel. Abhaken und auf morgen hoffen!


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27.April 2007:

Zugegeben: Ich war heute nicht sehr fleissig; immerhin bekomme ich die ersten Takte aber schon ganz gut auf die Reihe. Nach Begutachtung der nächsten wurde Pete mir unsymphatisch. Das hätte man doch wohl auch etwas anfängerfreundlicher komponieren können, oder? ;o))


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26.April 2007:

Ich nähere mich dem 127er-Tempo; heute ging es ganz gut. Und wenn es dem Esel zu wohl wird... - wechselt er die Gitarre und übt auf der offenen den Keith. Und ob man es nun glauben will oder nicht: Auf einer Tele ist das ein ganz anderes Feeling.
Pete und Keith an einem Tag - wie soll man das denn noch toppen??


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25.April 2007:

Ein gespaltener Übungstag: In den Townshend finde ich langsam rein. Zwar noch nicht mit dem originalen 127er Tempo - aber immerhin. Wie sagt Urs immer so schön: Tempo ist erst einmal das unwichtigste.
In was ich scheinbar nie finden werde: Irgendein kleines Solo zu spielen. Alle Versuche hören sich weiterhin hölzern und bäh! an. Und je mehr ich es versuche, desto schlimmer wird es. Wenn da nicht bald mal 'ne Erleuchtung kommt... :o(


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24.April 2007:

Na super! Ob ich wohl endlich mal lerne mitzuzählen?!
Ich habe die Takte falsch gespielt und könnte mich in den Dingens beissen. Ich mache auch so noch genug Fehler; da müssen dumme Flüchtigkeitsfehler nun bestimmt nicht auch noch sein.
Wenn ich irgendwann das Stück oder auch nur Teile davon in dem originalen 127er-Takt gut hinkriege bin ich König und nichts kann mich mehr schocken.


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23.April 2007:

Klingt schon besser. Und was mache ich? Spiele ein wenig rum, verändere die Anschläge. Tststs... Nach einem kräftigen Tritt in den Hintern (bin ich nicht gelenkig??) dann wieder ernsthaftes üben. Und zum entspannen der Spaziergang auf der wilden Seite von Lou Reed.


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22.April 2007:

Nach jeder Menge Versuche komme ich so langsam hinter den Takt.


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21.April 2007:

Ungewohnt kurzes üben. Trotzdem alle Grundübungen und -zig mal das Intro von Lily. Kommt schon etwas besser.


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20.April 2007:

Ich glaube, ich habe die Note endlich untergebracht. Urs hat schon recht: Ich sollte auch mal Pausen einkalkulieren. Das fällt einem alten Schrammler wie mir aber nunmal schwer!
Die ersten Takte von den pictures habe ich mit dem da-da-da-da... - Übergang werweisswieoft gespielt. Und noch einmal muss ich Urs zustimmen: Mit ein bisschen "Fofo" (feste in die Saiten) klingt es besser.


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19.April 2007:

Ich hadere immer noch mit der einen Note - die bekomme ich irgendwie nicht unter. Aber vielleicht habe ich ja in den nächsten Tagen einen Gedankenblitz.
Und während ich so hadere greife ich ganz locker Barré-Griffe; noch vor einem Jahr war das mein Haupthadergrund! (Geniale Wortschöpfung, oder??)
Nächstes Jahr um diese Zeit mache ich vielleicht den Townshend und kann mich gar nicht mehr an meine Probleme von heute erinnern.
Wenn das kein positives Denken ist!


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18.April 2007:

So ganz bekomme ich die pictures nicht zusammen; ein Ton ist mir zu viel. Klingt bescheuert - ist aber so. Urs würde mir jetzt wahrscheinlich wieder den Begriff "Single-Note" um die Ohren hauen. Trotz dieser kleinen Schwierigkeit (oder vielleicht gerade deswegen?) macht es Spass, an dem Stück zu arbeiten.


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17.April 2007:

Ein netter weil bunter Unterricht. Ich hatte die Bach-Tele dabei und meinen neuen Fame-Amp; beides zusammen in entsprechender Lautstärke ist schon was feines. Und wenn man mal rechnet: Einen guten Tele-Klon plus Vollröhrenamp plus Gurt plus Kabel = rund 350 EURO. Selbst für Anfänger sicherlich erschwinglich und bestimmt nicht das schlechteste Equipment.
Aber dann kam es: Wir haben uns an "Pictures of Lily" mit den Originalgriffen und -riffs gemacht. Seitdem mag ich Pete Townshend nicht mehr...
Wie sagte Urs so schön: Betrachte das mal als Herausforderung. Als was wohl sonst, Mann?


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16.April 2007:

Sehr selten: Ich hatte nicht so die richtige Lust zum üben. Lag's am Wetter, lag's an meiner Allergie und den tränenden Augen - wer weiss?
Nachdem ich dann aber angefangen hatte kam der Spass von alleine. Und blieb netterweise auch da... ;o))


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15.April 2007:

Heute war wieder das normale Pensum angesagt. Aber mit was für einem Sound! Nicht nur "druckvoll", auch "knackig" verstehe ich erst jetzt so richtig.
Zum Schluss der Test mit dem Paula-Klon: Mit Humbuckern macht es natürlich noch ein bisschen mehr her. Rock hard...
Angenehm bluesiger ist es aber mit der Fenix-Strat.


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14.April 2007:

Ich hatte Glück und es wurde laut. Und weil bei neuem Equipment natürlich erst einmal getestet werden muss kam das konzentrierte üben etwas kurz. Ich gelobe aber Besserung.


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13.April 2007:

Wenn ich Glück habe und die Post mitspielt habe ich morgen meinen neuen Amp. Dann wird es laut...
Nach der gestrigen Pause hat es heute wieder Spass gemacht. Mal sehen ob ich recht behalte: In einem Jahr kann ich einige Stücke schon ganz gut und ein oder zwei richtig gut. Oder meine Gichtgriffel haben mir bis dahin gekündigt... ;o))
Mit was für Gedanken man sich doch an einem Freitag den 13. beschäftigt!


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12.April 2007:

Ein sehr seltenes Ereignis: Ich habe heute den ganzen Tag kein Instrument angerührt. Nicht aus Faulheit - aus Zeitmangel. Aber trotzdem extrem selten; morgen dann doppelt!


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11.April 2007:

Der neue Amp ist bestellt, der alte schon weg. Folge: Mein kleiner 10-Watt (Transen-)Marshall muss wieder ran. Ist das eine Umstellung! Clear geht ja noch - aber verzerrt? Neenee...
Ich hoffe, mein Röhri kommt fix.


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10.April 2007:

Nach Begutachtung meines neuen Tele-Klons durch Urs und seinem positiven Resumee ging es mir gut. Und damit auch meinen Fingern, die das taten, was sie sollten.
Was selten genug vorkommt!


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09.April 2007:

Meine Laune und damit Spielfreude ist schlagartig besser geworden: Ich werde meinen Transen-Amp verkaufen und mir Röhren gönnen.
Der Behringer ist sicher nicht schlecht und mehr als preiswert - ich bekomme in Verbindung mit meinen Gitarren aber nicht den Sound hin, den ich gerne hätte.
Schade um die vielen Möglichkeiten, aber es hat wohl keinen Zweck.
Vor lauter Vorfreude auf den Wechsel flutschte heute alles besser.


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08.April 2007:

Da es heute auf Osterbesuch geht war üben zu ungewohnter Zeit angesagt: Schon vor dem Frühstück. Öfter mal was neues...
Negativ: Im Moment habe ich scheinbar Gichtgriffel bei "pictures of lily"; noch vor einer Woche hörte sich das viel besser an.
Positiv: "walk on the wild side" von Lou Reed ist ein wunderschönes und dabei einfach zu spielendes Lied. Zum relaxen ideal; vielleicht gibt es mir die innere Ruhe, die ich für andere Stücke unbedingt brauche.


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07.April 2007:

Was haben ein Zahn mit einer Unebenheit und mein Amp gemeinsam? Beide sind nicht direkt kaputt - aber sie nerven!
Mein Behringer gibt mir auch nicht annähernd den Sound, den ich möchte. In den letzten Tagen habe ich hunderte von Kombinationen der vielen Einstellungen versucht - es klingt immer wie Eimer.
Entweder habe ich ein total vermurkstes Gehör oder meine Gitarren und der Amp passen überhaupt nicht zusammen oder das Teil ist einfach Sch...e.
Das schlimme ist: Durch die Unzufriedenheit wird mein Spiel nicht gerade besser! Wenn das so weitergeht nehme ich wieder meinen kleinen Marshall.


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06.April 2007:

Einen Nachteil hat es, wenn man Töne und Groove mit der Zeit besser auseinanderhalten kann: Plötzlich ist der eigene Transistoramp nicht mehr gut genug. Scheinbar ist es doch eine Naturgesetz, dass jeder Gitarrist über kurz oder lang von einem Röhrenverstärker träumt.
Ich jedenfalls halte mich an das Gesetz... ;o))


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05.April 2007:

Auch wenn es nur ein Klon ist: Meine neue Tele macht mir richtig Spass. Und bringt Abwechslung in's üben: Offen gestimmt ist nun mal anders zu spielen als "normal". Und so wechsle ich von den Who zu den Stones und retour. Anstrengend für das Handgelenk aber gut für den Spassfaktor!


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04.April 2007:

Meine Nichte Klara am Keyboard, ich an der Gitarre: Das war eine super Session! Ich wusste gar nicht, dass Free-Jazz soviel Spass machen kann... ;o))


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03.April 2007:

Ist das stundenlange spielen von ein und demselben Stück ein Zeichen für Fleiss oder aufkeimender Besessenheit?
Im Ernst: Ich weiss wirklich nicht, wie oft ich täglich die pictures of lily spiele. Und wie viele Tage schon. Eins weiss ich aber sicher: Kaum ein Stück trainiert so die Finger sprich den flüssigen Griffwechsel. Noch ein paar Monate - dann kann ich es.
Wieviel waren doch gleich "ein paar"?


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02.April 2007:

Nu isset soweit: Aus lauter Übermut und Freude an meinen kleinen Fortschritten habe ich heute die Who mit Mambo-Begleitung gespielt. Schwachsinn? Eigentlich schon - aber merkwürdigerweise hat sowohl Takt als auch Tempo zu "pictures of lily" gepasst.
Hauptsache Keith Moon und John Entwistle verfluchen mich nicht von ihren Wolken herunter.


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01.April 2007:

Nachdem ich gestern im Rockpalast ein Konzert von Lou Reed gesehen habe bin geht es mir gut. Denn erstens mag ich den Gitarristen von Velvet Underground, zweitens hat mich dieser Abend bestärkt fleissig weiter zu üben und drittens hat Lou verhältnismässig dicke Finger und einen merkwürdigen Stil und klingt trotzdem fantastisch. Dicke Finger und einen merkwürdigen Stil habe ich schon; fehlt nur noch Nummer drei... ;o))


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31.März 2007:

Immer wieder verblüffend: Da spielt man ein Stück werweisswieoft und plötzlich merkt man: Wo steht denn da Moll - das ist ein Dur-Griff!
In solchen Augenblicken denke ich immer: Bist du alleine so blöd/blind/oberflächlich oder passiert das wohl auch anderen? Hoffentlich doch...


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30.März 2007:

Langsam wird es mir selber unheimlich: Ich finde manchmal gar kein Ende mehr. Sobald irgendein Griff oder ein Lauf besser funktioniert macht das üben natürlich auch mehr Spass und wird wiederholt und...
Ich freue mich jedenfalls über diese Entwicklung!


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29.März 2007:

Ich muss kleinlaut zugeben: Einige von mir bisher "überspielte" Griffwechsel bei Lilys Bildern haben schon ihren Grund...
Wenn ich dieses Lied nicht irgendwann halbwegs hörenswert spielen kann bin ich wohl einfach nicht kompatibel mit Saiteninstrumenten; an fehlendem Fleiss kann es (zumindest in diesem Fall!) jedenfalls nicht liegen.


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28.März 2007:

Eigentlich war ich heute so richtig kaputt und suchte innerlich schon 'ne Ausrede um nix zu machen. Aber siehe da: Das war voreilig! Kaum hatte ich versuchsweise die Gitarre umhängen ging es los. Nichts mit müde oder keine Lust!
Der Übergang von spielen müssen zu spielen wollen ist also wirklich endgültig abgeschlossen!


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27.März 2007:

Urs ist ein Spielverderber! "Da fehlt ein Griff, da steht aber Cis..."
Na und? Für meine Begriffe klingt es besser so wie ich es spiele. Und das hat nichts mit der Furcht vor Griffen oder deren Wechsel zu tun; für mich klingt es so wirklich besser! Aber bitte - ich will es spielen können und Urs ist der Boss. Also werde ich wohl noch einiges ein- bzw. umbauen müssen.
Wattich sach: Spielverderber... ;o))


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26.März 2007:

Wenn der Geist von Pete tatsächlich schon in mich gefahren seien sollte hat er dummerweise seine flinken Finger vergessen. Muss ich wohl doch die eigenen trainieren!


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25.März 2007:

Ich habe meine Versuche mit dem Amp eingestellt. Besser so als roter Kopf und Hammer auf Amp.
Irgendwann werde ich bestimmt als der Mensch geehrt, der die Bilder der Lily öfter gespielt hat als Townshend selber. Ich arbeite jedenfalls hart daran.


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24.März 2007:

Ich bin mittlerweile wohl doch etwas anspruchsvoller geworden, denn mein Behringer-Amp bringt mich zur Verzweiflung. Ich bekomme einfach keinen passenden Sound hin; entweder ist er matschig oder schrill oder...
Bleibt die Frage: Bin ich einfach zu dämlich, taugt der Amp nichts oder ist es eine Mischung von beidem? Da ich es nicht nur mit einer Gitarren ausprobiert habe und es immer Sch.... klingt liegt's wohl nicht daran.
So etwas kann einem den ganzen Spass verderben!


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23.März 2007:

Alles klappt nie! Die Übungen waren gut - bis auf die Wechselschläge. Eigentlich meine Paradedisziplin; heute aber nicht! Tagesform.
Ob ich die "Who" bald nicht mehr hören kann weiss ich nicht; im Moment übe ich jeden Tag mit laufender CD.
Und ob der Geist von Pete Townshend wohl irgendwann in mich fährt? Und wenn: Ob er sich dann wohl mit dem von Keith Richards verträgt?
Auha! Scheint mein spinneriger Tag zu sein...


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22.März 2007:

Heute hatte ich sooo 'nen Hals. Es gibt Menschen, die... Ist egal, ist vorbei!
Jedenfalls hat mein Blutdruck die Lautstärke mächtig beeinflusst; leise war ich heute - gelinde gesagt! - nicht! Und es war mir schei**egal, ob sich meine Versuche als Solist angehört haben oder nicht. Heute galt nur eins: feste druff!


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21.März 2007:

Ich konnte heute kein Ende kriegen - es machte einfach Spass! Zum Schluss liefen The Who und ich versuchte mich mal wieder im solieren. Gaaanz ganz selten passte sogar mal was; das war aber wohl eher Zufall als Inspiration. Die lässt immer noch auf sich warten.


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20.März 2007:

Es war mal wieder soweit: Im Unterricht sollte ich solieren. Neenee!
Rein technisch ist das zwar nicht mehr so das Problem; der Kopf macht aber nicht mit. Ich finde meine Versuche sowas von hölzern, primitiv und was weiss ich noch dass ich mich gleich ganz verweigere. Meine Paraderolle...
Auch bei diesem Problem wird es irgendwann "peng" machen und ich den Dreh raus haben; im Moment würde mich aber jeder Schiffer um den Knoten beneiden, der bei mir noch nicht geplatzt ist.


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19.März 2007:

Ein merkwürdiger Tag: Einerseits klappt so ziemlich alles; die Finger machen das was ich will. Sehr schön!
Andererseits bin ich (frühjahrs-?)müde und muss das üben öfter für eine Pause unterbrechen.
Ich werde heute wohl mal früh in's Bett gehen, damit das morgen anders wird!


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18.März 2007:

Um die positive Richtung von gestern beizubehalten: Heute habe ich alle Übungen von bisher 190 auf 200er Takt gesteigert und es funktionierte klasse!
Das Spiel danach war natürlich auch vom Optimismus beflügelt (boah wie geschwollen...) und hörte sich gleich besser an.


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17.März 2007:

Es baut echt auf, wenn man die Fortschritte an einem immer wieder geübten Stück erkennt. Das soll nun nicht heissen ich würde es beherrschen - nee! Aber wenn die Griffwechsel bei schwierigen Passagen plötzlich flüssiger fluppen - und das nicht ausnahmsweise sondern permanent - ist das die Belohnung der Beharrlichkeit. Und solange sich was verbessert wird das Stück auch nicht langweilig. Sowenig wie die immer gleichen Griffübungen jeden Tag.


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16.März 2007:

Da ist er wieder - mein Lieblingssatz in diesem Blog: Keine Ahnung ob das Üben heute musikpädagogischen Nährwert hatte; einen Bombenspass hat es auf jeden Fall gemacht!
Soll heissen, dass nach den obligatorischen Grundübungen der Amp auf laut und alles mögliche und so und ich... - tja, eigentlich auch: Laut und alles mögliche und so!


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15.März 2007:

Kaum zu glauben: Heute Vormittag nach der Gartenarbeit hatte ich das Gefühl, die Finger gar nicht mehr bewegen zu können. Abends ging es dann merkwürdigerweise bedeutend besser als gestern. Meine Finger verblüffen mich!
Und weil ich so überrascht war musste ich einfach (sau-)laut und mit Zerre spielen. Wer in dem Satz einen Sinn findet darf ihn behalten... ;o))


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14.März 2007:

Es scheint die Zeit der Frühjahrsmüdigkeit zu kommen. Seit gestern bin ich so was von kaputt - und weiss nicht so recht wovon?!
Auch meine Finger sind scheinbar sehr müde! Heute hatte ich Schwierigkeiten bei Griffen, die mir sonst aber sowas von den Fingern gehen. Noch gestern zum Beispiel fluppte es; heute dagegen... :o((
Tag abhaken und morgen auf ein neues!


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13.März 2007:

Unterricht fiel aus; dafür war üben mit Rolf angesagt. Zugegeben wurde nebenbei das eine oder andere besprochen. Natürlich nur Themen rund um Musik und Gitarren - versteht sich!
Aber auch ein paar Versuche, bestimmte Melodien zusammen zu spielen, sind schon hilfreich. Erstens lernt man immer dazu und speziell für mich ist es eine gute Übung, das zussammenspielen an sich zu lernen.


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12.März 2007:

Look at yesterday's entry and you'll know my today's work...


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11.März 2007:

In die Bilder der Lily habe ich mich echt verbissen. Bekomme ich die Griffe ab und zu alle vernünftig hintereinander hört es sich schon ganz gut an. Das klappt aber nicht immer und deshalb werde ich wohl noch länger (besser: lange!) daran sitzen.
Ach so: Nein, ich vernachlässige meine Griffübungen dabei nicht!


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10.März 2007:

Kaum bricht man sich die Finger an einem schwierigen Stück ist das letzte geübte gar nicht mehr so schwer zu spielen. Für diese Erkenntnis habe ich lange gebraucht; hoffentlich vergesse ich sie nicht...


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09.März 2007:

Entweder war Pete Townsend aus Gummi - was mich angesichts seiner berühmten wirbelnden Rundum-Anschläge nicht wundern würde - oder es gibt bedeutend einfachere Griffe, um die Bilder vonne Lily zu spielen.
Wie dem auch sei: Das ist Fingertraining pur!


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08.März 2007:

"Pictures of Lily" von den Who hat mich aus meinem Jammertal befreit. Es macht so viel Spass, dieses wunderschöne Lied zu spielen, dass meine ganze Verdrossenheit über die ewige Theorie verflogen ist. Ich spiele meine Übungen durch und freue mich schon auf die fingerbrecherischen Akkordwechsel des Refrains. Ob das wohl mein erstes komplett eingeübtes Lied wird?


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07.März 2007:

Gar nicht mal so produktiv - aber sehr schön, dieser Tag! Ich habe mit meiner Nichte geübt. Beide an der Gitarre, als Begleitung bei ihrem Keyboardspiel und mit Gesang. Punktevergabe: Übungstechnisch 1, spassmässig 9,8. Passt!


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06.März 2007:

Heute habe ich mich im Unterricht fast allem verweigert. Gar nicht mal gewollt; bei zuviel lernen ohne sichtbarem Ergebnis hat mein Gehirn schon immer selbsttätig dicht gemacht. Es bleibt dabei: Theorie ist gut und hilfreich und muss sein. Aber ohne Umsetzung sprich in einem Lied verarbeitet wird sie mir auf die Dauer zu abstrakt.
Dieses Gefühl habe ich (in grösseren Abständen) immer wieder; das fällt auch in diesem Blog auf. Eine Zeitlang macht es mir nichts aus, Tag für Tag Tonleitern rauf und runter, vor- und rückwärts zu spielen. Und irgendwann und ganz plötzlich wird es furchtbar öde. Das liegt bestimmt nicht am Unterricht; das sind halt so meine Phasen.
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass nur ich so empfinde. Wie gehen wohl andere damit um?


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05.März 2007:

Nach allen üblichen Übungen habe ich mich an "Pictures of Lily" von den Who versucht. Jungejunge - jeder Takt ein Griff! Wenn ich alleine den Refrain in ein paar Monaten fehlerfrei spielen kann bin ich schon glücklich. Aber das Lied ist diese Anstrengung einfach wert!


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04.März 2007:

Üben zu ungewohnter Stunde: Früh am Vormittag. Auch neu: Keine strenge Trennung Gitarre/Keyboard, sondern in stetem Wechsel. Ob es was bringt weiss ich nicht; auf jeden Fall ist es nicht langweilig.


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03.März 2007:

So langsam aber sicher macht das üben alleine keinen Spass mehr. Da muss sich was ändern. Gerade heute fand ich es einfach nur ätzend.


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02.März 2007:

Ich habe das Tempo der Griffübungen auf 190 erhöht. Passt - selbst die Wechselschlagübungen sind damit kein Problem. Und so langsam bekomme ich auch das Stück in den Griff, das ich beim letzten Unterricht so verhauen habe.


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01.März 2007:

Neben den normalen Sachen war heute mal crossover angesagt: Eine Melodie abwechselnd am Keyboard und auf der Gitarre spielen. Das macht erstens wirklich Spass und verbessert zweitens hoffentlich mein Melodiegefühl.


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28.Februar 2007:

Heute habe ich mich einem Stück gewidmet, dass ich schon vor Monaten geübt hatte. Und das ich gestern im Unterricht bei einer kleinen Auffrischung aber sowas von total verhauen habe!
Nach einiger Zeit kam aber die Erinnerung wieder und bis nächste Woche wird es wohl passen.
Einen netten Nebeneffekt hatte die Sache: Ich musste mich zwangsläufig den Noten widmen; nach Erinnerung spielen war nicht.


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27.Februar 2007:

Es ist zum Mäusemelken: Jetzt habe ich seit knapp zehn Monaten Unterricht bei Urs und wenn wir zusammen etwas spielen wollen versagen meine Finger. Einsatz? Knapp daneben! Einklang? Nur mit viel Phantasie! Bei einem Fehler weiterspielen? Nicht mit mir!
Ich bin 50 und habe in meinem Leben einiges geschafft; zusammenspielen gehört definitiv nicht zu meinen Erfolgserlebnissen. Kennt jemand einen guten Psychologen?


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26.Februar 2007:

So gut ich meine Griffübungen auch beherrsche - rückwärts klappt es nicht so toll. Speziell mein Mittelfinger verweigert sich oft in der Reihenfolge. Ob man ihn deshalb wohl mit "der schlimme Finger" betitelt? ;o))
Trotzdem macht das üben immer mehr Spass. Obwohl - so richtig weiter komme ich nicht. Aber ich verbessere das was ich kann.


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25.Februar 2007:

Heute ist mir erst einmal so richtig aufgegangen, dass ich in letzter Zeit ganz selbstverständlich Barrégriffe nutze. Früher habe ich ein Lied eher transponiert als mir das anzutun.
Wieder ein Streichler für das Ego!


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24.Februar 2007:

Im Prinzip wie gestern. Nur dass ich heute die Übungen etwas anders aufgebaut und die Wechselschläge intensiver durchgespielt habe. Ist auf die Dauer langweilig; zum Trost merke ich aber, wie die Finger immer sicherer werden. Kann ja auch nicht falsch sein...


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23.Februar 2007:

Griffübungen, Griffübungen, Griffübungen... - bis zum abwinken! Ich merke eben immer noch, dass bei einige Melodien der Akkordwechsel nicht flüssig klappt. Und deshalb habe ich heute Griffwechsel und Läufe vorwärts und rückwärts das Griffbrett rauf und runter geübt. Sicheres (um-)greifen macht das üben ganzer Stücke um vieles leichter und mittlerweile bin ich auch soweit, dass mich das schnarren einer Saite nervt.


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22.Februar 2007:

Irgendwie zäume ich alles von hinten auf. (Oder das Lehrbuch - je nach Sichtweise.) Das nächste Kapitel behandelt die ersten Akkorde; da bin ich eigentlich schon drüber weg. Allerdings ist es für mich neu einen Finger beim Griffwechsel stehen zu lassen. Wenn man auf so etwas nie geachtet hat ist das gar nicht so leicht.


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21.Februar 2007:

Nach den normalen Grundübungen kam heute auch mal wieder mein Lied dran. Mein Probleme ist, dass ich die passende Einstellung an meinem Amp noch nicht gefunden habe und ohne den richtigen Sound einfach nicht in das Lied finde. -zigtausend mögliche Einstellungen haben sicher was; manchmal wäre ein einfacher Röhrenverstärker ohne jedes Klimbim aber sicher die bessere Wahl.
In etwas mehr als 10 Monaten habe ich Geburtstag...


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20.Februar 2007:

Ich habe es ja nicht anders gewollt: Theorie im Unterricht! Quintenzirkel und moll-Tonleitern. Weniger Zirkel und viel moll. So langsam schleicht sich eine Ahnung von den Zusammenhängen bei mir ein; ganz drinnen ist sie aber noch nicht. Ich warte auf den letzten Schubser...


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19.Februar 2007:

Griffübungen vorwärts und rückwärts, Tonleitern versetzt vorwärts und rückwärts - langsam wird mir schwindelig.
Negativ: Das klappt noch nicht flüssig bzw. fehlerfrei. Positiv: Noch vor ein paar Monaten wäre mein jetziger Stand für mich undenkbar gewesen. Der Rest kommt auch noch!
Bei den Wechselschlagübungen habe ich ein merkwürdiges Phänomen beobachtet: Ich übe und konzentriere mich: Es klappt ganz gut. Ich übe und denke an Musik: Konfusion. Ich übe und denke an ganz andere Themen: Astrein. Die gedankliche Zusammenstellung einer Einkaufsliste bringt mich also in Höchstform! Bizarr...
Das rutschen im Barré mit Fingerwechsel wird langsam besser.
Liegt's am Karneval? Ich denke heute so positiv... ;o))


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18.Februar 2007:

Das immer mehr werdende Equipment braucht Platz und so wurde heute den ganzen Tag auf- und umgeräumt. Um das Gewissen zu beruhigen habe ich dann aber beim Tatort auf der Westerngitarre geübt.


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17.Februar 2007:

Auch heute waren Griffübungen angesagt - aber "mit allet"! Also richtig ausgiebig und nicht so kurz wie gestern.
Ein positiver Eindruck: Ich greife präziser! Bis vor kurzem hatte ich Probleme mit dem extrem schmalen Hals meiner Westerngitarre, mittlerweile komme ich ganz gut damit klar. Na bitte!


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16.Februar 2007:

Heute fiel so dies und das an. Da hat es leider nur zu ein paar Griffübungen gereicht.


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15.Februar 2007:

Wechsel H-Dur bis das Handgelenk kündigt! Dieser sch... Griff hat F-Dur in meiner persönlichen Beliebtheitsskala glatt vom ersten Platz verstossen. ;o))
Es soll jedenfalls keiner behaupten, ich hätte keinen Ehrgeiz!


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14.Februar 2007:

Heute war neben den normalen Übungen der Wechsel H-Dur zu F-Dur und retour auf der E-Gitarre angesagt. Dank nicht so beweglicher Finger ist an rutschen nicht zu denken; ich muss H-Dur sozusagen komplett neu greifen. Richtig schnell wird das wohl nie gehen; ich hoffe aber auf ein "überhaupt".


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13.Februar 2007:

Was wäre der Unterricht doch nett gewesen, wenn nicht der blöde Griff H-Dur vorgekommen wäre. Drei Finger nebeneinander in einem Bund ist schon schwierig; dasselbe als Barrè der Wahnsinn. Um meinen guten Willen zu zeigen habe ich zu Hause auf der Konzertgitarre - von wegen dem grösseren Griffbrett! - H-Dur immer wieder im Wechsel mit F-Dur gegriffen. Nach einiger Zeit ging es dann; nicht schnell aber so leidlich. Wie ich aber rein räumlich drei meiner nicht gerade dünnen Finger beim engen Hals der E-Gitarre in einen Bund bekommen soll... - keine Ahnung! Finger anspitzen? Einen so breit kloppen dass er drei Saiten auf einmal abdrückt? Grosser Seufzer!


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12.Februar 2007:

Von wegen nicht fleissig! Die Tonleitern 1-2-3-4 - 2-3-4-5 usw. geübt bis mein linker Arm Ermüdungserscheinungen zeigte. Das muss die Übung sein, die auf dem Klavier gespielt die Nachbarn zum durchdrehen bringt; kommt oft in Jux- und Amoklauffilmen vor.
"Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden." - Wilhelm Busch


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11.Februar 2007:

Es wird noch dauern bis ich die verschiedenen Barrégriffe halbwegs hintereinander bekomme! Um aber auch was positiv zu berichten: Das Handgelenk hat heute schon länger ausgehalten. Ein tapferes Körperteil... ;o))


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10.Februar 2007:

Rosanna hat Pause - mein Handgelenk hat heute schon nach kurzer Zeit "normale" Griffe befohlen. Und man soll ja auf seine diversen Körperteile hören; vor allen Dingen, wenn man so dringend auf sie angewiesen ist!


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09.Februar 2007:

Auch heute sagt mir nicht mein Fleiss sondern das Handgelenk wann ich mit den Barrégriffen besser aufhören sollte. Hoffentlich ist das nur 'ne Übungssache...


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08.Februar 2007:

Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich mal Barré üben würde bis das Handgelenk kündigt. Die gute Rosanna ist mit Barré aber wirklich einfacher zu spielen - wenn man es denn kann! Noch kann ich nicht, aber wenn ich mal kann: Dann kann ich!
Von wegen auch mal positiv denken: Vor noch nicht allzu langer Zeit habe ich nicht mal zwei Barré nacheinander hinbekommen. Dagegen bin ich jetzt schon virtuos. Dagegen - nicht grundsätzlich!


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07.Februar 2007:

Am Nachmittag habe ich mit meiner Nichte reichlich das Keyboard gequält; abends fehlte mir dann der Antrieb zu ausuferndem lernen. Immerhin habe ich alle Grundübungen durchgezogen und das Metronom dabei auf 180 erhöht. Geht!


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06.Februar 2007:

Unterricht: Theorie. Muss sein und will ich auch - ist aber immer wieder anstrengend. Für Urs bestimmt genauso wie für mich; einige Begriffe prallen von meiner Theorie-Firewall immer wieder ab.
Ganz zum Schluss das Highlight: Fix mal die Griffe von Rosanna transponiert und schon ist es ein lustiges Barré-Rutschen. Und damit nicht mehr so fingerbrechend wie ich es vorher geübt hatte. Und ganz nebenbei habe ich dann zuhause bemerkt, dass auch Deep Purple keine Zauberer waren, sondern dass Ritchie Blackmore sein "Child in Time" hauptsächlich mit drei Barrègriffen gespielt hat, die man auch als Anfänger durchaus hintereinander bekommt... ;o))
Womit ich aber ganz bestimmt nicht meine Heroen aus der Jugend vom Sockel stossen will!


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05.Februar 2007:

Meine Vermutung gestern war goldrichtig: Die tiefste Tonleiter versetzt zu spielen steigert meinen Blutdruck auf fortissimo. Saiten in einer Tonleiter leer anzuzupfen macht mir immer noch arge Probleme; keine Ahnung warum.
Damit steht die Siegerin im Wettbewerb um die gemeinste Tonleiter fest!
Auch "Rosanna" von Toto hat so ihre Tücken, trainiert die Finger aber ungemein. Da werde ich dranbleiben.


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04.Februar 2007:

Die versetzt gespielten Tonleitern machen zwar Spass, sind aber vor allen Dingen in den hohen Lagen gar nicht mal ohne. Während mir in den mittleren Lagen selten Fehler unterlaufen, klingt es weiter unten auf dem Griffbrett oft gar grauslich. Feigerweise habe ich die tiefste Tonleiter noch gar nicht in Angriff genommen. Eventuell ist dann meine Laune endgültig im Keller.
Wenn man wirklich mit seinen Aufgaben wächst brauche ich bald höhere Türzargen... ;o))


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03.Februar 2007:

Nachmittags mit einer Band einen geplanten Auftritt bei uns besprochen und natürlich probegehört - abends zum Konzert einer anderen Gruppe...
Kommt selten vor, aber heute fiel jedes üben aus. Ein Tag mit viel Musik - aber nur passiv!


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02.Februar 2007:

Heute mal keine Schreie - Kumpel Rolli und ich klimperten zusammen süsse Melodeien...
Nee, so diszipliniert (oder idyllisch?) war es denn doch nicht. Aber jedes spielen/üben macht in Gemeinschaft mehr Spass.


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01.Februar 2007:

Die Urschreitherapie geht weiter! Es fällt mir nicht leicht, aus den gewohnten Fingersätzen "auszubrechen" und die Tonleitern 1-2-3-4 / 2-3-4-5 / 3-4-5-6 usw. zu spielen. Wie üblich klappt es bei mir in der 5. Lage am besten.
Ich werde sicher mal der einzige Gitarrist sein, der seine Stücke alle in der 5. Lage spielt! Datt fluppt...


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31.Januar 2007:

Die neuen Übungen wirken: Es macht wieder mehr Spass und vor allen Dingen kommen endlich mal wieder Emotionen in's Spiel. Wenn ich aus dem Takt komme und sich das gar grauslich anhört könnte selbst ein gestandener Fahrensmann eventuell noch den einen oder anderen neuen Fluch von mir lernen. Das ist zwar sicherlich nicht jugendfrei - hilft aber. So 'ne Art Urschreitherapie halt... ;o))


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30.Januar 2007:

Ein Mittel gegen Stagnation: Unterricht mit neuen Übungen. Tonleiterteile (watt'n Wort!) mit springen in die nächste Lage und wieder zurück. Und dann retour.
Auf jeden Fall einfacher als Tonleitern von moll in dur und rückwärts umzusetzen. Und es klingt besser - sind schliessliche kleine Soli!


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29.Januar 2007:

Eins steht fest: Einen Garagenvorplatz pflastern und dann Gitarre spielen verträgt sich überhaupt nicht. Meine zarten Musikerfinger... ;o))
Meine Stimmung ist eher duster, weil ich irgendwie nicht so recht weiterkomme. Ich übe und spiele täglich, ich versuche mich an neuen Dingen - aber da ist keine Steigerung zu merken! Weder bei meiner Grifftechnik noch beim Gefühl für kleine Soli. Das nennt man dann wohl Stagnation.


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28.Januar 2007:

Mit einer offen gestimmten Gitarre zu spielen hat Vorteile. Ab und an leer anschlagen und ganze Teile eines Stückes nur mit Bundwechseln umzusetzen hat schon was.
Der Nachteil ist aber sinnigerweise genau das eben erwähnte, denn man spielt praktisch ausnahmslos im Barrè. Und das merkt man nach einiger Zeit gewaltig im Handgelenk.
Jedenfalls schaffe ich es nicht, diese Technik so lange zu üben wie "normale" Griffe.


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27.Januar 2007:

Die Woche war bisher unproduktiv und wird wohl auch so enden. Im Moment geht mir viel im Kopf herum und ich merke, dass ich beim üben manchmal nur noch kaspere.
Die nächste Woche muss besser werden!


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26.Januar 2007:

Heute war ich irgendwie völlig woanders und in dieser Verfassung wollte ich mich erst gar nicht an den Stones vergreifen. Also blieb es bei den Grundübungen und gut war.


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25.Januar 2007:

Ich hatte auch heute nicht den Eindruck, dass mir die gin-soaked woman näher gekommen wäre. Vielleicht sollte ich mich unter Promille setzen - wer weiss??


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24.Januar 2007:

Natürlich die Grundübungen und danach... Das traut man sich kaum zu erzählen!
Danach habe ich lange drei Töne hintereinander geübt. Wirklich nur drei Töne aus meinem Lied, die mir nicht immer gelingen. Von der eigentlich nötigen Phrasierung will ich gar nicht erst reden.
Das wird noch ein harter Weg zum Honky-Tonk in Memphis!


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23.Januar 2007:

Au-ha! Ich habe die ganze Schulstunde mit dem üben von ca. 20 Takten verbracht. Es gab gleich mehrere Schwierigkeiten: Schnelligkeit, Phrasierung und den richtigen Takt zu treffen. Genauer: Vom anschlagen mehrerer leerer Saiten blitzschnell auf Mini-Soli umzuschwenken und dabei A: die richtigen Saiten zu treffen und B: mitzuzählen - das war das au-ha!
Mein Lied an sich ist gar nicht mal so anspruchsvoll; die Art zu spielen ist für mich aber Neuland. Wenn ich das schnelle Umgreifen incl. mitzählen mal hinkriege sollte der Rest eigentlich halb so schlimm sein.
Scheint so, als ob ich heute meinen optimistischen Tag hätte...


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22.Januar 2007:

Eigentlich wie gestern. Quatsch! Nicht "eigentlich wie gestern", sondern genau wie gestern. Das Spielkind in mir forderte seinen Tribut.


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21.Januar 2007:

In Gedanken an das gestrige Konzert und mit Spass inne Backen habe ich nach der Pflicht die Kür in Angriff genommen. Und wie! Amp auf Zerre (und laut!) und dann mit den amtlichen Stones-Griffen losgerockt. Künstlerisch wertvoll? Sicher nicht! Übungstechnisch weiterbringend? Ach nee! Spass dabei gehabt? Au Mann - aber gigantisch! Auch Keith hat nur mit Wasser gekocht und so kann man aus ein paar typischen Riffs schon so einiges herausspielen. Allerdings nur für die eigenen Ohren bestimmt; wenn ich mir das auf 'ner Bühne vorstelle sehe ich sofort die fliegenden Bierflaschen beim Auftritt der Blues Brothers in der Country-Kneipe...
Hendrix möge mir verzeihen: Die Amp-Einstellung passte so gut, dass ich mich dann noch an seiner Version des Star Spangled Banner vergriffen habe. Soweit ich sie zusammenbekam. Gut dass ich kein Feuerzeugbenzin da hatte; Insider wissen sicher was ich meine... ;o))


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20.Januar 2007:

Zu ungewohnter Zeit am frühen Nachmittag geübt; heute abend geht es zum Konzert.
Und wieder die Barré-Übungen ausgeweitet - Dylan lässt grüssen. Als neue Herausforderung den Wechsel h-moll zu E-Dur -zigmal durchgespielt. So lange, bis das linke Handgelenk signalisierte es wäre genug für heute. Bitte - wenn es meint... ;o))


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19.Januar 2007:

Quer durch die Bank! Grundübungen, Lieder, Gitarrenwechsel, den Anfang meines Liedes weiterüben, vorsichtig weiter tasten zu den nächsten Akkorden und schwelgen...
Was mich sehr freut: Obwohl ich sie in der letzten Zeit etwas vernachlässigt habe, komme ich mittlerweile auch mit der 12-saitigen (Akustik-)Gitarre besser klar.
Den Zirkel habe ich heute mal Zirkel sein lassen!


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18.Januar 2007:

Der Quintenzirkel ist echt ein Hammer - da muss ich noch so einiges an Zeit investieren.
Heute war wieder mal so ein Tag, an dem die Finger sich steif anfühlen oder vielleicht auch sind. Leicht zu merken bei simplen Akkorden, die auf einmal schnarren oder verrutschen. Gut, dass ich weder Chirurg noch Berufsmusiker bin!


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17.Januar 2007:

Schwerpunkt Quintenzirkel. Au Mann - hot stuff! Da war ich so stolz, alle möglichen C-Tonleitern rauf und runter zu können plus Bluestonleitern und pentatonischen und dann kommen die nächsten mit fis und gis und...
(Wie verdamt noch mal haben sich die alten Blues-men das spielen ohne all das beigebracht?) Egal - da muss ich wohl durch!


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16.Januar 2007:

Ein reiner Theorie-Unterricht. Dur zu moll, moll zu dur, kleine 7, grosse 7, kleine zu grosser, grosse zur kleinen machen...
Es war heute das erste mal, dass ich bei der Theorie "Wozu braucht man das?" gefragt habe. Das die Frage blöd ist weiss ich schon; wenn aber so viel neues auf einen einprasselt? Mannomann!
Nächste Woche ist wieder Praxis angesagt - soviel steht fest!


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15.Januar 2007:

Neben allem anderen - siehe gestern - habe ich auch etliche male die "Giros" und die Bluesgriffe im Barrè durchgespielt. Letzteres wird langsam besser; ich hoffe nur, die Krämpfe im Zeigefinger werden irgendwann seltener. Think pink - ist bestimmt 'ne Übungssache...


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14.Januar 2007:

Nach Grundübungen und Dylan war heute mal wieder mein Lied dran. Urs hat schon recht: Keith hat es sich mit der auf G offen gestimmten Gitarre eigentlich recht einfach gemacht; grosse Fingerverbiegereien sind nicht dabei. Das gibt mir die Zuversicht, das Teil irgendwann mal spielen zu können.


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13.Januar 2007:

Auch heute habe ich wieder den Dylan geübt. Was ich aber einfach nicht hinbekomme: Die näselnde Stimme. Selbst Schnupfen und/oder kleine Gegenstände in den Nasenlöchern bringen mich nicht weiter. Naja - passt irgendwie. Mein Gitarrenspiel hört sich auch nicht so an wie das von Dylan... ;o))


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12.Januar 2007:

Nachdem wir gestern "All along the watchtower" von Dylan gespielt haben musste ich das heute natürlich weiter üben.
Gestern haben wir e-D-C-D... nach Vorgabe gespielt. Ich finde die Version a-G-F-G... aber weitaus interessanter. Schon aus dem Grund, weil ich dabei den Wechsel auf F-Dur üben muss. Bei einem solchen Lied macht das aber Spass und fällt viel leichter als bei sturen Übungen.


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11.Januar 2007:

Ein schöner Tag, denn ich habe mal wieder zusammen mit Rolf geübt und gespielt. Es fällt einem wirklich einiges leichter, wenn man nicht alleine vor sich hin zupft. Ruckzuck habe ich locker ein kleines Lied transponiert; dazu brauche ich sonst viel länger.
Üben in Gesellschaft ist garantiert effektiver!


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10.Januar 2007:

Wie schon so oft: Konzentriert die täglichen Übungen durchgezogen (Metronom von 150 auf 160 erhöht) und dann den einfachen Bluesgriffen gewidmet. Nicht etwa dass mir das Spass macht - ach woher! Übungsaufgabe... ;o))
Die fast unendlichen Kombinationen des Amp verführen auch da zum wilden experimentieren. Manches klingt grausam, manches geht und ein paar Einstellungen sind genial.


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09.Januar 2007:

Wie schön: Zum Beginn des Unterrichts ein Ständchen zu meinem Geburtstag!
Resumee der heutigen Unterrichtsstunde: Auch mit einfachen Bluesgriffen und einer simplen Begleitung kann man schon was nettes zupfen. Zu zweit spielen ist halt interessanter!


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08.Januar 2007:

Ein letztes mal als unter-50-jähriger geübt; ab morgen in der Seniorenliga... ;o))
Was freue ich mich auf den Unterricht morgen und auf ein paar Anstösse oder von mir aus auch Tritte, damit ich wieder ans produktive üben komme.
Vor über 40 Jahren sagte eine Lehrerin mal zu meiner Mutter: "Ihr Sohn kann sehr viel erreichen - aber nur unter Zwang!" Recht hatte sie!


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07.Januar 2007:

Heute trafen zwei Dinge aufeinander: Mein Wunsch, mal wieder mit verschiedenen Amp-Einstellungen zu spielen, und meine momentane Richtungslosigkeit beim üben. Es war also insgesamt nicht sehr produktiv!
Da hilft nichts: Ich brauche wieder Unterricht (glücklicherweise sind die Weihnachtferien vorbei) und festgelegte Aufgaben.


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30.Dezember 2006 - 06.Januar 2007:

Eine Woche Texel-Urlaub ist schon vorbei...
Zwischen Kibbeling und "gebacken mosselen" (ist klar, oder?) war immer ein wenig Zeit zum üben.
Aber merkwürdig: So ohne Anleitungen trete ich auf der Stelle. Eigentlich komisch - ist aber nun mal so.


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29.Dezember 2006:

Clean (Der Amp; ich sowieso!) und konzentriert geübt. Wegen der kommenden Woche mit An-Aus-Leise-Laut-Zerre-das war`s - Brüllwürfel verlor ich mich danach aber doch in den Möglichkeiten des Behringer. Schon immer hatte ich ein Faible für den (früher so genannten) "Kathedral-Sound", der sich nun Chamber nennt.
Solche Effekte kommen bei einem Stereo-Amp besonders gut zur Geltung.


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28.Dezember 2006:

Warum eigentlich entweder oder? Man kann doch auch bei den verschiedensten Einstellungen des Amp seine Übungen durchziehen. Das soll aber die Ausnahme bleiben; an sich übe ich immer "clean". Und in der nächsten Woche im Urlaub traktiere ich eh wieder nur meinen kleinen Brüllwürfel. Das wird eine Umstellung...
Wie immer bei neuen Übungen stehe ich noch wie der Ochse vorm Berg. Wenn ich den Anfang von meinem Lied spiele hört sich das nicht danach an. Da nützt auch kein Mitzählen: Noch passt der Takt überhaupt nicht.
Und nur noch 302 Tage bis zur Deadline.


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27.Dezember 2006:

Nach der Pflicht habe ich mir heute Experimente am Amp erlaubt. Bei so vielen Möglichkeiten kann man stundenlang ´rumprobieren und neue Zusammenstellungen kreieren. Vieles klingt fürchterlich, einiges erträglich und ein paar Ausnahmen richtig gut. Und dafür hat sich das probieren dann gelohnt. So ein Amp ist wirklich nichts für alte "Röhrenamp an und fetz..." - Leute. Eher für Spielkinder wie mich!


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Weihnachten 2006:

Frohe Weihnachten! Gestern am ersten Weihnachtstag war an üben nicht zu denken; da ging die Familie vor. Heute habe ich mir dann endlich wieder die Gitarre geschnappt.
Nur um dann festzugestellen, dass ich ausnahmsweise mal nicht so die richtige Lust am spielen hatte. Ich musste mich nicht gerade zu den Übungen zwingen; die richtige Begeisterung wollte sich aber eben auch nicht einstellen. Glücklicherweise ein sehr seltenes Erlebnis.


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Heiligabend 2006:

Wie wohl fast jeder machen wir heute abend unsere Weihnachtsbesuche und somit ist die Übungszeit ungewöhnlich: Vormittags spiele ich bestenfalls im Urlaub; zu Hause kommt das nie vor. Jetzt weiss ich: Es macht genauso viel Spass wie nachmittags oder abends!
Falls du dich gerade heute hierhin verirrt haben solltest:

Ich wünsche dir einen wunderschönen Heiligabend!


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23.Dezember 2006:

Ausser den normalen Sachen habe ich mich heute den Tönen auf dem Griffbrett bzw. deren Lage gewidmet. Immer von oben anfangen und mitleiern ist zwar eintönig; ich weiss aber beim besten Willen nicht wie ich das sonst lernen soll. Von blind (oder besser gesagt auswendig) abdrücken bin ich jedenfalls noch weit entfernt. Na ja - so weit nun eigentlich auch wieder nicht, denn einige passen schon. Das häufige üben der Tonleitern hat positive Spuren hinterlassen.


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22.Dezember 2006:

Hoher Spassfaktor gepaart mit etwas weniger Disziplin. Ich muss mir aber zugutehalten, dass ich neben den Griff- und Wechselübungen auch die "Giros" -zig mal durchgespielt habe. Immerhin...
Aber dann kam nur noch reiner Spielspass. Rhythmusgerät auf Blues und auf der Gitarre alles was mir gerade so durch den Kopf rauschte. Und das war viel!


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21.Dezember 2006:

Nach den Grundübungen habe ich mich mal wieder an mein Lied gemacht. Ich ochse an den dämlichen 13 Tönen des ersten Riffs ´rum und schaffe es zwei von 10 mal fehlerfrei. Also fehlerfrei gegriffen; der Takt passt nicht immer. Kurz gesagt miserabel!
Ich kenne aber den Grund: Ich habe nun mal einen Heidenrespekt vor diesem Stück und - es ist wirklich so - traue mich nicht so recht. Genau dieser Song ist mein Ziel und der Grund, warum ich Gitarre spielen will.
Oh grosser Keith: Kannst du einem Unwürdigen verzeihen, dass er sich an deinem Stück vergreift?
Lasst mich los! Ich will die Weste mit den komischen Ärmeln nicht anziehen! Loslassen habe ich gesagt!


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20.Dezember 2006:

Tierisch erkältet, fast gar nicht geschlafen, Triefnase und Watte im Hirn: Ich habe den Blues!
Das war heute eine echte Selbstüberwindung, zumindest die Grundübungen und die Wechselschläge zu spielen. (Kein Applaus? Typisch!)
Ein bisschen was kam dann aber noch dazu. So als Vollblutmusiker... ;o))


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19.Dezember 2006:

Könnte eintönig werden - immer die selben Übungen, immer die gleichen Griffe.
Als kleine Abwechslung habe ich meine alte Martinez-Klampfe neu besaitet. Allerdings hat das auch nicht allzuviel gebracht; die aus Dummheit von mir vorher aufgezogenen Stahlsaiten haben für eine leicht konkave Wölbung der Decke gesorgt. Und der Hals ist dadurch auch nicht besser geworden. Ergebnis: Leichte Dissonanzen.
Über kurz oder lang muss ich mir wohl eine neue klassische Gitarre kaufen.


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18.Dezember 2006:

Business as usual. Alle Griffübungen und auch mit Gitarrenwechsel - ohne roadie! Maloche pur... ;o))
Wenn meine Finger nicht urplötzlich beweglicher werden passt das wohl auch mit den verbleibenden 312 Tagen.


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17.Dezember 2006:

Nach dem gestrigen Abend hatte ich einfach keine Lust auf Stones. Und das sagt einer der grössten Fans...
Ich habe lieber meine Übungen durchgespielt und mir dann die obligatorische Kuer gegönnt. Als ich die Gitarre schon weglegen wollte fielen mir die Wechselschläge ein - fast vergessen! Bevor mir das schlechte Gewissen Kopfschmerzen bereitet hätte habe ich auch die noch geübt.
Wo gibt es hier die Fleissplaketten?


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16.Dezember 2006:

Heute waren wir auf einem Konzert der Soulfingers im Piano; da blieb für üben nicht so viel Zeit. Aber immerhin habe vorher ich meine 12-saitige zu einigen Melodien überreden können...


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15.Dezember 2006:

Als Vollblutmusiker wechsel ich jetzt während der Übungen die Gitarre; Profis haben natürlich neben der "normalen" auch noch eine offen gestimmte Gitarre parat. Zum schnellen Wechseln muss bald ein Roadie her - ich kann doch nicht alles selber machen. Wir Künstler sind schliesslich sensibel...
Zum Roadie gibt es als Draufgabe doch bestimmt auch ein Groupie, oder?
Grössenwahnsinnig? Wer? Ich?


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14.Dezember 2006:

Heute habe ich meine Hohner offen auf "G" gestimmt und mich den ersten Takten von - na klar, was sonst? - gewidmet. Nee watt iss datt scheen! Scheinbar haben viele Blueser ihr Instrument so gestimmt, denn nur so können bestimmte Riffs überhaupt entstehn. Behaupte ich als der Fachmann an sich...
Jedenfalls macht es einen Heidenspass, mit einer offen gestimmten Gitarre zu fetzen.


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13.Dezember 2006:

Da ich Schussel meine schriftlichen Unterlagen im FZW vergessen habe konnte ich heute frisch von der Leber weg vor mich hinspielen. Kein Lehrbuch - keine Pflicht! Sonst habe ich dabei ein schlechtes Gewissen; wenn ich aber doch keine Unterlagen habe? ;o))


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12.Dezember 2006:

Im Unterricht kamen wieder Terzen und Moll "unn allett" - big stuff for a small brain!
Aber endlich - als Licht am Ende des Tunnels! - der Einstieg in mein one and only "Honky Tonk Woman". Und was ist? Keith die Socke spielt das auf einer offen auf "G" gestimmten Gitarre. Schraubschraubschraub...
Nach den ersten selbstgespielten Takten meines Liedes der Lieder hätte ich - falls für die Stimmung verlangt - aber auch einen Knoten in die Gitarre gemacht. I met a gin soaked bar-room queen in Memphis...


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11.Dezember 2006:

Im Prinzip siehe gestern. Vielleicht mit einer Spur mehr Kür als Pflicht...


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10.Dezember 2006:

Ein Fleisstag! Alle Griff- und Wechselschlagübungen werweisswievielmal durchgespielt; natürlich auch die Kreisübung - also die transponierten Griffe. Pflicht abgehakt!
Nach einer kleinen Pause für das Handgelenk kam dann aber wieder das Keyboard als Rhythmusgerät zum Einsatz und damit die Kür. Irgendwelche Melodien spielen, dazwischen (immer noch) primitive Soli einschieben - das macht Laune und ist immer ein schöner Abschluss.


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09.Dezember 2006:

Ich will mich nicht durch Amp-Experimente ablenken lassen und deshalb bleibt das Teil heute auf clean und ich übe Griffe und Wechselschläge. Letzteres ist bitter nötig; nachdem ich die Übungen einige Zeit vernachlässigt habe fange ich fast von vorne an!
Jetzt weiss ich, warum auf der Vorlage "tägliche Wechselschlagübung" vermerkt ist...


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08.Dezember 2006:

Trotz Neugierde auf weitere Einstellungen des Amp habe ich erst Wechselschlag- und Griffübungen inclusive den Major-Griffen geübt. Richtig lange um das Gewissen zu beruhigen! Aber dann musste ich natürlich neue Klänge des Amp ausprobieren. Macht Spass ohne Ende! Eins habe ich aber schnell gelernt: Einige Einstellungen sollte man nicht mit der aufgedrehten Gitarre um den Hals am Amp vornehmen. Ich sage nur Rückkopplung... - meine Ohren pfeiffen immer noch!


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07.Dezember 2006:

Ich habe längere Zeit meine Wechselschlagübungen vernachlässigt und sehe jetzt das Ergebnis. Ab jetzt wieder regelmässig!
Heute musste ich mich tatsächlich zum aufhören zwingen; mein linkes Handgelenk stand kurz vor nix geht mehr. Die Griffübungen aus der letzten Unterrichtsstunde, speziell die Major-Griffe, sind wirklich nicht ohne und hinterlassen ihre (Krampf-)Spuren.
Und dabei machte es gerade so einen Spass!


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06.Dezember 2006:

Beim üben der Barré-Griffe mit major-Akkorden verkrampfen sich die Finger der linken Hand ziemlich schnell. Wie ich mit meinen Wurstfingern (und eingeschränkten Handgelenken) vier Saiten gleichzeitig und sauber im 5. Bund abdrücken soll weiss ich auch nicht. Vieles ist Übungssache; gegen meine Anatomie anzuspielen aber... ??
Trotzdem macht das üben dank vielseitigerem Amp viel mehr Spass als vorher!


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05.Dezember 2006:

Und wieder ein (fast) reiner Theorieunterricht. Terzen, Viertonakkorde, erhöhen, erniedrigen - hot stuff, wenn das alles auf einen einstürmt. Es ist wichtig und ich will (und werde!) es auch kapieren.
Nach den Weihnachtsferien müssen wir uns aber dem Aufbau eines kompletten Songs widmen. Ohne Erfolgserlebnis an der Gitarre wird sich mein Gehirn der Theorie verweigern - jede Wette! Ich kenne mich schon ein paar Tage...


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04.Dezember 2006:

Mit den vielen Möglichkeiten des neuen Amps herumzuspielen macht tierischen Spass. Mein kleiner ging an und aus, laut und leise, Zerre oder nicht - das war`s. Und nun kann ich verschiedene Verstärker mit unterschiedlichen Boxentypen und unendlichen Soundvorgaben mischen. Ab und zu kommt alleine durch eine bestimmte Einstellung ein Lied von ganz alleine; plötzlich spielen die Finger die Melodie. Verblüffend!


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03.Dezember 2006:

Soll mir noch mal jemand kommen und erzählen, nur Röhrenamps würden Spass machen! Den lass ich dann auf meinem Behringer GMX212 spielen. Wenn derjenige das dann immer noch behauptet ist ihm echt nicht zu helfen!
Mir macht das Teil jedenfalls einen Mörderspass und ich denke, meine Übungsstunden werden in Zukunft etwas "hörbarer" sein... ;o))


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02.Dezember 2006:

Vor Freude über meinen neuen (gebrauchten) Amp, den ich morgen abholen werde, habe ich eigentlich nur gesponnen. Immer abwechselnd Griffe am Keyboard und an der Gitarre, wildeste Fantasielieder gespielt - kurzum: Wieder mal jede Menge Spass ohne allzuviel musikpädagogischen Hintergrund.


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01.Dezember 2006:

Merkwürdigerweise ist mir erst heute der entscheidende Unterschied beim üben zwischen Rolf und mir aufgefallen: Wenn eine Hintergrundmelodie läuft versucht sich Rolf in einem Solo und ich bemühe mich die Akkorde mitzuspielen. Manchmal hat man halt ´ne lange Leitung!
Natürlich greife ich die Akkorde nach den ganzen Monaten Übung mittlerweile flüssiger und sicherer; mein Erzfeind F-Dur aber weigert sich immer noch, mir im wahrsten Sinne des Wortes zur Hand zu gehen. Das ist natürlich mit bedingt durch meine Handhaltung, die eben nicht lehrbuchmässig ist.
Aber den kriege ich auch noch in den Griff! (Heute habe ich es aber mit den Metaphern...)


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30.November 2006:

Nicht dass ich mich vor den Fingerübungen gedrückt hätte - aber...
Heute hatte ich Musik in den Knochen; wie soll ich das anders beschreiben? Ich habe mit Rhythmusgerät als Begleitung gespielt und gespielt und fand kein Ende. Das Plektrum flutschte nur so über die Saiten und die revanchierten sich mit mit tollen Melodien. Ein wenig haben auch meine Finger mitgeholfen; das meiste kam aber von allein.
Solche Tage sind selten und auch nicht gewollt reproduzierbar - es fluppt oder eben nicht. Und heute war fluppen angesagt!


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29.November 2006:

Für mich ganz neu: Einfach mal zur Begleitung eines Rhythmusgerätes mit zwei Mann vor sich hinspielen. Jetzt weiss ich endlich, wie Jazz-Sessions entstehen.
Das war heute das erste mal, dass ich mit einem Kumpel auf dem gleichen Level Gitarre gespielt habe. War toll - bis zum nächsten mal bei Rolli! Oder mir...


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28.November 2006:

So ein Doppelunterricht hat was; man erkennt viel besser seine Stärken und Schwächen. Meine Stärke liegt eher (wenn das meine alten Lehrer hören würden...) beim methodischen Umsetzen. Man könnte auch sagen: Ich lerne stur nach Buch. Was dann auch gleichzeitig meine Schwäche ist: Rolli hört was und setzt das in eine Melodie bzw. ein kleines Solo um. So etwas kann ich überhaupt nicht!
Zumindest sind wir uns auch heute nicht auf den Geist gegangen; passt also irgendwie.


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27.November 2006:

Ich probiere dies - ich übe das... Vielleicht ist jetzt so langsam der Zeitpunkt gekommen, neben den "Grundübungen" einen kompletten Song anzufangen. So richtig mit Akkorden, kleinen Soli und allem was dazugehört. Das üben von kleinen Versatzstücken muss sein und ist lehrreich; mir fehlt aber das Erfolgserlebnis eines komplett gelernten Liedes.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das jetzt gesunder Ergeiz oder nicht hilfreicher Übereifer ist.


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26.November 2006:

Zweierlei trübt meinen Spass an der Gitarre: Erstens bin ich jetzt wohl so weit, dass nicht mehr "Hauptsache man hört was" Sache ist sondern ich den Moment herbeisehne, an dem mein Geldbeutel mir einen neuen Amp genehmigt. Mein kleiner Brüllwürfel kommt mir immer mehr wie Blecheimer vor.
Und zweitens meine Handhaltung. Ich bin nun mal kein Schlangenmensch und muss mit Knochen und Gelenken leben, die mir nicht die Griffhaltung nach Lehrbuch gestatten. Das macht Wechsel nicht gerade leichter.
Ich tröste mich mit der Geschichte von Django Reinhardt, der trotz starker Einschränkungen der linken Hand einer der bekanntesten Jazzgitarristen wurde. Oder denke an die Knotenfinger von Keith Richards...


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25.November 2006:

Nach etlichen ermüdenden Autobahnstunden hatte ich den Tag als Übungstag schon abgeschrieben. Nach einem guten Abendessen hat es dann aber doch noch zu einer knappen Stunde gereicht; allerdings kamen selbst die einfachsten Akkorde nicht gerade präzise.
Der gute Wille war da, aber...


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24.November 2006:

Konzentriertes üben - ein paar Lieder nachspielen - wieder üben - alte Sachen spielen - Tonleitern üben - Pause - Jane hören - mich dabei im solieren versuchen...
Selten so ein chaotisches "lernen an der Gitarre" erlebt. Na und?


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23.November 2006:

Ich stehe noch unter dem Eindruck des gestrigen Abends und damit - wie immer nach solchen Eindrücken - bin ich halbe/halbe. Halb möchte ich auch einmal so gute Musik machen können, halb weiss ich, dass ich so gut nie werden kann. Immer die gleichen Gedanken zum selben Thema!
Sch... was drauf! Ich habe geübt und gespielt und will irgendwann mit anderen Musik machen. Basta!


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22.November 2006:

Die graue Theorie von gestern wollte heute umgesetzt werden. Sie wollte - ich anfangs eher nicht...
Ich habe heute so einiges an Fingersätzen heraus"probiert"; bis jetzt hatte ich mich immer auf die fünf beschränkt, die in den Büchern normalerweise angeführt werden.
Das ging sogar ziemlich schnell - die Kombination von viel üben, stöbern in Lehrbüchern und vor allen Dingen gutem Unterricht hat was!


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21.November 2006:

Notenlehre, Terzen, Dur/Moll-Wechsel... Nichts hat sich seit meiner Schulzeit geändert: Theorie und Tafel und ich falle in`s Koma!
Das liegt keineswegs an Urs; die Gleichung [Lehrer/Theorie = Herbert/Koma] ist so unumstösslich wie der Satz des Pythagoras.


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20.November 2006:

Kapitel 20 sitzt immer noch nicht perfekt. Nur zwei Saiten anzuschlagen fällt mir einfach schwer; für Heavy Metal wäre ich also noch völlig unbrauchbar. Was wäre die harte Fraktion ohne Powerchords...


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19.November 2006:

Auch heute wieder mit Country-Begleitung. Welches Alien hat mich übernommen?
Im Ernst: Mir liegt das Tempo und auch der Takt, der vom Rhythmusgerät vorgegeben wird, ist zum begleiten klasse. Warum soll ich also nicht dazu üben?


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18.November 2006:

Kuck an - auch bei dem in der Bekanntschaft so verpönten Country & Western-Takt macht es einen Heidenspass mitzuspielen. Auffällig ist: Bei jeder für mich neuen Begleitung greife ich ab und an daneben, obwohl die Akkorde sonst blind sitzen. Watt lernt unns datt: Neu macht noch nervös!
Das kann ich mir später vor Riesenpublikum aber nicht mehr leisten... ;o))


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17.November 2006:

Der Kauf des Keyboards war mit Sicherheit eine gute Entscheidung. Die 100 verschiedenen Begleitrhythmen bieten reichlich Möglickeiten, beim mitspielen den Anschlag zu verbessern und auch immer sicherer zu greifen. Und das alles ohne Aufkommen von Langeweile! Gerade beim Bluegrass sah ich mich beim Mardi Gras in New Orleans, wie ich mit tausenden anderen musizierend durch die Strassen zog.
Hoch lebe die Phantasie!


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16.November 2006:

Langsam aber sicher bekomme ich Kapitel 20 in den Griff. Es kommen natürlich noch Fehler vor - es werden aber immer weniger.
Meine seit Wochen anhaltende Spiellust hält an. Ich muss mich zu den Übungen laut Buch wirklich zwingen, weil ich lieber mit Rhythmusgerät als Begleitung vor mich hin spiele. Der alte Satz "Kreativität entsteht aus Virtuosität" ist also wahr! Wobei ich mich sicher nicht als virtuos bezeichnen will; nur dass ich im letzten Jahr eben etwas besser geworden bin und mehr Spass am ausprobieren habe.


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15.November 2006:

Kapitel 20 hat es in sich. Ich übe bis ich es nicht mehr hören kann und bekomme trotzdem den Dreh nicht. Beim Wechsel zwischen den Powerchords greife ich öfter daneben.
Manches sieht erst so einfach aus!


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14.November 2006:

Im Unterricht wurde wieder mal klar: Ich kann bei einem Lied oder auch nur einer Melodiefolge einfach nicht mit jemand anderem zusammenspielen. Nach ein paar Takten bin ich raus und finde nicht mehr rein. Merkwürdigerweise: Als Urs eine schräge, fast schon atonale Begleitung spielte ging es.
"Mutti, bin ich anders als die anderen?" "Nein mein Kind! Und jetzt nimm die Tentakel vom Kuchen!"
Im Ernst: Ich muss wirklich öfter mit anderen üben, sonst wird das nix mit der steilen Karriere als Bandmusiker... ;o))


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13.November 2006:

Gemischtes Üben... Die erste halbe Stunde intensiv das letzte Kapitel. Gelingt noch nicht flüssig, der Ablauf sitzt aber. Danach mit Rhythmus Griffe, Tonleitern und Wechselschläge. Spass gemacht hat beides!


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12.November 2006:

Was immer wieder verblüffend ist: Man übt ein Kapitel und merkt so ganz nebenbei dass einem das vorige, mit dem man lange Schwierigkeiten hatte, plötzlich recht leicht fällt. Diese Erkenntnis muss ich im Hinterkopf behalten, wenn ich mal wieder kurz vor dem in-die-Saiten-beissen bin: Arbeitet man an etwas neuem, ist das alte plötzlich gar nicht mehr das Problem.
Beim Gitarrenspielen wird man leicht zum Philosophen...


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11.November 2006:

Heute habe ich reichlich an die Himmelstür geklopft. Bis vor kurzem gab es für mich beim Anschlagen nur schrumm-schrumm rauf runter. Und bei diesem alten Dylan haben wir jetzt das erste mal so richtig Anschläge geübt. Über alle Saiten, nur die drei oberen, mehrere Anschläge in eine Richtung, dann wieder Wechsel. Und siehe da: Ich spiele und man erkennt das Stück. Bis vor kurzem konnte man das bestenfalls an meinem Gesang... ;o))


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10.November 2006:

Bis in die Abendstunden habe ich den neuen Internetanschluss mit VoIP konfiguriert und war geistig - gelinde gesagt - nicht mehr auf der Höhe. Und deshalb hat es nur zu einer Viertelstunde gereicht; so wenig habe ich schon lange nicht mehr geübt.
Aber nun fluppt ja alles mit der Technik - da kann es morgen wieder so richtig los gehen!


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09.November 2006:

Es geht doch nichts über Erfolgserlebnisse: "Knocking on heaven´s door" klappt schon gar nicht so schlecht. Viel mehr baut mich aber auf, dass ich aus den bis vor kurzem für mich noch kryptischen Punkten und Strichen auf dem Notenblatt etwas herauslesen kann. Kapitel 20 haben wir im Unterricht zwar angespielt; ich hatte mir aber keine Bleistiftnotizen gemacht. Und habe mir das jetzt selber auseinandergedröselt!
Für Profis sicher lachhaft; für mich ein toller Moment. Ha!


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08.November 2006:

Wieder so ein Erkenntnistag! Warum habe ich Blödmann mich bis jetzt nur immer geweigert, die Takte mitzuzählen? "Brauch ich nicht, geht auch so!" Jaja...
Jetzt übe ich "Knocking on heaven`s door" von Dylan. Und zähle einfach mal mit. Und siehe da: Das vereinfacht das Takthalten ungemein.
Fazit des Tages: Ich war ein Trottel!


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07.November 2006:

Wir haben uns im Unterricht dem nächsten Kapitel gewidmet und mit dem werde ich mich in der nächsten Woche intensiv beschäftigen. Die letzten chaotischen zwei Wochen waren klasse und sogar lehrreich; jetzt ist aber wieder methodisches arbeiten angesagt.
Wenn danach allerdings noch etwas Zeit ist...


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06.November 2006:

Ich schaffe es im Moment einfach nicht nach Buch zu lernen! Sobald ich die Gitarre umhängt und meine Fingerübungen durchexerziert habe bekommen meine Finger ein Eigenleben, das ich irgendwie nicht bremsen kann.
Klingt bescheuert, oder? So ist es aber. Und irgenwie will ich es auch gar nicht bremsen, denn mittlerweile habe ich in den Tonleitern eine vor kurzem noch undenkbare Geschwindigkeit erreicht. Für mich undenkbar - Zack Wylde würde das wohl noch mit Gicht schaffen... ;o))
Im Ernst: Ab und zu schaffe ich es abzuschalten (nicht gerade meine Stärke!) und irgendwelche schrägen Sachen zu zupfen. Ziemlich schnell, ziemlich sicher und mit Spass. Nicht gut - aber eben mit Spass!
Trotzdem werde ich morgen mit Urs das nächste Kapitel durcharbeiten und dann wieder mehr konzentriert üben.


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05.November 2006:

Man kann mich beim besten Willen nicht faul nennen - heute waren es wieder um die zwei Stunden an den Saiten, obwohl ich vom gestrigen Abend bzw. der Nacht noch reichlich müde war.
Mein Plan, das Lehrbuch ohne Abschweifungen konsequent durchzuarbeiten, ist zumindest in den letzten zwei Wochen in die Hose gegangen. Ich ziehe zwar jedesmal die Fingerübungen durch; danach aber werden CDs abgespielt, zu denen ich dann entweder die Begleitung oder ein Solo probiere.
Das hört sich im Moment natürlich noch eher nach getretener Katze an; wird aber! Ab und zu passen ein paar solierte Töne haargenau zum Lied und das sind dann die aufbauenden Momente, die man manchmal einfach braucht.
Auf jeden Fall wird man dadurch schneller; ist doch schon mal was!


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04.November 2006:

Nach der kurzfristigen Ansage von Urs, dass die Lebenden Legenden heute abend in Recklinghausen einen Gig haben, reichte die Zeit nur für 20 Minuten üben. Mittlerweile könnte ich meinen Brüllwürfel aus dem Fenster werfen; bringt aber nichts im Keller... ;o))
Im Ernst: Man übt sich die Finger aus dem Leib und was kommt raus? Entweder ein Sound wie Lautsprecher in Blecheimer oder wie Box hinter 4-lagigem Samtvorhang. Das versaut die ganze Spielfreude. Bei allernächster (finanzieller) Gelegenheit ist ein neuer Amp fällig!


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03.November 2006:

Ich kriege einfach nicht den Dreh, mich wieder auf die Kapitel des Lehrbuches zu konzentrieren. Ich spiele das Griffbrett rauf und runter und warte auf einen tollen Lauf/eine Eingebung - vergebens! Alles hört sich hölzern an. Irgendwann muss doch mal ganz plötzlich der Knoten platzen und das Solo an sich aus meinen Fingern perlen...
Was wäre das Leben ohne Träume!  ;o))

Edit: Spät am Abend erzählt meine Frau, dass sie bei Bekannten am Nachmittag "All along the Watchtower" von Hendrix gehört habe. Bei mir machte es klick und ich musste es ganz einfach auch hören. Und habe dabei gespielt; der Meister möge es mir verzeihen! Nach Hendrix kamen die Who, die Furys und die Chilli Peppers - alle von mir begleitet. Mit ein paar Grundakkorden, die eigentlich immer passen, macht das ganze einen Höllenspass. Ob eventuellen Zuhörern auch - na ja...


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02.November 2006:

Wieder ein Geburtstag und damit ein - gelinde gesagt - eingeschränktes üben.
Ich hätte früher nie gedacht, dass man sich so an eine Gitarre gewöhnen kann. Ich habe heute auf meiner Hohner (Les Paul-Typ) - gespielt und fühlte mich wie vor einem halben Jahr. Griffe gingen daneben, ich habe dauernd die faschen Saiten angeschlagen... - mannomann! Dagegen bin ich auf meiner Fenix (Stratocaster-Typ) richtig fingerfertig!
Fehlende Erfahrung oder wirklich gravierende Unterschiede bei den Instrumenten? Grübel...


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01.November 2006:

Mein ganzes Üben bestand heute nur aus dem Versuch, zu einer Begleitung ein Solo zu spielen. Als echtes Kind der 70er (und Dortmunder) kam mir die erste Platte von Epitaph gerade recht.
Sagen wir mal so: Bei einer Bewerbung als Gitarrist würden die mir meine Fenix um den Hals wickeln; wahlweise müsste ich sie wohl aufessen... ;o))
Aber Spass gemacht hat es trotzdem!


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31.Oktober 2006:

Das war für Urs heute eine schwere Aufgabe: Mir beim langsamen herantasten an das solieren zu helfen. Wie bringt man jemandem Kreativität bei? Oder besser: Wie legt man eine unzweifelhaft vorhandenene aber noch nicht geweckte musikalische Ader frei? Gut dass Urs ein geduldiger Mensch ist; jedenfalls geduldiger als ich!
Die nächste Zeit wird zeigen, ob ich seine Tipps umsetzen kann.


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30.Oktober 2006:

Wir werden morgen wohl das Pensum der letzten Woche wiederholen müssen; übungstechnisch waren die Tage dazwischen reichlich chaotisch. Ich merke, dass ich momentan nicht stur durch die Kapitel gehen kann, weil mir das einfach zu wenig ist.Ich muss meinen Anschlag verbessern, ich möchte endlich mal den Dreh mit dem solieren raushaben und meine Griffe sitzen ab und zu noch nicht.
Das ist eine gefährliche "Alles Sch...." - Situation, die ich leider nur zu gut kenne. Wenn ich mich jetzt nicht stark am Riemen reisse...
Das blöde an der Sache ist, dass ich noch nie so viel Spass am spielen hatte wie in der letzten Zeit. Meine Erwartungshaltung ist wohl zu hoch; ich muss einfach daran denken, dass ich erst seit ungefähr einem Jahr wieder regelmässig klimpere und erst seit einem halben Jahr Unterricht nehme.


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29.Oktober 2006:

Hoffentlich die berühmte Ausnahme: Nur ein wenig akustisches üben, weil nach einem langen Tag auf der Autobahn und Besuchsprogramm der Antrieb zum spielen einfach nicht mehr vorhanden war.
Dafür aber nostalgisches Schwelgen beim Gedanken an den gestrigen Abend!


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28.Oktober 2006:

War es die Vorfreude auf den Auftritt von Epitaph heute abend oder war einfach mein (w)irrer Tag? Tonleitern, Griffe, Läufe, Melodien - ich habe alles durcheinander geübt. Negativ: Das war nicht sehr konzentriert. Positiv: Es hat Spass gemacht. Fazit: Sollte trotz Spass besser die Ausnahme bleiben!


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27.Oktober 2006:

Heute habe ich mich ausschliesslich im solieren geübt. Von Robbie Williams bis B.B. King - zu allen habe ich `rumgezupft. Wobei mir der künstlerische Anspruch erst einmal nicht so wichtig war; ich habe das ganze als Übung für die Beweglichkeit der Finger genommen. Nach einiger Zeit merkt man, dass selbst Wechsel innerhalb der verschiedenen Tonleitern besser klappen. In ganz seltenen Ausnahmen passte mein Gezupfe sogar zur Musik.
Wie gesagt: In seltenen Ausnahmen... ;o))


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26.Oktober 2006:

Nur Übungen, um die Schnelligkeit bei den Tonleitern zu erhöhen. Geht beim normalen spielen auch schon ganz flott, beim Versuch zu solieren und damit eben "wildem" wechseln passt die gegriffene allerdings ab und zu nicht zur angeschlagenen Saite. Aber es wird!


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25.Oktober 2006:

Ich habe tatsächlich schon Lampenfieber, wenn auch nur ein paar Leute (vielleicht) zuhören. Meine Frau hat Besuch und es könnte sein, dass mein Üben aus dem Keller zu hören ist. Alleine die vage Möglichkeit macht mich schon so nervös, dass ich dauernd danebengreife.
Ich muss wirklich mal mit ein paar Leuten zusammen spielen/üben, damit sich das legt.


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24.Oktober 2006:

Und wieder Unterricht... Es sind übrigens nicht die grossen Dinge die mir so richtig weiterhelfen, sondern die kleinen Denkanstösse. "Der Takt klingt nicht? Hast du an das Pausenzeichen gedacht?" oder "Lass beim anschlagen einen Takt aus - das macht die Melodie schon interessanter". Das sind die Schubser, die mich auf den richtigen Weg bringen.
So etwas bietet kein Buch; diese Interaktion hat man nur bei einem Lehrer.
Früher in der Schule hiess das nicht Interaktion, sondern Tritt in den Hintern!


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23.Oktober 2006:

Nachdem ich meinen dusseligen Fehler gestern entdeckt habe ist das Stück nur noch eine Fleissübung.
Auch mit 150er-Takt klappen die Tonleitern über das ganze Griffbrett zufriedenstellend; ein paar Fehler gestehe ich mir einfach mal zu.
Wer weiss, wieviel Hits mit schrägen Riffs so entstanden sind...


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22.Oktober 2006:

Von wegen ich kann mich scheinbar nicht hereindenken in das Stück - es war mal wieder ein Flüchtigkeitsfehler, der mir tagelang zu schaffen machte: Das Stück kann ja nicht klingen, wenn ich statt auf das hohe C zu wechseln weiter das tiefe zupfe.
Kleine Ursache - grosse Wirkung. Und drei verlorene Tage wegen so einem Sch...
Ich könnte mich in den Hintern beissen!


Oben Oben


21.Oktober 2006:

Es ist bei diesem genau wie beim letzten Kapitel: Ich brauche einige Zeit, um mich hereinzufühlen/-denken/-spielen. Bis heute bin ich auf jeden Fall noch nicht so weit.


Oben Oben


20.Oktober 2006:

Mal ganz was anderes: Ein Nachmittag mit meiner 6-jährigen Nichte an der Gitarre und am Keyboard. Einerseits hat das richtig Spass gemacht; andererseits ist es deprimierend, wie schnell Kinder etwas kapieren, für das ich werweisswielange gebraucht habe. Wahrscheinlich soliert meine Nichte mich irgendwann in Grund und Boden...


Oben Oben


19.Oktober 2006:

Einges von "All my..." verstehe ich vom Takt her immer noch nicht so richtig; wird aber schon besser. Steigerung der Übungsgeschwindigkeit für Tonleitern über das ganze Griffbrett von 120 auf 130. Erfreulicherweise sehr wenig Fehler und die eigentlich nur bei der tiefsten; in der ersten Lage über fünf Bünde zu greifen ist eben immer noch ein Problem. Ab dem 5. Bund fluppt auch das. Ich bin zufrieden.


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18.Oktober 2006:

Lieder nach Noten bzw. Teile davon erkenne ich nicht immer auf Anhieb. Ohne den richtigen Groove und das passende Tempo nutzt auch der sicherste Wechsel zwischen den Tönen nichts. So auch bei "All my loving": Ich zupfe die Saiten und über meinem Kopf schwebt das berühmte "Häh???". Wenn ich in ein paar Tagen die Sache flüssig hinbekomme ist das kein Thema mehr. Im Moment aber überlege ich, ob auf dem Papier das selbe Musikstück steht das ich seit langer Zeit zu kennen glaube.


Oben Oben


17.Oktober 2006:

Unterricht - neues Kapitel - die Beatles - "All my loving". Und wieder ist ein Mythos dahin, denn eigentlich besteht das Lied aus dem rauf-und runterspielen einer Tonleiter.
Schon verblüffend, wie einfach so richtig grosse Hits manchmal aufgebaut sind!


Oben Oben


16.Oktober 2006:

Morgen ist wieder Unterricht - und das wird auch Zeit! Drei Wochen lang das selbe Kapitel üben wird öde.
Allerdings bin ich selber schuld: Ich will nicht voreilig in die nächsten Kapitel einsteigen, sondern die Sache ganz in Ruhe und mit professioneller Anleitung angehen. Etwas Neues zu lernen geht schneller als angelernte Fehler wieder auszubügeln.


Oben Oben


15.Oktober 2006:

Wie beim Dinner for one: "Well - I`ll do my very best!"
Aber trotz aller Fortschritte schnarrt ab und zu eine Saite, ein Griff geht daneben oder ich zupfe eine falsche Saite an. Und schon bin ich ein bisschen stinkig.
Es hilft mir sehr, wenn ich in solchen Momenten auf dieser Seite weiter unten lese; meine Probleme noch vor einem halben Jahr kommen mir jetzt banal vor!
Meine jetzigen sind in einem halben Jahr hoffentlich auch nur noch Anekdoten, über die ich dann schmunzeln kann.
Aber eben nicht im Moment!


Oben Oben


14.Oktober 2006:

Griffübungen bis zum abwinken und für das schlechte Gewissen auch noch Kapitel 17. Tonleitern gibt es erst wieder morgen.


Oben Oben


13.Oktober 2006:

Griffübungen sind langweilig? Nö - sind sie nicht!
Dank eingeschränkter Biegsamkeit der Handgelenke und nicht gerade dünner/langer Finger werde ich wohl nie eine gute Haltungsnote für meine Grifftechnik bekommen. So manchem Kundigen wird es wohl auch in den Fingern jucken, mir den reichlich über das Griffbrett ragenden Daumen abzuknipsen... ;o))
Ich muss damit leben und deshalb übe ich sehr viel Griffe. Mit Rhythmusbegleitung vom Keyboard wechsle ich dann immer nur z.B. C - G - D oder E - A - H7. Wenn man das mit wechselnden Anschlägen und verschiedenen Tempi macht wird es auch nicht langweilig.
Habe ich schon erwähnt dass ich Kapitel 17 langsam nicht mehr hören kann?


Oben Oben


12.Oktober 2006:

So langsam wird mir mein momentaner Übungseifer unheimlich; im Allgemeinen bin ich gar nicht so fleissig.
Kurzzeitige Ausnahme? Der Anfang einer neuen Qualität (oder besser Quantität) des Übens? Abwarten!
Wer weiss was schon morgen ist...


Oben Oben


11.Oktober 2006:

Noch eine neue Erkenntnis: Optimale Saitenlage ist nicht gleich optimales Spiel!
Im Ernst: Heute war ich richtig fleissig und habe mehrmals am Tag länger geübt. Mit Spass und Freude - allerdings auch mit ein paar deftigen "Danebengreifern".
Die werden aber glücklicherweise immer seltener.


Oben Oben


10.Oktober 2006:

Auch heute wieder Tonleitern über alle Bünde und - na was wohl?
Wenn ich in ein paar Jahren alles vergessen haben sollte: Kapitel 17 garantiert nicht! ;o))


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09.Oktober 2006:

Heute habe ich die Tonleitern über alle Bünde geübt, um langsam mal etwas schneller (toller Satz, ne?) zu werden. Die Tonleitern sind kein Problem mehr - nun müssen die Finger flinker werden.
Und natürlich war heute auch Kapitel 17 fällig; bei dem wird die Fehlerquote geringer und damit meine Stimmung besser.


Oben Oben


08.Oktober 2006:

Erste neue Erkenntniss: Es macht wirklich turbomässig Spass, auf einer optimal eingestellten Gitarre zu spielen.
Und zweitens: Die tiefe Saitenlage erzieht zum sauberen Greifen und Anschlagen - Nachlässigkeiten werden gnadenlos mit einem Schnarren bestraft. Mal eben so ein C greifen, Hauptsache man trifft irgendwie die drei Saiten, ist nicht mehr.
Die nächste gebraucht gekaufte Gitarre werde ich sofort zum einstellen abgeben.


Oben Oben


07.Oktober 2006:

Die Welt ist wieder im Lot! Ich habe meine Gitarren schon zwei Tage eher zurückbekommen und konnte endlich wieder das Kapitel 17 üben.
Langsam wird es zwar etwas öde, aber ich will das kleine Stück unbedingt gut spielen können.
Also immer wieder: Auf ein Neues...


Oben Oben


05./06.Oktober 2006:

Merkwürdig! Ich spiele sonst auch gerne auf meinen akustischen Gitarren. Aber jetzt - ohne Alternative - macht es keinen Spass und mich muss mich dazu zwingen. Ist der Mensch nicht komisch gestrickt? Oder bin nur ich so?


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04.Oktober 2006:

Nachdem ich heute meine beiden E-Gitarren zum einstellen abgegeben habe wird es in den nächsten Tagen zwangsläufig akustisch.
Mal sehen, wozu ich mich aufraffen kann!


Oben Oben


03.Oktober 2006:

Kurzeintrag: Kapitel 17 verliert seine Schrecken!


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02.Oktober 2006:

Um meiner Umwelt nicht all zu lange mit dem immer gleichen Riff auf die Nerven zu gehen habe ich mich heute auch den Noten und den Schritten in einer Tonleiter gewidmet. Einmal kam mir ais bzw. b in die Quere - sonst ging es ganz gut.


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01.Oktober 2006:

Gestern ging es um Schnelligkeit - heute habe ich mich mehr der Qualität gewidmet. Vernünftiges abdrücken, gleichmässiges anzupfen, wirklich nur die beiden Saiten treffen die man will. Speziell letzteres wird noch dauern. (Gut dass Ferien sind!)
Der Abend wurde dann noch "akustisch". Mann, hört sich das Stück unplugged auf meiner 12-saitigen gut an!


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30.September 2006:

Etwas schneller bin ich heute geworden; mit ein wenig Phantasie kann man bestimmt schon das Kapitel 17 erkennen!


Oben Oben


29.September 2006:

Dieses simple Solo f-g-c-f-g-c-f / e-g-c... und so weiter in der ersten Lage hört sich einfach toll an.
Das Kapitel 17 habe ich nach den Ferien hammerhart drauf - oder ich höre auf!
( Ob mit dem Gitarre spielen oder mit meinen Versprechungen wird sich noch entscheiden...)


Oben Oben


28.September 2006:

Die "akustischen Pause" gestern war eine gute Entscheidung; heute konnte ich wieder unverkrampft an Kapitel 17 gehen.
Siehe da: Es macht einen Heidenspass! Und nicht nur das; es nimmt vor allen Dingen auch die Scheu vor dem Wechsel Griff/Solo. Bis vor einiger Zeit konnte ich mir nicht vorstellen, selbst so etwas recht simples zu spielen. Und nun versuche ich mich daran - wieder ein Schritt!
(Urs hat recht: Verzerrt und laut klingt es noch besser!)


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27.September 2006:

Nach den gestrigen Erlebnissen gönne ich mir einfach mal einen akustischen Tag mit einfachen Griffübungen und zupfen. Mir fehlt heute zugegebenerweise jegliches Interesse an Track 9 aus Kapitel 17.


Oben Oben


26.September 2006:

Seit heute weiss ich, warum ein Gitarrenlehrer nötig ist!
Erstens ist er fähig, den Unterschied zwischen Kapitel 17 im Buch und Track 17 auf der Beispiel-CD zu erkennen. Im Gegensatz zu mir; ich bekam den Track 17 einfach nicht mit meinen Übungen des Kapitel 17, Beispiele auf Track 9, unter einen Hut...
Da war plötzlich klar, warum mein Spiel und die CD-Vorlage in den letzten Tagen nicht so recht zueinander passen wollten - haua haua!
Und zweitens: Trotzdem klang das Stück etwas merkwürdig. Und da wurde mir dann endgültig klar, warum man einen Gitarrenlehrer braucht: Wenn nämlich der dusselige Schüler (oder anders gesagt: ich!) statt c immer a unter die betreffenden Noten notiert. Und der Lehrer ihn dann eben darauf aufmerksam machen muss. Doppel-Haua!
Nach dem ausräumen dieser kleinen Hürden wurde es dann aber noch sehr gemütlich...


Oben Oben


25.September 2006:

Der gute Wille ist sicher da - aber entweder ist der Sprung für mich zu gross oder ich bin ganz einfach zu langsam. In der Geschwindigkeit, in der das Stück 17 auf der CD vorgelegt wird, schaffe ich es einfach nicht. Und langsamer gibt es nicht viel her...
Ich glaube es ist nicht schwer zu erraten, womit ich mich in den anstehenden Ferien beschäftigen werde!


Oben Oben


24.September 2006:

Auch heute war mehr Spass als Disziplin angesagt. An einem Tag (so wie gestern) ist das in Ordnung; beim zweiten wird es kritisch. Morgen muss ich mich unbedingt wieder strenger an das Buch halten.


Oben Oben


23.September 2006:

Heute hatte ich wieder richtig Spass an meiner Gitarre. (Was im Prinzip ein Synonym für "nicht methodisch geübt" ist...)
Was soll ich machen? Mich zu Sachen zwingen, die ich widerwillig spielen würde? Nee! Wenn man einen Tag voller Spielfreude hat soll man ihn geniessen. Und Übung bleibt es ja auch - nur eben nicht nach Lehrbuch.


Oben Oben


22.September 2006:

Auch heute habe ich das Anschlagen mit dem Plektron geübt; die rechte Hand habe ich übungstechnisch in letzter Zeit wohl zu viel links liegen lassen. (Schon klar - dummer Wortwitz!)
Einzelne Töne und Akkorde zusammen in einem Stück spielen ist der nächste Übungsschritt. Eigentlich primitiv - aber für mich zum ersten mal in dieser Form. Dementsprechend habe ich vor diesen paar Tonfolgen irgendwie Respekt; vom Gefühl her ist das der Übergang vom Üben zum Spiel.


Oben Oben


21.September 2006:

Ganz ausser der Reihe und trotz Spass an den neuen kleinen Soli: Heute war einfach mal wieder reine "Grundausbildung" fällig. Ich habe anschlagen geübt; in verschieden Takten und Anschlagstärken und über das ganze Griffbrett verteilt. So sauber wie erwünscht tanzt das Plektron nämlich noch nicht auf den Saiten. Was soll ich machen? Ich muss ihm Unterricht geben!  ;o))


Oben Oben


20.September 2006:

Da kapiert man langsam die grossen Zusammenhänge und an was scheitert man? Saiten zwischendurch leer anzupfen! Warum zum Teufel fällt mir das nur so schwer; bei der tiefsten Tonleiter habe ich bekannterweise das gleiche Problem.
Naja - sagen wir es einfach positiv: Wenn`s mehr nicht ist...


Oben Oben


19.September 2006:

Heute war wieder Unterricht; ab in`s nächste Kapitel. Und was passiert? Ich kapiere worum es geht. Noten? Pausen? Haltebögen? Takte? Alles klar! Natürlich nicht auf Anhieb und beim spielen auch nicht fehlerfrei. Aber ich wusste worum es ging!
Irgendwie hat in den letzten Wochen eine neue Welt ihre Tore geöffnet. Schon klar: Klingt pathetisch. Aber wie soll ich es anders ausdrücken? Noch vor einiger Zeit waren das schwarze Punkte auf Strichen in verschiedenen Abständen. Seit dem grossen Klick sind das Noten auf Linien und verschiedene Takte. Wahnsinn...


Oben Oben


18.September 2006:

Warum habe ich eigentlich all die Jahre immer geschrammelt und bin nicht irgendwann mal auf die Takte mit den Achtelnoten gekommen? Alles klingt plötzlich besser; kleine Ursache - grosse Wirkung.
Es geht doch nichts über Erfolgserlebnisse!


Oben Oben


17.September 2006:

Überall in meinem Übungsraum (klingt doller als es ist; eben der Kellerraum der dafür herhalten muss) hängen jetzt ausgedruckte Tonleitern vom tiefen bis zum hohen C. Egal wie ich jetzt stehe - meine Augen entkommen ihnen nicht...
Im Ernst: Meine Hoffnung ist, dass sich so die Noten besser einprägen. Wenn es mit der Beeinflussung des Unterbewusstseins so bei der Werbung funktioniert: Warum nicht auch bei einer sinnvollen Sache?
Ich habe die Achtelnoten weiter geübt und es klappt ganz gut. Ab und zu mal ein falscher Takt - aber schon ziemlich flüssig.


Oben Oben


16.September 2006:

Ich muss mich bremsen; vor lauter Enthusiasmus über die neuerworbenen Fähigkeiten drifte ich in Experimente ab. Macht zwar Spass - ist aber nicht gerade lehrreich. Morgen wird wieder nach Buch gespielt und es werden Noten gelernt.
Bin ich wieder streng... ;o))


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15.September 2006:

Eigentlich völlig verdreht: Jetzt habe ich ein paar Dinge kapiert und übe öfter und länger als am Anfang - und da wäre es eigentlich nötiger gewesen.
Dank den Übungen mit den Achtelnoten hört sich plötzlich nicht mehr alles nach Geschrammel an. Kleine Ursache - grosse Wirkung. Was doch so ein Taktwechsel beim Anschlagen ausmacht!
Hört man heraus dass ich im Moment mit der Gitarre so richtig Spass habe??


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14.September 2006:

Das kann einfach nicht gutgehen: Schon wieder habe ich etwas ganz plötzlich kapiert! Das Anschlagen mit Achtelnoten und das Abzählen dazu ist mir kein Rätsel mehr. Der berühmte Klick im Kopf (in Verbindung mit der Hilfe eines Bleistiftes zum 1 + 2 3 4 über die Takte notieren) - und es lief flüssig.
Ich gehöre zu den Menschen, die sich mit Problemen werweisswielange beschäftigen können und den Dreh nicht kriegen. Bis plötzlich... - ja was eigentlich? Irgendwelche bis dato getrennten Synapsen sich im Gehirn überraschenderweise verbinden? Keine Ahnung - aber irgend so etwas muss es wohl sein!
Wie bei alten Fernsehern: Ein kleiner Klaps und das Bild wird klar... ;o))


Oben Oben


13.September 2006:

Nach einem ermüdenden Tag mit etlichen Stunden auf der Autobahn reicht es bei allem guten Willen nur noch für ein paar Melodien auf der akustischen Gitarre.
Wirklich schade - aber mehr gibt der dank Baustellen und Staus arg gestresste Kopf einfach nicht her!


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12.September 2006:

Ich komme nicht sofort mit wenn Urs mir etwas über Takte erzählt oder wir zusammen anschlagen. Mal einen Takt auslassen oder schneller spielen entspricht halt nicht dem alten stur-rauf-runter - Schrammler in mir. Bis jetzt; ich würde auch gerne mal etwas weniger eintönig anschlagen und deshalb wird ab jetzt auch Takt geübt!


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11.September 2006:

Positiv: Mittlerweile kann ich Töne/Noten den passenden Bünden und Saiten zuordnen. Negativ: Noch nicht flüssig.
Positiv: Tonleitern sind kein Problem mehr. Negativ: Der schnelle Wechsel untereinander hapert noch.
Positiv: Ich erkenne die Noten. Negativ: Nicht intuitiv, sondern nach dem Abzählprinzip.
Fazit: Das wird noch dauern. Aber ich bin auf dem richtigen Weg!


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10.September 2006:

Kurzer Eintrag: Tonleitern und Fingerübungen zu den Tonleitern.


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09.September 2006:

Auch heute wieder Tonleitern bis zum Abwinken. Und immer noch ist die tiefste auch die schwierigste; Saiten leer anschlagen fällt mir schwer. Merkwürdig!
Die Wechselschläge dagegen klappen heute gut. Und ich muss nicht mehr so oft auf die Notenblätter schielen; so ganz langsam erkenne ich die Töne auch so.


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08.September 2006:

Ich übe Tonleitern rauf und runter und auch den (fast) nahtlosen Übergang von einer in die nächste. Was dabei noch gar nicht so richtig kommt ist irgendeine Phrasierung; beides auf einmal ist wohl noch nicht. Abwarten!


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07.September 2006:

Nach meinen normalen Fingerübungen lege ich eine CD von B.B.King ein und versuche mich im Begleit-Solieren. Das Ergebnis ist - gelinde gesagt! - mau; allerdings sollte so etwas das Gefühl für Tonfolgen schulen und trainiert auf jeden Fall die Finger beim Griffbrettflitzen.
Wobei das bei mir mit dem flitzen noch nicht so weit her ist. Üben, üben, üben...


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06.September 2006:

Der Ehrgeiz hat mich gepackt: Ich will das Kleinstsolo fehlerfrei und wenn es geht auch mit etwas Gefühl spielen können. Und deshalb: Immer und immer wieder.
Und damit das Ganze ausbaufähig wird kommen auch die Tonleitern nicht zu kurz. Zum Schluss dann ein Gimmick: Aus Teilen verschiedener Tonleitern eine machen. Langsam kapiere ich den Aufbau eines Solos; nun muss ich es nur noch spielen können. Na ja - ich habe aktuell ja noch 415 Tage Zeit.
Kinders - wie die Zeit vergeht...


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05.September 2006:

Heute im Unterricht wurde schnell klar: Mir fehlen noch so manche Dinge. Zum Beispiel der richtige Moment, um in ein Musikstück einzusteigen. Von wegen 1-2-3-4-?... - so ungefähr bei 6 fange ich an. Aber das ist Übungssache; genau wie das treffen der richtigen Saiten beim solieren. Es macht einen Riesenunterschied, ob man bei den Fingerübungen alle Saiten hintereinander anschlägt oder die Finger wild auf dem Griffbrett herumtanzen müssen.
Aber nach meinem Erfolgserlebnis der letzten Woche kann mich fast nichts mehr schocken. Irgendwie ist mir die Scheu abhanden gekommen, weil ich ja nun weiss wie (und worum) es geht. (In der Theorie; die Praxis hapert natürlich noch!)
Gut dass mein Keller sehr schalldicht ist: So ein kleines Solo hört sich verzerrt und in voller Brüllwürfel-Lautstärke schon ganz imposant an. Und macht einfach einen Höllenspass!


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04.September 2006:

Nach einem echt stressigen Tag habe ich heute gerade mal ein paar Minuten auf der akustischen gezupft; zu mehr hat es nicht gereicht. Wird wohl morgen Schimpfe geben...  ;o))


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03.September 2006:

Ich sage die Noten bei jedem Anschlag an. Im Moment ist das noch etwas verwirrend; ich hoffe aber, dass sich mir die Positionen der einzelnen Töne auf dem Griffbrett so leichter einprägen.


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02.September 2006:

Ein ganz normaler Übungstag mit Fingerübungen, Wechselschlägen und natürlich auch dem winzigen Solo. Das ich natürlich auch gleich mal im 12. Bund probiert habe - so als frischgebackener Profi...
Da kommt man sich doch gleich wie der Gitarrengott an sich vor: Solieren in den hohen Lagen!


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01.September 2006:

Alles hat sich für mich geändert! So ähnlich müssen sich die ersten Astronomen gefühlt haben, als sie plötzlich die Regelmässigkeiten in den Umlaufbahnen der Planeten erkannten. Für einen gestandenen Musiker ist diese Aussage sicher ein Grund zum schmunzeln; wenn man aber wie ich immer vor Tönen, Bünden und Saiten stand wie der Ochse vor dem Berg und dann plötzlich - und ich meine plötzlich! - die Ordnung darin erkennt... "Und es wurde hell!"  ;o))
Nach diesen Tagen der Erleuchtung werde ich ab morgen wohl wieder den normalen Übungsbetrieb aufnehmen, der im Freudentaumel etwas zurückstehen musste.


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31.August 2006:

ICH HABE ES GESCHNALLT! ... und kann es selber kaum glauben!
Was noch vor ein paar Tagen für mich so unleserlich war wie Hieroglyphen ist plötzlich eine erkennbare Schrift. Ich habe das erste kleine und bescheidene Solo aus dem Buch sowohl über- als auch umgesetzt; nämlich in die passenden Saiten und Bünde. Und kann es sogar schon spielen. Bescheiden zwar und noch stoppelig - aber es ist mir kein Rätsel mehr.
Die letzte Unterrichtsstunde hat also wirklich den Knoten platzen lassen. Ich bin von flüssigem Notenlesen und dem Wissen, wo genau auf dem Griffbrett jeder Ton liegt noch weit entfernt - aber der erste wichtige Schritt ist gemacht!
Was für ein Erfolgserlebnis!


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30.August 2006:

Fast ein reiner Theorietag. Ich habe mich mit der Lage der einzelnen Töne auf dem Griffbrett beschäftigt. Nach einiger Verwirrung habe ich dann tatsächlich die dahinterstehende Ordnung entdeckt. Es ist wie bei vielen Dingen: Du grübelst ewig über einem Problem - und dann reicht schon ein kleiner Denkanstoss um zu kapieren. Danke dafür, Urs!


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29.August 2006:

Vor dem Unterricht habe ich noch eine Übungsstunde eingeschoben, um mich mit den letzten Übungen zu beschäftigen und damit meine Finger schon etwas beweglicher sind. Man will ja keine Schimpfe!
Im Ernst: Es ärgert mich immer, wenn ich bei manchen Sachen dastehe wie der sprichwörtliche Ochse vor dem Berg. Und das spielen mit einzelnen Saiten/Tönen ist für mich der Berg, denn ich muss die Hände koordinieren, die Noten ablesen, sollte sie zur Übung vor mich hin sagen und dabei noch mit den Füssen den Takt klopfen. Das sind im Moment noch mindestens zwei Dinge zuviel auf einmal; die Routine wird es sicher bald bringen. Im Moment aber...
Es macht trotzdem Spass, denn wenn ich mal einen Lauf ohne Fehler hinkriege und es halbwegs nach etwas klingt ist das sehr aufbauend.


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28.August 2006:

Mit viel Konzentration und dauernden Wiederholungen schaffe ich die kleinen Melodien in der ersten Lage. Nicht immer - aber immer öfter!  ;o))
Bis zum lässigen Solieren ist es noch ein weiter Weg!


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27.August 2006:

Heute habe ich mich wieder mit der ersten Lage und den Tönen auf den einzelnen Saiten beschäftigt. Und fummel auf dem Griffbrett herum wie am Anfang, denn an dieses Spiel mit einzelnen Saiten muss ich mich wirklich noch gewöhnen. Von wegen "Wenn Sie schon Griffe beherrschen können Sie dieses Kapitel schnell durcharbeiten". Dieses Zitat aus dem Lehrbuch mag ja allgemein zutreffen; für mich jedenfalls nicht.
Wir werden wohl am Dienstag den Unterricht von letzter Woche wiederholen bzw. ausbauen müssen und nicht schon das nächste Kapitel anfangen können.


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26.August 2006:

Die Zeit reichte nur für ein paar kleine Klimpereien mit meiner Nichte. Bei uns ist Kirmes!


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25.August 2006:

Ach nee... Irgendwie bin ich heute total kaputt. Das ist schonmal keine gute Voraussetzung für ein vernünftiges üben. Und dann noch mein Problem mit dem Gitarrenkabel. Eigentlich gar nicht sooo tragisch; heute nervt es aber. Ich komme mir vor wie der alte Laokoon...
Die Übungen in der ersten Lage habe ich erst gar nicht angefangen; das wäre eh nix geworden. Manchmal hört man besser auf! Vielleicht klappt`s gleich mit der akustischen Gitarre besser.


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24.August 2006:

Man merkt, dass die Übungen in der ersten Lage für mich ungewohnt sind: Nach einiger Zeit verkrampft der linke Arm; immer ein Zeichen für Angespanntheit. Das hatte ich bei allen neuen Übungen auf der Gitarre. Fünf Notenlinien, sechs Saite, sieben Töne - mein entweder dezimales oder duales Weltbild kommt ins rotieren... ;o))


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23.August 2006:

Nach den üblichen Sachen habe ich mich dann der ersten Lage und den Übungen des Lehrbuchs gewidmet. Alle hintereinander bringe ich noch nicht; bei einzelnen klappt es schon so leidlich. Und wenn es klappt klingt es auch gut.


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22.August 2006:

Das Handgelenk hat wieder mitgespielt. Gut so, denn heute war Unterricht.
Als Neuling in Sachen Noten und in der Frage, wo die Töne auf dem Griffbrett sind, schwirrte mir heute wieder der Kopf. Es ist nicht einfach, die Werte für Bünde, Saiten und Takte unter einen Hut zu bekommen; vom mitzählen mal ganz zu schweigen. Mein Gitarrenbuch sieht mittlerweile genau so aus wie meine Schulbücher früher: Überall Randnotizen, Erklärungen und Gedächtnisstützen. Mal sehen wie es damit in den nächsten Tagen klappt.


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21.August 2006:

Mein rechtes Handgelenk macht Schwierigkeiten; hoffentlich ist es keine Sehnenscheidenentzündung. Intensive Arbeit mit der Computermaus in Verbindung mit Gitarrenspiel ist da echt ein Problem. Was soll ich machen - beides ist für mich wichtig.


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20.August 2006:

Nach ein paar Haklern bei den Wechselschlagübungen wurde ich stinkig. Was der Qualität meines Spiels dann noch abträglicher war. Was mich noch stinkiger...
Es dauerte einige Zeit mich aus diesem Teufelskreis zu befreien. Ich stellte mir einfach ein paar Fragen:

Wie oft triffst du die falsche Saite? Eigentlich eher selten. Es fallen halt nur die Fehler auf.

Wieviele Griffe hast du schon gelernt? Es sind einige Griffe dazugekommen und durch ständiges Üben klappt auch der F-Dur mittlerweile leidlich.

Schrecken dich Tonleitern noch ab? Nein - ganz im Gegenteil. Das Üben macht Spass.

Wie oft übst du? Im Gegensatz zu früher mit wenigen Ausnahmen täglich. Und zwar gerne.

Sind dir Noten immer noch fremd? Nein, denn einige Grundlagen habe ich mittlerweile.

Und da wurde mir klar dass ich fast in einen gefährlichen Pessimismus gerutscht wäre, der gar keine Berechtigung hat. Denn in den letzten Monaten wurde das "Üben müssen" zum "Üben wollen", ich wurde bedeutend sicherer und auch neue Griffe und Noten schocken mich nicht mehr. Oder anders gesagt: Noch vor gar nicht so langer Zeit wäre ich froh über meinen jetzigen Stand gewesen; so "ausbaufähig" er auch ist.
Fazit: Think pink!  ;o))



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19.August 2006:

Ich habe Probleme beim mitzählen: Einerseite der Takt (eins-zwei-drei-vier), andererseits die Bezeichnung der Bünde (o-1-3 und so weiter) die ich vor mich hin murmele. Im Moment komme ich durcheinander; wird aber schon besser! Solo: Ich komme!
Gestern habe wieder mal einen Auftritt von Helge Schneider gesehen. Ein Wahnsinnsmusiker; wie gut muss man ein Instrument beherrschen, um so schräge Sachen zu fabrizieren?


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18.August 2006:

Ein komplett akustischer Tag! Keine Ahnung warum - aber ich hatte heute überhaupt keine Lust auf Strom! Lieber ein paar alte Volkslieder angespielt und dabei geträumt.
Eben ganz der typische Rockmusiker...


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17.August 2006:

Leider wurden meine Übungen heute oft unterbrochen; so etwas bringt mich jedesmal voll aus dem Takt. Gibt halt so Tage...
Die erste Lage wird mir langsam sympathisch - es ist ja auch die erste Stufe zum solieren. Vielleicht wird es ja noch mal was bei mir!
Zum Abschluss war dann aber wieder meine alte Konzertgitarre dran; ich bin eben doch auch ein alter Folki.


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16.August 2006:

Es regiert der Bleistift! Wenn man von Noten so unbeleckt ist bleibt nur das notieren der Werte. Muss ich wohl doch mal fleissig werden!
Auch zum (sehr hilfreichen) Mitzählen muss ich mich überwinden; es ist einfach ungewohnt. Ich habe mich dann durch die Übungen in der ersten Lage gearbeitet. Angeblich ein Klacks - für mich jedenfalls nicht.
Und wie baut man Frust ab? Amp auf laut und verzerrt und den Putz von den Wänden holen. Danach noch einmal in Ruhe und siehe da: Geht schon besser!


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15.August 2006:

Nach langen neun Wochen Ferienpause(n) endlich mal wieder regulärer Unterricht. Und was hatte ich prompt vergessen? Die Anfangszeit - ich war zu früh! Deshalb konnte ich in aller Ruhe eine Stunde durch das Dortmunder Kreuzviertel flanieren. Hat auch was...
Heute haben wir uns durch das nächste Kapitel der "Schule der Rockgitarre" gearbeitet: Die erste Lage. Eigentlich simpel - wenn man sich nicht wie ich immer vor dem Mitzählen gedrückt hat. Hilft nix - muss ich mir angewöhnen!


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14.August 2006:

So etwas nennt man wohl undiszipliniert. Ich habe so richtig keine Lust auf den normalen Übungsablauf, unterbreche Läufe und klimpere kleine Melodien. Und als Ergebnis geht auch vieles daneben. Diese Übungsstunde wird mich nicht weiterbringen!


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13.August 2006:

Und wieder E-Gitarre...
Nach allen "normalen" Übungen habe ich mal in das Kapitel Powercords geschaut. Das ist schon wieder was ganz neues für mich: Nur zwei oder drei nebeneinander liegende Saiten anzuschlagen. Probiert habe ich es natürlich und dann doch gelassen; sicher taucht es bald sowieso im Unterricht auf. Ich bin schliesslich allseits bekannt für meine Geduld!
Und der Papst ist Hindu!


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12.August 2006:

Intensives "Akustiktraining". Ich hätte nie gedacht, dass meine jahrzehntealte Konzertklampfe noch mal so zum Zuge kommt.
Eins steht mal fest: Das spielen auf dem breiten Griffbrett macht die Finger beweglicher und trainiert speziell den Zeigefinger beim Barrè. Seit ich regelmässig auf der Konzertgitarre übe fallen mir auf der E-Gitarre Griffe über 5 Bünde leichter.


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11.August 2006:

Normaler Übungstag. Die Wechselschläge klappten heute besonders gut und die Tonleitern gingen auch flott von den Fingern. Nur der Running Gag mit dem F-Dur-Griff...
Der Griff selber ist das kleinere Problem; von da aus wieder in andere Griffe zu kommen macht ab und zu noch Probleme. Aber kein Vergleich mehr zu noch vor ein paar Monaten - da merkt man schon das konstante Training.


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10.August 2006:

Einschulung meiner Nichte mit allem was dazugehört - und ein alter Mann wie ich ist schlapp!
Und so wurden es heute nur 20 Minuten mit der akustischen auf der Couch.
Falls ich es je auf eine Bühne schaffen sollte dann nur mit Rollator... (Linker Handrücken vor der Stirn und ein theatralischer Seufzer!)


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09.August 2006:

Nix müde, nix schlapp - Saft auffe Klampfe!  ;o))
Verschiedene Begleitrhythmen am Keyboard ausprobiert und im Endeffekt wieder beim Bluesrhythmus gelandet; der liegt mir doch am meissten.
Auch auf der E-Gitarre komme ich ins schrammeln und kriege einfach keine wohlklingenden Anschläge hin. Falls ich noch genug hätte würde ich mir die Haare ausreissen.
Sehr lange Griffwechsel und Wechselschläge geübt. Das klappte heute gut - immerhin!


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08.August 2006:

Den ganzen Tag war ich müde und schlapp - Erkältung im Anmarsch?
Alleine beim Gedanken an Töne aus einem Verstärker bekam ich schon Kopfschmerzen; da bot sich das leise Spielen auf der akustischen an. Und automatisch spielte ich fast nur in Moll. Ist schon merkwürdig...


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07.August 2006:

Auch heute habe ich wieder verstärkt darauf geachtet, die Finger beim Abdrücken direkt vor den Bundstäbchen aufzusetzen. Wenn man sich darauf konzentriert klappt es auch und "schwirrende" Saiten verschwinden.
Ist gar nicht so einfach: Halbwegs schnell, im Takt und dabei noch sauber zu greifen.


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06.August 2006:

Den heutigen Sonntag habe ich zum Tag des sauberen Greifens erklärt. Soll heissen, dass ich sowohl bei den "Warmmachübungen" als auch den Griffwechseln besonders auf die Stellung der linken Hand und das Abdrücken unmittelbar vor den Bundstäbchen geachtet habe.
Eins steht fest: Einen Haltungspreis werde ich nie bekommen; statt elegant sieht das eher aus wie Knüppel in Faust...
Der gute Wille ist ja da; ich bekomme aber weder die alten (schlechten) Gewohnheiten gänzlich raus noch kann ich was für die Anatomie meiner Hand.
Was ich mehr beeinflussen kann ist das Abdrücken - und da merke ich auch eine Verbesserung. Die danebenliegenden Saiten kribbeln nur noch selten an den Fingern und die Töne klingen sauberer.


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05.August 2006:

Heute ist grillen angesagt und zwischen Rost säubern und Briketts aufschichten habe ich mit schwarzen Fingern geübt. Jetzt erinnert nicht nur meine Figur an B.B. King; auch bei der Farbe der Finger passt es. Fehlt nur noch ein wenig von seiner Virtuosität. Das wäre was - im schlimmsten Fall würde ich meine Gitarre auch Lucille nennen. Obwohl es keine Gibson ES-335 ist!


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04.August 2006:

Zugegeben: Heute musste ich meinen Inneren Schweinehund überwinden um überhaupt anzufangen. Viel Murkserei im und am Haus und lange Arme; das ist nicht gerade motivierend. Aber ich habe meine Übungen durchgespielt - "schulterklopf"!
Und dabei hat mich die ganze Zeit eine dämliche Frage beschäftigt: Überall liest man, dass Anfängern öfter das Plektrum aus den Fingern fällt. Und das wäre nicht schlimm weil das anfangs jedem passieren würde. Mir noch nie - bin ich anders? (Ich sach doch: dämlich...)


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03.August 2006:

Stundenlang vor dem Rechner gesessen und gearbeitet. Ergebnis: Die Finger wollen tippen und auf der Maus rumklicken; mit den Saiten haben sie nichts am Hut.
Ohne längere Pause zwischen beiden Beschäftigungen hat es keinen Zweck. Die Finger fabrizieren einfach die falschen Bewegungsabläufe.
Also erst enmal Pause und dann gleich wieder von vorne!


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02.August 2006:

Draussen prasselt der Regen und macht dadurch den Übungsraum um so gemütlicher. Liegt es vielleicht daran, dass meine Finger heute ein erfreuliches Eigenleben hatten und nur so über die Saiten flutschten? Wer weiss wann das mal wieder passiert! (Schön war es trotzdem!)


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01.August 2006:

Scheint am kühleren Wetter zu liegen: Ich habe fast kein Ende gefunden.
Wenn ich ein paar Tage die pentatonischen Tonleitern nicht geübt habe muss ich vom Blatt ablesen; die habe ich also noch nicht so intus wie die "normalen".
Merkwürdigerweise macht mir das üben auf meiner alten Konzertgitarre immer mehr Spass. Irgendwann am späten Abend gönne ich mir fast jeden Tag eine Viertelstunde und übe Griffe und zupfen. Bestimmt eine Reminiszenz an die alten Tage mit Wader und Co...


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31.Juli 2006:

Fast schon langweilig...
Geübt wie immer. Keine Ablenkung und dadurch keine nennenswerten Fehler - aber auch keine Höhepunkte. Einerseits schön, andererseits kein Tag zum Erinnern. Geht halt so!


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30.Juli 2006:

Heute konnte ich mich besser konzentrieren und deshalb klappte es auch wieder. Aber wehe wenn auch nur einmal die Aufmerksamkeit nachlässt - schon bin ich raus.
Ist wohl noch nichts mit auf der Bühne stehen und dabei schon an das nächste Groupie denken. Datt klappt nonnich!  ;o))


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29.Juli 2006:

Es gibt so Tage... Da hat man Lust aufs spielen, man freut sich auf das Gefühl der Saiten an den Fingern - und dann denkt man an alles mögliche und verhaut die einfachsten Griffübungen. Gut dass mir das selten passiert; wenn aber so ein Tag dazwischen kommt ist es zum auswachsen.
Ich will nicht sagen "man hat so Tage" - schliesslich kann ich nur von mir sprechen. Aber ich kann mir vorstellen dass es auch anderen Leuten ab und an so geht: Du willst dich konzentrieren und denkst an so ziemlich alles - nur nicht an das, was du gerade tust.
Was hätte Freud wohl dazu gesagt??


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28.Juli 2006:

3/4, 4/4, 5/4, Pausen, halten - alles einmal durch. Hausaufgaben halt...  ;o))
Dank angenehmerem Klima und damit verbundener guter Laune habe ich mir mal ein wenig Spiel mit Verzerrung und natürlich voller Pulle gegönnt. Manchmal braucht man sowas. Nicht? Na gut: Ich brauche manchmal sowas!


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27.Juli 2006:

Nach langer Zeit (es sind halt Ferien!) mal wieder Unterricht...
Wie ich es mir gedacht habe kapiere ich manche Sachen mit ein wenig Anleitung ziemlich schnell, die mir vorher etwas unverständlich waren. Alleine für diese kleinen Denkanstösse lohnt sich schon ein Gitarrenlehrer. Der bei mir allerdings in manchen Dingen reichlich Geduld haben muss; Urs hat sie glücklicherweise!
Also: Auf zu den taktlehrenden Wechselschlägen.
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Aber erst ab morgen. Heute abend habe ich mich noch auf mein gewohntes Übungspensum konzentriert.


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26.Juli 2006:

Ich habe mal wieder ein wenig mit der Gurtlänge experimentiert und festgestellt, dass meine letzte Einstellung wohl optimal war. Nähere ich mich der Kniekehlenfraktion - natürlich leicht übertrieben! - wird`s nichts mehr.
Vielleicht ist das ja die typische Gitarrenhaltung der dicken Gitarristen: Ziemlich hoch und den Hals (der Gitarre) etwas steiler als normal. Mal überlegen... B.B. King: passt! Johnny Hiland: passt! Bei mir: passt! Wobei ich mich ganz bestimmt nicht mit ihnen vergleichen will...  ;o))


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25.Juli 2006:

Man gewöhnt sich scheinbar an alles. Der rechte Arm klebt und lässt dabei Bäche von Schweiss über die Gitarre laufen, die Finger der linken glitschen, die Brille ist beschlagen - und trotzdem klappt es gar nicht mal so schlecht. Vielleicht geht es dann bei "normalem" Wetter nicht mehr; wer weiss??
Auf der akustischen übe ich das zupfen und obwohl die Koordination zwischen rechten und linken Fingern bei der elektrischen und mit Plektron schon ganz gut klappt ist es auf der Konzertgitarre noch nicht so erbauend. Deswegen soll man wohl auch auf beiden Gitarrenarten üben; das Beherrschen der einen bedeutet nicht zwangsläufig, dass man auch auf der anderen auch fit ist. Das ist jetzt kein altkluger Spruch von mir sondern ein Rat, den ausser Musiklehrern auch viele Gitarristen in einschlägigen Foren geben.
Ich will mich daran halten.


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24.Juli 2006:

Da wird sich der gute Urs Mühe geben müssen, denn trotz allen guten Willens komme ich auf der akustischen Gitarre immer wieder ins schrammeln. Ich versuche weniger Anschläge und konzentrierter zu spielen - nix! Diese schlechte Angewohnheit von damals bekomme ich einfach noch nicht raus.
Auf der Stromgitarre funktioniert heute alles etwas besser; entweder lässt die Schwüle nach oder ich habe einfach einen guten Tag.


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23.Juli 2006:

Ich gebe zu: Heute musste ich mich zum üben zwingen. Das Wetter ist nicht eben fleissförderlich.
Die tiefste pentatonische macht Probleme, weil ich sie mit den im Lehrbuch von Jürgen Kumlehn vorgegebenen Fingern lernen will. Bisher hatte ich die für mich logischeren genommen; der gute Jürgen wird aber wohl einen Grund für seine Angaben haben. Dafür klappt die höchste jetzt schon besser.
Beim spielen auf der akustischen Gitarre merke ich immer wieder, dass ich ein "Schrammler" bin. Da muss sich was tun.


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22.Juli 2006:

"Von der Stirne heiss - rinnen muss der Schweiss!" Und aus sämtlichen anderen denkbaren Poren... Ist das schwül!
Die Griffwechsel fluppen, obwohl ich mittlerweile die Geschwindigkeit erhöht habe. Bald habe ich F-Dur besiegt.
Die Tonleitern klappen heute auch gut. Nach einer kleinen Pause zum Schweissabwischen werde ich mich den pentatonischen widmen. Und weiterschwitzen...


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21.Juli 2006:

Wie machen Gitarristen das auf Open-Air-Konzerten? Rechts klebe ich am Korpus der Gitarre fest und der linke Daumen hat dank Schweissfilm keinen Halt am Hals und damit geht schon mal ein Griff daneben oder wird zumindest unsauber. Gibt es dagegen einen Trick oder macht das wirklich die Routine? Warten wir mal ein paar Jahre ab...


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20.Juli 2006:

Es ist so schwül - ich klebe schwitzend mit dem rechten Arm an der Gitarre fest. Mist! Alternative: Langärmeliges Hemd. Auch Mist. Ob das der Grund für die berühmten mit Webpelz besetzten Gitarren von ZZ Top ist? In Texas ist es ja (fast) immer so heiss.
Aber nee; so eine Puschelklampfe will ich nicht. Dann ätz ich mir eben doch ´ne Rory!


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19.Juli 2006:

Die höchste pentatonische Tonleiter macht mir am meisten Probleme; der Wechsel zwischen kleinem und Ringfinger ist etwas knifflig. Das bekomme ich aber hin - ist eben nur ungewohnt. Jedenfalls habe ich sie alle durchgespielt, bis auf die besagte Höchste war es auch kein Problem.
Dafür bin ich beim üben des Wechselschlages etwas aus dem Takt gekommen. Das schiebe ich aber eindeutig auf das superschwüle Wetter. Konzentration über längere Zeit ist heute fast nicht möglich.


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18.Juli 2006:

Pentatonische Tonleitern klingen schon fast wie ein Lied. Macht das die schwüle Hitze oder ist da vielleicht sogar was dran? Wie dem auch sei: Ich habe den Eindruck. Und das üben macht nochmal so viel Spass.
Meine Fenix-Strat wächst mir immer mehr ans Herz. Gedacht war sie eigentlich als Übergangsinstrument bis ich mir eine "richtige" Gitarre leisten kann. Langsam verstehe ich allerdings den Hype der seit einiger Zeit um Instrumente und speziell Strats von Fenix gemacht wird; vorausgesetzt sie sind aus den frühen 80er Jahren wie meine. Ich habe im letzten Jahr 200 EURO bezahlt; mittlerweile bekommt man sie dafür nicht mehr.
Jedenfalls kann die Qualität locker mit viel teureren Instrumenten von Fender bzw. den Lizenzherstellern mithalten. Und das ist nicht nur meine Meinung!


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17.Juli 2006:

Ich habe die Schwelle zwischen "muss noch üben" und "will noch üben" definitiv überschritten. Bis vor einiger Zeit war die tägliche Übungsstunde ein notwendiges Übel auf dem Weg zum Erfolg; mittlerweile freue ich mich darauf. Weiss der Teufel warum mir das gerade heute so richtig klargeworden ist!
Zusätzlich zum normalen Pensum habe ich mit den pentatonischen Tonleitern angefangen. Das hatte ich zwar schon vor einiger Zeit; da war es aber eindeutig noch zu früh. Jetzt passt es schon besser!


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16.Juli 2006:

Ich habe mich für Spass an der Musik ohne Hoffnung auf Perfektion entschieden. Was bleibt mir auch übrig? ;o))
Trotz allerschönstem Wetter und einem tollen Tag im Garten habe ich meine Übungen durchgezogen; bis vor kurzem hätte ich das selber nicht geglaubt. Aber seit einiger Zeit würde mir ohne meine Tonleitern echt was fehlen. Hoffentlich bleibt es so!


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15.Juli 2006:

Heute war ich beim üben in Gedanken immer noch beim gestrigen Konzert. (Und meinem Ärger über so manche Besucher!)
Einerseits: Leute wie Clapton waren schon vor 40 Jahren genial und haben sich seitdem immer noch verbessert. Und da soll ich noch anfangen? Andererseits: Muss ich genial sein, um Spass am musikmachen zu haben? Oder reicht doch einfach die Freude daran und ein gewisses Grundkönnen?
Ganz ehrlich: Die Perfektion der gestern gehörten Gitarristen hat mich ein wenig erschlagen.


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14.Juli 2006:

Gleich geht es in die Westfalenhalle zu Eric Clapton . Und weil es ja durchaus seien kann, dass ich aus lauter Demut vor seiner Genialität ab morgen mit dem Gitarrenspiel aufhöre habe ich gerade noch schnell eine Übungseinheit eingeschoben; vielleicht ist es ja die letzte... ;o))
Spass beiseite! Ich hoffe doch, dass ich ab morgen mit noch mehr Motivation übe.


Oben Oben


13.Juli 2006:

Unterschied eigenes Empfinden/das Empfinden anderer: Ich freue mich, meine Übungen immer schneller und trotzdem sicherer zu schaffen. Meine Gattin: Kann es sein, dass dein Üben stagniert? Ich höre immer nur das gleiche!
Seufz...


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12.Juli 2006:

Das mit dem abätzen like Rory-Strat kommt mir dank der Schwüle gar nicht mehr so abwegig vor...
Auf jeden Fall passen diese Temperaturen zum geübten Blues!


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11.Juli 2006:

Nö - täuscht nicht! Es macht tatsächlich immer mehr Spass. Vor allen Dingen, weil mein Erzfeind F-Dur nach wochenlangen Übungen verloren hat. Der langsamere Wechsel von allen möglichen Griffen auf F-Dur klappt fast reibungslos; wenn das "fast" auch erledigt ist kommen die schnelleren Wechsel.
Falls das Wetter anhält und ich so weiterschwitze habe ich mir bald eine Rory-Strat geätzt...


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10.Juli 2006:

Täuscht es oder werde ich mit wachsender Sicherheit immer spielfreudiger? Ich hoffe, dass es kein voreiliger Trugschluss ist, denn im Moment machen mir meine Übungsstunden richtig Spass; egal ob mit oder ohne Strom. Und es wäre schön wenn es so bleibt!
Nachdem ich mir die Preise der brauchbaren Funkgeräte angesehen habe stört mich das Kabel immer weniger. Ein semiprofessionelles Gerät kostet das gleiche wie ein 100er Marshall; da fällt die Wahl nicht schwer...


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09.Juli 2006:

Mit der Ausnahme, dass ich heute noch ein wenig länger den Wechselschlag geübt habe, gilt das gleiche wie gestern: Mit Spass gespielt!
Das sich immer wieder verdrehende und damit zur Stolperfalle werdende Kabel nervt; über kurz oder lang werde ich mir wohl eine Funkübertragung anschaffen. Für Schlingen auf dem Boden ist mein Keller-Übungsraum eindeutig zu klein!


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08.Juli 2006:

Mit Lust und Freude lautstark geübt und mit Gesang gespielt. Griffe, Griffwechsel, Tonleitern, Wechselschlagübungen... - alles hat einen Bombenspass gemacht. Nicht alles war fehlerfrei - neenee! Aber die Fehler haben mich nicht aus dem Konzept gebracht. Und das ist wichtig; an manchen Tagen greife ich ein paar mal daneben und könnte die Gitarre quer durch den Garten pfeffern. Und an so Tagen wie heute eben nicht. Once again und gut iss! Und der Spielspass kommt von alleine.
Ob das wohl allen Anfängern so geht?


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07.Juli 2006:

Und erneut ein akustischer Tag...
Es zeigt sich wieder mal, dass mein lernen von der falschen Reihenfolge bestimmt wird bzw. hoffentlich wurde. Ich fange praktisch erst jetzt mit konzentrierten Griffwechsel-Übungen auf der akustischen Gitarre an; das ist meines Wissens nach eigentlich das erste, mit dem man seine Finger trainieren sollte. Wenn das so weitergeht, werde ich bestimmt auch noch wieder die Reihenfolge der Saiten vor mich hinbrummeln: Ein Anfänger Der Gitarre Hat Eifer - so habe ich es vor vielen Jahren mal gelernt. Ein dussliger Spruch - aber einprägsam!


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06.Juli 2006:

Heute war wieder Strom in der Gitarre. Und scheinbar habe ich was mitbekommen, denn irgendwie war alles etwas lauter; von den Griffübungen bis zu ganzen Melodien. Schon komisch, dass man manchmal lieber ganz piano und beim nächsten üben eher forte abkann. Stimmungssache?
Egal; heute war laut mit Spass angesagt!


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05.Juli 2006:

Die E-Gitarre blieb liegen - heute war Akustik-Tag. Nicht nur, weil Gitarrenlehrer das gerne und oft empfehlen, um die Finger geschmeidig zu halten/zu machen. Sondern auch, weil ich ab und an gerne mal auf meiner alten Konzertgitarre oder auf der 12-saitigen spiele. Wobei mir speziell die Konzertgitarre echte Probleme im linken Handgelenk bereitet; scheint ein sehr ungünstiger Griffwinkel zu sein.
Ich habe eine neue Traumgitarre: Die PRS Johnny Hiland. Nachdem ich den betreffenden Artikel im Fachmagazin Gitarre und Bass gelesen hatte war klar: Die wäre was für mich!
Was ist das Leben schon ohne Träume...


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04.Juli 2006:

Heute hat es wieder deutlich besser geklappt. Was ein paar Grad Temperaturunterschied doch ausmachen! Mal sehen was morgen ist - da soll es ja mächtig schwül werden. Oha...


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03.Juli 2006:

Kannste knicken... War es die komische Luft oder einfach ein schlechter Tag? Auf jeden Fall will ich die heutige Übungseinheit so schnell wie möglich vergessen. Besser ist das!

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01.Juli 2006:

Gestern kam Deutschland in`s Halbfinale - da war an üben natürlich nicht zu denken.
Ich staune über mich selber, denn ich werde heute die Grundübungen nicht leid. Selbst nach der -zigsten Tonleiter macht es noch Spass und auch zu den Griffwechselübungen - an sich das langweiligste überhaupt - muss ich mich nicht zwingen. Ich werte das als gutes Zeichen!

Oben Oben


29. Juni 2006:

Hoffentlich werde ich den Bluesrhythmus nie leid, denn dabei zu üben ist einfach super. Dazu noch ein wenig Gesang (oder Gebrumme; je nach empfinden!) und die Combo ist perfekt. Geht doch nichts über Imagination...

Oben Oben


28. Juni 2006:

Heute kam nach langer Zeit mal wieder das Keyboard als Begleitung zum Einsatz. Zu einem Bluesrhythmus zu üben macht einfach mehr Spass als zum sterilen Takt eines Metronoms - das wurde wieder mal deutlich. So eine Begleitung hat was; man wird einfach spielfreudiger und merkwürdigerweise klappt dann auch so manches besser, womit man sich ohne rumgeplagt hat. Vielleicht ist es ja Einbildung, aber meiner Meinung nach kommen meine Anschläge "knackiger" rüber als beim einfachen Taktgeber. Ich muss nur darauf achten, dass ich die für mich wichtigen Griffübungen auch dabei langsam und gründlich durchziehe. Gute Laune verführt mich leicht zum hudeln...

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27. Juni 2006:

Einpacken, zurückfahren, entladen, aufräumen, relaxen - so ermüdend endet ein erholsamer Urlaub...
Vier Tage Pause und schon bin ich bei der ersten Übungseinheut eingerostet; zumindest kommt es mir so vor. Alles was beim letztenmal noch glatt lief holpert heute. Egal ob Tonleitern, Läufe oder Wechselübungen. Als Anfänger bringen dich einige Tage Pause scheinbar echt voll aus dem Rhythmus.
Nach einigem üben wurde es dann aber doch besser; hoffentlich läuft es morgen wieder so wie vor der Pause.

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22. Juni 2006 - Im Urlaub:

Mit der geänderten Länge des Gurtes geht es beim ersten Versuch genauso gut oder auch schlecht wie vorher. Mal abwarten; vielleicht probiere ich noch ein paar Längen.
Mein Blog könnte etwas eintönig werden, denn ich behalte die Grundübungen erst einmal bei.

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21. Juni 2006 - Im Urlaub:

Ich bleibe bei meinem Entschluss, sowohl Akkordwechsel als auch Tonleitern weiter verstärkt zu üben. Immerhin habe ich gerade mehrmals hintereinander sauber in F-Dur gewechselt - ein echtes Erfolgserlebnis.
Merkwürdigerweise macht mir immer noch die tiefste C-Dur - Tonleiter ab und zu Probleme. Es ist ungewohnt, Saiten einfach mal leer anzuschlagen.
Meine kleinen Probleme sind eigentlich Peanuts aber was soll ich machen: Ich habe sie (noch)!
Die Bluesgriffe kommen dagegen immer besser; das wird also. Ausserdem habe ich heute die Länge des Gitarrengurtes geändert. Mal sehen, ob das auf die Dauer irgendeine Auswirkung beim greifen hat.

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20. Juni 2006 - Im Urlaub:

Im Prinzip gehe ich noch einen Schritt zurück... - nee, so schlimm auch wieder nicht! Aber ich habe heute mit Übungen angefangen, die man als Anfänger mit als erstes machen sollte: Akkorde im Wechsel greifen. Eigentlich gar nicht so mein Problem - wenn da nicht F-Dur wäre; bekannterweise schon immer mein Angstgegner. Damit muss jetzt Schluss sein und deshalb übe ich den Wechsel mit jedem mir bekannten Akkord.
Die Tonleitern sind mittlerweile kein Problem mehr; sie alle hintereinander zu spielen - siehe Licks - bedeutet aber immer noch eine Denkpause dazwischen. Ich bin mir aber sicher, dass ich das bald hinkriege.

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19. Juni 2006 - Im Urlaub:

Ich war schon wieder fleissig - es hat allerdings auch wieder geregnet!
Die Bluesgriffe fluppten gut und auch die Tonleitern kamen relativ sicher. Hoffentlich war das keine Eintagsfliege. Bin ich nicht der geborene Optimist?

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18. Juni 2006 - Im Urlaub:

Heute war ich fleissiger als beim letzten mal (Kunststück: Regenwetter...) und habe über den Tag verteilt so ziemlich alle Übungen durchgespielt. Verteilt deshalb, weil links sowohl der Ellbogen als auch das Handgelenk nach längerem üben nicht mehr wollten und eine längere Pause brauchten.
Die neuen Sachen hintenanzustellen (und wieder die ersten Übungen zu wiederholen) war zwar ein Rückschritt aber der richtige Entschluss. Ich habe Schwächen beim Wechsel von einer Tonleiter in die nächste und auch so mancher Bluesgriff verknotet noch die Finger. Um so mehr machen kleine Fortschritte Spass; ein sauber gegriffener neuer Akkord oder eine fehlerfreie Folge von Tonleitern sind ausgesprochen aufbauend.

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16. Juni 2006 - Im Urlaub:

Mehr mit Spass als mit Konzentration geübt; war wohl nicht sehr hilfreich. Einzige Ausrede: Herrliches Wetter und damit fehlender Ehrgeiz zur Weiterbildung. Wie früher im Sommer in der Schule...   ;o))

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15. Juni 2006 - Im Urlaub:

Ich werde sicherer - langsam aber immerhin. Allerdings muss ich noch mehr als bisher meine Finger trainieren und solche (für mich) grösseren Aufgaben wie z.B. die Groove-Section oder Blues-Soli etwas hintenanstellen. Nicht etwa vernachlässigen, sondern nur das Hauptaugenmerk (wieder) mehr auf die Grundübungen richten, die mit Blick über den Fjord/das Meer auch Spass machen.
Urlaub hat schon was!

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13. Juni 2006 - Im Urlaub:

Ob richtig - ob falsch: Ich hatte heute nur Lust auf Melodien. Nix mit Übungen; nur Lieder mit Gesang. Wir wohnen hier glücklicherweise sehr einsam...
Ich schaffe es im Urlaub einfach nicht, jeden Tag und dann auch noch diszipliniert meinen Übungsalltag durchzuziehen.

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11. Juni 2006 - Im Urlaub:

Ich habe die Griffübungen/Wechselschläge mit 160er-Takt und die Tonleitern mit 140 geübt; schliesslich möchte ich ja langsam ein wenig schneller werden. Die Tonleitern waren im Gegensatz zu den Griffübungen bei 160 nicht so das wahre; da schlichen sich etliche Fehler ein. Aber 140 ist ja auch schon eine Steigerung.
Die Groove-Section kommt - aber langsam! Dieser Rhythmus ist für mich immer noch ungewohnt und deshalb dauert es einfach länger.
Neue Erkenntnis am Rande: Ein einfacher kleiner Blues lässt meine Hunde entspannt einschlafen. Oder war es am Ende doch der aufregende Tag am Strand mit Damenbekanntschaft?

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10. Juni 2006 - Im Urlaub:

Merkwürdigerweise hat mich der Blick aus dem Fenster heute nicht etwa abgelenkt, sondern sogar ein wenig inspiriert. Ob das was mit der Tagesform zu tun hat?
Die Groove-Section gehe ich nun methodisch an. Erst einmal will ich ein Gefühl für diesen Rhythmus bekommen und deshalb lasse ich die Griffe und das abdämpfen weg. Wenn ich den Rhythmus intus habe kommt das dämpfen dazu und zum Schluss die Griffe.
Keine Ahnung ob das im Sinne eines Musikpädagogen wäre - für mich ist es die erfolgsversprechendste Methode.

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08. Juni 2006 - Im Urlaub:

Ich gebe es zu: Das Üben war halbherzig! Zu hause spiele ich in meinem Keller: Dunkel, gemütlich und ideal zur Konzentration. Dass man hier beim spielen über den Fjord schauen kann ist zwar wunderschön, lenkt aber enorm ab. Und so habe ich es nach einiger Zeit aufgegeben.

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06. Juni 2006 - Im Urlaub:

Ich gab mein bestes - aber ach - es reichte nicht! Oder anders ausgedrückt: Die Groovesection ist echt eine harte Nuss. Ein (für mich) schwieriger Griff, das abdämpfen, das Schlagschema, die ungewohnte Rhythmik - alles zusammen bekomme ich noch nicht hin. Ich werde die Anschläge langsam angehen; wenn ich die ersten fünf hinbekomme kommt immer einer dazu. Ob der Urlaub wohl reicht?

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05. Juni 2006 - Im Urlaub:

Ein Tag für`s packen, ein Tag für die Fahrt, ein Tag zum regenerieren - Urlaub kann schon verteufelt anstrengend sein...   ;o))
Dafür macht das spielen jetzt doppelt Spass: Gitarre um den Hals und dabei den Blick über Wiesen und Wäldchen bis zum Fjord schweifen lassen - das hat was. Ach so: Wir sind in Dänemark.
Manches geht wirklich besser, wenn man statt auf die Saiten zu achten einfach die tolle Landschaft auf sich wirken lässt. Nur ein Blues fällt schwer; kein Wunder bei der guten Stimmung und dem blauen Himmel.
Nach der drei-Tage-Pause habe ich mich heute nur auf Griffübungen und Läufe beschränkt; ab dem nächsten mal werde ich mich auch dem Funk-Schema widmen.

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01. Juni 2006:

Seit heute besitze ich die "Schule der Rockgitarre" von Andreas Scheinhütte und musste natürlich ein wenig darin stöbern; schliesslich wird das in der Zukunft so eine Art Schulbuch für mich. Jungejunge! Mein Wissen hinsichtlich Noten ist klein bis nicht vorhanden - speziell die Beschäftigung mit diesem Thema wird deshalb viel Zeit kosten.
Und da ist er... - der berühmte Satz: Hätte ich in der Schule doch besser aufgepasst!
Habe ich aber nicht und deshalb muss ich mich jetzt mit den berühmten fünf Linien beschäftigen. Und ich werde weiterhin jeden (Übungs-)Tag meine Tonleitern und Licks durchspielen und das hammern, pullen und wechselschlagen üben. Es gibt schon jetzt ein gutes Gefühl, dass ich beim Anschlag nur noch selten die Saite verfehle. Frei nach dem Kernsatz von Andreas Scheinhütte: Lieber jeden Tag ein wenig üben als einmal die Woche stundenlang!
Hi Markus! Auch du hast mir das gesagt. Und du hattest recht!

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31. Mai 2006:

Es ist merkwürdig: Kaum brichst du dir die Finger an etwas neuem - aktuell die Griffe für das Funk-Stück - fluppen die letzten Fingerknoter besser. Neues Feindbild da - altes weg? Wer weiss.
Ich würde ja gerne so richtig vorpreschen und trotz doppelter Grösse und dreifachem Gewicht (so ungefähr...) den funky Prince machen, aber ich will bei meinen Grundübungen bleiben und nur langsam was neues versuchen. Die Tonleitern kommen mittlerweile flüssig; nur das aneinanderreihen von Licks hat noch Pausen. Die Wechselschlagübungen machen Spass und sind auch nötig; völlig fehlerfrei schaffe ich die Übungen über längere Zeit nicht.
Manchmal klingen meine Berichte wohl nicht besonders positiv; dem ist aber nicht so. Allgemein mache ich Fortschritte; ich werde sicherer, schneller und auch experimentierfreudiger. Und trotz kleiner Rückschläge oder mieser Tage habe ich einen Heidenspass und freue mich über jeden kleinen Fortschritt. Mit aktuell 513 Tagen ist ja auch noch ein wenig Zeit bis zu meiner selbst festgelegten Deadline.

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30. Mai 2006:

Nachdem ich gestern nicht zum üben gekommen bin will ich wenigstens heute vor dem Unterricht meine Finger etwas in Form bringen.
Kann ein Tag Pause was ausmachen? Meine Finger kommen mir hölzern vor. Regenwetter = Gicht? (Prima Ausrede; muss ich mir merken!)
Zumindest die Licks und etliche Übungen habe ich durchgespielt. Und Spass dabei gehabt!
Mal sehen, was heute im letzten Unterricht vor der Ferienpause noch so passiert...

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Im FZW - meinem Unterrichtsort - wird es immer gemütlicher. Dank Renovierungsarbeiten ist schon der Weg zum "Musikzimmer" ein Abenteuer: Rutsche ich auf den Planen aus/bekomme ich Farbe auf die Klamotten/fällt mir eine Leiter in`s Kreuz oder nicht? Hoffentlich ist das nach den Ferien vorbei.
Manchmal mag ich meinen Coach nicht. Zum Beispiel, wenn ich Griffe mit vier Fingern in einem Bund spielen soll. Und dabei noch abdämpfen. Und dazu noch in einem neuen Rhythmus: Funk! Ich und Funk...
Wenn ich es denn mal beherrschen sollte mag ich ihn vielleicht wieder. Im Moment habe ich damit so meine Probleme...   ;o))
Ich wünsche dir einen schönen Urlaub, Urs!

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28. Mai 2006:

Ich habe mich bemüht, alle mittlerweile anfallenden Übungen vernünftig durchzuspielen. Das fällt mir nicht leicht; ich war noch nie in der Lage, mich über längere Zeit auf eine Sache zu konzentrieren. (Stichwort: Lateinvokabeln!) Ich muss einfach die doppelte Zeit einplanen, die ein methodischer Lerner braucht.
Die Bluesgriffe klappen heute verhältnismässig gut und langsam bekomme ich die Licks auch flüssiger hintereinander. Ein echtes Problem sind nach den Übungsläufen die Riefen in den Fingern; ich bleibe danach ab und zu an der Saite hängen.
Die Routine wird es richten.

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27. Mai 2006:

Kurzeintrag!
Nix besonderes - practised as usual...

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26. Mai 2006:

Ich habe viel geübt und mich wieder mal darüber gewundert, warum sehr lange kombinierte Tonleitern manchmal einfach "von den Fingern gehen" und in kurze Licks immer wieder ein Dreher rutscht. Oder warum man minutenlang fehlerfrei den Wechselschlag üben kann und wenn man dann mal auf die Saiten sieht: Peng - weg ist der Rhythmus! Muss wohl Psychologie mit im Spiel sein.
Reines Üben wird auf die Dauer doch etwas fad. Danach spiele ich zwar ein paar Melodien an; das bringt`s aber nicht so richtig. Ich freue mich darauf, mich langsam in ein ganzes Musikstück einzuarbeiten.

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25. Mai 2006:

Wenn ich alles so durchspiele kommt reichlich was zusammen: Die Läufe zum warmmachen, die Tonleitern, hammern/pullen, Wechselschlagübungen und dann die Licks. Die funktionieren schon besser; allerdings bekomme ich noch nicht alle hintereinander. Ich übe jeweils zwei; in ein paar Tagen findet dann die grosse Zusammenführung statt...
Die Bluesgriffe kommen jedes mal einen Tick schneller. Irgendwann sortiere ich meine Finger bestimmt schnell und richtig; beides zusammen ist im Moment noch selten.
Mit jeder Übungsstunde werden die Finger etwas schneller und etwas sicherer. Falls mich ein Fleissanfall überkommt mache ich nach der Tagesschau weiter.
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Erfolgserlebnis! Nachdem ich spät noch auf der akustischen Gitarre ein paar Akkorde gespielt hatte ging mir eine bestimmte, vor kurzem beim üben der Licks gehörte Tonfolge nicht aus dem Kopf. Und nach etlichem probieren hatte ich dann tatsächlich Alvin Lees Intro von "Live like a man" zusammen; einem meiner Lieblingsstücke von Ten Years After.
Mein Enthusiasmus mag einen gestandenen Gitarristen amüsieren; mich hat es auf jeden Fall tierisch gefreut. Scheinbar bekomme ich doch langsam ein Gehör für Tonfolgen.

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24. Mai 2006:

Nur Licks geübt bis zum abwinken...
So langsam komme ich hinter den Ablauf. Allerdings ist das üben noch so mechanisch dass eine Melodie nicht zu erkennen ist.
Positiv: Ich werde merklich schneller und Fehler kommen seltener vor.
Ab morgen werde ich aber wieder alle Griffübungen vorschriftsmässig und der Reihe nach durchspielen.

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23. Mai 2006:

Heute ging es an`s Eingemachte: Ein gewisser Herr Urs will mich unbedingt an das Solieren heranführen...   ;o))
Und schon sind wir beim Thema der heutigen Stunde: Licks. Licks sind kurze musikalische Tonfolgen, die in einem Solo eingesetzt werden können. Also eben nicht die ganze(n) Tonleiter(n), sondern aneinandergereihte Teile davon. Und damit sozusagen die Ur-Elemente des Solos.
Das war die Theorie - mal sehen, wie es in den nächsten Tagen so mit der Praxis klappt. In der Stunde war es natürlich noch - gelinde gesagt - stoppelig. Das verrückte ist: Ich kann die Tonleitern rauf und runter. Kommt aber eine ungewohnte Abweichung...
Von den legendären weil unendlich langen Soli, die in den 60/70er Jahren für Rockgruppen Pflicht waren, bin ich noch einige Übungsstunden entfernt. (Wieviel war noch gleich "einige"???)
Auf jeden Fall hat es heute wieder mal richtig Spass gemacht!

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22. Mai 2006:

"Such dir mal was aus, was du schon immer gut fandest und selber spielen können möchtest."
So ungefähr lautete die heutige Mail von Urs; das soll wohl bedeuten, dass wir uns morgen in ein Lied einarbeiten werden. Die Auswahl fällt mir nicht schwer: Natürlich die Stones und natürlich Honky Tonk Woman - einfach mein All-Time-Favorite!
Ich habe heute wirklich viel geübt; wenn ich was nicht schaffe liegt es nicht am fehlenden Fleiss, sondern an der fehlenden Routine. Richtig gerne übe ich das zupfen; einfach weil es gut klingt. Die Bluesgriffe kommen schon flüssiger; von richtig flüssig bin ich noch etliches entfernt. Abba ett kümmt...
Ich habe heute mal eine Kombination von hammern/pullen versucht. Also die Finger kräftig auf-"hammern" und dann - wie übersetzt man pullen? Wegziehen? - na eben gepullt. Vom ersten bis zum 12. Bund; jede Saite, jeden Bund. Ob die Rille im Zeigefinger wohl je verschwindet? ;o))
Ich freue mich auf morgen! I

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21. Mai 2006:

Heute schlagen zwei Herzen in meiner Brust: Einerseits habe ich immer noch die Eindrücke von der gestrigen Oldie-Night im Kopf und die Erkenntnis, dass Leute in meinem Alter seit 30 oder 40 Jahren Gitarre spielen und ich diesen Vorsprung natürlich nie aufholen kann, lässt mich fast verzweifeln.
Andererseits habe ich bemerkt, dass ich heute mit noch mehr Spass geübt habe, denn ich möchte auch mal zusammen mit anderen Musik machen! Bestimmt nicht mit dem gleichen Können - garantiert aber mit dem gleichen Spass!
Ich habe gehammert und gepullt, habe im Wechselschlag gezupft, habe die Bluesgriffe geübt... - manchmal klappt der Wechsel schon ganz gut. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die täglich viele Stunden üben. Aber mehr als eine ist es in der letzten Zeit immer geworden; da sollte doch irgendwann mal ein Ergebnis zu erkennen sein!
Aus lauter Übermut habe ich "Heart of gold" von Neil Young und "Wish you were here" von Pink Floyd geschrammelt. Beide mögen mir das Ergebnis verzeihen...
Egal - hat Spass gemacht! Nach ernstem Üben muss sowas einfach mal sein!

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20. Mai 2006:

Hammern wird besser, über das pullen decke ich mal gnädig den Mantel des Schweigens...
Für die 5.Bund-Bluesgriffe habe ich definitiv etwas zu dicke Finger; bis jetzt ist es eher ein Zufall, wenn ich alle vier Saiten sauber abdrücke. Ich hoffe auf die zukünftige Routine! Die normalen Warmmachübungen funktionieren.
Als echtes Kind der 60/70er freue ich mich schon auf heute abend; da sind wir in der Gebläsehalle in Hattingen. Es spielen z.B. T-Rextasy, Middle of the road und einige weitere Grössen aus dieser Zeit. Eben ein Abend für Ex-Hippies!
Und ich als Ex Hippie passenderweise auch mit Ex-Haaren...   ;o))

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19. Mai 2006:

Jungejunge - mit kurzen Pausen zwei Stunden geübt; das ist für mich rekordverdächtig!
Ich habe alles nach Vorschrift durchgespielt: Die Läufe zum warmmachen, Tonleitern, Hammer-On, Pull-Off, Wechselschläge, Saitenübergänge und... - einfach alles eben. Was soll ich sagen: Es hat Spass gemacht!
Es gibt so Tage, da werfen dich auch Fehlgriffe oder schnarrende Saiten beim pullen nicht aus dem Gleichgewicht. Da hast du einfach Spass an deinen (kleinen!) Fortschritten und kommst dir vor wie der Virtuose an sich. Auch wenn dich die Realität dann irgenwann einholt: Diese Zeit mit viel Spass an der Sache bleibt im Gedächtnis und gibt Auftrieb.
Zum Schluss konnte mich noch nicht mal mein Erzfeind F-Dur ärgern; den habe ich geübt und dabei beschimpft und gleich ging`s mir besser!
Einziger Wermuthstropfen überhaupt: Die "Bluesgriffe" im 5. Bund klappen immer noch nicht flüssig. Aber schon ein klein wenig flüssiger.

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18. Mai 2006:

Heute mal in zwei Etappen: Gerade habe ich alle "normalen" Fingersätze durchgespielt und auch die neuen Übungen zur Zupftechnik. Die Fingersätze klappen mittlerweile ja ganz gut; da arbeite ich eher an der Konzentration, die Finger gleichmässig stark aufzudrücken und auch im richtigen Moment wieder abzuheben. Stichwort "klingeln/schnarren".
Das Zupfen (im Wechselschlag) mit dem Pletron ist für mich neu; das habe ich bisher nur mit den Fingern geübt. Aber das schöne daran ist, dass solche Übungsläufe schon fast wie ein Lied klingen und deshalb Spass machen - wenn es denn halbwegs klappt!
Gleich versuche ich mich im hammern und pullen.
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"Versuchen" ist das richtige Wort - Mannomann! Eigentlich klappt es ganz gut; leider klingen oft gleich ein paar Saiten mit. Beim hammern geht es ja noch halbwegs; beim pullen aber... Und auch bei diesen Übungen muss ich sehr auf meinen kleinen Finger achten; der verweigert oft den vollen Einsatz.
Das ist erfahrungsgemäss eine gefährliche Stimmung: Mist, das klappt nicht, muss das denn sein, braucht man das überhaupt... - siehe 70er Jahre. Nee, das will ich nicht noch einmal. Dann lieber noch ein wenig mehr üben und fluchen.
Wo mir letzteres doch so schwer fällt!   ;o))

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17. Mai 2006:

Heute war ein Tag zum in die Tonne kloppen! Da hatte ich mit viel üben in den letzten Wochen und Monaten meine Griffe und Tonleitern halbwegs intus und dann kommt mit dem Hammering und Pull-Off etwas ganz neues - und ich stehe da wie am Anfang. Falsch angezupfte Saiten, fahrige Blicke zur linken Hand, ob auch die richtige Saite im richtigen Bund abgedrückt wird, beim Hammering und noch viel mehr beim Pull-Off klingen die danebenliegenden Saiten mit - fürchterlich!
Da wird dir schnell klar, dass du dir auf deine Fortschritte zu viel eingebildest hast. Kaum kommt eine Veränderung im Ablauf ist die ganze Routine für die Katz.
Nicht dass ich falsch verstanden werde: Ich sehe den Grund für die neuen Übungen natürlich ein; es deprimiert aber einfach, wenn man wieder so krass an seinen Anfängerstatus erinnert wird.
Wie heisst der alte Trost-Spruch doch gleich: Irgendwann werden wir bestimmt darüber lachen!
(Wie lang war doch gleich "irgendwann"?)

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16. Mai 2006:

Heute war Unterricht und es war nicht zu übersehen, dass ich wirklich (noch?) nicht auf Kommando solieren kann. Ich stehe da wie blöd und weiss nicht, was ich machen soll. Mir fehlt wohl einfach das technische Können zur Umsetzung meiner Gedanken. Peinlich, peinlich...
Aber wieder mal habe ich eine Menge gelernt. Verschiedene neue Griffübungen Marke "Knoten in die Finger" und eine Einführung in das Hammering und das Gegenteil davon: Pull-off. Nicht zu vergessen eine kleine Einführung in das Tapping. Und natürlich habe ich gleich alles kapiert und perfekt beherrscht! Und natürlich ist die Erde eine Scheibe!

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15. Mai 2006:

Es gab rund um`s Haus viel zu tun - da war nur Zeit für ein paar Griffübungen. Eher nichts...

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14. Mai 2006:

Same procedere as the last days, James!
So ist es: Man übt und probt und greift und freut sich, wenn die Griffe oder Läufe jeden Tag etwas flüssiger kommen. Und dann sieht man in den Spiegel und hat trotzdem immer noch keine Züge von Jimi, Rory oder Eric an sich!
Bei zwei dritteln dieser Auswahl ist es wohl auch besser - wenn ich mir das so recht überlege... ;o))

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13. Mai 2006:

Die "Bluesgriffe" bzw. die Griffwechsel klappen jeden Tag etwas flüssiger. Obwohl ich sie heute nur ein paar tausend mal geübt habe... ;o))
Und nur knapp weniger oft habe ich den Wechsel A-moll, F-Dur, C-Dur und G-Dur gegriffen. Natürlich um meinen Erzfeind F-Dur zu üben und auch, weil das die Griffe von Save tonight sind, dem wohl bekanntesten Song von Eagle-Eye Cherry. Eigentlich gar nicht so schwer - wenn da nicht F-Dur wäre...
Was überhaupt noch nicht hinhaut sind kleine Soli mit anschliessendem Griff. Der Geist ist willig - die Finger zu langsam. (Oder umgedreht??) Wie auch immer - es klappt noch nicht!

Nachtrag: Am Abend haben wir auf einem Fest eine Coverband gehört, deren Namen ich gnädigerweise nicht nennen werde. Technisches Können war ganz sicher vorhanden - aber es kam nichts rüber! Völlig sterile Musik, die weder in die Beine ging noch zum mitsingen animierte - und das tue ich zum Schrecken meiner Umwelt eigentlich oft und laut.
Auf jeden Fall war diese Combo der lebende Beweis dafür, dass ohne Groove auch technisch gut gespielte Musik langweilen kann.

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12. Mai 2006:

Die Bluesgriffe im 5. Bund fluppen schon etwas besser; flüssig ist aber was anderes! Heute habe ich den Wechsel auch nur 10 millionenmal geübt - plusminus ein paar...
Vor kurzem hat mir ein Musiker klargemacht, dass Kreativität nur aus Virtuosität entstehen kann. Recht hat er - siehe meine stoppeligen Soli! Wenn man noch überlegen muss welchen Finger man wo aufsetzt ist an Kreativität nicht zu denken.
Aber deshalb nehme ich ja auch Unterricht.

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11. Mai 2006:

Wow! A7, D7 und E7 im fünften Bund sind zwar keine Barre`-Griffe, fallen mir aber trotzdem schwer. Hilft nix; ich habe beide zur Übung so ungefähr 15 millionenmal hintereinander gegriffen. Eventuell ein paar mal weniger; wer zählt schon so genau... ;o))
Da diese Griffe für den Blues (Aussage vom Coach!) unentbehrlich sind werde ich sie wohl auch in den nächsten Tagen verstärkt üben.
Tonleitern und Griffübungen klappen schon ganz flüssig; das hätte ich noch vor ein paar Wochen nicht für möglich gehalten. So langsam fange ich an zu glauben, dass ich Ende nächsten Jahres vielleicht doch ein ganzes Lied zusammenbekomme. Man ist ja bescheiden...

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09. Mai 2006:

Mir brummt der Schädel - und nicht nur von der Tabletten- und Spraydröhnung gegen die Allergie...
Begriffe wie Lick, Bending und Riff prasseln im Unterricht nur so auf mich ein. Diese Begriffe habe ich natürlich schon gehört und auch bei Beschreibungen von Musikstücken benutzt - jetzt stelle ich aber fest, dass ich nicht immer das beschrieben habe, was es eigentlich ist. Und noch etwas habe ich gelernt: Alles das fällt unter den weiten Begriff der Phrasierung. Aha...
Zuhause habe ich dann natürlich alles mal durchprobiert. Mit Begleitung des Keyboards macht es Spass - obwohl es natürlich jämmerlich nach Anfänger klingt. Aber das soll sich ja mal ändern!
Hier ist übrigens eine Liste der bekanntesten Riffs der Rockgeschichte! Könnte fast meine persönliche Auswahl sein!

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08. Mai 2006:

Trotz Tabletten und Nasenspray sind meine Augen immer noch verquollen und meine Nase läuft und juckt ständig. Trotzdem habe ich eine halbe Stunde Übungen durchgehalten. Interessant sind die Töne, die ein plötzlicher Nieser samt abrutschen auf den Saiten entstehen lässt. Erinnert ein wenig an Free Jazz...
(Und wieder grüble ich nach etlichen Minuten Griffwechsel über der Frage: Wer braucht eigentlich dieses blöde F-Dur? Muss man das haben?)

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07. Mai 2006:

Heute war den ganzen Tag über nicht an üben zu denken. Dank den überreichlichen Birkenpollen habe ich in der letzten Zeit trotz Hyposensibilisierung nur feuchte Augen und eine dauerlaufende Nase. Und speziell heute war der Pollen-Supergau!
Spät am Abend habe ich dann doch noch ein paar Griffübungen hinbekommen.
11 Monate im Jahr liebe ich Birken - momentan eher nicht...

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06. Mai 2006:

Heute habe ich mich mal an die Tonleitern gemacht, die ich bisher ausgespart hatte. Also sowohl die ganz tiefe als auch die ganz hohe. Gerade die tiefe - eigentlich doch die einfachste - fällt mir schwerer. Ich muss mich wohl erst einmal an das anschlagen von leeren Saiten gewöhnen. Irgendwie denke ich immer, ich hätte was vergessen... :o))
Und immer wieder der Wechsel von A-Moll zu F-Dur. Irgendwann sollte ich diesen verflixten Barre`-Griff doch mal hinkriegen!

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05. Mai 2006:

Irgendwie muss es jetzt weitergehen. Ich übe meine Griffe und Tonleitern und es macht auch noch Spass; allerdings fehlt mir so ein wenig der Pfiff. Es wird wohl wirklich Zeit mich an ein ganzes Lied zu machen. Peu a peu und mit Geduld.
Das soll nicht heissen, dass ich mit den Übungen aufhören will. Aber ein paar Griffe, die hintereinander gespielt was ergeben, wären auch nicht schlecht...

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04. Mai 2006:

Nix mit üben - ich war unterwegs in der Gegend um Köln. Und wollte so ganz nebenbei mal ein wenig im Music-Store in der City von Köln herumstöbern. Und wann näherte ich mich Köln? Nachmittags um halb sechs. Mitten in der rush-hour. Wo der Laden schon um 19.00 Uhr dichtmacht.
Hinterher habe ich mich gefragt, ob das eine momentane Verwirrung war oder ob ich insgesamt ein wenig weltfremd bin oder altersbedingt werde. Wer weiss...

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03. Mai 2006:

Nach den langen kalten Monaten mal was neues: Beim Üben schwitzen. (Früher habe ich immer über die Handgelenksschoner von Mark Knopfler geschmunzelt; zum Schweiss aufsaugen sind die aber bestimmt nicht schlecht.)
Ich habe Tonleitern sowohl auf der E-Gitarre als auch auf der 12saitigen geübt. Letzteres ist viel schwerer - hört sich aber einfach klasse an.
In nächster Zukunft möchte ich gerne mal ein komplettes Lied einüben. Leute die mich kennen wissen auch was da so in Frage käme; ich war und bin und werde immer ein Fan der Rolling Stones sein.

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02. Mai 2006:

Nach Stunden auf der Autobahn inclusive dem berühmten "zähfliessenden Verkehr" wollte ich nichts mehr machen - der Kopf war wattig.
Aber dann lächelte mich meine Fenix an und - na ja, wenigstens die Fingerübungen könnte man ja...
Was soll ich sagen: Ist fast wie Yoga. Enspannt und ent-wattiert den Kopf! ;o))

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01. Mai 2006:

Eigentlich nix besonderes. Die normalen Fingerübungen und dann die 7er Griffe. Geht schon etwas flüssiger - wird aber dauern!
Es macht immer mehr Spass, weil meine Technik in bescheidenem Rahmen besser geworden ist. Hoffentlich bleibt das so!
Unterricht fällt morgen aus - der Coach ist krank.
Falls du Lust hast: Ich habe ein Gästebuch eingerichtet.

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30. April 2006:

Das genaue Gegenteil von gestern! Die Konzentration ist da, es klappt fast alles und ganz nebenbei macht es einen Höllenspass. Ich improvisiere, ich versuche mich in Soli und kombiniere Tonleitern. Ob das ein gestrenger Musikpädagoge gut heissen würde? Ist mir aber völlig egal; Tage wie heute gibt es nicht viele und das muss man ausnutzen.
Allerdings übe ich auch die 7er Griffe; nach 20 Minuten kündigt mir aber mein linkes Handgelenk.
Zur Belohnung habe ich mir eine CD von Rory Gallagher und eine von Coldplay bestellt.
Ich weiss: Merkwürdige Zusammenstellung! Und ich setz noch einen drauf: Die dritte ist "All the Roadrunning" von Mark Knopfler und Emmylou Harris.
Für Musikstil-Puristen ist diese Zusammenstellung sicherlich shocking... ;o))

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29. April 2006:

Nee nee - manche Tage sollte man streichen. Meine Konzentration ist schlicht nicht vorhanden und selbst bei einfachen Grifffolgen tauchen Fehler auf; weiss der Teufel warum!
Ich hoffe auf morgen.

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28. April 2006:

Schade - ich hätte mir heute abend gerne die Band Die lebenden Legenden von meinem Coach angehört. Wir haben aber Karten für Volker Pispers. Beim Nächstenmal!
Ich werde übermütig: Gestern hat es gut geklappt und heute fange ich prompt an zu hudeln. Mit der Selbstdisziplin hapert es bei mir ein wenig...
Erwähnte ich schon, dass ich F-Dur hasse??

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27. April 2006:

Wenn es dem Esel zu wohl ist...
Ich vermische die Läufe der "normalen" Tonleiter mit denen der Bluestonleiter. Komplett und auch nur teilweise. Was mich am meisten verblüfft: Oft funktioniert das auch. Haben Finger ein eigenes Gehirn? Mein eigentliches Denkwerkzeug kommt dabei nämlich arg in`s rotieren.
(Das wäre vielleicht eine mögliche Erklärung für die Behauptung einiger Leute, dass ich oft schneller handel als denke. Ob das positiv gemeint ist wage ich aber zu bezweifeln... )
Auf jeden Fall macht das mischen die Sache wieder ein wenig interessanter.
Die 7er-Griffe bereiten mir echte Kopfschmerzen. Mit denen muss ich mich in den nächsten Tagen verstärkt beschäftigen.

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26. April 2006:

Eigentlich wollte ich nach einem ermüdenden Tag auf der Autobahn heute das Üben sausen lassen. Eigentlich...
Fingerübungen und Bluestonleitern. Bei den Fingerübungen habe ich dauernd darüber nachdenken müssen, ob das mit meiner Traumgitarre wohl mehr Spass machen würde. Und zack - falsche Saite! Selbst (oder gerade?) ein sooo schöner Gedanke ist eben störend!
Bluestonleitern sind beim eigentlichen üben nicht der Bringer; alle Leute aus den Baumwollfeldern mögen mir verzeihen.
Für heute höre ich auf - bin wohl doch etwas abgespannt.

Nachtrag (22.20 Uhr): Im Fernsehen läuft nichts - da kann ich auch noch ein wenig auf der Westerngitarre klimpern. Die Fenix ist - zumindest für meine Finger - extrem schmal und eine echte Herausforderung bei 4-Finger-in-einem-Bund-Griffen. Langsam verstehe ich Bassisten...

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25. April 2006:

Nach der Osterpause wieder mal eine Unterrrichtsstunde. Als erstes: Meinen zweitliebsten Feind Bm7/5- habe ich aus Unachtsamkeit immer im falschen Bund geübt. Wohl dem, der lesen kann.
Begiffe wie Dreiklang, Vierklang, major7 kommen in`s Spiel. Langsam überlege ich, ob Bongos wohl einfacher zu erlernen sind. Aber egal - ich habe Ehrgeiz. Schlimmer kann es ja wohl nicht kommen.
Ach nein? "Ich spiel jetzt die Melodie, du ein Solo dazu!" Solo? Wer? Ich? Peng - Zeitsprung. Über 40 Jahre in der Vergangenheit: Ein kleiner Junge steht vor vielen Erwachsenen und soll was erzählen. Rote Birne, Schweissausbruch, trockener Mund - HILFE!
Nun bin ich ja beileibe kein kleiner Junge mehr - das Gefühl war aber das gleiche wie damals. Was ich bisher im stillen Kämmerchen dilettantisch vor mich hingeklimpert habe soll ich jetzt vor einem gestandenen Gitarristen zum Besten geben?
Was soll ich sagen: Wider Erwarten hat es mir sogar Spass gemacht! Wenn man in der gleichen Tonart "soliert" passt tatsächlich fast alles.
Und das schöne daran ist: Man kann sogar Stolperer beim zupfen mit einem "gewissen momentanen Feeling" abtun. Hat was! Man muss es nur selber glauben... ;o))
Zu Hause habe ich dann Bluestonleitern geübt. Das war für heute ein schöner Abschluss!

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24. April 2006:

Vormittags:
Etwas unkonzentriert - aber dafür auf den kleinen Finger geachtet. Der braucht dringend Krafttraining...
Nach einigen verunglückten Tonleitern auf dem Papier habe ich mir jetzt endlich gemerkt, dass es weder e-is noch h-is gibt. Einfache Dinge dauern bei mir oft am längsten.

Abends:
Der Übermut überkam mich: Kleine Tonspielereien während der Griffübungen. Einerseits ein Beweis dafür, dass es mir einfach Spass macht. Andererseits eine Quelle von möglichen Fehlern und vielleicht ein Zeichen fehlender Konzentration.
Was ist nun das kleinere Übel? Mit viel Spass üben und vielleicht mehr Fehler machen oder konzentriert und fehlerfreier (aber auch viel eher lustlos) die Finger trainieren?
Vielleicht ist diese Frage so alt wie es Musiker gibt.

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23. April 2006:

Heute war der kleine Finger dran... ;o))
Ich muss mich wirklich konzentrieren, damit ich mit ihm richtig abdrücke. Ging dann auch halbwegs.
Lag es am schönen Wetter? Plötzlich hatte ich Lust, zur Begleitung des Keyboards ein - wenn auch primitives - Solo zu zupfen. Hat Spass gemacht! (Verzeih mir bitte, Jimi! Ich hoffe deine Ohren taten nicht zu weh...)
Bm7/5- funktioniert schon etwas besser.

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22. April 2006:

Noch vor kurzer Zeit hätte ich nicht gedacht, dass meine Handgelenke nach den Karpaltunnel-Operationen so lange mitmachen. Ich übe eine dreiviertel Stunde am Stück und es geht noch. Wie früher beim Kraftsport: Es gab immer noch eine Steigerung, an die ich kurz vorher nie geglaubt hätte.
Ich drücke nachlässig mit dem kleinen Finger ab - die jeweiligen Saiten schnarren. Und ein neuer Problemgriff taucht auf: Bm7/5-. Der macht F-Dur Konkurrenz; beide fallen mir echt schwer.
Insgesamt geht es schon flüssiger - an der Konzentration hapert`s aber ab und zu!

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21. April 2006:

Das Üben mit Keyboardbegleitung werde ich beibehalten. Für die 4-Bund-Griffübungen ist der vorgegebene Takt genau richtig und bei Tonleitern mit schwierigen 5-Bund-Griffen schlage ich eben nur bei jedem zweiten an. Wenn es dann besser klappt kann ich auf schneller umsteigen.
Auf jeden Fall ist das sture Üben damit nicht mehr langweilig.

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20. April 2006:

Wow! Heute habe ich zum ersten mal zusammen mit dem Keyboard geübt/gespielt.
Es macht richtig Laune mit einem - wenn auch elekronischen - Partner zu spielen, der den Blues-Rhytmus vorgibt. Und sofort klingt das eigene üben viel besser. Klingt - nicht ist!   ;o))

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19. April 2006:

Heute war eigentlich nichts besonderes - ausser dass es wieder richtig Spass gemacht hat.
Gestern Nacht habe ich ein Interview mit Bela B gesehen, dem Schlagzeuger der Ärzte. Eine seiner Aussagen fand ich besonders interessant. Ich bekomme sie nicht wörtlich zusammen; sinngemäss war seine Meinung: Viele Musiker lassen sich von ihrem Equipment die Möglichkeiten des Ausdrucks vorschreiben - das sollte man vermeiden.
In seinem Fall war das speziell eine Anspielung auf Schlagzeugfestungen "...mit 16 Hänge-Toms und dann werden die natürlich auch alle genutzt - ob es passt oder nicht!"
Seitdem sehe ich meinen Wunsch nach einem Super-Amp unter einem anderen Aspekt.
(Und kann die Tatsache, dass ich nicht das Geld für teures Eqipment habe, mit einem "Willen zum Minimalistischen" kaschieren. Hat auch was...)

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18. April 2006:

Manchmal macht es einfach nur Spass - heute zum Beispiel! Ich übe mit dem Metronom und nehme es auch als Begleitung. Wohl dem, der Phantasie hat...  ;o))
Mit viel Konzentration und der halbwegs richtigen Grifftechnik schaffe ich es (ab dem 5. Bund) über fünf Bünde zu greifen. Beim kleinen Finger schnarrt es aber oft.

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17. April 2006:

Zur Abwechslung bin ich ganz zufrieden mit mir. Sowohl die rechte als auch die linke Hand brachten ab und zu die falsche Saite zum klingen - es hielt sich aber in Grenzen. Und ich hatte Spass dabei. Wie sagte Hanns Dieter Hüsch immer so schön? "Hauptsache!"

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16. April 2006:

Mal was neues: Über den Tag verteilt Griffübungen, Tonleitern und Melodien. Vorteil: Die Handgelenke werden nicht so lange belastet. Nachteil: Jedesmal ist zwangsläufig ein kurzes Warmspielen nötig. Ist wohl nicht so mein Ding.
Ich muss lernen meinen Fingern zu vertrauen; dauernd linse ich auf die Saiten.
Spätabends dann hat es richtig Spass gemacht; der Klang meiner 12-saitigen Westerngitarre fasziniert mich einfach. Das hat nichts mit üben zu tun - das ist einfach "just for fun"!

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15. April 2006:

Na bitte - es geht doch! Ein wenig Ruhe und Abstand zu den Dingen und die Finger finden die Saiten gleich besser! Was nicht heissen soll, dass über Nacht Jimi wieder lebt... ;o))
Ich merke die paar Tage Pause in meinen Übungen sofort; es mangelt an der flüssigen Bewegung. Ich muss längere Unterbrechungen vermeiden.

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14. April 2006:

An manchen Tagen sollte man es erst gar nicht versuchen... Bedingt durch ein wenig Stress war die Überei heute einfach nur für den A....
Durchatmen, abhaken, an morgen denken. Kann nur besser werden!

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10. April 2006:

Entweder stelle ich mich dusselig an oder meine linke Hand ist einfach nicht für die klassische Handhaltung geeignet. Ein paar versuchte Griffe und das Handgelenk verkrampft sich total. Vielleicht muss ich dank kurzer Finger wirklich Abstriche machen. Wie zum Teufel macht es B.B.King? Mit den Spinnenfingern von Johnny Winter ist zumindest das garantiert kein Problem!

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09. April 2006:

Ich muss lernen mich zu konzentrieren. Schweifen die Gedanken ab verknoten sich die Finger und ich drücke eine andere Saite ab als ich anschlage. Hört sich gar nicht gut an.
Manche Tonleitern fallen mir sehr leicht, andere nicht. Aber auch bei denen geht es besser, wenn ich dabei singe. Do-re-mi... Netter Nebeneffekt: Garantiert keine Mäuse mehr im Keller!

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08. April 2006:

Ich habe den Takt des Metronoms von 80 auf 100 erhöht, damit sich wenigstens etwas ändert... ;o))
Im Ernst: Etwas flüssiger geht es schon - trotzdem zupfe ich ab und zu die falsche Saite an. Was auf jeden Fall von mal zu mal etwas besser klappt ist der Griff über fünf Bünde. Ich hätte es nicht gedacht, aber die Dehnbarkeit der Hand/der Finger kann scheinbar tatsächlich trainiert werden.
Und wieder minutenlang nur den Wechsel A-moll zu F-Dur geübt...

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07. April 2006:

F-Dur war und ist mein Todfeind. Warum zum Teufel macht mir dieser Griff solche Schwierigkeiten? Speziell im Wechsel von A-Moll klappt da gar nichts - oder sagen wir mal sehr selten. So langsam glaube ich an eine psychologische Hemmschwelle. Logisch zu erklären ist es wohl nicht.
Ich bekämpfe als ungeduldiger Mensch mein Verlangen, die sicherlich nötigen Griffübungen seien zu lassen und "was zu spielen". Eins steht aber fest: Wenn ich jetzt auf diesen kleinen "Lass sein, brauchste nicht!" - Teufel höre und die Anfänge vernachlässige wird das in Zukunft nix. Nanu - ein Anflug von Vernunft??
Ich muss wohl oder übel einen Kompromiss zwischen der klassischen Handhaltung und meiner gewohnten finden; bei der klassischen ("Der Daumen sollte von vorne nicht zu sehen sein!") habe ich nach ein paar Minuten ein schmerzendes Handgelenk.

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06. April 2006:

Soll keiner sagen ich hätte keinen Ehrgeiz! Fast zwei Stunden habe ich nun - natürlich mit kleinen Pausen! - Tonleitern und Griffe geübt. Wenn ich jetzt nicht aufhöre, kann ich morgen den linken Arm nicht mehr bewegen.
Fazit: Von einer fehlerfreien Tonleiter bin ich noch weit entfernt. Die Koordination recht Hand/linke Hand und das gleichzeitige konzentrieren auf die (halbwegs!) richtige Handhaltung ist für den Anfang heftig. Und der kleine Finger drückt nicht richtig ab - die Saiten schnarren.
Trotzdem hat es schon mehr Spass gemacht; kleine Verbesserungen merkt man und das gibt Auftrieb. Stolz bin ich darauf, dass ich heute das erste mal mehrmals hintereinander über fünf Bünde gegriffen habe. Ob sich meine Hand doch noch dehnt??

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04. April 2006:

Meine erste richtige - weil bezahlte ;o)) - Unterrichtsstunde! Und sofort bin ich wieder ein kleiner Schuljunge und staune über Ausdrücke wie Dreiklang, Septime, Bluesschema und was Urs sonst so erzählt...
So schlimm ist es natürlich nicht - aber es sind schon eine Menge neuer Sachen, die ich mir da so merken soll/muss. Mein Musikunterricht vor vielen Jahre ist total aus meinem Gehirn verschwunden; das weiss ich jetzt 100%ig!
Aber bei dem Unterricht heute ist einiges hängen geblieben: Ich kann ein paar neue Griffe, ich habe die Erklärung für eine Tonfolge bekommen, ich habe die eine oder andere Note behalten.
Wenn es so weitergeht könnte es was werden. (Wie nennt man das doch gleich? Zweckoptimismus??)

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Noch einmal März 2006:

Eins steht jetzt schon fest: Es wird schwierig! Schon in der Schnupperstunde bekam ich ein wenig Unterricht und Tipps über die Handhaltung. Und das bedeutet: Ich fange wirklich ganz von vorne an, denn bis jetzt war meine Handhaltung falsch. Nun versuche ich "richtig" zu greifen und siehe da: Kein Griff klappt mehr! Ein totaler Anfänger hat es da vielleicht einfacher als ich; der muss "nur" die neuen Sachen lernen und nicht auch noch die alten Gewohnheiten aus dem Kopf bekommen. Bedauert mich denn keiner??    ;o))

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März 2006:

Eigentlich suchte ich im Internet nach einem Gitarrenbauer in der Nähe, weil ich meine immerhin schon etwa 25 Jahre alte Fenix-Strat mal überholen lassen wollte. Zufällig kam ich dann auf die Seite eines Gitarrenlehrers, die mir auf Anhieb gefiel. Ich bin der Meinung, dass eine Internetseite viel über den Menschen dahinter aussagt. Damit meine ich weniger die Technik, sondern den guten Willen dahinter. Eine Webseite ist wie ein Schaufenster; schlecht dekoriert oder ungepflegt ist es keine Empfehlung. Die Webseite von Urs sagte mir sehr zu und plötzlich ging alles wie von selbst: Ich schrieb eine Email, bekam sofort eine Antwort (auch immer eine Empfehlung!), wir verabredeten eine Schnupperstunde und ab nächster Woche (Anfang April 2006) nehme ich Stunden. Ich liebe Ratz-Fatz-Entscheidungen!
Und damit fängt das eigentliche Weblog erst an, denn ich möchte von meinen Fortschritten in regelmässigen Abständen berichten. Hoffen wir, das es welche gibt...

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Mitte 2005:

Bestimmt einer der grössten Zeitsprünge in einem Blog: Rund 25 Jahre!
Mitte 2005 waren wir auf eine Geburtstagsfeier eingeladen, auf der als Höhepunkt eine Coverband spielte. Dieses Erlebnis - gut gespielte Musik live zu erleben - erweckte wieder den alten Wunsch, selbst Musik machen zu können.
Wie es so meine Art ist wollte ich auch gleich richtig einsteigen: Eine gute Strat-Kopie von Fenix war die erste Anschaffung; passend dazu ein kleiner Marshall-Verstärker. Und dann gefiel mir noch eine Les-Paul-Kopie von Hohner und zum Entspannen eine 12-saitige Westerngitarre von Cort. Als Abschluss kam noch eine Westerngitarre von Fenix dazu. Denn merke: Viel Equipment gibt auch viel Können... (Ist die Ironie erkennbar?) Über die Instrumente berichte ich an anderer Stelle.
Der Zufall wollte es, dass das Geburtstagskind auch wieder verstärkt üben wollte und so kamen wir dann zu einigen Stunden zusammen. Das hat mir sehr geholfen, obwohl durch die unterschiedlichen Level im Können (ich eher nichts...) das Üben natürlich nicht so einfach war. Trotzdem: Erstens nimmt so etwas die Scheu davor, überhaupt wieder mal was zu versuchen. Und zweitens bleibt irgend etwas immer hängen und hilft einem weiter
Aber es stimmt wirklich: So etwas ersetzt keinen professionellen Unterricht. Ich wollte das früher nie wahrhaben; nachdem mein Übungspartner aber einmal wöchentlich zu einem Gitarrenlehrer ging und ich die Fortschritte bei ihm bemerkte kam ich doch ins grübeln.
Erst einmal siegte aber der dicke Kopf und ich übte weiter nach Buch und durchaus aus regelmässig. Das was ich bis dahin konnte - wenig genug! - wurde zwar besser; mehr kam dann aber nicht! Und so drehte ich mich im Kreise und merkte, dass es so wieder auf das Ende wie in den ´70ern zulaufen würde. Und das, wo ich doch gerade eine so schöne Hornhaut an den Fingern hatte...   ;o))

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Die späten ´70er:

Wer aus meiner Generation (geb. 1957) hatte wohl nicht die näselnde Stimme von Bob Dylan, den engelsgleichen Gesang von Joan Baez oder die eingängigen Lieder von Hannes Wader im Ohr?
Wie viele andere auch habe ich mir damals eine günstige akustische Gitarre gekauft und die Bücher von Peter Bursch besorgt. Natürlich mit dem weitverbreiteten Traum, dass man mit diesen Büchern und ohne Kenntnisse von Noten in kürzester Zeit zum Lagerfeuergott würde. Hauptsache man konnte ein A, E, D, G, C und davon vielleicht noch die passenden Mollgriffe - passt schon! Kam ein schwieriger Barrègriff wurde der grosszügig übersehen; mit ein wenig Phantasie war das Lied auch so komplett.
Das war natürlich eine grosse Illusion, denn das Wissen reichte eben wirklich nur für ein paar Sachen, die durch die weggelassenen Griffe auch nicht gerade zu musikalischen Leckerbissen wurden. Mal ganz abgesehen von der fehlenden Technik der rechten Hand - aber rauf-runter schrammeln ging gut...
Und so kam es wie es kommen musste: Obwohl ich dann auch noch auf einer elektrischen Gitarre experimentierte erlosch nach einiger Zeit mangels Technik und damit Erfolgserlebnissen das Interesse und wurde erst sehr viel später wieder geweckt.

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