Im April 2010
Ich spiele oft und lange sowohl Keyboard als auch Gitarre und werde immer kreativer, weil ich technisch besser geworden bin und mich nicht mehr so auf die Griffe konzentrieren muss. Von gut kann man sicher noch nicht reden; ich bin aber auf dem richtigen Weg.
Wenn es am schönsten ist soll man aufhören... - und im Moment ist es schön! Also mache ich hier Schluss mit meinem Blog und danke allen Lesern, die mich auf meinem steinigen Weg vom ersten Akkord bis jetzt begleitet haben.
Rock on!
03.03.2010
Gestern war mal wieder jammen angesagt: Zwei Gitarren und ein
Bass.
Wir waren laut, wir waren schräg, wir waren chaotisch. Kurz
gesagt: Es war ein herrlicher Abend!
Oben 
23.02.2010
Ich habe Freude am Spiel, ich habe Spaß an meinem Vox
Floorboard, ich experimentiere viel, ich versuche mich an eigenen
Akkordfolgen. Die Musik hat mich voll im Griff und ich liebe
diesen Zustand!
Oben 
25.01.2010
Gibt's mich noch? Und ob!
Nachdem ich mir zum Geburtstag ein
VOX-Tonelab gegönnt habe gibt es mit Sicherheit kein
Ungeziefer mehr in meinem Übungskeller - die Viecher sind
alle rausgeblasen oder haben wegen Tinnitus Suizid begangen!
Keine Ahnung ob mein Spiel in den letzten Monaten besser
geworden ist - das müssen andere beurteilen. (Ich habe da
ein wenig Hoffnung!) Lauter aber auf jeden Fall... ;o))
Oben 
27.12.2009
Manchmal muss man sich einfach mal ins Gedächtnis rufen,
wie gut es einem eigentlich so geht!
Ich habe Spass an den Instrumenten und spiele häufiger als
früher.
Am vierten Advent ist unser Chor in der Kirche aufgetreten und es
war ein Erlebnis, das erste mal vor Leuten zu singen.
Kurz gesagt: Mir geht es musikalisch richtig gut!
Oben 
15.11.2009
Es passt so wie es ist! Der Chor macht richtig Spass und die
gelegentlichen Treffen mit Peter zum jammen sind völlig
stressfrei. So kann es gerne weitergehen!
Oben 
29.10.2009
Vor kurzem habe ich noch alleine in meinem Keller vor mich hin gespielt und jetzt probiere ich mich wieder mit einem anderen Gitarristen. Zusätzlich singe ich seit neuestem zusammen mit meiner Frau in einem gemischten Chor, in dem zwischen Kirchenlied und Schlager so ziemlich alles abgedeckt wird.
Man kann wirklich nicht sagen, dass es im Moment musikalisch
bei mir nicht spannend zuginge!
Oben 
06.10.2009
Heureka - ich habe mich nach langer Zeit mal wieder mit einem
anderen Gitarristen zusammengesetzt und wir haben - ja was
eigentlich? Zusammen gespielt? Nee! Geübt? Auch nicht.
Wir haben einfach zusammengesessen und vor uns hin gespielt. Mal
der eine eine Melodie und der andere hat dazu soliert - mal der
andere. So fliessend und locker und ohne Anspruch, dass es
einfach nur die entspannteste Jam-Session war, die ich je erleben
durfte.
Mann was ist das schön, mal nicht alleine vor
sich hin zu schrammeln! Ich hoffe, durch diesen Abend
habe ich im Blog wieder was zu erzählen!
Oben 
03.09.2009 - Vorläufiges Ende des Blogs
In der letzten Zeit hat sich nicht viel verändert: Ich
übe mässig, spiele viel und habe meinen Spass dabei;
ändern wird sich daran wohl vorerst nichts.
Deshalb beende ich an dieser Stelle vorerst das Blog und fange
erst wieder an zu berichten, wenn ich Anschluss an eine Band oder
überhaupt an andere Musiker gefunden habe.
Danke für euer Interesse und (hoffentlich!) bis
dann!
Oben 
04.-17.August 2009
Meine Musiklehrer würden am Rad drehen wenn sie mich
abends an den Instrumenten erleben würden: Chaotisch
wäre wohl noch die netteste Umschreibung!
Ich spiele irgendwas, ich rutsche von einem Lied in das
nächste, ich spiele eine Strophe am Keyboard und die
nächste an der Gitarre, Volkslieder mit Zerre, Rocksongs
clean und fühle mich so was von gut dabei.
So what?
Oben 
27.Juli-03.August 2009
Ich habe plötzlich viele Kontakte zu anderen Musikern und
das hat Folgen: Jeden Tag sitze ich am Keyboard und/oder spiele
Gitarre. Völlig ungezwungen - einfach drauflos mit Spass
inne Backen und positivem Blick in die Zukunft.
Oben 
21.-26.Juli 2009
Erstes Treffen und erstes Beschnuppern. Wir wollen es auf
jeden Fall mal versuchen; unsere Banderfahrungen sind sehr
unterschiedlich und es wird sicher nicht leicht.
Trotzdem: Ich freue mich darauf, endlich mal wieder mit anderen
zusammen Musik zu machen.
Oben 
17.-20.Juli 2009
Ich hatte endlich mal wieder Kontakt zu anderen (mehr oder
weniger) älteren Musikern, mit deen ich mich treffen
werde.
Sofort war meine Laune besser und ich habe einmal das alte
Songbook durchgespielt. Dabei wurde mir dann aber auch leider
klar, warum ich die Band verlassen habe: Es reicht zum covern
einfach nicht!
Oben 
08.-16.Juli 2009
Dank teilweise mistigem Wetter war unser Junghund in
der Wohnung etwas nervig weil nicht ausgelastet. Folge: Für
die Instrumente blieb leider nur wenig Zeit.
Andererseits drängt mich ja auch keiner. (Das ist mein
schwacher Trost, wenn ich mal wieder die Band vermisse!)
Oben 
03.-07.Juli 2009
Einfach nur mit Spass gespielt!
Oben 
30.Juni-02.Juli 2009
Bei der letzten Eintragung war es eher spassig gemeint; heute
glühen die Fingerkuppen wirklich! Entweder habe ich beim
letzten Wechsel statt Saiten Bandsägen aufgezogen oder ich
habe die Finger wirklich fliegen lassen.
Da es nicht blutet tippe ich doch mal auf letzteres... ;o))
Oben 
26.-29.Juni 2009
Was gibt es schöneres als zu der Musik von AC/DC zu
solieren? (Na gut - bei den Stones mitspielen!!)
Einmal "The Razors Edge" durchlaufen lassen und dabei
die Fingerkuppen zum glühen bringen hat jedenfalls was. Aber
so richtig!
Oben 
18.-25.Juni 2009
Liegt's am Wetter? Ich bin jedenfalls nicht dazu
fähig, irgendein Lied systematisch nach Buch zu
lernen.
Stattdessen spiele ich am Keyboard oder an der Gitarre Melodien,
die mir gerade in den Sinn kommen oder versuche mich an bekannten
Liedern. Im Moment taste ich mich (im wahrsten Sinne des Wortes!)
an Whole of the Moon von den Waterboys
heran.
Oben 
13.-17.Juni 2009
Endlich mal wieder normal üben/spielen/lärmen - kurz
gesagt: Mit unendlichem Spass musizieren! Wurde auch mal
Zeit...
Oben 
01.-12.Juni 2009
Heute war seit Tagen mal wieder spielen angesagt. Die letzten
Tage waren ka*** und ich hatte echt keinen Bock auf musizieren.
War keine gute Zeit!
Oben 
26.-31.Mai 2009
Im Moment ist mit mir übungstechnisch echt nix anzufangen
- ich will nur spielen. Hat sich also in der letzten Zeit nicht
viel verändert. Was soll's - ich bin glücklich
damit!
Oben 
22.-25.Mai 2009
Ich versuche mich in Stücke reinzuhören und sie dann
umzusetzen - also eigentlich das, womit viele Gitarristen
anfangen. Es hilft mir sehr, dass ich die Akkorde mittlerweile
auch auf dem Keyboard hinkriege und damit experimentieren kann.
Nachträglich noch mal: Danke für deine Geduld, Urs!
Oben 
18.-21.Mai 2009
Schei** was auf Übungen: Einfach nur spielen heisst die
Devise. Was mir gerade in den Kopf kommt, was ich irgendwann mal
gesummt habe - egal, nur Musik machen!
Oben 
12.-17.Mai 2009
Wo immer es passt nehme ich mir eine Auszeit und spiele
einfach. Keyboard, Gitarre - ganz egal - einfach nur
spielen!
Ich bin nach den letzten Wochen so was von ausgehungert nach
Musik machen; das kann man jemandem, der mit musizieren nicht so
viel am Hut hat wohl kaum erklären.
Oben 
30.April-11.Mai 2009
Ich bin in einer Zwickmühle: Die Musik bedeutet mir sehr
viel - meine Hunde aber noch mehr.
Und so übe ich und schaue in die Augen speziell des
Junghundes und die sagen "Spiel mit mir!" Das war's
dann!
Im Moment ist mir ein glücklicher Hund einfach lieber als
alle Instrumente! Eigentlich nicht nur im Moment...
Oben 
26.-29.April 2009
Ich habe immer abwechselnd am Keyboard und an der Gitarre
(reichlich laut!) geübt/gespielt und dabei die Vergangenheit
aus dem Kopf bekommen.
Vorbei ist vorbei und ich fange wieder von vorne an; die Musik
ist mir zu wichtig um aufzugeben!
Oben 
21.-25.April 2009
Ich war Gast bei einer Gruppe von Gitarristen, die sich einmal
in der Woche zu einer Akustik-Session treffen. Für mich eher
ungewohnt; ich gehöre ja eigentlich mehr zur
Stromgitarren-Fraktion.
Um es kurz zu machen: Es war wunderschön! Eine ganze Gruppe
von Menschen ohne irgendwelche Niggeligkeiten, die einfach nur
zusammen Gitarre spielen und dabei viel lachen.
Ein tolles Erlebnis!
Oben 
15.-20.April 2009
Es blieb in den letzten Tagen dank der Hunde
leider nicht soo viel Zeit - das bisschen habe ich aber
genutzt und so viel wie möglich Keyboard und auch wieder
E-Gitarre gespielt. Es hat unendlich Spass gemacht!
Oben 
01.-14.April 2009
Der erste Schmerz ist vorbei und heute ist mir aufgefallen,
dass ich in den letzten Wochen keine E-Gitarre angepackt habe,
sondern nur auf klassischer oder Westerngitarre gespielt
habe.
Wenn ich Psychologe wäre - was würde ich wohl dazu
sagen? Abstand zur Bandmusik? Trennung vollzogen?
Um mal einen abgenudelten Satz zu strapazieren: Das Leben geht
weiter - auch mein musikalisches.
Oben 
26.-31.März 2009
Einer der traurigsten Einträge in diesem Blog
überhaupt: Ich habe unsere Band verlassen!
In der letzten Zeit wurde immer klarer, dass ich mit den
Erfahrungen und dem Können der anderen trotz allen
Übens einfach nicht mehr mithalten konnte und damit mehr
bremste als half. Deswegen habe ich den schweren Entschluss
gefasst, das Projekt nach fast zwei Jahren mit überwiegend
positiven Eindrücken nicht weiter am Fortkommen zu
hindern.
Der Entschluss war richtig und ich bereue ihn nicht - es tut
trotzdem unendlich weh, denn die Band hat mir sehr viel
bedeutet.
Im Moment habe ich jedenfalls den Spass an der Musik verloren;
ich hoffe, dass er irgendwann zurückkommt.
Oben 
20.-25.März 2009
Unsere Band sucht immer noch einen Keyboarder. Es ist zum
verzweifeln; scheinbar sind Keyboarder (in unserer Nähe)
ausgestorben. Bedrohte Musikerart?? ;o))
Man wird tatsächlich nicht schlechter, wenn man Stücke
immer und immer wieder probt - wer hätte das gedacht? Ganz
im Ernst: Mit so drei/vier Stücken würde ich mich schon
auf eine Bühne trauen. Mit voller Buxe - aber
immerhin!
Oben 
12.-19.März 2009
Auf der Probe am Montag passierte ein grand malheur: Mit
geradezu infernalischem Sound gab meine
Fenix mir zu verstehen, dass sie sich nicht so recht wohl
fühlte. Wie denn auch: Ein Kabel der Anschlussbuchse hatte
sich gelöst. Glücklicherweise konnte ich mir für
die Probe in der benachbarten Musikschule eine Gitarre
ausleihen.
Der Fehler war am nächsten Tag mit Hilfe eines
Elektronik-Lötkolbens schnell behoben. Und die Fenix
sang wieder...
Oben 
05.-11.März 2009
So oft es unser
Energiebündel zuließ habe ich geübt; in
letzter Zeit ist er glücklicherweise grosszügiger
geworden... ;o))
Bei der Probe am Montag war klar zu erkennen, dass wir auf dem
richtigen Weg sind: So langsam klingen unsere Stücke schon
professioneller. Was aber viel wichtiger ist: Wir haben zusammen
immer noch grossen Spass!
Oben 
25.Februar-05.März 2009
Ohne mich rausreden zu wollen: Es gab ne Menge, was mich den
Gitarren ferngehalten hat. Klingt prosaisch, gelle?
Im Ernst: Erkältung, Familiendinge und nicht zuletzt unser
Junghund brauchten ihre Zeit, die mir dann an den Saiten fehlte.
Trotzdem habe ich geübt und muss gerade jetzt oft an meine
Anfangszeit und die Probleme speziell mit den Barregriffen
denken. Im Moment haben wir in der Band Lieder, die fast nur aus
Barregriffen in allen möglichen Lagen bestehen. Noch vor
einem Jahr wäre das für mich undenkbar gewesen. Fazit:
Auch wenn es bei mir langsam geht - irgendwann kommen die
Fortschritte!
Oben 
20.-24.Februar 2009
Ich habe sowohl auf akustischen Gitarren als auch
"elektrisch" geübt. Leichte Verbesserungen in
meinem Anschlag sind zu spüren.
Unsere Karnevals-Bandprobe hat unendlich Spass gemacht und manche
Sachen hörten sich schon richtig gut an. Man kann uns viel
nachsagen - aber nicht, dass wir keinen Foffo im Spiel
hätten! (Foffo ist ein Ausdruck meines ehemaligen
Gitarrenlehrers und bedeutet so viel wie Schmackes oder
Druck.)
Oben 
15.-20.Februar 2009
Durch Familienfeiern bin ich nicht regelmässig zum
üben gekommen. Heute aber ging es los: Vor den Modelling-Amp
noch ein Wah-Wah durchgeschleift, (kleinen) Amp auf Anschlag und
dann aber!
So langsam höre ich wieder was; hat aber gedauert.
Oben 
12.-14.Februar 2009
Am Samstag habe ich mal so richtig die Sau rausgelassen: Black
Ice von AC/DC rein und dann soliert bis die Finger glühten.
Manches passte sogar und es hat einen mörderischen
Spaß gemacht!
Kleine Anekdote am Rande: Kalle mag keine hohen
Töne. Resultat: Kopf in den Nacken und einen auf Wolf
gemacht. Bei AC/DC gar nicht mal so unpassend... ;o))
Oben 
05.-11.Februar 2009
Dank unseres neuen
Sonnenscheins bin ich nicht sehr viel zum üben oder
spielen gekommen. Das muss sich erst wieder einpendeln.
Oben 
01.-04.Februar 2009
Auf der Probe war ich ohne Leadgitarristen etwas
aufgeschmissen; mit viel gutem Willen haben wir dann aber doch
noch was zu Stande gebracht. Ich habe noch reichlich Handicaps -
ein bisschen was bekomme ich aber auch schon alleine hin.
Betonung auf "ein bisschen"... ;o))
Oben 
25.-31.Januar 2009
Sowohl am Keyboard als auch an der Gitarre habe ich
täglich gespielt.
Ohne Mitspieler wird das aber nicht so recht was; ich bin der
typische Bandmusiker oder besser in-der-Band-Lerner -
als Einzelkämpfer werde ich nie was!
Oben 
23.-24.Januar 2009
Ich übe weiter Läufe und Tonleitern; dazu kommen
noch Anschlagtechniken und das Einarbeiten in verschiedene
Rhythmen.
Genau - wie ganz am Anfang im Unterricht. Schaden kann es
jedenfalls nicht.
Oben 
22.Januar 2009
Nach der langen Krankenpause fange ich quasi von vorne an und
übe Läufe und Tonleitern.
Die Finger haben es auch bitter nötig!
Oben 
19.-21.Januar 2009
Immer noch ein wenig Kopfschmerzen und steife Gelenke -
trotzdem habe ich heute (am 21.) endlich wieder Gitarre und auch
Keyboard gespielt.
Mann war das schön!
Oben 
12.-18.Januar 2009
Schwere Erkältung? Grippe? Was es auch war: Dank
schmerzender Gelenke, triefenden Augen und veritablen
Hustenanfällen war an musizieren überhaupt nicht zu
denken.
Ich hoffe, dass der Sche*** jetzt vorbei ist und bald wieder
alles normal läuft.
Oben 
22.Dezember 2008-11.Januar 2009
Kein Unterricht mehr, im Moment keine Proben -
Musikanarchie... ;o))
Ganz so schlimm ist es nicht. Wann immer es passte habe ich
gespielt; Gitarre oder Keyboard und oft beides im Wechsel.
Man kann über diese Art, sich nicht ganz auf ein Instrument
zu konzentrieren denken was man will: Ich bin der festen
Überzeugung, dass man aus beiden Welten etwas mitnimmt. Mir
ist auf jeden Fall am Keyboard schon mal was klar geworden,
über das ich bei der Gitarre lange gegrübelt habe;
umgedreht war es genau so.
Ist ja eigentlich auch kein Wunder: Die Tonleitern bleiben immer
die gleichen. Manchmal blicke ich bei einer Tonfolge aber einfach
besser durch, wenn ich die schwarzen Tasten vor mir sehe und ab
und an hilft der Blick auf die Saiten.
Oben 
11.November-21.Dezember 2008
So langsam kehrt die Lust am Instrument zurück.
Nachdem ich mir auch bei der Band eine Auszeit genommen habe um
den Kopf wieder klar zu kriegen ist jeder Zwang zum üben
weg.
Das bedeutet, dass ich relativ locker an meine Tonleitern und
Soli gehen kann.
Im neuen Jahr möchte ich gerne wieder voll dabei sein!
Oben 
22.November-10.Dezember 2008
Es hat mich erwischt: Ich habe den Herbstblues!
Aus bestimmten Gründen kann ich nicht mehr meinen
liebgewonnenen Gitarrenunterricht besuchen, meine Hunde sind alt
und bei einem kann es jeden Tag so weit sein - keine
fröhlichen Zeiten eben.
Ein Lichtblick bleibt: Ich kapiere langsam aber sicher die
Theorie, die mir
Urs in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren versucht hat
näherzubringen.
Ich kann es nicht leugnen: Zu den Blitzmerkern gehöre ich
nun wirklich nicht... ;o))
Ich denke auf jeden Fall mit viel Freude an die vielen Stunden
zurück, in denen ich die Geheimnisse der berühmten
sechs Saiten immer mehr entschlüsselt habe.
Nachträglich: Chapeau, Urs! Nicht jeder
hätte die Geduld aufgebracht, die du so reichlich investiert
hast!
Oben 
15.-21.November 2008
Auch wenn ich es noch nicht so richtig beherrsche - ich baue
immer wieder kleine Licks in mein Spiel ein.
Nicht unbedingt die Brüller; die Hauptsache ist aber, dass
ich mich an solche Gimmicks gewöhne.
Oben 
06.-14.November 2008
Der neue Sänger macht sich; trotzdem freue ich mich auf
die Wiederkehr unserer Sängerin aus der Kur.
Mein gitarristisches Leben besteht nur noch aus Solo-Versuchen.
Ich erkläre hiermit das kommende Jahr 2009 zum Jahr des
Solos. ;o))
Der Knoten muss doch mal platzen!
Oben 
30.Oktober-05.November 2008
Bei der Probe hat sich ein Sänger vorgestellt. Hat ganz
gut geklappt - mal sehen, ob er wiederkommt.
The never-ending-story: Herbert und im Unterricht
solieren...
Ich kriege es einfach nicht gebacken, auf Befehl zu solieren! Das
wird in Zukunft das Thema sein, mit dem ich mich am meissten
beschäftigen werde (und muss!)
Ein Anfang ist gemacht: Ich habe zu Hause kleine Licks bis zum
Fingerbluten geübt - und das ist wirklich nur ein ganz
kleines bisschen übertrieben! Na ja... ;o))
Oben 
25.-29.Oktober 2008
Leider mussten wir wieder ohne Sängerin proben - trotzdem
war der Abend gelungen. Einige Sachen kommen bei uns schon ganz
gut.
Im Unterricht haben wir Licks durchgenommen;
in dieser Richtung habe ich ein wirklich grosses Defizit.
Ich versuche deshalb beim üben am Ende von Akkordfolgen ein
kleines Solo einfliessen zu lassen.
Für Könner ein Witz - für mich neu und deshalb
noch sehr stoppelig.
Oben 
20.-24.Oktober 2008
Probe war normal - aber ohne Sängerin. Unterricht war gut
weil lehrreich und zuhause war gut weil mit Spass dabei.
Telegrammstil? Jau... ;o))
Oben 
16.-19.Oktober 2008
Kurz und knapp: Die neue CD "Black Ice" von AC/DC
aufgelegt, Amp auf volle Pulle und ein Solo nach dem anderen
versucht. Manche waren gar nicht mal so übel!
Oben 
11.-15.Oktober 2008
Die letzte Probe war gut; unsere Aushilfssängerin(?) war
Ruck-Zuck integriert. So langsam wird es was mit der Band.
Beim Unterricht habe ich mit Freude bemerkt, dass ich bei der
Theorie mittlerweile so etliches kapiert habe.
Fazit: Gelungene Tage!
Oben 
08.-10.Oktober 2008
Wir wollen "Wonderwall von Oasis" covern und
deswegen habe ich es in den letzten Tagen andauernd auf der
Westerngitarre gespielt. Elektrisch klingt das irgendwie
nicht.
"And after all - you're my wonderwall..."
Oben 
01.-07.Oktober 2008
Ein elektrische Woche: Laut war angesagt - und zwar richtig
laut! Kein Staub mehr auf dem Amp... ;o))
Auch bei der gestrigen Probe war die Band nicht komplett; da kann
man halt nur das beste draus machen. Haben wir!
Oben 
25.-30.September 2008
Zu Hause habe ich viel auf der Westerngitarre gespielt;
manchmal ist mir einfach nicht nach verstärkt.
Die Probe gestern war trotz eingeschränkter Mannschaft nicht
schlecht - mit etwas mehr Ruhe kann man die Möglichkeiten
besser ausloten und zu schwierige Stücke gleich wieder
vergessen. Try and error...
Oben 
17.-24.September 2008
Das solieren tritt immer mehr in den Vordergrund; macht ja
auch Spass!
Beim Gitarrenunterricht habe ich wieder eine Hürde genommen
und die Sache mit dem Aufbau der Vierklänge kapiert.
Sinnigerweise am Klavier; manches ist wirklich einfacher auf
einer Tastatur zu kapieren als auf dem Griffbrett einer
Gitarre.
Fast vergessen: Der Probenabend war klasse. Nach dem probieren
von einigen neuen Liedern kam zum Schluss ein entspanntes jammen.
Schöner kann eine Probe nicht enden!
Oben 
12.-16.September 2008
Nettes Wochenende mit viel solieren, ein druckvoller
Probenabend und wieder ist (trotz Theoriestoff!) ein bisschen was
beim Unterricht hängengeblieben; was will man mehr?
Oben 
06.-11.September 2008
So langsam muss ich wieder die Kurve kriegen; statt wie in der
Vergangenheit überhaupt nicht versuche ich mich jetzt
andauernd am solieren. Wo ist der Mittelweg - hat ihn einer
gesehen?? ;o))
Die Probe am Montag war etwas chaotisch, da Gesang und Bass
fehlten. Zumindest haben wir viel probiert - kann auch nicht
falsch sein!
Im Unterricht stand das solieren im Vordergrund plus der Aufbau
der einzelnen Tonleitern von wegen Vorzeichen und so. Ich habe
immer noch nicht alles kapiert, komme der Sache aber schon
merklich näher!
Oben 
01.-05.September 2008
Die Woche fing gut an; trotz aller kleinen Fehler beim Intro,
beim einsetzen oder auch am Schluss der jeweiligen Lieder kam
alles mit Schmackes und Lust rüber. Eine schöne
Probe!
Der Unterricht am nächsten Tag war auch klasse; auch wenn
nur 10% der Theorie hängengeblieben sind hat es sich
gelohnt. 9mal noch und ich kann es... ;o))
Oben 
30.-31.August 2008
Ein kreatives Wochenende - ganz eindeutig! Ich habe sogar
mehrmals am Tag gespielt und was am besten ist: Der Solierknoten
scheint geplatzt zu sein!
Das heisst jetzt nicht, dass ich solieren kann, sondern
dass ich die Scheu vor dem Versuch aufgegeben habe. Ich versuche
immer wieder, an manchen Stellen von Liedern ein kleines Solo
einzufügen. Klappt nicht immer - aber die paar mal, wenn es
sich mal halbwegs gut anhört, bauen mich auf.
Oben 
22.-29.August 2008
Erstens kommt es anders...
Nix mit Wagen - unglaubliche Geschichte - lassen wir's! Die
Sucherei geht jedenfalls weiter und kostet Zeit und Nerven.
Die Probe am Montag war dank zweier Ausfälle mit gebremstem
Schaum. Kurz gesagt: Die letzte Woche war nicht sooo
prickelnd!
Trotzdem (oder gerade deswegen?) habe ich mir heute meine Tele
(offen G) geschnappt und den Keith gemacht. Nix mit üben,
nix mit "richtigen" Liedern - einfach volle Pulle mit
Drumbegleitung und Bodentreter Spass gehabt.
Selbst unser schon fast taube Hund Rocky hat fluchtartig den
Keller verlassen - das heisst was! ;o))
Oben 
16.-21.August 2008
Am 16. haben wir einen Geburtstag mit Livemusik gefeiert -
sowas ist immer ein Erlebnis! Bis auf den Unterricht war nicht
sooo viel mit üben; unsere Autosuche war verdammt
zeitaufwendig.
Egal - jetzt haben wir einen Wagen gefunden und das Leben
läuft wieder regelmässiger. Hoffe ich doch...
Oben 
13.-15.August 2008
13.= Keyboardunterricht, 14.= Besuch eines grossen
Gitarrenhändlers mit Sabber in den Mundwinkeln. 15.= Einen
Grossteil des Nachmittags mit Lust und Liebe geübt und
gespielt - was will man mehr?
Oben 
07.-12.August 2008
Sche*** Woche - nix mit üben. Es gibt so Zeiten...
Dafür war unsere Probe gestern richtig gut, obwohl wir
praktisch zur Hälfte aus Neueinsteigern bestanden. Aber die
Stimmung passte - und das bringt es!
Auch der erste Unterricht nach den Sommerferien war heute sehr
erbaulich; insgesamt also ein erfreulicher Schluss einer in der
letzten Woche unerfreulichen Zeit.
Oben 
31.Juli-06.August 2008
Es kam so einiges dazwischen - positives und negatives. Was
aber eigentlich egal war, denn beides hat mich vom üben
abgehalten.
Ein bisschen habe ich aber trotzdem so oft wie möglich
gespielt. Immerhin...
Oben 
28.-30.Juli 2008
Faul war ich jedenfalls nicht. Ob Westerngitarre oder
elektrische, ob Bass oder Keyboard - ich habe an allem
geübt.
Ob es was bringt ist 'ne andere Frage; getan habe ich jedenfalls
was!
Oben 
23.-27.Juli 2008
An einem Tag konsequent die Grundübungen durchgespielt
und sonst nix - am nächsten nur gespielt - heute morgen
konzentriert geübt und abends gespielt.
Man kann nicht sagen, dass ich in letzter Zeit nur eingefahrene
Wege beschreite... ;o))
Oben 
17.-22.Juli 2008
Im Moment macht mir das Spielen richtig Spass; ich muss aber
zugeben, dass die "Grundübungen" dafür zu kurz
kommen.
Oben 
13.-16.Juli 2008
Nach einem wirklich guten Probenabend macht das üben
wieder richtig Spass.
Ich habe sogar seit langer Zeit mal wieder die offen G -
gestimmte Tele umgehängt und ein wenig auf Keith gemacht.
Ein bisschen besser bin ich schon geworden - es ist noch
Hoffnung... ;o))
Oben 
09.-12.Juli 2008
Ein Todesfall in der Familie - da gab es in den letzten Tagen
natürlich wichtigere Dinge als die Gitarre.
Ausserdem war gestern mal wieder ein "Bandessen" angesagt mit
gleichzeitigem beschnuppern eines neuen Gitarristen.
Heute ist eine Party bei Freunden; morgen wird aber garantiert
wieder geübt!
Oben 
02.-08.Juli 2008
Bisher habe ich beim üben immer clean gespielt. Also
ich sowieso - ich meine die Amp-Einstellung... ;o))
Im Ernst: Ich fand, dass man so besser seine Fehler hört und
die Finger sorgfältiger aufsetzt.
Nachdem ich aber meinen neuen Bodentreter (Digitech RP70)
dazwischengeschaltet habe gönne ich mir ab und an auch mal
ein paar Tonleitern mit Zerre. Mag übungstechnisch nicht so
toll sein - macht aber viel mehr Spass und dadurch übt man
länger. Hat also auch was!
Oben 
22.Juni-01.Juli 2008
Kurzurlaub, Sommerpause beim Unterricht und ein
familiärer Notfall am Probenabend - in der letzten Zeit tat
sich wahrlich nicht allzu viel an der Gitarre und am
Keyboard.
Angeblich sollen sich solche Pausen manchmal ja durchaus positiv
auswirken; warten wir es mal ab!
Oben 
21.Juni 2008
Die Griffe von Substitute immer wieder bis zum Abwinken - das
hätte ich gemütsmässig vor einiger Zeit noch gar
nicht geschafft! Müdigkeit ist wirklich Gift für
konzentriertes üben; da macht man mehr kaputt als das es was
bringt.
So wie gestern und heute kann es jedenfalls weitergehen!
Oben 
20.Juni 2008
In der nächsten Nacht bin ich zum letzten mal unterwegs;
alleine der Gedanke daran macht mich schon munterer und ich habe
heute nach langer Zeit mal wieder Grundübungen
durchgezogen.
Immerhin so lange bis mein Handgelenk mir deutlich klarmachte,
dass aufhören besser wäre.
Oben 
15.-19.Juni 2008
Wie sang die Dschungelband in den '70ern so schön:
Eine Rockband ist ein einziges Auf und Ab..." Wo sie recht
hatten...
Kaum hat man sich in einige Stücke reingearbeitet gehen
Bandmitglieder. Teils mit nachvollziehbaren Begründungen,
teils... - egal! Jedenfalls steht man wieder am Anfang und
fängt neu an.
Und damit sind wir beim "Auf": Passenderweise lernt man wieder
neue Leute kennen, die sich unsere Chaostruppe zumindest mal
ansehen wollen. Für Kommunikation ist so jedenfalls immer
gesorgt... ;o))
Meinen Nachtjob habe ich gekündigt und hoffe, dass ich mich
so von einem Tageszombie wieder zurück zu einem halbwegs
normalen Menschen entwickle und wieder mit Spass und ohne
Gähnen üben kann!
Oben 
06.-14.Juni 2008
So peu a peu komme ich wieder in die Puschen und das erste
mal, seit ich zu den Musikunterrichten gehe, freue ich mich auf
die Grosse Ferien-Pause: Meine Batterien wollen mal wieder
aufgeladen werden.
Dazu gehört auch, dass ich meinen Nebenjob in der Nacht
aufgeben werde. Der ständig unterbrochene Schlaf macht mich
langsam zu einem Zombie!
Oben 
30.Mai-05.Juni 2008
Es ist nicht leicht einzugestehen, aber: Ich habe mich
übernommen! Gitarrenunterricht und üben und
Keyboardunterricht und üben habe ich ja noch unter einen Hut
bekommen; das ganze jetzt noch mit den Stücken für die
Band und die Proben selber unter einen Hut zu bekommen ist
hammerhart.
Ich muss mir was einfallen lassen, sonst komme ich bei allen
Disziplinen unter die Räder.
Oben 
20.-29.Mai 2008
Probe - Pause - Unterricht - Pause. Wie man wohl erkennen kann
ist immer noch keine Kontinuität beim spielen eingekehrt
sprich täglich war nicht.
Das soll nicht heissen, dass ich gar nicht geübt hätte!
Es war aber nicht methodisch - und das muss mehr in den
Vordergrund.
Heute habe ich jedenfalls viel Theorie durchgezogen (die
Tonleitern auswendig aufsagen) und mich dann in der Praxis den
verschiedenen Tonleitern auf der Gitarre gewidmet. Und wie mir
die Uhr gerade bestätigt auch ganz schön lange!
Oben 
13.-19.Mai 2008
Ein Fleisskärtchen habe ich mir in den vergangenen Tagen
sicher nicht verdient...
Schämen muss ich mich andererseits aber auch nicht, denn in
der wenigen freien Zeit habe ich so oft wie möglich zur
Gitarre oder zum Keyboard gegriffen.
Es wird dringend Zeit für neue Proben - "wer rastet der
rostet" gilt ganz eindeutig auch beim musizieren!
Oben 
5.-12.Mai 2008
Heute am 12. habe ich seit langer Zeit mal wieder zur Gitarre
gegriffen. Nicht aus einem Muss heraus, sondern einfach weil ich
wollte und Spass daran hatte.
In der letzten Zeit nagte so einiges an meiner Psyche und deshalb
habe ich mich, wenn ich denn überhaupt geübt habe, dazu
zwingen müssen.
Die Sache hat sich jetzt erledigt und der Kopf ist wieder
frei.
Nach einer grösseren Pause sind die Finger erst mal so was
von unbeweglich; solche Aussetzer werde ich in Zukunft tunlichst
vermeiden!
Oben 
29.April-5.Mai 2008
Leider gab es in der letzten Woche kaum Gelegenheit in die
Saiten zu greifen. Krankenhausbesuche, Kurzurlaub und etliches
mehr: Unterricht und Probe - mehr war nicht.
Heute habe ich wenigstens etwas gespielt; ich muss aber zugeben,
dass es weniger wegen Pflichterfüllung oder Wollen war
sondern mehr um mein Gewissen zu beruhigen und um morgen im
Unterricht sagen zu können: Klar habe ich geübt...
;o))
Oben 
18.-28.April 2008
Lange nichts mehr geschrieben, gelle? Woran lag es?
Zum einen am verstärkten Pollenflug; ich hatte einfach keine
Lust, dauernd auf meine allerliebste Gitarre zu ... - sagen wir
mal vorsichtig - zu niesen.
Dazu kamen einige Termine, die nicht abgesagt werden konnten.
Mein schlechtes Gewissen, weil ich meine Übungen am Keyboard
lange Zeit sehr vernachlässigt hatte und deshalb öfter
mal an die Tasten gegangen bin. Und...
Was soll die Suche nach Gründen - in letzter Zeit war
ausserhalb des Unterrichts und der Proben einfach nicht viel los
mit der Gitarre. Punktum!
Oben 
12.-17.April 2008
Ich bin endlich mit mir im reinen, denn ich akzeptiere
meine Probleme und erkenne die Sachen an, die ich bis jetzt
gelernt habe und auch kann.
Klingt nach hehren Worten, ist aber einfach eine für mich
sehr wichtige Umstellung in der Rübe. Bisher habe ich mit
jedem bisschen gehadert, das ich nicht sofort spielen konnte oder
das auch auf die Dauer sehr schwer war. Jetzt sage ich mir: Na
und? Auch das bekomme ich hin! Nicht so schnell wie andere - ich
brauche für manche Dinge eben länger. Aber ich bekomme
es hin.
Das ist jetzt kein Zweckoptimismus oder Selbstbetrug, sondern
einfach eine Erkenntnis aus der Vergangenheit. Was habe ich noch
vor einiger Zeit Probleme mit so manchen Griffen gehabt und
wäre daran fast verzweifelt. Und jetzt? Ich spiele sie
einfach, weil ich sie durch viel Übung gelernt habe. Sehr
langsam aber gelernt. Und so ist es auch mit anderen Sachen.
Was soll ich sagen: Seit dieser Erkenntnis macht Musik mir noch
mehr Spass, weil der kleine Teufel Selbstzweifel von meiner
Schulter verschwunden ist. Nicht ganz - aber seine Besuche sind
eher selten geworden und damit kann ich leben!
Oben 
05.-11.April 2008
Mein Optimismus hält an: Ich bin zwar von einem auch nur
halbwegs guten Gitarristen noch weit entfernt, nähere mich
aber stetig meinem Wunschziel.
Einige Probleme, die mich in der Vergangenheit immer wieder
zurückgeworfen haben, sind mittlerweile keine mehr und das
erleichtert das üben und spielen natürlich
ungeheuer.
Ich denke (hoffe?), dass ich in einem Jahr so weit bin eher an
meinem Stil als noch an der Technik schrauben zu müssen.
Oben 
31.März-04.April 2008
Vorsichtiger Optimismus ist angesagt: So langsam finde ich
mich in der Welt der Soli und Riffs zurecht. Zwar noch mit
Anleitung und nicht aus dem Gefühl heraus - aber
immerhin.
Ausserdem haben mir sowohl mein Gitarrenlehrer als auch meine
Keyboardlehrerin Mut gemacht: Ich wäre ihrer Meinung nach
keinesfalls unmusikalisch, sondern erwarte einfach zu viel zu
schnell.
Ich muss mich mit der Tatsache endgültig vertraut machen: Ab
einem gewissen Alter dauert alles viel länger.
Hoffentlich kommt das Können noch vor dem Rollator...
;o))
Oben 
30.März 2008
Bissken besser ist es schon geworden mit dem Gelenk und prompt
hatte ich Lust, ein wenig auf dem Bass zu spielen. Sofort mit
hohem Anspruch: Kleine Bassläufe in AC/DC reinzuspielen. Na
ja...
Danach hat es noch ein wenig für die Gitarre gereicht und
zum Schluss sogar noch für ein paar Minuten auf dem
Keyboard.
Sicher alles nicht sehr produktiv - ich hatte aber einfach Lust
dazu!
Oben 
23.-26.März 2008
Das dusselige Handgelenk schmerzt immer noch tierisch!
Trotzdem habe ich - nach ein paar halbherzigen Versuchen in den
letzten Tagen - heute mit unendlich Spass an der Sache gespielt.
Klar - vieles ist immer noch völlig unausgegoren; ein paar
Melodien aus einem momentanen Gefühl her hörten sich
aber gar nicht mal so schlecht an.
Ohne Zwang dahinter und einfach aus den Fingern heraus kann man
eben so richtig kreativ sein!
Oben 
18.-22.März 2008
Weiss der Teufel warum mein linkes Handgelenk seit einer Woche
höllisch schmerzt! Jedenfalls hatte das zur Folge, dass ich
nur in bescheidenem Rahmen üben konnte. Es reichte aber
für einige Übungen und Läufe; heute habe ich mich
sogar nach langer Zeit wieder mal an den Bass gewagt. Der macht
zwar an einem kleinen Gitarrenverstärker nicht viel her -
für kleine Übungen reicht es aber allemal.
Oben 
15.-17.März 2008
Bei der Probe haben wir das erste mal mit Bassmann gespielt.
Wow - das war genau so eine Bereicherung wie vor ein paar Wochen
das neu dazugekommene Schlagzeug. Ohne hat man gar nicht so
gemerkt was da gefehlt hat; eine Komplettbesetzung hat schon
was!
Die letzten beiden Tage habe ich für Griffübungen
genutzt. Die habe ich in der letzten Zeit zwar ab und an gemacht
- aber viel zu wenig. Es war noch nicht mal langweilig; wenn man
Erfolge sieht oder besser hört macht es Spass.
Immer noch ein Sorgenkind: H-Dur. Ich arbeite dran, alle drei
Finger in einen Bund zu bekommen.
Oben 
13.-14.März 2008
Gestern war nix mit üben - mein Handgelenk war
verstaucht. Heute habe ich mit Hilfe von haufenweise Voltaren und
einer Manschette aber wieder gespielt - und gar nicht mal wenig!
Die Finger haben zwar nicht gerade geblutet - viel hat aber auch
nicht gefehlt... ;o))
Oben 
06.-12.März 2008
In den letzten Tagen komme ich nicht so oft zum üben wie
ich möchte, denn ich bin einfach zu kaputt.
Frühjahrsmüdigkeit? Die Arbeit in der Nacht mit
unregelmässigem Schlaf?
Gestern im Unterricht haben wir uns hauptsächlich mit
Tonleitern beschäftigt. Eigentlich hatten wir das vor
über einem Jahr schon mal; ich musste aber feststellen, dass
da im Laufe der Zeit so einiges in meinem Oberstübchen
verlorengegangen ist.
Folgerichtig habe ich mich dann heute, nachdem ich das Intro zu
"Walk the line" herausgearbeitet hatte, nur mit den Tonleitern in
verschiedenen Lagen beschäftigt. Dazu habe ich in den
nächsten Wochen auch noch viel Zeit, denn dank des
Osterurlaubs fällt der Unterricht aus und so einige aus der
Truppe sind auch weg.
Oben 
02.-05.März 2008
Eigentlich bestimmt im Moment nur ein Thema mein üben:
Anschlagtechniken. Wenn ich schon schrammel, soll es wenigstens
im Takt sein. Thema kleineres Übel... ;o))
Im Ernst: Den Hauptteil der Zeit an der Gitarre verbringe ich mit
Begleitung des Rhythmusgerätes und dem Versuch, ein wenig
Groove in meinen Anschlag zu bekommen.
Im Unterricht gestern war das auch das Hauptthema - zusammen mit
dem Versuch, mir die Geheimnisse des stimmens nach Gehör
näherzubringen. Zumindest habe ich den physikalischen
Hintergrund verstanden; mal sehen ob ich das Ganze mit der Zeit
auch umsetzen kann.
Als Belohnung für ihre Geduld bei meinen langweiligen
Übungen hat meine Fenix heute - nachdem ich sie grundlich
gereinigt und das Griffbrett mit Pflegeöl eingerieben habe -
neue Saiten spendiert bekommen.
Ob es wohl der Spielqualität dient? Man soll die Hoffnung
nie aufgeben!
Oben 
01.März 2008
Erst einmal gemischte Gefühle vor der Probe: Unsere
Sängerin war krank und damit stand ein "Herrenspiel" an.
Nach der Pflicht - drei Stücke die wir bis Ende Mai
draufhaben müssen/wollen - kam die Kür: Die Lords und
natürlich "Hey Joe" vom Meister. Drei Gitarren und das
Schlagzeug und jede Menge Spass - so muss eine Senioren-Probe
enden! ;o))
Oben 
28/29.Februar 2008
Nur Anschlagtechnik - bis zum Fingerkrampf. Natürlich
auch mit Griffwechseln; darauf habe ich heute aber nicht so einen
Wert gelegt. Erst morgen will ich die Originalgriffe von
"Substitute" zusammen mit der Anschlagtechnik versuchen.
Oben 
24.-27.Februar 2008
Im Unterricht wollte ich nur eins: Takt bzw. Anschlagtechniken
üben - und das bei einem ganz bestimmten Lied. Bei unseren
Bandproben klappt das besser als von Lied zu Lied zu springen -
warum also nicht auch im Unterricht und zu Hause?
Heute habe ich also nichts anderes als eine einzige
Anschlagtechnik geübt. Stundenlang und ohne Abwechslung.
Klingt zwar erst langweilig; wenn man aber die ersten
Fortschritte bemerkt macht es richtig Spass.
Irgendwie muss ich meinen (berechtigten!) Spitznamen
"Schrammelman" doch mal loswerden.
Oben 
20.-23.Februar 2008
Unterricht fiel diese Woche aus, weil der Coach sich
krankgemeldet hat. An einigen Tagen war ich durch ein gewaltiges
Schlafdefizit auch nicht in der Stimmung, abends so richtig
intensiv zu üben. Um so verblüffender war es, dass
unsere Probe am Samstag richtig gut war.
Unser neues Konzept des konzentrierens auf ein/zwei Stücke
zeigt Früchte und macht wider Erwarten auch Spass.
Wurde auch Zeit - wir brauchten ein Erfolgserlebnis.
So wie sich noch bis vor einiger Zeit F-Dur als Problem durch
dieses Tagebuch zog ist es jetzt mein Schrammeln. Mich lässt
das "Lagerfeuer" einfach nicht los; da muss ich am meissten von
allem dran arbeiten. <-Tolles Deutsch... ;o))
Oben 
15.-19.Februar 2008
Es ist die Zeit des Umbruchs - so könnte man die letzten
Tage beschreiben. Das unbeschwerte spielen ist vorbei, denn wir
wollen in unsere Proben mit der Band langsam etwas
Professionalität bringen.
Bisher eher ein anarchisches Treffen von Musikbegeisterten mit
dem zu erwartenden "Erfolg" wollen wir uns nun ernsthaft um den
Aufbau von Stücken und um die gewissenhafte Umsetzung
kümmern.
Für einige von uns ist das absolutes Neuland und wir werden
uns sicher schwertun; im Sinne von Weiterkommen mit der Band ist
das aber eine logische Anforderung, der wir uns stellen
müssen.
Oben 
14.Februar 2008
Stundenlang alle möglichen alten Hits gehört und
versucht mitzuspielen - sowohl die Akkorde als auch die Soli. Ab
und an treffe ich die richtigen Töne und es macht richtig
Spass; leider überwiegen aber (noch) die schiefen Töne.
Was soll's - ich muss halt stetig die Prozentzahl der Treffer
erhöhen. Schon aus Rücksicht auf meine Ohren wäre
das sicher nicht schlecht... ;o))
Oben 
07.-13.Februar 2008
Sowohl bei der letzten Probe als auch beim Unterricht wurde
wieder klar: Einiges habe ich im Laufe der Zeit gelernt und kann
es auch umsetzen. Andererseits stelle ich mich bei manchen
relativ einfachen Sachen an, als ob ich Holzfinger und einen mit
Stroh gefüllten Kopf hätte.
Was immer wieder klar zu beobachten ist: Bei Stücken die mir
viel bedeuten klappt es oft am schlechtesten. Es ist, als ob ich
vor lauter Ehrfurcht zittrige Finger bekomme. Klingt sicher
saublöd - ist aber so.
Oben 
04.-06.Februar 2008
So wie es aussieht war seit langer Zeit mal wieder eine
Umstellung fällig: Mein üben hat sich stark
geändert! Bis vor kurzem habe ich mich beim üben eher
auf saubere Akkorde und das greifen von Single-Notes ohne
schnarren der Saite konzentriert.
Seit einiger Zeit geht es aber fast nur noch um Phrasierungen und
ich bin mir nicht sicher, ob ich damit nicht schon viel eher
hätte anfangen sollen. Andererseits nützt die beste
Slide-, Hammer- oder WasWeissIch - Technik nicht viel, wenn man
noch sehr unsicher greift.
Ist ja auch egal - et iss wiät iss.
Mal sehen was daraus wird!
Oben 
03.Februar 2008
Ich war heute gut drauf und nach einer insgesamt gelungenen
Probe gestern habe ich mich heute an so ziemlich allem probiert:
muten, ziehen, kleine Vibrati, ansonsten gemiedene Griffe - und
alles machte richtig Laune!
Es war sicher nicht perfekt; die Hauptsache ist aber wohl, dass
man solche noch ungewohnten Dinge zwar systematisch aber mit
"Spass inne Backen" angeht. Und den hatte ich reichlich!
Oben 
02.Februar 2008
Die Probe war etwas konfus, weil unser gewohntes
Übungsmaterial wegen der Krankheit unserer Sängerin
(The Voice) nicht so recht passte. Trotzdem kamen ein paar ganz
gute Sachen dabei rum; am schönsten war ein aus ein paar
angespielten Tönen entstandenes "Hey Joe", in das sich nach
und nach alle einklinkten. Jamsession im kleinsten Kreis!
Oben 
01.Februar 2008
Nach einem extrem langen Tag blieb nicht viel Zeit zum
üben; ausserdem bin ich völlig geschafft. Hoffentlich
bin ich morgen bei der Probe wieder besser drauf!
Oben 
30.Januar 2008
Das dämpfen bei dem Funk-Takt macht mir Probleme; nach
einiger Zeit wurde es aber schon besser. Das sollte ich
hinkriegen!
Oben 
29.Januar 2008
Im Unterricht ging es auf meinen Wunsch hin wieder nur um
Taktgefühl; in diesem Fall speziell um die Begleitung
für "I will survive" von Gloria Gaynor. Muss ich doch
tatsächlich auf meine alten Tage noch funky werden...
;o))
Oben 
26.Januar 2008
Das erste mal in einem professionellen Proberaum gespielt! Der
absolute Hammer - über eine vernünftige PA, hochwertige
Amps und Mikrofone und vor allen Dingen mit Schlagzeug hört
sich alles gleich viel besser an. Da bessert sich nicht nur die
Laune; komischerweise spielt man auch gleich ein wenig
grooviger.
Oben 
23.Januar 2008
Ganz gegen meine sonstigen Gepflogenheiten habe ich heute nur
mit Zerre gespielt. Wenn man sich an Phrasierungen versuchen will
kommt das einfach besser!
Was soll ich sagen: Das üben hat nach langer Zeit mal wieder
so richtigrichtig Spass gemacht. Hendrix oder AC/DC ohne Zerre -
das passt ja auch nun wirklich nicht, oder?
Oben 
22.Januar 2008
Im Unterricht ging Urs auf meinen Wunsch ein, in mein noch
hölzernes Spiel ein wenig Gefühl zu bekommen. Da helfen
auch kleine Tipps ganz gewaltig! Und eine verzerrte Klampfe gibt
den letzten Kick.
Abends fiel unsere Probe aus, weil wir ab jetzt Samstags einen
professionellen Proberaum gemietet haben. Dafür haben wir
uns dann abends zusammengesetzt und uns mit unserem neuen Bandmitglied Frank
bekannt gemacht, der in Zukunft als Drummer für den Rhythmus
zuständig ist. Langsam wird es was mit der Band!
Oben 
20.Januar 2008
Ich habe versucht in Töne hineinzurutschen. Und sie
schwingen zu lassen. Und zu hammern. Und zu ziehen.
Kurz gesagt: Gefühl in mein Spiel zu bringen. Hört sich
zwar immer noch hölzern an; irgendwie muss man aber halt
damit anfangen.
Oben 
16.-19.Januar 2008
Ich habe viel geübt und leider auch wieder klar meine
Schwäche erkennen müssen: Ich spiele (fast) ohne
Phrasierung - das kann sich einfach nicht gut anhören. Nach
vielen Monaten mit Theorie über Moll- und Durtonleitern,
Griffübungen und Techniken muss jetzt unbedingt Gefühl
in's Spiel.
Heute haben wir uns einen
Proberaum angesehen, in dem wir wohl in Zukunft Samstags den
Vormittag verbringen werden. Vielleicht hilft uns ein heller und
professioneller Raum ja auch bei unserer musikalischen
Entwicklung.
Oben 
15.Januar 2008
Im Unterricht habe ich mir kleine Rhythmus-Tipps geben lassen
- abends war schliesslich Probe und ich wollte nicht ganz so
daneben spielen.
Ein bisschen besser klang es dann auch; vielleicht lag es aber
auch daran, dass wir einen unserer besseren Abende hatten. Vieles
klang zwar Sch... - nicht so gut, bei manchen Stücken waren
wir aber richtig klasse. Und zu lachen gab es auch genug - die
Probe war also rundum gelungen!
Oben 
14.Januar 2008
Soll keiner sagen ich war nicht fleissig! Zumindest für
meine Verhältnisse...
Im Ernst: Ich habe heute viel geübt und hoffe, dass
wenigstens etwas hängengeblieben ist.
Oben 
13.Januar 2008
Sozusagen ein Doppelübungstag: Gitarre - Bass - wieder
Gitarre. Manche bekannte Melodien klingen auf einem Bass aber
auch sowas von gut...
Nicht dass jetzt der Eindruck entsteht, ich würde schon Bass
spielen können! Nee - aber kleine Soli von der Gitarre auf
den Bass zu übertragen schaffe sogar ich. Kleine!
Die Finger schmerzen von den ungewohnten Basssaiten wie am ersten
Tag auf der Gitarre - trotz mittlerweile reichlich vorhandener
Hornhaut.
Oben 
11.Januar 2008
Midis bis zum abwinken und dabei immer wieder der Versuch, in
kleine Soli wenigstens ein bisschen Phrasierung zu bringen.
Ehrliche Einschätzung: Das wird noch dauern!
Oben 
08.Januar 2008
Im Unterricht gab es mal neue Töne: Wir haben spontan
einen Grundkurs "Handhaltung beim Bass spielen" eingeschoben.
Merke: Wenn es aussieht, als ob du Joe Cocker imitieren willst,
dann hast du die richtige Haltung... ;o))
Abends gab es dann endlich mal wieder eine halbwegs normale
Probe, die richtig Spass gemacht hat. Unsere Band ist sicher
(noch) nicht gut - der Spassfaktor ist aber enorm.
Hauptsache!
Oben 
27. und 28.Dezember 2007:
Gestern habe ich endlich mal wieder gespielt/geübt und es
hat richtig Spass gemacht. Heute war packen angesagt; morgen
fahren wir für eine Woche nach(?)/auf(?) Texel. Das
bedeutet, dass sich bis zum 06.01. nichts tut mit der Gitarre.
Ist die Pause gut zum relaxen oder schlecht weil ich rauskommen
könnte?
Wir werden es Anfang Januar sehen. Oder besser gesagt
hören... ;o))
Oben 
19.-26.Dezember 2007:
Die Weihnachtszeit soll ja angeblich besinnlich sein. Warum
zum Teufel komme ich dann kaum zum üben/spielen?
Weihnachtsmarkt hier, schmücken da, Besuche machen dort -
und die Gitarre setzt Grünspan an.
Heute habe ich zum ersten mal wieder Saiten an den Fingern
gespürt. Halt - stimmt nicht! Gestern habe ich auf meiner
neuen (gebrauchten) Bassgitarre rumgezupft. Spielen konnte man
das aber nun wirklich nicht nennen!
Oben 
18.Dezember 2007:
Im Unterricht habe ich wieder ein kleines bisschen gelernt -
peu a peu setzt sich das eine oder andere vom Thema "Harmonie-
und Akkordaufbau" in meinen Gehirnwindungen fest.
Muss es auch; abends haben wir - die Band - reichlich diskutiert
und waren uns einig, dass wir ernsthaft weitermachen wollen. Nix
kurzfristige Spinnerei! Ich habe mich gefreut wie ein
Schneekönig...
Oben 
12.-17.Dezember 2007:
In der letzten Zeit ist der Wurm drin. Der Garten musste
winterfertig gemacht werden und abends war zwar durchaus noch die
Lust auf die Gitarre da - allerdings hingen meine Arme
gibbonartig bis zum Boden und wollten einfach nicht mehr...
;o))
Heute ist das erstemal, dass ich mal wieder zu B.B.King (mies!)
soliert und auch so ein wenig gespielt habe.
So soll das Jahr aber nicht zu Ende gehen - da muss sich noch was
ändern!
Oben 
07.-11.Dezember 2007:
"Dank" einiger privater Probleme bin ich an der Gitarre mies -
egal ob beim üben oder beim spielen. Was meine Stimmung noch
mieser macht. Was mich noch mieser beim spielen macht. Was...
Der typische Fall von bad vibes, die sich gegenseitig immer
höher schaukeln. Ich hasse so was!
Oben 
05./06.Dezember 2007:
Solieren bis die Finger schmerzen. Wenn man die richtige
Tonart zum solieren gefunden hat erkennt man erst mal die
Schönheit der Bluestonleitern und deren Bluenotes. Und Urs
hat recht: Weniger ist beim solieren mehr!
Oben 
04.Dezember 2007:
Im Unterricht war ich heute nicht sehr produktiv - irgendwie
fehlte mir die Konzentration. Ob ich mir wohl doch mal die
Familienflasche Biovital kaufe?
Das passte aber durchaus zu der chaotischen Probe am Abend; wir
kamen zu kaum was oder genaugenommen zu nix. Klar - ein paar
Lieder haben wir durchgespielt. Mehr aber auch nicht; ausarbeiten
konnte man das beim besten Willen nicht nennen.
Als Ausnahme ist so ein Tag zu akzeptieren; ständig so
wäre ein Desaster. Da müssen wir aufpassen!
Oben 
03.Dezember 2007:
Eigentlich war heute Keyboardspielen angesagt. In einer Pause
lief aber das Rhythmusgerät weiter und ich wollte nur ein
paar Minuten auf der Gitarre und...
Eigentlich unglaublich - da läuft so ein einfacher
Bluesrhythmus und ich soliere dazu an einem Stück über
eine Stunde. Vielleicht ist ja ein kleiner Knoten geplatzt und
ich komme langsam rein in die mir bis dato unbekannte Welt der
Soli. Würde ja auch langsam Zeit!
Oben 
02.Dezember 2007:
Nachdem ich Jane
gestern
live erleben durfte habe ich bis gerade zu ihrer letzten CD
"Voices" soliert. War es die Erinnerung an einen Wahnsinns-Abend
oder bin ich heute einfach nur gut drauf? Es hörte sich
jedenfalls über grosse Strecken gar nicht mal so übel
an!
Oben 
28.-30.November 2007:
Die Stones laufen von der CD und ich soliere dazu. Noch
hört es sich in den allermeisten Fällen grauslich an
und nur ab und an kommt mal was hörenswertes; das
Verhältnis wird sich aber bald zu meinen Gunsten
ändern. Sonst pfeffere ich die Gitarre in den Garten und
fange im Kirchenchor an! Oder übe einfach noch etwas mehr.
Auch 'ne Idee...
Oben 
27.November 2007:
Das hat im Unterricht Spass gemacht: Zu einem Lied abwechselnd
kleine Soli spielen. Ich sage ja: In einem halben Jahr sollte es
mit kleinen Einlagen von mir klappen.
Abends bei der Probe hatte ich so kalte Pfoten, dass im Anfang
kein Barrègriff klappte. Nach 5 Minuten beidhändigem
Halten einer Glaskaffeekanne hat es dann aber wieder
funktioniert.
Die Probe war zwar immer noch ein wenig chaotisch, aber
längst nicht mehr so schlimm wie in der letzten Woche. Wir
machen uns... ;o))
Oben 
21.-26.November 2007:
Ich habe den Ehrgeiz, ein - wie soll ich sagen? -
Erkennungslied für unsere Band zu schreiben. Mittlerweile
habe ich die Rohfassung der Melodie und eine Strophe samt
Refrain. Morgen werden wir das Dingen mal ein wenig ausarbeiten
sprich Pfiff reinbringen.
Dank dieser selbstgestellten Aufgabe erstreckte sich mein
üben oft nur über die paar Griffe dieses Liedes. Aber
nicht nur - ein bisschen mehr habe ich schon getan!
Oben 
20.November 2007:
Im Unterricht immer wieder Theorie bis zum Abwinken oder
besser Abschalten. Meine Gehirn- und Theoriefirewall hält
inletzter Zeit zwar länger als noch vor ein paar Monaten;
spätestens nach einer knappen halben Stunde ist aber
Feierabend. Was soll's - irgendwann zeigt die Dauerberieselung
sicher mal ein Ergebnis.
Die Probe abends war etwas chaotisch, weil wir es mittlerweile
natürlich etwas besser machen wollen als am Anfang. Und so
werden Songs transponiert und neu Griffe probiert und...
Jedenfalls hat uns bisher nicht der Humor verlassen; musizieren
und lachen halten sich locker die Waage!
Oben 
16.-19.November 2007:
Immer mal wieder zu Stücken oder Midis soliert. So
langsam kommt das Gehör, in welcher Lage man das tunlichst
beim jeweiligen Stück tun sollte.
Realistisch geschätzt werde ich in einem halben Jahr
zumindest einfache Soli hörbar bringen können.
Statt meiner gewohnten Saiten 009-042 habe ich 010-046
aufgezogen. Kaum zu glauben, was das speziell beim Barrè
für eine Umstellung ist!
Oben 
15.November 2007:
Nach einigem stimmen war meine Fenix wieder bereit und ich
habe - keine Ahnung wie lange - erst zu Neil Young und dann zu
einer CD von den BossHoss soliert. So langsam kann man was
erkennen; das liegt auch an der intensiven Theorie mit folgenden
Übungen im Unterricht.
Oben 
14.November 2007:
Meine Fenix hat heute neue Saiten bekommen, also war mal ein
akustischer Abend angesagt. Klingt speziell bei Neil Young
teilweise besser als auf der E-Klampfe!
Oben 
13.November 2007:
Im Unterricht ging es wieder um Theorie und um das solieren.
Um letzteres zu können sollte man zumindest die Lagen auf
dem Griffbrett kennen - ich arbeite immer noch hart daran!
Abends bei der Probe hatte ich Gichthände; so unbeweglich
waren die Griffel lange nicht mehr. Erste Folgen der
plötzlichen Kälte?
Oben 
12.November 2007:
Der Tag heute stand nur unter einem Motto: Zu Midis
solieren. Kommt dir bekannt vor? Richtig - war das gleiche Pensum
wie gestern!
Oben 
11.November 2007:
Der Tag heute stand nur unter einem Motto: Zu Midis
solieren. Meine Finger müssen einfach mal lockerer werden
und ich muss es schaffen, aus dem Tonleiter-Trott zu kommen.
Oben 
06.November 2007:
Weil unser Proberaum heute nicht zur Verfügung stand
hatte ich einen prima Gitarrenunterricht: Fast unsere komplette Band war bei mir zu Hause und
es gab eine astreine Akustik-Session im Keller. Fazit:
Wir sind sicher nicht die Besten, dafür aber garantiert die
Lustigsten!
Oben 
04.November 2007:
Heute rockte der Keller: Mit zwei Mann über zwei Amps ein
bisschen Alarm machen tut richtig gut!
Oben 
30.Oktober 2007:
Nach einer Woche habe ich zum Unterricht die Gitarre mal
wieder ausgepackt. Die Tage dazwischen waren zwar stressig aber
auch wunderschön. Nun ja.
So langsam merke ich, wie von der Theorie auch was
hängenbleibt. Immer und immer wieder das gleiche durchnehmen
bedeutet: Etwas bleibt immer hängen und irgendwann kapier
ich auch die Zusammenhänge.
Die Probe am Abend war zwar etwas chaotisch, hat aber trotzdem
unendlich Spass gemacht. Und wir werden besser!
Oben 
23.Oktober 2007:
Obwohl die Probe heute etwas chaotischer war als beim letzten
mal war sie doch sehr gut. Wir sind uns in der Koordination
näher gekommen und haben den nächsten Probentag
geplant.
Verblüffend: In einer Gruppe denkt man über schwierige
Griffe und Wechsel erst gar nicht nach - man spielt sie einfach.
Mehr oder weniger gut aber immerhin!
Oben 
22.Oktober 2007:
So dies und das für morgen geübt. Negativ: Nicht
alles klappt wie es soll. Positiv: Noch vor einem Jahr hätte
ich von meinem jetzigen Stand nicht zu träumen gewagt. Und
deshalb immer wieder: Think pink!
Oben 
19.Oktober 2007:
Relativ viel geübt und auch mal wieder andere Gitarren
genommen - das trainiert die Finger! Aber wenn man einmal mit
anderen musiziert hat kommt einem das spielen ganz alleine
dermassen öde vor... :(
Oben 
18.Oktober 2007:
Gitarre gespielt habe ich heute nicht so viel. Dafür
haben wir aber das Programm für die nächste Probe
klargemacht; dann kann es am Dienstag gleich losgehen!
Oben 
16.Oktober 2007:
Im Unterricht wie gehabt und auf eigenen Wunsch Theorie. Frei
nach dem Motto: Jedes mal bleibt ein bisschen was im
Gedächtnis und irgendwann habe ich es dann geschnallt.
Abends dann wieder Probe mit der Band. Diesmal mit etwas mehr
Anfangsschwierigkeiten; unsere zwei neuen Mitglieder mussten
natürlich erst einmal ihren Platz in der Gruppe bekommen.
Mit viel guter Laune und ohne Erfolgsdruck geht aber fast
alles!
Oben 
14.Oktober 2007:
Den ganzen Tag unterwegs und stundenlang im Stau! Gut, dass
ich wenigstens noch vor dem Frühstück ein paar Lieder
durchgespielt habe.
Oben 
13.Oktober 2007:
Früh am morgen habe ich mir 20 Minuten spielen
gegönnt - danach schmeckt das Frühstück um so
besser. Mal sehen, ob am Nachmittag noch was dazukommt.
Na siehste - auch abends sass noch 'ne halbe Stunde dran.
Länger ging auch nicht; Barrerutschen hält mein
Handgelenk länger nicht aus.
Oben 
12.Oktober 2007:
Meine kleine Nichte war zu Besuch. Wer diese Situation kennt
wird verstehen dass an üben nicht zu denken war!
Oben 
11.Oktober 2007:
Es ist ein ganz anders üben und spielen, wenn man als
Ziel die nächste Bandprobe vor Augen hat. Ich habe mich
heute nur auf drei Stücke konzentriert: Knocking on heavens
door, I will survive und Ich bin ich. Die sollen in's
Programm.
Oben 
09.Oktober 2007:
Im Unterricht war nach den Ferien auf eigenen Wunsch sofort
wieder Theorie angesagt. Irgendwann werde ich das mit den Terzen
und Vorzeichen kapieren. Der Durchbruch ist in Sicht! ;o))
Nachmittags haben wir dann zum ersten mal halbwegs professionell
geübt. Zwar nur in kleiner Besetzung - eine Sängerin -
aber immerhin mit Rhythmusgitarre, Leadgitarre und Keyboard. Wenn
ich die Uhr noch lesen kann waren das locker über 4 Stunden
proben. Mein Handgelenk meinte zum Schluss, dass es vielleicht
auch noch mehr Stunden waren...
Mann war das schön!
Oben 
07.Oktober 2007:
"I will survive/Gloria Gaynor" an der Gitarre geübt. Fast
nur im Barrè rumrutschen und dabei noch umgreifen - nicht
gerade meine Stärke. Es machte merkwürdigerweise
trotzdem Spass; vielleicht war es der Gedanke an die glockenhelle
Stimme von Freitag...
Oben 
05.Oktober 2007:
Das war für mich das bisher grösste Erlebnis an der
Gitarre: Zusammen mit vier anderen Musik zu machen. Und obwohl
das ganze natürlich - gelinde gesagt! - noch nicht
bühnentauglich war hat es doch einen Heidenspass gemacht.
Hoffentlich geht es so weiter!
Oben 
04.Oktober 2007:
Scheinbar wird man mit jedem Fortschritt etwas pingeliger.
Kaum kann ich etwas besser spielen gefällt
mir prompt der Sound meiner Amps überhaupt nicht mehr. Das
kann ja noch was werden...
Oben 
02.Oktober 2007:
Um Abwechslung zu haben war heute mal die Humbucker-Hohner
dran. Macht bei härterer Gangart an sich Spass; irgendwie
habe ich bei meinem Equipment aber noch nicht die optimalen
Einstellungen gefunden, damit das ganze wie aus einem Guss
klingt.
Oben 
01.Oktober 2007:
Nix mit Übungen! Ich hatte einfach nur Lust zu spielen
und zu spielen und zu spielen und...
Oben 
30.September 2007:
Man wird nicht unbdingt schlechter, wenn man ein Lied immer
und immer wieder spielt... ;o))
Auch das kleine Intro klappt schon ganz gut. Na denn wollen wir
mal weitermachen!
Oben 
28.September 2007:
"Mr Tambourine man" bis zum Abwinken. Merwürdigerweise
passt der Disco-Rhythmus vom Keyboard am besten; man lernt nie
aus!
Auch wenn das Lied 'ne olle Kamelle und nicht gerade
anspruchsvoll ist - es macht Spass.
Oben 
27.September 2007:
Nachdem die Probleme mit F-Dur mittlerweile vergessen sind auf
zum nächsten Hammer: H-Dur.
Drei Finger in einem Bund nebeneinander unterzubringen ist (zu
mindest für mich) eine echte Quälerei. Aber auch eine
Herausforderung!
Oben 
26.September 2007:
Da wir am nächsten Dienstag damit weitermachen wollen
übe ich viel "Mr. Tambourine Man". Wobei weniger die paar
Griffe als ein vernünftiger Anschlagtakt mir Probleme
machen. So langsam hört es sich aber schon nach dem Lied
an.
Oben 
25.September 2007:
Siehe gestern: Scheinbar bin ich im Moment auf einem
musikalischen Ego-Trip. Oder besser wie im Schlussverkauf: Alles
muss raus!
Es ist wirklich so: Übungen widern mich im Moment an - ich
will spielen. Mal was anderes; sonst habe ich eher stur
geübt und nur zum Schluss gab's Zunder.
Geht auch wieder vorbei und ich werde sicher wieder ein artiger
Schüler... ;o))
Oben 
24.September 2007:
Da hilft kein Drumherumreden: Nix mit lernen, nix mit akkurat
- Zerre an und volle Pulle und raus mit den Emotionen.
Hat das Spass gemacht!
Oben 
20.September 2007:
Eine ganz neue Erkenntnis: In letzter Zeit versuche ich mich
immer öfter in Soli. Vor kurzer Zeit noch undenkbar, jetzt
fast normal.
Ob doch noch was aus mir wird??
Oben 
18.September 2007:
Unterricht und Theorie. Akkordzusammensetzung, Terzen,
Viertongriffe...
Und wieder das gleiche Phänomen: Ich will in die Theorie
finden und ungefähr eine Viertelstunde geht das auch gut -
danach sehe ich, dass sich der Mund von Urs bewegt und höre
nix mehr. Er spricht zwar noch - meine bewährte
Theorie-Firewall hat aber abgeschottet.
Fazit: Mehr als 15 Minuten hat es einfach keinen Zweck; danach
müssen wir etwas praktisches anfangen.
Es hat sich seit der Schulzeit nichts verändert... :o(
Dafür war abends das spielen mit Keyboarder um so
erfreulicher!
Oben 
13.September 2007:
Irgendwann muss ich auch mal wieder nach Buch üben! Heute
hatte ich aber so was von keine Lust dazu und habe stattdessen
die üblichen Verdächtigen gespielt. "Back in black"
müsste ich eigentlich bald draufhaben - zumindest die erste
Minute!
Oben 
15.September 2007:
Gestern auf einer Hochzeit - heute die Nachwirkungen. Da war
heute halt nur eine halbe (nicht sehr produktive) Stunde
drin.
Oben 
13.September 2007:
Irgendwann muss ich auch mal wieder nach Buch üben! Heute
hatte ich aber so was von keine Lust dazu und habe stattdessen
die üblichen Verdächtigen gespielt. "Back in black"
müsste ich eigentlich bald draufhaben - zumindest die erste
Minute!
Oben 
11.September 2007:
Manchmal sitzt der Wurm drin: Ich hatte tagelang keine Zeit
zum üben. Gefiel mir gar nicht!
Heute im Unterricht war mal wieder Dienst nach Vorschrift sprich
Buch angesagt. Pattern... Am Ende der Unterrichtsstunde hatte ich
tatsächlich die beiden Reihen drauf. Hoffentlich klappt es
auch in den nächsten Tagen alleine!
Abends dann das erste Treffen mit einem anderen midliferocker, um zusammen
Musik zu machen. Harry am Keyboard, ich an der Gitarre. Für
mich war es das erste mal, dass ich ausserhalb des Unterrichts
mit jemandem zusammengespielt habe. Erster positiver Effekt:
Schwierige Griffe funktionieren im Spielfluss fast problemlos -
muss wohl wirklich psychologisch bedingt sein. Wir wollen uns in
Zukunft wöchentlich treffen.
Was soll ich sagen: Es hat unendlich Spass gemacht!
Oben 
06.September 2007:
Heute bahnte sich eine Bekanntschaft an: Nächste Woche
wollen wir mal probieren, ob wir übungstechnisch (und
menschlich) miteinander klarkommen.
Vor lauter Vorfreude hat das üben heute doppelt Spass
gemacht. Nicht mehr alleine zu spielen ist eine verlockende
Aussicht!
Oben 
05.September 2007:
Eigentlich wollte ich heute gar nicht mehr spielen. Aber dann
schaute mich plötzlich mein kleiner Marshall an und aus dem
Geflecht der Bespannung drangen verführerisch die Worte:
"Spiel mich verzerrt - du willst es doch auch!" Recht hatte er!
;o))
Sowohl "Back in black" als auch "All right now" machen mit Zerre
auf dem kleinen Brüllwürfel richtig Spass. Man vertut
sich aber leicht; im Moment höre ich noch etwas
gedämpft. Von wegen kleiner Amp=leise!
Oben 
04.September 2007:
Unterrichtsthema: Saiten in den nächsten Ton
ziieeehen.
Und gleich mehrere Probleme: Wieder runter klingt es nicht nach
(sollte es aber!) und die nächsthöhere Saite wird von
den Fingern eingeklemmt und macht unschöne Geräusche
(sollte sie eigentlich nicht!).
Nachdem ich diese kleinen Problemchen beseitigt habe bekomme ich
das Winz-Solo von "all right now" in der nächsten Zeit
sicher in den Griff. (Definiere "nächste Zeit"...)
Oben 
03.September 2007:
Bei den drei Takten bin ich mittlerweile sicherlich
vierstellig. Und beherrsche sie immer noch nicht sicher! :o(
Das liegt aber wohl an meiner miesen Laune hinsichtlich fehlender
Mitspieler. Je länger ich so alleine vor mich hin probe um
so trostloser kommt es mir vor.
Musik ist einfach nichts für das stille Kämmerlein!
Oben 
01.September 2007:
Nachdem ich mir die Fingerübungen in der letzten Zeit
geschenkt hatte kam heute die Rechnung. Man sollte so etwas
wirklich immer wieder und regelmässig durchziehen.
Die drei Takte - siehe gestern - sind schon etwas besser
geworden. Noch ein paar hundert mal und sie sitzen! ;o))
Oben 
31.August 2007:
Nach einigen halbherzigen Versuchen mit der akustischen in den
letzten Tagen war ich heute eigentlich zu müde zum
üben. Spät am abend aber schaute mich meine Fenix so
traurig an... ;o))
Und wieder und immer wieder die drei Takte aus "All right now"
geübt, die ich schon vor dem Urlaub angefangen hatte. Ich
muss mich wirklich dazu zwingen, die Stelle ganz langsam zu
üben, denn sobald ich es schneller versuche geht es in die
Buxe.
Sowas ohne feedback von Anderen alleine vor sich hin zu
trainieren ist echt was für den Ar...
Oben 
28.August 2007:
Der erste Unterricht nach dem Urlaub und nach der langen
Ferien-Pause. Tat mal wieder richtig gut, zusammen mit einem
Menschen statt mit dem Rhythmusgerät zu spielen. Es ist
wirklich traurig: Ich habe trotz aller Bemühungen immer noch
keine Mitspieler gefunden.
Bin ich denn der einzige Anfänger im mittleren Alter?
Oben 
22.August 2007 - im Urlaub:
Gespielt - gespielt - gespielt... - alles was meine
mp3-Sammlung so hergab habe ich versucht mit-/nachzuspielen.
Entweder mit Akkorden oder sogar mit kleinen Soli.
Auch wenn sich das naturgemäss nicht gerade virtuos
anhörte - es war auf jeden Fall wieder ein Schritt Richtung
solieren. Spass hat es nebenbei auch gemacht. Sogar "mächtig
gewaltig!" - wie man hier im Land der Olsen-Bande
so treffend sagt... ;o))
Oben 
21.August 2007 - im Urlaub:
Gestern war fast nix. Heute habe ich aber wieder meine
Fingerübungen durchgezogen, an meinen 2000 Versuchen "Back
in Black" gearbeitet und mich munter durch halbwegs bekannte
Lieder gespielt.
Oben 
19.August 2007 - im Urlaub:
Gestern und heute war nix mit methodischem üben; ich
hatte einfach nur Lust zu spielen. Bis das Handgelenk "Stop!"
sagte.
Oben 
17.August 2007 - im Urlaub:
Teils strenge Übungsstunde, teils wilde Improvisation
bekannter Hits. Fazit: Handgelenk kurz vor dem gehtnichtmehr,
Gemüt sonnig weil viel Spass dabei war.
Oben 
16.August 2007 - im Urlaub:
An den letzten beiden Tagen habe ich oft ohne Verstärkung
gespielt; also relativ leise zum Bluesrhythmus des Keyboards.
Was soll ich sagen: Hat tierisch Spass gemacht, denn Blues kommt
so viel besser!
Oben 
14.August 2007 - im Urlaub:
Die dicke Luft ist verschwunden und ich hatte wieder richtig
Lust auf die Gitarre. Der Blues kam gestern zwar besser; Friede
im Haus und etwas weniger feeling an den Saiten ist mir aber
eindeutig lieber... ;o))
Oben 
13.August 2007 - im Urlaub:
Wie datt manchetma so iss: Hasse Knies - hasse Blues...
Heute war so ein Tag. Und das idiotische an der Sache ist: Je
blöder du dich fühlst, um so
besser/einfühlsamer/gefühlvoller spielst du. Also
stimmt das olle Sprichwort "Man kann nicht alles haben!"
wirklich. Geht's dir gut brichst du dir die Finger an den Saiten.
Fühlst du dich mies läuft die Musik nur so aus dir
raus. Paradox aber wahr!
Oben 
12.August 2007 - im Urlaub:
Ich glaube schon fast, ich muss den Stecker an der Gitarre und
nicht die Kabel überprüfen. Aber egal was es ist: Erst
zu hause!
In den letzten Tagen habe ich nur so vor mich hingeklimpert.
Heute habe ich mal wieder das volle Programm durchgezogen:
Griffübungen, Wechselschlagübungen, Tonleitern. Und
gemerkt, dass auch relativ kurze Pausen mich ganz schön
zurückwerfen können; es dauerte eine ganze Zeit, bis
ich wieder im gewohnten Tempo durchspielen konnte.
Dafür habe ich um so mehr gefreut, dass sich jemand auf
meine "Suche Leute zum gemeinsamen üben" - Annonce gemeldet
hat. Es scheint doch noch Leute in meinem Alter zu geben, die
gerade erst wieder angefangen haben bzw. anfangen wollen. Ich
würde mich unendlich darüber freuen, wenn ich nicht
mehr alleine vor mich hinklampfen müsste!
Oben 
08.August 2007 - im Urlaub:
Der Amp brummt wie Teufel. Da hier im Haus die Leitungen alle
neu sind (und es auch vorgestern nicht gebrummt hat!) gehe ich
mal von einem vergniesgnatzelten Kabelstecker aus. Gewollte
Rückkopplungen sind ja ganz nett - solche wie heute aber
nicht!
Muss ich wohl doch mal die Stecker überprüfen!
Oben 
06.August 2007 - im Urlaub:
Nach der Urlaubsfahrt und dem Relaxtag danach war heute
endlich mal wieder spielen angesagt. In einem kleinen Raum (und
mit einem passenden Bluesdriver) klingt sogar mein kleiner
"Urlaubs-"Marshall gut. So kann es weitergehen!
Oben 
03.August 2007:
Nach dem Unterricht am Mittwoch kam ich bis heute nur
sporadisch zum spielen; schliesslich fahren wir morgen in Urlaub
und es musste so einiges erledigt werden. Aber zumindest heute
wollte ich noch mal Krach machen und habe gleichzeitig Abschied
von meinem Röhren-Amp genommen; in den Urlaub darf nur der
kleine Marshall mit. Das wird 'ne Umstellung!
Oben 
31.Juli 2007:
Elektrisch - akustisch - elektrisch - akustisch... Nach dem
jeweiligen Wechsel müssen sich die Finger erst
umgewöhnen und einiges geht daneben. Aber es ist ein tolles
Training für die Griffel!
Oben 
30.Juli 2007:
Ich habe genau das gemacht was ich mir gestern vorgenommen
habe. Erfolg: Eineinhalb Stunden am Stück zur Begleitung
gespielt. Mit Spass und Lust am experimentieren und vor allen
Dingen ohne auf kleine Fehler einzugehen. Weiterspielen und
nochmal das Ganze hiess das Motto. Auch wenn mich das beim
methodischen lernen nicht so weiterbringt - ohne Spass an der
Gitarre bringt gar nichts was. Und so war es in letzter Zeit.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Mitspieler (oder mehrere!) zu
meinem Glück!
Oben 
29.Juli 2007:
Und wieder bewahrheitet sich, dass bei mir Erkenntnisse nicht
langsam reifen, sondern immer explosionsartig entstehen.
Häh?
Vorgestern hatten wir in einem Forum eine Diskussion über
den Mythos
Jimi Hendrix. Und natürlich kamen wieder solche Sachen
wie "andere sind viel besser!" mit einer Aufzählung von
angeblich besseren Gitarristen. Quatsch! Andere sind
anders, nicht besser oder schlechter. Jimi hat eben nur das
geschafft, wovon Heerscharen anderer Gitarristen träumen:
Einen eigenen Stil zu entwickeln.
Zweiter Auslöser: Ein Bericht über die Entstehung des
Albums "Dark Side
of the Moon" von Pink Floyd. Nachdem
ich David
Gilmour an der Gitarre sah hat es bei mir endgültig
Klick gemacht: Diesen Stil kann man genau wie den von Jimi nicht
kopieren. Man kann sich die Noten und die Tabs besorgen und das
ganze rein technisch sauber hinkriegen - den groove aber nie! Es
kann schlechter und es kann sogar besser klingen (Wer will das
schon bewerten?); gleich jedenfalls nie.
Und ich kam zu meinen geliebten "Pictures of Lily" von den Who. Wie oft habe
ich das bis vor einiger Zeit gespielt! Einfach so oder auch zur
Platte. Und hatte dabei immer einen Heidenspass! Bis ich mich an
die originalen Griffe und kleinen Soli gemacht habe. Und damit
war es aus mit dem Lied, denn es machte einfach keinen Spass
mehr. Warum? Ganz einfach: Ich bin nicht Pete Townshend
- ich bin Herbert und habe weder die Finger noch die
Musikalität von Pete.
Das soll jetzt nicht heissen, dass ich mich in Zukunft nicht
mehr an den originalen Tabs versuchen werde. Übung macht
schliesslich den Meister - wobei ich schon mit einem Gesellen
zufrieden wäre... ;o))
Aber spielen werde ich nach meinen
Möglichkeiten und meinem Gefühl.
Wer weiss - vielleicht entwickelt sich ja selbst bei meinen
beschränkten Fähigkeiten sogar so etwas wie ein eigener
Stil. Der muss ja nicht jedem gefallen; hauptsache ich werde
damit glücklich und habe endlich mal wieder richtig Spass an
der Gitarre!
Oben 
26.Juli 2007:
Ich habe im Moment eine gefährliche "Bringt nix!" -
Stimmung. Nicht dass ich die Lust am Instrument verloren
hätte oder daran zu üben und zu spielen. Das ist es
nicht!
Mittlerweile bin ich aber an einem Punkt, wo mir das alles so
ganz alleine nichts mehr bringt. Musik ist eben nichts für
das stille Kämmerlein oder zumindest nicht immer. Ab und an
muss man mit anderen Leuten üben oder spielen und vor allen
Dingen ein Feedback bekommen - ohne das gibt es keine
Weiterentwicklung.
Dazu kommt natürlich auch die lange Sommerpause ohne
Unterricht.
Da muss sich was ändern; aber wie? Mehr als überall
rumhorchen und "Suche Mitspieler" - Anzeigen schalten und
Internetforen abgrasen fällt mir einfach nicht ein.
Oben 
24.Juli 2007:
Paradox: Um überhaupt mal was neues zu machen übe
ich "alte" Sachen. Also aus Stücken, an denen ich mich vor
einiger Zeit versucht habe. Nix mit geht automatisch - da muss
ich erst mal wieder reinkommen!
Oben 
23.Juli 2007:
Ich bekomme langsam Spass am phrasieren. Pull off,
hämmern und ziehen sind zwar noch ungewohnt - so ein kleines
bisschen Gefühl zeigt sich aber schon.
Was aber nichts daran ändert, dass ich dank Ferien und
fehlenden Mitspielern irgendwie völlig planlos übe und
spiele. Auf die Dauer hat das keinen Zweck - das steht man
fest!
Oben 
20.Juli 2007:
Mir war danach: Laut, verzerrt, dreckig und mit immensem
Spielspass. Ohne jetzt melancholisch werden zu wollen: Wenn man
immer alleine vor sich hin spielt/übt ist das mal ein
Ausbruch aus dem ewig gleichen Trott. Ein schlechter Ersatz -
aber immerhin!
Oben 
18.Juli 2007:
Ich erkenne selbst in meinen noch unbeholfenen Versuchen zu
Back in Black den Blues. Etwas gezogen und mit richtigem pull-off
kommt das richtig gut.
Erfahrungen zur rechten Zeit; ich bin übungstechnisch auf
einem Tiefpunkt, weil ich mich im Kreis drehe und ohne Feedback
nicht weiterkomme.
Da ist experimentieren immer noch besser als stagnieren.
Oben 
17.Juli 2007:
Nix mehr mit mieser Laune. Und weiterhin die ersten paar
Sekunden von Back in Black - immer und immer wieder.
Tatsächlich ist manchmal eine Tonfolge dabei, die fast schon
authentisch klingt. Ich hab's halt noch nicht so mit pull-off und
zerren. Aber wenn mal denn aber... ;o))
Oben 
15.Juli 2007:
Miese Laune - mieses üben. Wenn ich nicht gut drauf bin
hat es wirklich keinen Zweck. Es ist, als wenn ich es die Saiten
büssen lassen will. Und die revanchieren sich mit
Misstönen. Tag schnell abhaken!
Oben 
13.Juli 2007:
Drei dusselige Single-Notes mit Phrasierung - und ich übe
und übe...
Schon komisch: Manchmal habe ich Geduld und halte mich an
winzigen Fragmenten auf. Hier werde ich dagegen langsam stinkig.
Und würde gerne wissen warum!
Oben 
12.Juli 2007:
Dank fehlendem Schlaf wurde es heute eine kurze Übung.
Aber wieder ein paar Versuche mehr!
Oben 
11.Juli 2007:
Ich weiss nicht wieviel hundert mal ich schon die ersten Takte
von Back in Black geprobt habe. Aber wenn selbst ein gestandener
Gitarrist erzählt, dass er sicher um die 2000 Versuche
gebraucht hat!
Bei ihm hört sich das jetzt aber auch absolut authentisch
an. Da habe ich bei mir so meine Zweifel, denn pull-off ist bis
dato nicht meine Stärke.
Aber mehr als immer wieder (langsam) üben geht nicht.
Was anderes: Ich muss lernen, mich auf meine Finger zu verlassen.
Dann trifft das Plektron auch bei schnelleren Wechseln die
richtige Saite. Wenn ich das krampfhaft kontrollieren will geht
es in die Hose. Ich und locker - zwei Welten begegnen sich...
Oben 
09.Juli 2007:
Immer weiter auf der Hohner am AC/DC Anfangsriff gearbeitet.
(Wobei ich mich auf der Suche nach dem passenden Sound oft
ablenken lasse.) Aber auch Free kommt nicht zu kurz.
Grösster Fortschritt: Ich versuche, zwischen den Griffen
kleine Soli ab dem 12. Bund einzuflechten; für mich
Neuland.
Oben 
08.Juli 2007:
Schönes Wetter - fauler Sonntag - Kaffee im Garten - da
war doch noch was? Ach ja - die Gitarre!
Vor lauter schlechtem Gewissen wegen meiner Faulheit habe ich
dann beim Krimi immer wieder die gleichen Takte von AC/DC und
Free auf der akustischen geübt.
Oben 
06.Juli 2007:
Wozu hat man denn eine alte Hohner - Paula? Ich muss sagen:
Sowohl Free als auch AC/DC hören sich mit Humbuckern bedeutend
besser an. Zusammen mit dem passenden Anschlag kommt da reichlich
Druck aus dem Amp!
Laut und dreckig - so klingt das amtlich!
Oben 
05.Juli 2007:
Nachdem ich das Video eines Bekannten mit dem nachgespielten
Intro zu
Back in Black von AC/DC gesehen habe bin
ich ganz verrückt danach. Tam - tadadam - tadadam -
dididididieee... Das benötigte Pull-Off macht mir aber noch
Probleme.
Dafür kommen die Akkorde von "All right now" langsam
flüssiger. Betonung auf langsam - bei alten Leuten dauert's
halt länger... ;o))
Oben 
04.Juli 2007:
Nachdem ich auch gestern noch mit dunklen Wolken zu
kämpfen hatte ging es mir heute wieder besser. Das erkennt
man schon daran, dass ich improvisiere oder mal die Offen-G-Tele
nehme. Was soll ich gross erzählen: Hat wieder Spass
gemacht. Hoffentlich bleibt es so!
Oben 
02.Juli 2007:
Sch**** Tag - nix klappt so richtig. Und immer alleine zu
üben ist auf die Dauer so was von öde!
Heute habe ich eindeutig den Blues; leider nicht auch in den
Fingern!
Oben 
01.Juli 2007:
Endlich wieder normales üben! Und als Krönung zu
einer Blues-CD ein wenig soliert oder besser versucht zu
solieren. Es wird zwar langsam besser, ist aber noch mein
Schwachpunkt. Aber immerhin bekomme ich manchmal schon
hörenswerte Tonfolgen hin. Ob ich die aber reproduzieren
könnte??
Oben 
26.-30.Juni 2007:
Dauernd kommt irgendetwas dazwischen; es reicht höchstens
zu ein paar Minuten auf der akustischen Gitarre.
Oben 
25.Juni 2007:
Wird langweilig! Zumindest noch heute; ab morgen nehme ich mir
die nächsten Takte vor.
Oben 
24.Juni 2007:
Wird hier wohl langweilig werden. Das Motto heisst bestimmt
noch einige Zeit "Die zwei Takte und ich - Drama in vielen
Akten".
Nee Quatsch - kein Drama. Bald klappt es flüssig
und im richtigen Takt. Und dann kommen die nächsten
zwei...
Oben 
23.Juni 2007:
Ich wusste gar nicht, was für eine Geduld ich entwickeln
kann; ist sonst eigentlich gar nicht mein Ding! Aber ich übe
die zwei Takte immer wieder und freue mich über jeder kleine
Verbesserung. So intensiv habe ich mich noch nie einem winzigen
Abschnitt gewidmet. Ich und methodisches üben? Im Alter wird
man wunderlich...
Oben 
22.Juni 2007:
Wie gestern: Die ganze Zeit ausnahmslos die selben zwei Takte
geübt. Ich schätze in einer Woche habe ich den locker
drauf. Den Refrain sollte man auch spielen können...
;o))
Oben 
21.Juni 2007:
Ich habe die zwei Takte aus dem Unterricht geübt und bin
tatsächlich etwas weiter gekommen sprich sicherer geworden.
Wird!
Oben 
19.Juni 2007:
Letzter Unterricht vor den Ferien. Und wieder sind wir zwei
Takte weiter gekommen. Hört sich nach nichts an, war aber
ein grosser Schritt. Ich musste die Takte kapieren und ausserdem
waren die Tabs für meine Ohren nicht 100%ig. Nach einer
kleinen Korrektur erkannte ich dann auch die Stelle. Wenn man so
ein Lied tausende von malen gehört hat kann ein falscher Ton
alles durcheinanderbringen.
Oben 
18.Juni 2007:
Keller trocken, keine Termine: Endlich mal wieder normales
üben.
Ich habe mich richtig in das D-Dur mit dem tieferen Fis aus "all
right now" verliebt. Es gibt eben Töne, die wohlklingender
sind als andere. Dieses D-Dur gehört eindeutig dazu!
Oben 
17.Juni 2007:
Heute war es die Steuererklärung für 2006; diese
Woche hatte es in sich. So richtig lange habe ich nicht
geübt oder besser üben können. Klingt nicht so
faul... ;o))
Oben 
16.Juni 2007:
Dank Renovierungstätigkeit hatten speziell meine Knochen
heute nicht so die Lust, richtig viel zu üben. Aber der neue
Teppich liegt!
Oben 
15.Juni 2007:
Es riecht zwar noch etwas muffig und alles steht in der Gegend
rum - aber üben ging schon wieder. Mit neuem Sound: Ohne
Teppich klingt alles anders.
Oben 
14.Juni 2007:
Üben fiel wortwörtlich ins Wasser: Dank
Superwolkenbruch war heute statt Instrument spielen lustiges
wasserplantschen angesagt. Leider nicht draussen sondern
im Haus... :o(
Oben 
13.Juni 2007:
All right now ist ein echter Feger. Und dabei ist das Lied
auch noch so nachsichtig, selbst bei einer zu viel angeschlagenen
Saite immer noch klasse zu klingen. Einziger Nachteil: Ohne
Mitspieler auf die Dauer etwas öde.
Oben 
12.Juni 2007:
Aus dem Buch die Kapitel runterspielen kann ich auch alleine,
aber so Tipps wie die zur richtigen Handhaltung oder welcher
Finger beim rutschen angebrachter ist bekommt man nur beim Lehrer
aus Fleisch und Blut. Das Geld ist gut angelegt!
Oben 
11.Juni 2007:
Das mit dem pausieren hat schon was! Irgendwie geht man
lockerer an die Sache ran. Und prompt konnte ich den bis dato
überzähligen Ton unterbringen. Schade, dass ich die
Wortspielerei mit dem "all right now" schon gestern gebracht habe
- würde wieder gut passen! Aber sie ist auch so schon
abgedroschen genug.
Oben 
10.Juni 2007:
Das hat richtig Überwindung gekostet: Urs meinte, mal ein
paar Tage nicht zu üben könnte die Batterien wieder
laden und wäre damit hilfreich. Also habe ich pausiert und
höchstens mal kurz auf der akustischen gespielt.
Aber heute war Schluss mit Pause - da ging es wieder los und es
war auch "all right now".
Super Wortspiel - dafür würde mich jeder Moderator
beneiden!
Oben 
05.Juni 2007:
Ich hatte mir "all right now" von "free" gewünscht und
genau das haben wir heute angefangen. Ta - tata-taaaa... Kam im
Unterricht richtig gut.
Zuhause war dann prompt wieder ein Ton zu viel, den ich erst nach
einiger Zeit unterkriegen konnte. Manchmal ist es hilfreich, die
Augen von den Tabs zu lassen und den Rhythmus nach Gefühl zu
spielen. Schliesslich habe ich diesen Fetenkracher in meinem
Leben schon so 5 bis 2000 mal gehört... ;o))
Oben 
04.Juni 2007:
Normaler Tag mit Standard-Übungen und den kleinen
Riffs.
Oben 
03.Juni 2007:
Viel geübt, viel gespielt und die offen-G-Tele mal wieder
mit der honky-tonk Dame belästigt... ;o))
Spass gehabt!
Oben 
02.Juni 2007:
Im Prinzip wie gestern - nur etwas kürzer. Heute war
Tierheimfest und deshalb die Zeit etwas knapper als sonst.
Oben 
01.Juni 2007:
Ein netter Tag! Nach den üblichen Grundübungen kamen
die kleinen Riffs dran. Die machen Spass, klingen gut und mit
etwas groove in den Fingern sogar richtig gut. Dann kam wieder
ein wenig mitspielen bei Hendrix - der Meister möge es mir
verzeihen!
Und weil ich so gute Laune hatte habe ich meiner Fenix neue
nickel-plated Saiten von Fender spendiert.
Oben 
31.Mai 2007:
Jau - gestern war schon wieder nix. Aber Freunden bei einem
technischen Problem helfen geht einfach vor.
Dafür habe ich mir heute mal die kleinen Riffs im Buch zur
Brust genommen, die wir im Unterricht schon angespielt hatten.
Bringt gleich in mehrfacher Hinsicht was: Die kleinen Stücke
sind naturgemäss auch kleine Soli, was mir bei meinem
bekannten Problem damit nur helfen kann. Zweitens trainieren sie
die Finger - kann auch nicht falsch sein. Drittens fördern
sie das Gefühl für groove und last but not least lernt
man mal wieder, wo einzelne Töne auf dem Griffbrett zu
finden sind.
Kurz gesagt: Erfahrenen Gitarristen zaubert diese Übung
bestenfalls ein Lächeln auf die Lippen. Wenn ich diese drei
Riffs aber mal drin habe bin ich aber schon ein grosses
Stück weiter. Und lächle dann auch!
Oben 
29.Mai 2007:
Beim Unterricht ging es weiter mit Taktfolgen und Synkopen.
Vorteil: Bringt was - nämlich Taktgefühl und ein wenig
groove. Nachteil: Es ist nun mal Theorie dabei -
mit den bekannten Folgen für mein Gehirn. Klapp und weg!
;o))
But I will do my very best...
Oben 
28.Mai 2007:
Gestern war Pfinstsonntag und der gehört der Familie. Nix
mit üben.
Methodisch war es heute sicher nicht. Aber nach den
Grundübungen zu Hendrix kleine Soli zu versuchen hat auch
was. Auch wenn es Kappes war - üben ist üben.
Oben 
26.Mai 2007:
Auch heute wieder nichts erwähnenswertes. Gut oder nicht
so?
Oben 
25.Mai 2007:
Endlich mal wieder ein ganz normaler Übungstag. Ohne
Höhen und Tiefen, Juchzer oder Flüche - normal halt.
Zur Abwechslung gar nicht mal so schlecht.
Oben 
24.Mai 2007:
Manchmal gibt es so Wochen...
Gestern bin ich wieder nicht zum üben gekommen. Das sollte
wirklich nicht einreissen!
Trotz gutem Willen und Einsatz meine ich im Moment auf der Stelle
zu treten. Ich komme nicht so recht weiter mit den pictures of...
und weiss nicht warum. Zu früh für ein ganzes Lied?
Speziell dieses zu schwer? Wann aber dann und was aber dann -
Hänschen klein? (Ohne Hänschen klein jetzt als larifari
bezeichnen zu wollen!)
Vielleicht habe ich im Moment auch einfach den Blues. Dann aber
leider nur
mental und nicht auch in den Fingern.
Oben 
22.Mai 2007:
Unterricht. Thema: Synkope.
Also viel Theorie. Mit der üblichen Folge: Meine Synapsen weigerten
sich zu kooperieren und sich untereinander zu verbinden. Urs
bewegte zwar den Mund - es kam aber nichts bei mir an. Also schon
Töne - aber irgendwie ohne Inhalt!
Wenn alles auf der Welt den Dienst quittieren würde: Meine
Theorie-Firewall im Gehirn funktioniert garantiert. Immer.
Leider!
Oben 
21.Mai 2007:
Kurz und knapp: Wie gestern! Und auch heute ohne Drogen...
Oben 
20.Mai 2007:
Jau - gestern war nix mit üben. Manchmal ist eine
Terrasse am Abend und mit Freunden ein wenig dummes Zeug
quatschen einfach die bessere Wahl.
Dafür hatte ich heute Hummeln im Ar***. Ich war soweit, dass
ich sogar in einer Combo mitgespielt hätte. Jeder der mich
kennt weiss, dass das sonst so ziemlich das letzte wäre, was
ich mir (im Moment noch) vorstellen könnte. Von wegen
Komplexe und so...
Aber heute war ich im Rausch und es wäre mir egal
gewesen.
Ich schwöre feierlich: Es waren keine Drogen im Spiel!
;o))
Oben 
18.Mai 2007:
Netterweise merke ich ab und zu, dass ich sowohl schneller als
auch sicherer geworden bin. Ein schönes Gefühl, das vor
allen Dingen über trübe Tage hinweghilft. Trübe
Tage im Sinne von "klappt nix so richtig". Dann kann man sich
sagen: Heute war zwar Sch.... - aber jedes üben und spielen
bringt dich trotzdem ein wenig weiter.
Always think pink!
Oben 
17.Mai 2007:
Nix besonderes. Geübt, gespielt, ein paar Fehler. Nicht
gerade aufregend...
Oben 
16.Mai 2007:
Lange nicht gemacht: Keyboard auf Rhythmus und dann
Griffwechsel und was mir gerade so an Liedern in den Sinn kam. Da
kann mir einer erzählen was er will: So zu üben bringt
mehr als nur mit Metronom. Das Keyboard ist praktisch ein
Mitspieler, mit dem man mithalten muss (und auch will!).
Das 50%-Roboter Duo - hoch leben die synthetischen 80er
Jahre!
Die für mich musikalisch (bis auf ganz wenige Ausnahmen)
ein absolut verlorenes Jahrzehnt waren.
Oben 
15.Mai 2007:
Der Unterricht ist ausgefallen und so konnte ich zu Hause
weiterhin den Townshend machen. Wenn man nicht zu ungeduldig ist
merkt man tatsächlich jeden Tag einen kleinen
Fortschritt.
So in 2-5 Jahren habe ich das Lied bestimmt drauf. Kurz vor
der
Arthritis... ;o))
Oben 
14.Mai 2007:
Ich bin mal gespannt, was morgen im Unterricht passiert. Zu
hause bekomme ich die ersten Takte schon ganz gut hin. Zwar nicht
in der originalen Geschwindigkeit - aber zumindest recht
flüssig. Morgen mit Begleitung müsste das ja eigentlich
wieder ein Fiasko geben.
Wie schon so oft; ich bin wohl der typische
Stilles-Kämmerlein-Solist.
Oben 
13.Mai 2007:
Vor vielen Monaten hat mir mal ein Musiker auf meine Frage,
wann denn wohl mein üben mal ins spielen übergehen
wird, die weise Antwort gegeben: Kreativität entsteht
aus Virtuosität. Wo er recht hat...
Ich bin beileibe immer noch kein Virtuose; noch nicht mal
annähernd. Aber trotzdem überkommt es mich manchmal und
ich spiele so vor mich hin. Bekanntes und auch einfach Melodien,
die mir so durch den Kopf gehen. Und tatsächlich versuche
ich ab und zu sogar ein kleines Solo.
Diese Situation ist gar nicht ungefährlich; im Gegensatz zu
vorher muss ich mich nämlich zum üben nach Kapiteln
zwingen. Ich will mal hoffen, dass das alte Sprichwort "Gefahr
erkannt, Gefahr gebannt" auch hier zutrifft!
Oben 
12.Mai 2007:
Borussia hat gegen Schalke gewonnen - da gibt es für
Dortmunder nur eins: Vor guter Laune alles spielen, was einem in
den Sinn kommt. Und ich bin Dortmunder!
Methodisches üben? Morgen. Ganz bestimmt. Heiliger
Pfadfindereid!
Oben 
11.Mai 2007:
Wie soll man das nennen? In den guten alten Zeiten hätte
man warscheinlich auf LSD oder so was getippt: Ich hatte heute
meinen Kreativen! Ich habe gespielt und gespielt und kleine Soli
eingeflochten und bei kleinen Fehlern nicht aufgehört und es
sogar mit Raggae versucht und mit -zig verschiedenen Rhythmen und
zwischendurch ein paar Griffe am Keyboard gespielt und...
Keine Seite weiter im Lehrbuch, aber Spass und Freude an der
Musik bis zum abwinken.
Oben 
10.Mai 2007:
Nach ernsthaften Griffübungen weniger ernsthaftes
spielen/probieren/improvisieren. Für irgend etwas
methodisches war ich einfach zu abgespannt.
Oben 
09.Mai 2007:
Endlich wieder Unterricht! Und immer wieder: Du musst
mitzählen! Recht hat er.
Die Taktlehre am Schluss war gar nicht mal so schlecht; an Takt
jeglicher Art hat es mir schon immer gemangelt.
Geht doch nix über flache Witze... ;o))
Oben 
08.Mai 2007:
Erst fällt der Unterricht aus, dann kommt so dies und das
zusammen - es gab Tage, an denen ich mehr geübt habe. Mit
Sicherheit!
Oben 
07.Mai 2007:
Ich hatte heute den Blues und genau so klang auch mein
üben. Trauriger Tag, traurige Töne...
Oben 
06.Mai 2007:
Üben zu ungewohnter Zeit: Nachmittags gehts zum Dorffest;
also wird schon vormittags geklampft. Fazit: Auch am Sonntag und
zu ungewohnter Stunde macht es Spass!
Oben 
05.Mai 2007:
Ich freue mich schon auf den nächsten Unterricht, weil
ich einige Takte einfach (noch) nicht verstehe und Hilfe brauche.
Die ersten klappen aber schon ganz gut und ich möchte
unbedingt weiterkommen.
Oben 
04.Mai 2007:
Die Zwangspause gestern scheint gutgetan zu haben. Ich hatte
heute mehr Spass am üben und auch die Saiten lagen irgendwie
besser; ich habe fast immer getroffen. Ob die Gitarre sich wohl
auch erholt hatte? ;o))
Oben 
03.Mai 2007:
Drucker kaputt, dann Besuch - nix mit gross üben. Just a
little bit.
Oben 
02.Mai 2007:
Bevor ich Murks lerne versuche ich lieber, das bisher gelernte
besser hinzukriegen. Murks bedeutet in diesem Fall, dass einige
Takte wirklich so verrückt sind, dass ich beim besten Willen
(noch?) nicht dahinterkomme. 6 Tage noch...
Oben 
01.Mai 2007:
Ich merke schon, dass ich mittlerweile ein wenig abhängig
vom Gitarrenlehrer geworden bin. Die zweite Möglichkeit
wäre Faulheit; die ist es aber in diesem Fall
nicht.
Ich spiele Takte, ich zähle mit - und trotzdem dauert es
eine Weile bis ich sie kapiere bzw. einordnen kann. Und bei
einigen weiss ich bis jetzt noch nicht, wie das klingen soll.
Ich kenne das Lied in- und auswendig - kriege die Takte aber
nicht unter. Strange - wie wir Anglophilen so zu
sagen pflegen... ;o))
Oben 
30.April 2007:
Ich habe den gestrigen Tag fortgesetzt. Allerdings nur, in dem
ich alles wiederholt habe. Es ist noch kein neuer Takt
dazugekommen. Dafür habe ich die Takte erkannt und konnte
mitsingen; das hilft mir immer.
Oben 
29.April 2007:
Das war gar nicht einfach: Ich habe mich zum methodischen
üben gezwungen. Also wirklich Takt für Takt geübt,
dann zwei zusammen, dann drei...
Verrückt: Bei dieser Art des herantastens erkenne ich kaum
etwas wieder; ich schaffe es noch nicht einmal mitzusingen.
Vielleicht ist das auch das Hauptproblem. Aber egal: Sechs Takte
schaffe ich jetzt wie nix! Hoffentlich kann ich über
diese sechs Takte nach zwei Wochen üben irgendwann mal
lachen; im Moment ist mir nicht so danach.
Oben 
28.April 2007:
Da nutzt kein drumherumreden: Ich musste mich heute zum
üben zwingen und das Ergebnis war erwartungsgemäss
miserabel. Abhaken und auf morgen hoffen!
Oben 
27.April 2007:
Zugegeben: Ich war heute nicht sehr fleissig; immerhin bekomme
ich die ersten Takte aber schon ganz gut auf die Reihe. Nach
Begutachtung der nächsten wurde Pete mir unsymphatisch. Das
hätte man doch wohl auch etwas anfängerfreundlicher
komponieren können, oder? ;o))
Oben 
26.April 2007:
Ich nähere mich dem 127er-Tempo; heute ging es ganz gut.
Und wenn es dem Esel zu wohl wird... - wechselt er die Gitarre
und übt auf der offenen den Keith. Und ob man es nun glauben
will oder nicht: Auf einer Tele ist das ein ganz anderes
Feeling.
Pete und Keith an einem Tag - wie soll man das denn noch
toppen??
Oben 
25.April 2007:
Ein gespaltener Übungstag: In den Townshend finde ich
langsam rein. Zwar noch nicht mit dem originalen 127er Tempo -
aber immerhin. Wie sagt Urs immer so schön: Tempo ist erst
einmal das unwichtigste.
In was ich scheinbar nie finden werde: Irgendein kleines Solo zu
spielen. Alle Versuche hören sich weiterhin hölzern und
bäh! an. Und je mehr ich es versuche, desto schlimmer wird
es. Wenn da nicht bald mal 'ne Erleuchtung kommt... :o(
Oben 
24.April 2007:
Na super! Ob ich wohl endlich mal lerne mitzuzählen?!
Ich habe die Takte falsch gespielt und könnte mich in den
Dingens beissen. Ich mache auch so noch genug Fehler; da
müssen dumme Flüchtigkeitsfehler nun bestimmt nicht
auch noch sein.
Wenn ich irgendwann das Stück oder auch nur Teile davon in
dem originalen 127er-Takt gut hinkriege bin ich König und
nichts kann mich mehr schocken.
Oben 
23.April 2007:
Klingt schon besser. Und was mache ich? Spiele ein wenig rum,
verändere die Anschläge. Tststs... Nach einem
kräftigen Tritt in den Hintern (bin ich nicht gelenkig??)
dann wieder ernsthaftes üben. Und zum entspannen der
Spaziergang auf der wilden Seite von Lou Reed.
Oben 
22.April 2007:
Nach jeder Menge Versuche komme ich so langsam hinter den
Takt.
Oben 
21.April 2007:
Ungewohnt kurzes üben. Trotzdem alle Grundübungen
und -zig mal das Intro von Lily. Kommt schon etwas besser.
Oben 
20.April 2007:
Ich glaube, ich habe die Note endlich untergebracht. Urs hat
schon recht: Ich sollte auch mal Pausen einkalkulieren. Das
fällt einem alten Schrammler wie mir aber nunmal schwer!
Die ersten Takte von den pictures habe ich mit dem da-da-da-da...
- Übergang werweisswieoft gespielt. Und noch einmal muss ich
Urs zustimmen: Mit ein bisschen "Fofo" (feste in die Saiten)
klingt es besser.
Oben 
19.April 2007:
Ich hadere immer noch mit der einen Note - die bekomme ich
irgendwie nicht unter. Aber vielleicht habe ich ja in den
nächsten Tagen einen Gedankenblitz.
Und während ich so hadere greife ich ganz locker
Barré-Griffe; noch vor einem Jahr war das mein
Haupthadergrund! (Geniale Wortschöpfung, oder??)
Nächstes Jahr um diese Zeit mache ich vielleicht den
Townshend und kann mich gar nicht mehr an meine Probleme von
heute erinnern.
Wenn das kein positives Denken ist!
Oben 
18.April 2007:
So ganz bekomme ich die pictures nicht zusammen; ein Ton ist
mir zu viel. Klingt bescheuert - ist aber so. Urs würde mir
jetzt wahrscheinlich wieder den Begriff "Single-Note" um die
Ohren hauen. Trotz dieser kleinen Schwierigkeit (oder vielleicht
gerade deswegen?) macht es Spass, an dem Stück zu
arbeiten.
Oben 
17.April 2007:
Ein netter weil bunter Unterricht. Ich hatte die Bach-Tele
dabei und meinen neuen Fame-Amp; beides zusammen in
entsprechender Lautstärke ist schon was feines. Und wenn man
mal rechnet: Einen guten Tele-Klon plus Vollröhrenamp plus
Gurt plus Kabel = rund 350 EURO. Selbst für Anfänger
sicherlich erschwinglich und bestimmt nicht das schlechteste
Equipment.
Aber dann kam es: Wir haben uns an "Pictures of Lily" mit den
Originalgriffen und -riffs gemacht. Seitdem mag ich Pete
Townshend nicht mehr...
Wie sagte Urs so schön: Betrachte das mal als
Herausforderung. Als was wohl sonst, Mann?
Oben 
16.April 2007:
Sehr selten: Ich hatte nicht so die richtige Lust zum
üben. Lag's am Wetter, lag's an meiner Allergie und den
tränenden Augen - wer weiss?
Nachdem ich dann aber angefangen hatte kam der Spass von alleine.
Und blieb netterweise auch da... ;o))
Oben 
15.April 2007:
Heute war wieder das normale Pensum angesagt. Aber mit was
für einem Sound! Nicht nur "druckvoll", auch "knackig"
verstehe ich erst jetzt so richtig.
Zum Schluss der Test mit dem Paula-Klon: Mit Humbuckern macht es
natürlich noch ein bisschen mehr her. Rock hard...
Angenehm bluesiger ist es aber mit der Fenix-Strat.
Oben 
14.April 2007:
Ich hatte Glück und es wurde laut. Und weil bei neuem
Equipment natürlich erst einmal getestet werden muss kam das
konzentrierte üben etwas kurz. Ich gelobe aber
Besserung.
Oben 
13.April 2007:
Wenn ich Glück habe und die Post mitspielt habe ich
morgen meinen neuen Amp.
Dann wird es laut...
Nach der gestrigen Pause hat es heute wieder Spass gemacht. Mal
sehen ob ich recht behalte: In einem Jahr kann ich einige
Stücke schon ganz gut und ein oder zwei
richtig gut. Oder meine Gichtgriffel haben mir bis dahin
gekündigt... ;o))
Mit was für Gedanken man sich doch an einem Freitag
den 13. beschäftigt!
Oben 
12.April 2007:
Ein sehr seltenes Ereignis: Ich habe heute den ganzen Tag kein
Instrument angerührt. Nicht aus Faulheit - aus Zeitmangel.
Aber trotzdem extrem selten; morgen dann doppelt!
Oben 
11.April 2007:
Der neue Amp ist bestellt, der alte schon weg. Folge: Mein
kleiner 10-Watt (Transen-)Marshall muss wieder ran. Ist das eine
Umstellung! Clear geht ja noch - aber verzerrt? Neenee...
Ich hoffe, mein Röhri kommt fix.
Oben 
10.April 2007:
Nach Begutachtung meines neuen
Tele-Klons durch Urs und seinem positiven Resumee ging es mir
gut. Und damit auch meinen Fingern, die das taten, was sie
sollten.
Was selten genug vorkommt!
Oben 
09.April 2007:
Meine Laune und damit Spielfreude ist schlagartig besser
geworden: Ich werde meinen Transen-Amp verkaufen und mir
Röhren gönnen.
Der Behringer ist sicher nicht schlecht und mehr als
preiswert - ich bekomme in Verbindung mit meinen Gitarren
aber nicht den Sound hin, den ich gerne hätte.
Schade um die vielen Möglichkeiten, aber es hat wohl keinen
Zweck.
Vor lauter Vorfreude auf den Wechsel flutschte heute alles
besser.
Oben 
08.April 2007:
Da es heute auf Osterbesuch geht war üben zu ungewohnter
Zeit angesagt: Schon vor dem Frühstück. Öfter mal
was neues...
Negativ: Im Moment habe ich scheinbar Gichtgriffel bei "pictures
of lily"; noch vor einer Woche hörte sich das viel besser
an.
Positiv: "walk on the wild side" von Lou Reed ist ein
wunderschönes und dabei einfach zu spielendes Lied. Zum
relaxen ideal; vielleicht gibt es mir die innere Ruhe, die ich
für andere Stücke unbedingt brauche.
Oben 
07.April 2007:
Was haben ein Zahn mit einer Unebenheit und mein Amp
gemeinsam? Beide sind nicht direkt kaputt - aber sie nerven!
Mein Behringer gibt mir auch nicht annähernd den Sound, den
ich möchte. In den letzten Tagen habe ich hunderte von
Kombinationen der vielen Einstellungen versucht - es klingt immer
wie Eimer.
Entweder habe ich ein total vermurkstes Gehör oder meine
Gitarren und der Amp passen überhaupt nicht zusammen oder
das Teil ist einfach Sch...e.
Das schlimme ist: Durch die Unzufriedenheit wird mein Spiel nicht
gerade besser! Wenn das so weitergeht nehme ich wieder meinen
kleinen Marshall.
Oben 
06.April 2007:
Einen Nachteil hat es, wenn man Töne und Groove mit der
Zeit besser auseinanderhalten kann: Plötzlich ist der eigene
Transistoramp nicht mehr gut genug. Scheinbar ist es doch eine
Naturgesetz, dass jeder Gitarrist über kurz oder lang von
einem Röhrenverstärker träumt.
Ich jedenfalls halte mich an das Gesetz... ;o))
Oben 
05.April 2007:
Auch wenn es nur ein Klon ist: Meine neue
Tele macht mir richtig Spass. Und bringt Abwechslung in's
üben: Offen gestimmt
ist nun mal anders zu spielen als "normal". Und so wechsle ich
von den Who zu den Stones und retour. Anstrengend für das
Handgelenk aber gut für den Spassfaktor!
Oben 
04.April 2007:
Meine Nichte Klara am Keyboard, ich an der Gitarre: Das war
eine super Session! Ich wusste gar nicht, dass Free-Jazz soviel
Spass machen kann... ;o))
Oben 
03.April 2007:
Ist das stundenlange spielen von ein und demselben Stück
ein Zeichen für Fleiss oder aufkeimender Besessenheit?
Im Ernst: Ich weiss wirklich nicht, wie oft ich täglich die
pictures of lily spiele. Und wie viele Tage schon. Eins weiss ich
aber sicher: Kaum ein Stück trainiert so die Finger sprich
den flüssigen Griffwechsel. Noch ein paar Monate - dann kann
ich es.
Wieviel waren doch gleich "ein paar"?
Oben 
02.April 2007:
Nu isset soweit: Aus lauter Übermut und Freude an meinen
kleinen Fortschritten habe ich heute die Who mit Mambo-Begleitung
gespielt. Schwachsinn? Eigentlich schon - aber
merkwürdigerweise hat sowohl Takt als auch Tempo zu
"pictures of lily" gepasst.
Hauptsache
Keith Moon und John Entwistle
verfluchen mich nicht von ihren Wolken herunter.
Oben 
01.April 2007:
Nachdem ich gestern im Rockpalast ein
Konzert von Lou
Reed gesehen habe bin geht es mir gut. Denn erstens mag ich
den Gitarristen von Velvet
Underground, zweitens hat mich dieser Abend bestärkt
fleissig weiter zu üben und drittens hat Lou
verhältnismässig dicke Finger und einen
merkwürdigen Stil und klingt trotzdem fantastisch. Dicke
Finger und einen merkwürdigen Stil habe ich schon; fehlt nur
noch Nummer drei... ;o))
Oben 
31.März 2007:
Immer wieder verblüffend: Da spielt man ein Stück
werweisswieoft und plötzlich merkt man: Wo steht denn da
Moll - das ist ein Dur-Griff!
In solchen Augenblicken denke ich immer: Bist du alleine so
blöd/blind/oberflächlich oder passiert das wohl auch
anderen? Hoffentlich doch...
Oben 
30.März 2007:
Langsam wird es mir selber unheimlich: Ich finde manchmal gar
kein Ende mehr. Sobald irgendein Griff oder ein Lauf besser
funktioniert macht das üben natürlich auch mehr Spass
und wird wiederholt und...
Ich freue mich jedenfalls über diese Entwicklung!
Oben 
29.März 2007:
Ich muss kleinlaut zugeben: Einige von mir bisher
"überspielte" Griffwechsel bei Lilys Bildern haben schon
ihren Grund...
Wenn ich dieses Lied nicht irgendwann halbwegs hörenswert
spielen kann bin ich wohl einfach nicht kompatibel mit
Saiteninstrumenten; an fehlendem Fleiss kann es (zumindest in
diesem Fall!) jedenfalls nicht liegen.
Oben 
28.März 2007:
Eigentlich war ich heute so richtig kaputt und suchte
innerlich schon 'ne Ausrede um nix zu machen. Aber siehe da: Das
war voreilig! Kaum hatte ich versuchsweise die Gitarre
umhängen ging es los. Nichts mit müde oder keine
Lust!
Der Übergang von spielen müssen zu spielen wollen ist
also wirklich endgültig abgeschlossen!
Oben 
27.März 2007:
Urs ist ein Spielverderber! "Da fehlt ein Griff, da steht aber
Cis..."
Na und? Für meine Begriffe klingt es besser so wie ich es
spiele. Und das hat nichts mit der Furcht vor Griffen oder deren
Wechsel zu tun; für mich klingt es so wirklich besser! Aber
bitte - ich will es spielen können und Urs ist der Boss.
Also werde ich wohl noch einiges ein- bzw. umbauen
müssen.
Wattich sach: Spielverderber... ;o))
Oben 
26.März 2007:
Wenn der Geist von Pete tatsächlich schon in mich
gefahren seien sollte hat er dummerweise seine flinken Finger
vergessen. Muss ich wohl doch die eigenen trainieren!
Oben 
25.März 2007:
Ich habe meine Versuche mit dem Amp eingestellt. Besser so als
roter Kopf und Hammer auf Amp.
Irgendwann werde ich bestimmt als der Mensch geehrt, der die
Bilder der Lily öfter gespielt hat als Townshend selber. Ich
arbeite jedenfalls hart daran.
Oben 
24.März 2007:
Ich bin mittlerweile wohl doch etwas anspruchsvoller geworden,
denn mein Behringer-Amp bringt mich zur Verzweiflung. Ich bekomme
einfach keinen passenden Sound hin; entweder ist er matschig oder
schrill oder...
Bleibt die Frage: Bin ich einfach zu dämlich, taugt der Amp
nichts oder ist es eine Mischung von beidem? Da ich es nicht nur
mit einer Gitarren ausprobiert habe und es immer Sch.... klingt
liegt's wohl nicht daran.
So etwas kann einem den ganzen Spass verderben!
Oben 
23.März 2007:
Alles klappt nie! Die Übungen waren gut - bis auf die
Wechselschläge. Eigentlich meine Paradedisziplin; heute aber
nicht! Tagesform.
Ob ich die "Who" bald nicht mehr hören kann weiss ich nicht;
im Moment übe ich jeden Tag mit laufender CD.
Und ob der Geist von Pete Townshend
wohl irgendwann in mich fährt? Und wenn: Ob er sich dann
wohl mit dem von Keith Richards
verträgt?
Auha! Scheint mein spinneriger Tag zu sein...
Oben 
22.März 2007:
Heute hatte ich sooo 'nen Hals. Es gibt Menschen, die... Ist
egal, ist vorbei!
Jedenfalls hat mein Blutdruck die Lautstärke mächtig
beeinflusst; leise war ich heute - gelinde gesagt! - nicht! Und
es war mir schei**egal, ob sich meine Versuche als Solist
angehört haben oder nicht. Heute galt nur eins: feste
druff!
Oben 
21.März 2007:
Ich konnte heute kein Ende kriegen - es machte einfach Spass!
Zum Schluss liefen The Who und ich versuchte mich mal wieder im
solieren. Gaaanz ganz selten passte sogar mal was; das war aber
wohl eher Zufall als
Inspiration. Die lässt immer noch auf sich warten.
Oben 
20.März 2007:
Es war mal wieder soweit: Im Unterricht sollte ich solieren.
Neenee!
Rein technisch ist das zwar nicht mehr so das Problem; der Kopf
macht aber nicht mit. Ich finde meine Versuche sowas von
hölzern, primitiv und was weiss ich noch dass ich mich
gleich ganz verweigere. Meine Paraderolle...
Auch bei diesem Problem wird es irgendwann "peng" machen und ich
den Dreh raus haben; im Moment würde mich aber jeder
Schiffer um den Knoten beneiden, der bei mir noch nicht geplatzt
ist.
Oben 
19.März 2007:
Ein merkwürdiger Tag: Einerseits klappt so ziemlich
alles; die Finger machen das was ich will. Sehr schön!
Andererseits bin ich (frühjahrs-?)müde und muss das
üben öfter für eine Pause unterbrechen.
Ich werde heute wohl mal früh in's Bett gehen, damit das
morgen anders wird!
Oben 
18.März 2007:
Um die positive Richtung von gestern beizubehalten: Heute habe
ich alle Übungen von bisher 190 auf 200er Takt gesteigert
und es funktionierte klasse!
Das Spiel danach war natürlich auch vom Optimismus
beflügelt (boah wie geschwollen...) und hörte sich
gleich besser an.
Oben 
17.März 2007:
Es baut echt auf, wenn man die Fortschritte an einem immer
wieder geübten Stück erkennt. Das soll nun nicht
heissen ich würde es beherrschen - nee! Aber wenn die
Griffwechsel bei schwierigen Passagen plötzlich
flüssiger fluppen - und das nicht ausnahmsweise sondern
permanent - ist das die Belohnung der Beharrlichkeit. Und solange
sich was verbessert wird das Stück auch nicht langweilig.
Sowenig wie die immer gleichen Griffübungen jeden Tag.
Oben 
16.März 2007:
Da ist er wieder - mein Lieblingssatz in diesem Blog:
Keine Ahnung ob das Üben heute musikpädagogischen
Nährwert hatte; einen Bombenspass hat es auf jeden Fall
gemacht!
Soll heissen, dass nach den obligatorischen Grundübungen der
Amp auf laut und alles mögliche und so und ich... - tja,
eigentlich auch: Laut und alles mögliche und so!
Oben 
15.März 2007:
Kaum zu glauben: Heute Vormittag nach der Gartenarbeit hatte
ich das Gefühl, die Finger gar nicht mehr bewegen zu
können. Abends ging es dann merkwürdigerweise bedeutend
besser als gestern. Meine Finger verblüffen mich!
Und weil ich so überrascht war musste ich einfach (sau-)laut
und mit Zerre spielen. Wer in dem Satz einen
Sinn findet darf ihn behalten... ;o))
Oben 
14.März 2007:
Es scheint die Zeit der Frühjahrsmüdigkeit zu
kommen. Seit gestern bin ich so was von kaputt - und weiss nicht
so recht wovon?!
Auch meine Finger sind scheinbar sehr müde! Heute hatte ich
Schwierigkeiten bei Griffen, die mir sonst aber sowas von den
Fingern gehen. Noch gestern zum Beispiel fluppte es; heute
dagegen... :o((
Tag abhaken und morgen auf ein neues!
Oben 
13.März 2007:
Unterricht fiel aus; dafür war üben mit Rolf
angesagt. Zugegeben wurde nebenbei das eine oder andere
besprochen. Natürlich nur Themen rund um Musik und Gitarren
- versteht sich!
Aber auch ein paar Versuche, bestimmte Melodien zusammen zu
spielen, sind schon hilfreich. Erstens lernt man immer dazu und
speziell für mich ist es eine gute Übung, das
zussammenspielen an sich zu lernen.
Oben 
12.März 2007:
Look at yesterday's entry and you'll know my today's
work...
Oben 
11.März 2007:
In die Bilder der Lily habe ich mich echt verbissen. Bekomme
ich die Griffe ab und zu alle vernünftig hintereinander
hört es sich schon ganz gut an. Das klappt aber nicht immer
und deshalb werde ich wohl noch länger (besser: lange!)
daran sitzen.
Ach so: Nein, ich vernachlässige meine Griffübungen
dabei nicht!
Oben 
10.März 2007:
Kaum bricht man sich die Finger an einem schwierigen
Stück ist das letzte geübte gar nicht mehr so schwer zu
spielen. Für diese Erkenntnis habe ich lange gebraucht;
hoffentlich vergesse ich sie nicht...
Oben 
09.März 2007:
Entweder war Pete Townsend aus Gummi - was mich angesichts
seiner berühmten wirbelnden Rundum-Anschläge nicht
wundern würde - oder es gibt bedeutend einfachere Griffe, um
die Bilder vonne Lily zu spielen.
Wie dem auch sei: Das ist Fingertraining pur!
Oben 
08.März 2007:
"Pictures of Lily" von den Who hat mich aus meinem Jammertal
befreit. Es macht so viel Spass, dieses wunderschöne Lied zu
spielen, dass meine ganze Verdrossenheit über die ewige
Theorie verflogen ist. Ich spiele meine Übungen durch und
freue mich schon auf die fingerbrecherischen Akkordwechsel des
Refrains. Ob das wohl mein erstes komplett eingeübtes Lied
wird?
Oben 
07.März 2007:
Gar nicht mal so produktiv - aber sehr schön, dieser Tag!
Ich habe mit meiner Nichte geübt. Beide an der Gitarre, als
Begleitung bei ihrem Keyboardspiel und mit Gesang. Punktevergabe:
Übungstechnisch 1, spassmässig 9,8. Passt!
Oben 
06.März 2007:
Heute habe ich mich im Unterricht fast allem verweigert. Gar
nicht mal gewollt; bei zuviel lernen ohne sichtbarem Ergebnis hat
mein Gehirn schon immer selbsttätig dicht gemacht. Es bleibt
dabei: Theorie ist gut und hilfreich und muss sein. Aber ohne
Umsetzung sprich in einem Lied verarbeitet wird sie mir auf die
Dauer zu
abstrakt.
Dieses Gefühl habe ich (in grösseren Abständen)
immer wieder; das fällt auch in diesem Blog auf. Eine
Zeitlang macht es mir nichts aus, Tag für Tag Tonleitern
rauf und runter, vor- und rückwärts zu spielen. Und
irgendwann und ganz plötzlich wird es furchtbar öde.
Das liegt bestimmt nicht am Unterricht; das sind halt so meine
Phasen.
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass nur ich so
empfinde. Wie gehen wohl andere damit um?
Oben 
05.März 2007:
Nach allen üblichen Übungen habe ich mich an
"Pictures of Lily" von den Who versucht.
Jungejunge - jeder Takt ein Griff! Wenn ich alleine den Refrain
in ein paar Monaten fehlerfrei spielen kann bin ich schon
glücklich. Aber das Lied ist diese Anstrengung einfach
wert!
Oben 
04.März 2007:
Üben zu ungewohnter Stunde: Früh am Vormittag. Auch
neu: Keine strenge Trennung Gitarre/Keyboard, sondern in stetem
Wechsel. Ob es was bringt weiss ich nicht; auf jeden Fall ist es
nicht langweilig.
Oben 
03.März 2007:
So langsam aber sicher macht das üben alleine keinen
Spass mehr. Da muss sich was ändern. Gerade heute fand ich
es einfach nur ätzend.
Oben 
02.März 2007:
Ich habe das Tempo der Griffübungen auf 190 erhöht.
Passt - selbst die Wechselschlagübungen sind damit kein
Problem. Und so langsam bekomme ich auch das Stück in den
Griff, das ich beim letzten Unterricht so verhauen habe.
Oben 
01.März 2007:
Neben den normalen Sachen war heute mal crossover angesagt:
Eine Melodie abwechselnd am Keyboard und auf der Gitarre spielen.
Das macht erstens wirklich Spass und verbessert zweitens
hoffentlich mein Melodiegefühl.
Oben 
28.Februar 2007:
Heute habe ich mich einem Stück gewidmet, dass ich schon
vor Monaten geübt hatte. Und das ich gestern im Unterricht
bei einer kleinen Auffrischung aber sowas von total verhauen
habe!
Nach einiger Zeit kam aber die Erinnerung wieder und bis
nächste Woche wird es wohl passen.
Einen netten Nebeneffekt hatte die Sache: Ich musste mich
zwangsläufig den Noten widmen; nach Erinnerung spielen war
nicht.
Oben 
27.Februar 2007:
Es ist zum Mäusemelken: Jetzt habe ich seit knapp zehn
Monaten Unterricht bei Urs und wenn wir zusammen etwas spielen
wollen versagen meine Finger. Einsatz? Knapp daneben! Einklang?
Nur mit viel Phantasie! Bei einem Fehler weiterspielen? Nicht mit
mir!
Ich bin 50 und habe in meinem Leben einiges geschafft;
zusammenspielen gehört definitiv nicht zu meinen
Erfolgserlebnissen. Kennt jemand einen guten Psychologen?
Oben 
26.Februar 2007:
So gut ich meine Griffübungen auch beherrsche -
rückwärts klappt es nicht so toll. Speziell mein
Mittelfinger verweigert sich oft in der Reihenfolge. Ob man ihn
deshalb wohl mit "der schlimme Finger" betitelt? ;o))
Trotzdem macht das üben immer mehr Spass. Obwohl - so
richtig weiter komme ich nicht. Aber ich verbessere das was ich
kann.
Oben 
25.Februar 2007:
Heute ist mir erst einmal so richtig aufgegangen, dass ich in
letzter Zeit ganz selbstverständlich Barrégriffe
nutze. Früher habe ich ein Lied eher transponiert als mir
das anzutun.
Wieder ein Streichler für das Ego!
Oben 
24.Februar 2007:
Im Prinzip wie gestern. Nur dass ich heute die Übungen
etwas anders aufgebaut und die Wechselschläge intensiver
durchgespielt habe. Ist auf die Dauer langweilig; zum Trost merke
ich aber, wie die Finger immer sicherer werden. Kann ja auch
nicht falsch sein...
Oben 
23.Februar 2007:
Griffübungen, Griffübungen, Griffübungen... -
bis zum abwinken! Ich merke eben immer noch, dass bei einige
Melodien der Akkordwechsel nicht flüssig klappt. Und deshalb
habe ich heute Griffwechsel und Läufe vorwärts und
rückwärts das Griffbrett rauf und runter geübt.
Sicheres (um-)greifen macht das üben ganzer Stücke um
vieles leichter und mittlerweile bin ich auch soweit, dass mich
das schnarren einer Saite nervt.
Oben 
22.Februar 2007:
Irgendwie zäume ich alles von hinten auf. (Oder das
Lehrbuch - je nach Sichtweise.) Das nächste Kapitel
behandelt die ersten Akkorde; da bin ich
eigentlich schon drüber weg. Allerdings ist es für mich
neu einen Finger beim Griffwechsel stehen zu lassen. Wenn man auf
so etwas nie geachtet hat ist das gar nicht so leicht.
Oben 
21.Februar 2007:
Nach den normalen Grundübungen kam heute auch mal wieder
mein Lied dran. Mein Probleme ist, dass ich die
passende Einstellung an meinem Amp noch nicht gefunden habe und
ohne den richtigen Sound einfach nicht in das Lied finde.
-zigtausend mögliche Einstellungen haben sicher was;
manchmal wäre ein einfacher Röhrenverstärker ohne
jedes Klimbim aber sicher die bessere Wahl.
In etwas mehr als 10 Monaten habe ich Geburtstag...
Oben 
20.Februar 2007:
Ich habe es ja nicht anders gewollt: Theorie im Unterricht!
Quintenzirkel und moll-Tonleitern. Weniger Zirkel und viel moll.
So langsam schleicht sich eine Ahnung von den Zusammenhängen
bei mir ein; ganz drinnen ist sie aber noch nicht. Ich warte auf
den letzten Schubser...
Oben 
19.Februar 2007:
Griffübungen vorwärts und rückwärts,
Tonleitern versetzt vorwärts und rückwärts -
langsam wird mir schwindelig.
Negativ: Das klappt noch nicht flüssig bzw. fehlerfrei.
Positiv: Noch vor ein paar Monaten wäre mein jetziger Stand
für mich undenkbar gewesen. Der Rest kommt auch noch!
Bei den Wechselschlagübungen habe ich ein merkwürdiges
Phänomen beobachtet: Ich übe und konzentriere mich:
Es klappt ganz gut. Ich übe und denke an Musik: Konfusion.
Ich übe und denke an ganz andere Themen: Astrein. Die
gedankliche Zusammenstellung einer Einkaufsliste bringt mich also
in Höchstform! Bizarr...
Das rutschen im Barré mit Fingerwechsel wird langsam
besser.
Liegt's am Karneval? Ich denke heute so positiv...
;o))
Oben 
18.Februar 2007:
Das immer mehr werdende Equipment braucht Platz und so wurde
heute den ganzen Tag auf- und umgeräumt. Um das Gewissen zu
beruhigen habe ich dann aber beim Tatort auf der Westerngitarre
geübt.
Oben 
17.Februar 2007:
Auch heute waren Griffübungen angesagt - aber "mit
allet"! Also richtig ausgiebig und nicht so kurz wie gestern.
Ein positiver Eindruck: Ich greife präziser! Bis vor kurzem
hatte ich Probleme mit dem extrem schmalen Hals meiner
Westerngitarre, mittlerweile komme ich ganz gut damit klar. Na
bitte!
Oben 
16.Februar 2007:
Heute fiel so dies und das an. Da hat es leider nur zu ein
paar Griffübungen gereicht.
Oben 
15.Februar 2007:
Wechsel H-Dur bis das Handgelenk kündigt! Dieser sch...
Griff hat F-Dur in meiner persönlichen Beliebtheitsskala
glatt vom ersten Platz verstossen. ;o))
Es soll jedenfalls keiner behaupten, ich hätte keinen
Ehrgeiz!
Oben 
14.Februar 2007:
Heute war neben den normalen Übungen der Wechsel H-Dur zu
F-Dur und retour auf der E-Gitarre angesagt. Dank nicht so
beweglicher Finger ist an rutschen nicht zu denken; ich muss
H-Dur sozusagen komplett neu greifen. Richtig schnell wird das
wohl nie gehen; ich hoffe aber auf ein "überhaupt".
Oben 
13.Februar 2007:
Was wäre der Unterricht doch nett gewesen, wenn nicht der
blöde Griff H-Dur vorgekommen wäre. Drei Finger
nebeneinander in einem Bund ist schon schwierig; dasselbe als
Barrè der Wahnsinn. Um meinen guten Willen zu zeigen habe
ich zu Hause auf der Konzertgitarre - von wegen dem
grösseren Griffbrett! - H-Dur immer wieder im Wechsel mit
F-Dur gegriffen. Nach einiger Zeit ging es dann; nicht schnell
aber so leidlich. Wie ich aber rein räumlich drei meiner
nicht gerade dünnen Finger beim engen Hals der E-Gitarre in
einen Bund bekommen soll... - keine Ahnung! Finger anspitzen?
Einen so breit kloppen dass er drei Saiten auf einmal
abdrückt? Grosser Seufzer!
Oben 
12.Februar 2007:
Von wegen nicht fleissig! Die Tonleitern 1-2-3-4 - 2-3-4-5
usw. geübt bis mein linker Arm Ermüdungserscheinungen
zeigte. Das muss die Übung sein, die auf dem Klavier
gespielt die Nachbarn zum durchdrehen bringt; kommt oft in Jux-
und Amoklauffilmen vor.
"Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit
Geräusch verbunden." - Wilhelm
Busch
Oben 
11.Februar 2007:
Es wird noch dauern bis ich die verschiedenen
Barrégriffe halbwegs hintereinander bekomme! Um aber auch
was positiv zu berichten: Das Handgelenk hat heute schon
länger ausgehalten. Ein tapferes Körperteil... ;o))
Oben 
10.Februar 2007:
Rosanna hat Pause - mein Handgelenk hat heute schon nach
kurzer Zeit "normale" Griffe befohlen. Und man soll ja auf seine
diversen Körperteile hören; vor allen Dingen, wenn man
so dringend auf sie angewiesen ist!
Oben 
09.Februar 2007:
Auch heute sagt mir nicht mein Fleiss sondern das Handgelenk
wann ich mit den Barrégriffen besser aufhören sollte.
Hoffentlich ist das nur 'ne Übungssache...
Oben 
08.Februar 2007:
Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich mal Barré
üben würde bis das Handgelenk kündigt. Die gute
Rosanna ist mit Barré aber wirklich einfacher zu spielen -
wenn man es denn kann! Noch kann ich nicht, aber wenn ich mal
kann: Dann kann ich!
Von wegen auch mal positiv denken: Vor noch nicht allzu langer
Zeit habe ich nicht mal zwei Barré nacheinander
hinbekommen. Dagegen bin ich jetzt schon virtuos. Dagegen -
nicht grundsätzlich!
Oben 
07.Februar 2007:
Am Nachmittag habe ich mit meiner Nichte reichlich das
Keyboard gequält; abends fehlte mir dann der Antrieb zu
ausuferndem lernen. Immerhin habe ich alle Grundübungen
durchgezogen und das Metronom dabei auf 180 erhöht.
Geht!
Oben 
06.Februar 2007:
Unterricht: Theorie. Muss sein und will ich auch - ist aber
immer wieder anstrengend. Für Urs bestimmt genauso wie
für mich; einige Begriffe prallen von meiner
Theorie-Firewall immer wieder ab.
Ganz zum Schluss das Highlight: Fix mal die Griffe von Rosanna
transponiert und schon ist es ein lustiges Barré-Rutschen.
Und damit nicht mehr so fingerbrechend wie ich es vorher
geübt hatte. Und ganz nebenbei habe ich dann zuhause
bemerkt, dass auch Deep Purple keine
Zauberer waren, sondern dass Ritchie
Blackmore sein "Child in Time" hauptsächlich mit drei
Barrègriffen gespielt hat, die man auch als Anfänger
durchaus hintereinander bekommt... ;o))
Womit ich aber ganz bestimmt nicht meine Heroen aus der
Jugend vom Sockel stossen will!
Oben 
05.Februar 2007:
Meine Vermutung gestern war goldrichtig: Die tiefste Tonleiter
versetzt zu spielen steigert meinen Blutdruck auf fortissimo. Saiten
in einer Tonleiter leer anzuzupfen macht mir immer noch arge
Probleme; keine Ahnung warum.
Damit steht die Siegerin im Wettbewerb um die gemeinste
Tonleiter fest!
Auch "Rosanna" von Toto hat so
ihre Tücken, trainiert die Finger aber ungemein. Da werde
ich dranbleiben.
Oben 
04.Februar 2007:
Die versetzt gespielten Tonleitern machen zwar Spass, sind
aber vor allen Dingen in den hohen Lagen gar nicht mal ohne.
Während mir in den mittleren Lagen selten Fehler
unterlaufen, klingt es weiter unten auf dem Griffbrett oft gar
grauslich. Feigerweise habe ich die tiefste Tonleiter noch gar
nicht in Angriff genommen. Eventuell ist dann meine Laune
endgültig im Keller.
Wenn man wirklich mit seinen Aufgaben wächst brauche ich
bald höhere Türzargen... ;o))
Oben 
03.Februar 2007:
Nachmittags mit einer Band einen geplanten Auftritt bei uns
besprochen und natürlich probegehört - abends zum
Konzert einer anderen Gruppe...
Kommt selten vor, aber heute fiel jedes üben aus. Ein Tag
mit viel Musik - aber nur passiv!
Oben 
02.Februar 2007:
Heute mal keine Schreie - Kumpel Rolli und ich klimperten
zusammen süsse Melodeien...
Nee, so diszipliniert (oder idyllisch?) war es denn doch nicht.
Aber jedes spielen/üben macht in Gemeinschaft mehr
Spass.
Oben 
01.Februar 2007:
Die Urschreitherapie geht weiter! Es fällt mir nicht
leicht, aus den gewohnten Fingersätzen "auszubrechen" und
die Tonleitern 1-2-3-4 / 2-3-4-5 / 3-4-5-6 usw. zu spielen. Wie
üblich klappt es bei mir in der 5. Lage am besten.
Ich werde sicher mal der einzige Gitarrist sein, der seine
Stücke alle in der 5. Lage spielt! Datt fluppt...
Oben 
31.Januar 2007:
Die neuen Übungen wirken: Es macht wieder mehr Spass und
vor allen Dingen kommen endlich mal wieder Emotionen in's Spiel.
Wenn ich aus dem Takt komme und sich das gar grauslich
anhört könnte selbst ein gestandener Fahrensmann
eventuell noch den einen oder anderen neuen Fluch von mir lernen.
Das ist zwar sicherlich nicht jugendfrei - hilft aber. So 'ne Art
Urschreitherapie halt... ;o))
Oben 
30.Januar 2007:
Ein Mittel gegen Stagnation: Unterricht mit neuen
Übungen. Tonleiterteile (watt'n Wort!) mit springen in die
nächste Lage und wieder zurück. Und dann retour.
Auf jeden Fall einfacher als Tonleitern von moll in dur und
rückwärts umzusetzen. Und es klingt besser - sind
schliessliche kleine Soli!
Oben 
29.Januar 2007:
Eins steht fest: Einen Garagenvorplatz pflastern und dann
Gitarre spielen verträgt sich überhaupt nicht. Meine
zarten Musikerfinger... ;o))
Meine Stimmung ist eher duster, weil ich irgendwie nicht so recht
weiterkomme. Ich übe und spiele täglich, ich versuche
mich an neuen Dingen - aber da ist keine Steigerung zu merken!
Weder bei meiner Grifftechnik noch beim Gefühl für
kleine Soli. Das nennt man dann wohl Stagnation.
Oben 
28.Januar 2007:
Mit einer offen gestimmten Gitarre zu spielen hat Vorteile. Ab
und an leer anschlagen und ganze Teile eines Stückes nur mit
Bundwechseln umzusetzen hat schon was.
Der Nachteil ist aber sinnigerweise genau das eben erwähnte,
denn man spielt praktisch ausnahmslos im Barrè. Und das
merkt man nach einiger Zeit gewaltig im Handgelenk.
Jedenfalls schaffe ich es nicht, diese Technik so lange zu
üben wie "normale" Griffe.
Oben 
27.Januar 2007:
Die Woche war bisher unproduktiv und wird wohl auch so enden.
Im Moment geht mir viel im Kopf herum und ich merke, dass ich
beim üben manchmal nur noch kaspere.
Die nächste Woche muss besser werden!
Oben 
26.Januar 2007:
Heute war ich irgendwie völlig woanders und in dieser
Verfassung wollte ich mich erst gar nicht an den Stones
vergreifen. Also blieb es bei den Grundübungen und gut
war.
Oben 
25.Januar 2007:
Ich hatte auch heute nicht den Eindruck, dass mir die
gin-soaked woman näher gekommen wäre. Vielleicht sollte
ich mich unter Promille setzen - wer weiss??
Oben 
24.Januar 2007:
Natürlich die Grundübungen und danach... Das traut
man sich kaum zu erzählen!
Danach habe ich lange drei Töne
hintereinander geübt. Wirklich nur drei Töne aus
meinem Lied, die mir nicht immer gelingen. Von
der eigentlich nötigen Phrasierung will ich gar nicht erst
reden.
Das wird noch ein harter Weg zum Honky-Tonk in Memphis!
Oben 
23.Januar 2007:
Au-ha! Ich habe die ganze Schulstunde mit dem üben von
ca. 20 Takten verbracht. Es gab gleich mehrere Schwierigkeiten:
Schnelligkeit, Phrasierung und den richtigen Takt zu treffen.
Genauer: Vom anschlagen mehrerer leerer Saiten blitzschnell auf
Mini-Soli umzuschwenken und dabei A: die richtigen Saiten zu
treffen und B: mitzuzählen - das war das au-ha!
Mein Lied an sich ist gar nicht mal so
anspruchsvoll; die Art zu spielen ist für mich aber Neuland.
Wenn ich das schnelle Umgreifen incl. mitzählen mal
hinkriege sollte der Rest eigentlich halb so schlimm sein.
Scheint so, als ob ich heute meinen optimistischen Tag
hätte...
Oben 
22.Januar 2007:
Eigentlich wie gestern. Quatsch! Nicht "eigentlich wie
gestern", sondern genau wie gestern. Das Spielkind in mir
forderte seinen Tribut.
Oben 
21.Januar 2007:
In Gedanken an das gestrige
Konzert und mit Spass inne Backen habe ich nach der Pflicht
die Kür in Angriff genommen. Und wie! Amp auf Zerre (und
laut!) und dann mit den amtlichen Stones-Griffen losgerockt.
Künstlerisch wertvoll? Sicher nicht! Übungstechnisch
weiterbringend? Ach nee! Spass dabei gehabt? Au Mann - aber
gigantisch! Auch Keith hat nur mit Wasser gekocht und so kann man
aus ein paar typischen Riffs schon so einiges herausspielen.
Allerdings nur für die eigenen Ohren bestimmt; wenn ich mir
das auf 'ner Bühne vorstelle sehe ich sofort die fliegenden
Bierflaschen beim Auftritt der Blues
Brothers in der Country-Kneipe...
Hendrix
möge mir verzeihen: Die Amp-Einstellung passte so gut, dass
ich mich dann noch an seiner Version des Star Spangled
Banner vergriffen habe. Soweit ich sie zusammenbekam. Gut
dass ich kein Feuerzeugbenzin da hatte; Insider wissen sicher was
ich meine... ;o))
Oben 
20.Januar 2007:
Zu ungewohnter Zeit am frühen Nachmittag geübt;
heute abend geht es zum Konzert.
Und wieder die Barré-Übungen ausgeweitet - Dylan
lässt grüssen. Als neue Herausforderung den Wechsel
h-moll zu E-Dur -zigmal durchgespielt. So lange, bis das linke
Handgelenk signalisierte es wäre genug für heute. Bitte
- wenn es meint... ;o))
Oben 
19.Januar 2007:
Quer durch die Bank! Grundübungen, Lieder,
Gitarrenwechsel, den Anfang meines Liedes
weiterüben, vorsichtig weiter tasten zu den nächsten
Akkorden und schwelgen...
Was mich sehr freut: Obwohl ich sie in der letzten Zeit etwas
vernachlässigt habe, komme ich mittlerweile auch mit der
12-saitigen (Akustik-)Gitarre besser klar.
Den Zirkel habe ich heute mal Zirkel sein lassen!
Oben 
18.Januar 2007:
Der Quintenzirkel ist echt ein Hammer - da muss ich noch so
einiges an Zeit investieren.
Heute war wieder mal so ein Tag, an dem die Finger sich steif
anfühlen oder vielleicht auch sind. Leicht zu merken bei
simplen Akkorden, die auf einmal schnarren oder verrutschen. Gut,
dass ich weder Chirurg noch Berufsmusiker bin!
Oben 
17.Januar 2007:
Schwerpunkt Quintenzirkel. Au Mann - hot stuff! Da war ich so
stolz, alle möglichen C-Tonleitern rauf und runter zu
können plus Bluestonleitern und pentatonischen und dann
kommen die nächsten mit fis und gis und...
(Wie verdamt noch mal haben sich die alten Blues-men das spielen
ohne all das beigebracht?) Egal - da muss ich wohl durch!
Oben 
16.Januar 2007:
Ein reiner Theorie-Unterricht. Dur zu moll, moll zu dur,
kleine 7, grosse 7, kleine zu grosser, grosse zur kleinen
machen...
Es war heute das erste mal, dass ich bei der Theorie "Wozu
braucht man das?" gefragt habe. Das die Frage blöd ist weiss
ich schon; wenn aber so viel neues auf einen einprasselt?
Mannomann!
Nächste Woche ist wieder Praxis angesagt - soviel steht
fest!
Oben 
15.Januar 2007:
Neben allem anderen - siehe gestern - habe ich auch etliche
male die "Giros" und die Bluesgriffe im Barrè
durchgespielt. Letzteres wird langsam besser; ich hoffe nur, die
Krämpfe im Zeigefinger werden irgendwann seltener. Think
pink - ist bestimmt 'ne Übungssache...
Oben 
14.Januar 2007:
Nach Grundübungen und Dylan war heute mal wieder
mein Lied dran. Urs hat schon recht: Keith hat es sich
mit der auf G offen gestimmten Gitarre eigentlich recht einfach
gemacht; grosse Fingerverbiegereien sind nicht dabei. Das gibt
mir die Zuversicht, das Teil irgendwann mal spielen zu
können.
Oben 
13.Januar 2007:
Auch heute habe ich wieder den Dylan geübt. Was ich aber
einfach nicht hinbekomme: Die näselnde Stimme. Selbst
Schnupfen und/oder kleine Gegenstände in den
Nasenlöchern bringen mich nicht weiter. Naja - passt
irgendwie. Mein Gitarrenspiel hört sich auch nicht so an wie
das von Dylan... ;o))
Oben 
12.Januar 2007:
Nachdem wir gestern "All along
the watchtower" von Dylan gespielt haben
musste ich das heute natürlich weiter üben.
Gestern haben wir e-D-C-D... nach Vorgabe gespielt. Ich finde die
Version a-G-F-G... aber weitaus interessanter. Schon aus dem
Grund, weil ich dabei den Wechsel auf F-Dur üben
muss. Bei einem solchen Lied macht das aber Spass und
fällt viel leichter als bei sturen Übungen.
Oben 
11.Januar 2007:
Ein schöner Tag, denn ich habe mal wieder zusammen mit
Rolf geübt und gespielt. Es fällt einem wirklich
einiges leichter, wenn man nicht alleine vor sich hin zupft.
Ruckzuck habe ich locker ein kleines Lied transponiert; dazu
brauche ich sonst viel länger.
Üben in Gesellschaft ist garantiert effektiver!
Oben 
10.Januar 2007:
Wie schon so oft: Konzentriert die täglichen
Übungen durchgezogen (Metronom von 150 auf 160
erhöht) und dann den einfachen Bluesgriffen gewidmet. Nicht
etwa dass mir das Spass macht - ach woher! Übungsaufgabe...
;o))
Die fast unendlichen Kombinationen des Amp verführen auch da
zum wilden experimentieren. Manches klingt grausam, manches geht
und ein paar Einstellungen sind genial.
Oben 
09.Januar 2007:
Wie schön: Zum Beginn des Unterrichts ein Ständchen
zu meinem Geburtstag!
Resumee der heutigen Unterrichtsstunde: Auch mit einfachen
Bluesgriffen und einer simplen Begleitung kann man schon was
nettes zupfen. Zu zweit spielen ist halt interessanter!
Oben 
08.Januar 2007:
Ein letztes mal als unter-50-jähriger geübt; ab
morgen in der Seniorenliga... ;o))
Was freue ich mich auf den Unterricht morgen und auf ein paar
Anstösse oder von mir aus auch Tritte, damit ich wieder ans
produktive üben komme.
Vor über 40 Jahren sagte eine Lehrerin mal zu meiner Mutter:
"Ihr Sohn kann sehr viel erreichen - aber nur unter Zwang!" Recht
hatte sie!
Oben 
07.Januar 2007:
Heute trafen zwei Dinge aufeinander: Mein Wunsch, mal wieder
mit verschiedenen Amp-Einstellungen zu spielen, und meine
momentane Richtungslosigkeit beim üben. Es war also
insgesamt nicht sehr produktiv!
Da hilft nichts: Ich brauche wieder Unterricht
(glücklicherweise sind die Weihnachtferien vorbei) und
festgelegte Aufgaben.
Oben 
30.Dezember 2006 - 06.Januar 2007:
Eine Woche Texel-Urlaub
ist schon vorbei...
Zwischen
Kibbeling und "gebacken mosselen" (ist klar, oder?) war immer
ein wenig Zeit zum üben.
Aber merkwürdig: So ohne Anleitungen trete ich auf der
Stelle. Eigentlich komisch - ist aber nun mal so.
Oben 
29.Dezember 2006:
Clean (Der Amp; ich sowieso!) und konzentriert geübt.
Wegen der kommenden Woche mit An-Aus-Leise-Laut-Zerre-das war`s -
Brüllwürfel verlor ich mich danach aber doch in den
Möglichkeiten des Behringer. Schon immer hatte ich ein
Faible für den (früher so genannten) "Kathedral-Sound",
der sich nun Chamber nennt.
Solche Effekte kommen bei einem Stereo-Amp besonders gut zur
Geltung.
Oben 
28.Dezember 2006:
Warum eigentlich entweder oder? Man kann doch auch bei den
verschiedensten Einstellungen des Amp seine Übungen
durchziehen. Das soll aber die Ausnahme bleiben; an sich übe
ich immer "clean". Und in der nächsten Woche im Urlaub
traktiere ich eh wieder nur meinen kleinen Brüllwürfel.
Das wird eine Umstellung...
Wie immer bei neuen Übungen stehe ich noch wie der Ochse
vorm Berg. Wenn ich den Anfang von meinem Lied
spiele hört sich das nicht danach an. Da nützt auch
kein Mitzählen: Noch passt der Takt überhaupt
nicht.
Und nur noch 302 Tage bis zur Deadline.
Oben 
27.Dezember 2006:
Nach der Pflicht habe ich mir heute Experimente am Amp
erlaubt. Bei so vielen Möglichkeiten kann man stundenlang
´rumprobieren und neue Zusammenstellungen kreieren. Vieles
klingt fürchterlich, einiges erträglich und ein paar
Ausnahmen richtig gut. Und dafür hat sich das probieren dann
gelohnt. So ein Amp ist wirklich nichts für alte
"Röhrenamp an und fetz..." - Leute. Eher für
Spielkinder wie mich!
Oben 
Weihnachten 2006:
Frohe Weihnachten! Gestern am ersten Weihnachtstag war an
üben nicht zu denken; da ging die Familie vor. Heute habe
ich mir dann endlich wieder die Gitarre geschnappt.
Nur um dann festzugestellen, dass ich ausnahmsweise mal nicht so
die richtige Lust am spielen hatte. Ich musste mich nicht gerade
zu den Übungen zwingen; die richtige Begeisterung wollte
sich aber eben auch nicht einstellen. Glücklicherweise ein
sehr seltenes Erlebnis.
Oben 
Heiligabend 2006:
Wie wohl fast jeder machen wir heute abend unsere
Weihnachtsbesuche und somit ist die Übungszeit
ungewöhnlich: Vormittags spiele ich bestenfalls im Urlaub;
zu Hause kommt das nie vor. Jetzt weiss ich: Es macht genauso
viel Spass wie nachmittags oder abends!
Falls du dich gerade heute hierhin verirrt haben solltest:
Ich wünsche dir einen wunderschönen
Heiligabend!
Oben 
23.Dezember 2006:
Ausser den normalen Sachen habe ich mich heute den Tönen
auf dem Griffbrett bzw. deren Lage gewidmet. Immer von oben
anfangen und mitleiern ist zwar eintönig; ich weiss aber
beim besten Willen nicht wie ich das sonst lernen soll. Von blind
(oder besser gesagt auswendig) abdrücken bin ich jedenfalls
noch weit entfernt. Na ja - so weit nun eigentlich auch wieder
nicht, denn einige passen schon. Das häufige üben der
Tonleitern hat positive Spuren hinterlassen.
Oben 
22.Dezember 2006:
Hoher Spassfaktor gepaart mit etwas weniger Disziplin. Ich
muss mir aber zugutehalten, dass ich neben den Griff- und
Wechselübungen auch die "Giros" -zig mal durchgespielt habe.
Immerhin...
Aber dann kam nur noch reiner Spielspass. Rhythmusgerät auf
Blues und auf der Gitarre alles was mir gerade so durch den Kopf
rauschte. Und das war viel!
Oben 
21.Dezember 2006:
Nach den Grundübungen habe ich mich mal wieder an
mein Lied gemacht. Ich ochse an den
dämlichen 13 Tönen des ersten Riffs ´rum und
schaffe es zwei von 10 mal fehlerfrei. Also fehlerfrei gegriffen;
der Takt passt nicht immer. Kurz gesagt miserabel!
Ich kenne aber den Grund: Ich habe nun mal einen Heidenrespekt
vor diesem Stück und - es ist wirklich so - traue mich nicht
so recht. Genau dieser Song ist mein Ziel und der Grund, warum
ich Gitarre spielen will.
Oh grosser Keith: Kannst du einem Unwürdigen verzeihen, dass
er sich an deinem Stück vergreift?
Lasst mich los! Ich will die Weste mit den komischen
Ärmeln nicht anziehen! Loslassen habe ich gesagt!
Oben 
20.Dezember 2006:
Tierisch erkältet, fast gar nicht geschlafen, Triefnase
und Watte im Hirn: Ich habe den Blues!
Das war heute eine echte Selbstüberwindung, zumindest die
Grundübungen und die Wechselschläge zu spielen. (Kein
Applaus? Typisch!)
Ein bisschen was kam dann aber noch dazu. So als
Vollblutmusiker... ;o))
Oben 
19.Dezember 2006:
Könnte eintönig werden - immer die selben
Übungen, immer die gleichen Griffe.
Als kleine Abwechslung habe ich meine alte Martinez-Klampfe neu
besaitet. Allerdings hat das auch nicht allzuviel gebracht; die
aus Dummheit von mir vorher aufgezogenen Stahlsaiten haben
für eine leicht konkave Wölbung
der Decke gesorgt. Und der Hals ist dadurch auch nicht besser
geworden. Ergebnis: Leichte Dissonanzen.
Über kurz oder lang muss ich mir wohl eine neue klassische
Gitarre kaufen.
Oben 
18.Dezember 2006:
Business as usual. Alle Griffübungen und auch mit
Gitarrenwechsel - ohne roadie! Maloche pur... ;o))
Wenn meine Finger nicht urplötzlich beweglicher werden passt
das wohl auch mit den verbleibenden 312 Tagen.
Oben 
17.Dezember 2006:
Nach dem
gestrigen Abend hatte ich einfach keine Lust auf Stones. Und
das sagt einer der grössten Fans...
Ich habe lieber meine Übungen durchgespielt und mir dann
die obligatorische Kuer gegönnt. Als ich die Gitarre schon
weglegen wollte fielen mir die Wechselschläge ein - fast
vergessen! Bevor mir das schlechte Gewissen Kopfschmerzen
bereitet hätte habe ich auch die noch geübt.
Wo gibt es hier die Fleissplaketten?
Oben 
16.Dezember 2006:
Heute waren wir auf einem Konzert der
Soulfingers im
Piano; da blieb für üben nicht so viel Zeit. Aber
immerhin habe vorher ich meine 12-saitige zu einigen Melodien
überreden können...
Oben 
15.Dezember 2006:
Als Vollblutmusiker wechsel ich jetzt während der
Übungen die Gitarre; Profis haben natürlich neben der
"normalen" auch noch eine offen gestimmte Gitarre parat. Zum
schnellen Wechseln muss bald ein Roadie her - ich kann
doch nicht alles selber machen. Wir Künstler sind
schliesslich sensibel...
Zum Roadie gibt es als Draufgabe doch bestimmt auch ein Groupie,
oder?
Grössenwahnsinnig? Wer? Ich?
Oben 
14.Dezember 2006:
Heute habe ich meine Hohner offen auf "G" gestimmt und mich
den ersten Takten von - na klar, was sonst? - gewidmet. Nee watt
iss datt scheen! Scheinbar haben viele Blueser ihr Instrument so
gestimmt, denn nur so können bestimmte Riffs überhaupt
entstehn. Behaupte ich als der Fachmann an sich...
Jedenfalls macht es einen Heidenspass, mit einer offen gestimmten
Gitarre zu fetzen.
Oben 
13.Dezember 2006:
Da ich Schussel meine schriftlichen Unterlagen im FZW vergessen habe konnte ich heute
frisch von der Leber weg vor mich hinspielen. Kein Lehrbuch -
keine Pflicht! Sonst habe ich dabei ein schlechtes Gewissen; wenn
ich aber doch keine Unterlagen habe? ;o))
Oben 
12.Dezember 2006:
Im Unterricht kamen wieder Terzen und Moll "unn allett" - big
stuff for a small brain!
Aber endlich - als Licht am Ende des Tunnels! - der Einstieg in
mein one and only "Honky Tonk Woman". Und was ist? Keith die Socke
spielt das auf einer offen auf "G"
gestimmten Gitarre. Schraubschraubschraub...
Nach den ersten selbstgespielten Takten meines Liedes der Lieder
hätte ich - falls für die Stimmung verlangt - aber auch
einen Knoten in die Gitarre gemacht. I met a gin soaked
bar-room queen in Memphis...
Oben 
11.Dezember 2006:
Im Prinzip siehe gestern. Vielleicht mit einer Spur mehr
Kür als Pflicht...
Oben 
10.Dezember 2006:
Ein Fleisstag! Alle Griff- und Wechselschlagübungen
werweisswievielmal durchgespielt; natürlich auch die
Kreisübung - also die transponierten Griffe. Pflicht
abgehakt!
Nach einer kleinen Pause für das Handgelenk kam dann aber
wieder das Keyboard als Rhythmusgerät zum Einsatz und damit
die Kür. Irgendwelche Melodien spielen, dazwischen (immer
noch) primitive Soli einschieben - das macht Laune und ist immer
ein schöner Abschluss.
Oben 
09.Dezember 2006:
Ich will mich nicht durch Amp-Experimente ablenken lassen und
deshalb bleibt das Teil heute auf clean und ich übe Griffe
und Wechselschläge. Letzteres ist bitter nötig; nachdem
ich die Übungen einige Zeit vernachlässigt habe fange
ich fast von vorne an!
Jetzt weiss ich, warum auf der Vorlage
"tägliche Wechselschlagübung" vermerkt
ist...
Oben 
08.Dezember 2006:
Trotz Neugierde auf weitere Einstellungen des Amp habe ich
erst Wechselschlag- und Griffübungen inclusive den
Major-Griffen geübt. Richtig lange um das Gewissen zu
beruhigen! Aber dann musste ich natürlich neue Klänge
des Amp ausprobieren. Macht Spass ohne Ende! Eins habe ich aber
schnell gelernt: Einige Einstellungen sollte man nicht mit der
aufgedrehten Gitarre um den Hals am Amp vornehmen. Ich sage nur
Rückkopplung... - meine Ohren pfeiffen immer noch!
Oben 
07.Dezember 2006:
Ich habe längere Zeit meine Wechselschlagübungen
vernachlässigt und sehe jetzt das Ergebnis. Ab jetzt wieder
regelmässig!
Heute musste ich mich tatsächlich zum aufhören zwingen;
mein linkes Handgelenk stand kurz vor nix geht mehr. Die
Griffübungen aus der letzten Unterrichtsstunde, speziell die
Major-Griffe, sind wirklich nicht ohne und hinterlassen ihre
(Krampf-)Spuren.
Und dabei machte es gerade so einen Spass!
Oben 
06.Dezember 2006:
Beim üben der Barré-Griffe
mit major-Akkorden verkrampfen sich die Finger der linken Hand
ziemlich schnell. Wie ich mit meinen Wurstfingern (und
eingeschränkten Handgelenken) vier Saiten gleichzeitig
und sauber im 5. Bund abdrücken soll weiss
ich auch nicht. Vieles ist Übungssache; gegen meine Anatomie anzuspielen
aber... ??
Trotzdem macht das üben dank vielseitigerem Amp viel mehr
Spass als vorher!
Oben 
05.Dezember 2006:
Und wieder ein (fast) reiner Theorieunterricht. Terzen,
Viertonakkorde, erhöhen, erniedrigen - hot stuff, wenn das
alles auf einen einstürmt. Es ist wichtig und ich will (und
werde!) es auch kapieren.
Nach den Weihnachtsferien müssen wir uns aber dem Aufbau
eines kompletten Songs widmen. Ohne Erfolgserlebnis an der
Gitarre wird sich mein Gehirn der Theorie verweigern - jede
Wette! Ich kenne mich schon ein paar Tage...
Oben 
04.Dezember 2006:
Mit den vielen Möglichkeiten des neuen Amps
herumzuspielen macht tierischen Spass. Mein kleiner ging an und
aus, laut und leise, Zerre oder nicht - das war`s. Und nun kann
ich verschiedene Verstärker mit unterschiedlichen Boxentypen
und unendlichen Soundvorgaben mischen. Ab und zu kommt alleine
durch eine bestimmte Einstellung ein Lied von ganz alleine;
plötzlich spielen die Finger die Melodie.
Verblüffend!
Oben 
03.Dezember 2006:
Soll mir noch mal jemand kommen und erzählen, nur
Röhrenamps würden Spass machen! Den lass ich dann auf
meinem Behringer
GMX212 spielen. Wenn derjenige das dann immer noch behauptet
ist ihm echt nicht zu helfen!
Mir macht das Teil jedenfalls einen Mörderspass und ich
denke, meine Übungsstunden werden in Zukunft etwas
"hörbarer" sein... ;o))
Oben 
02.Dezember 2006:
Vor Freude über meinen neuen (gebrauchten) Amp, den ich
morgen abholen werde, habe ich eigentlich nur gesponnen. Immer
abwechselnd Griffe am Keyboard und an der Gitarre, wildeste
Fantasielieder gespielt - kurzum: Wieder mal jede Menge Spass
ohne allzuviel musikpädagogischen Hintergrund.
Oben 
01.Dezember 2006:
Merkwürdigerweise ist mir erst heute der entscheidende
Unterschied beim üben zwischen Rolf und mir aufgefallen:
Wenn eine Hintergrundmelodie läuft versucht sich Rolf in
einem Solo und ich bemühe mich die Akkorde mitzuspielen.
Manchmal hat man halt ´ne lange Leitung!
Natürlich greife ich die Akkorde nach den ganzen Monaten
Übung mittlerweile flüssiger und sicherer; mein Erzfeind
F-Dur aber weigert sich immer noch, mir im wahrsten Sinne des
Wortes zur Hand zu gehen. Das ist natürlich mit bedingt
durch meine Handhaltung, die eben nicht lehrbuchmässig
ist.
Aber den kriege ich auch noch in den Griff! (Heute habe ich es
aber mit den
Metaphern...)
Oben 
30.November 2006:
Nicht dass ich mich vor den Fingerübungen gedrückt
hätte - aber...
Heute hatte ich Musik in den Knochen; wie soll ich das anders
beschreiben? Ich habe mit Rhythmusgerät als Begleitung
gespielt und gespielt und fand kein Ende. Das Plektrum flutschte
nur so über die Saiten und die revanchierten sich mit mit
tollen Melodien. Ein wenig haben auch meine Finger mitgeholfen;
das meiste kam aber von allein.
Solche Tage sind selten und auch nicht gewollt reproduzierbar -
es fluppt oder eben nicht. Und heute war fluppen angesagt!
Oben 
29.November 2006:
Für mich ganz neu: Einfach mal zur Begleitung eines
Rhythmusgerätes mit zwei Mann vor sich
hinspielen. Jetzt weiss ich endlich, wie Jazz-Sessions
entstehen.
Das war heute das erste mal, dass ich mit einem Kumpel auf dem
gleichen Level Gitarre gespielt habe. War toll - bis zum
nächsten mal bei
Rolli! Oder mir...
Oben 
28.November 2006:
So ein Doppelunterricht hat was; man erkennt viel besser seine
Stärken und Schwächen. Meine Stärke liegt eher
(wenn das meine alten Lehrer hören würden...) beim
methodischen Umsetzen. Man könnte auch sagen: Ich lerne stur
nach Buch. Was dann auch gleichzeitig meine Schwäche ist:
Rolli hört was und setzt das in eine Melodie bzw. ein
kleines Solo um. So etwas kann ich überhaupt nicht!
Zumindest sind wir uns auch heute nicht auf den Geist gegangen;
passt also irgendwie.
Oben 
27.November 2006:
Ich probiere dies - ich übe das... Vielleicht ist jetzt
so langsam der Zeitpunkt gekommen, neben den "Grundübungen"
einen kompletten Song anzufangen. So richtig mit Akkorden,
kleinen Soli und allem was dazugehört. Das üben von
kleinen Versatzstücken muss sein und ist lehrreich; mir
fehlt aber das Erfolgserlebnis eines komplett gelernten
Liedes.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das jetzt gesunder Ergeiz
oder nicht hilfreicher Übereifer ist.
Oben 
26.November 2006:
Zweierlei trübt meinen Spass an der Gitarre: Erstens bin
ich jetzt wohl so weit, dass nicht mehr "Hauptsache man hört
was" Sache ist sondern ich den Moment herbeisehne, an dem mein
Geldbeutel mir einen neuen Amp genehmigt. Mein kleiner
Brüllwürfel kommt mir immer mehr wie Blecheimer
vor.
Und zweitens meine Handhaltung. Ich bin nun mal kein
Schlangenmensch und muss mit Knochen und Gelenken leben, die mir
nicht die Griffhaltung nach Lehrbuch gestatten. Das macht Wechsel
nicht gerade leichter.
Ich tröste mich mit der Geschichte von Django
Reinhardt, der trotz starker Einschränkungen der linken
Hand einer der bekanntesten Jazzgitarristen wurde. Oder denke an
die Knotenfinger von Keith
Richards...
Oben 
25.November 2006:
Nach etlichen ermüdenden Autobahnstunden hatte ich den
Tag als Übungstag schon abgeschrieben. Nach einem guten
Abendessen hat es dann aber doch noch zu einer knappen Stunde
gereicht; allerdings kamen selbst die einfachsten Akkorde nicht
gerade präzise.
Der gute Wille war da, aber...
Oben 
24.November 2006:
Konzentriertes üben - ein paar Lieder nachspielen -
wieder üben - alte Sachen spielen - Tonleitern üben -
Pause - Jane hören
- mich dabei im solieren versuchen...
Selten so ein chaotisches "lernen an der Gitarre" erlebt. Na
und?
Oben 
23.November 2006:
Ich stehe noch unter dem Eindruck des gestrigen
Abends und damit - wie immer nach solchen Eindrücken -
bin ich halbe/halbe. Halb möchte ich auch einmal so gute
Musik machen können, halb weiss ich, dass ich so gut nie
werden kann. Immer die gleichen Gedanken zum selben Thema!
Sch... was drauf! Ich habe geübt und gespielt und will
irgendwann mit anderen Musik machen. Basta!
Oben 
22.November 2006:
Die graue Theorie von gestern wollte heute umgesetzt werden.
Sie wollte - ich anfangs eher nicht...
Ich habe heute so einiges an Fingersätzen heraus"probiert";
bis jetzt hatte ich mich immer auf die fünf beschränkt,
die in den Büchern normalerweise angeführt werden.
Das ging sogar ziemlich schnell - die Kombination von viel
üben, stöbern in Lehrbüchern und vor allen Dingen
gutem Unterricht hat was!
Oben 
21.November 2006:
Notenlehre, Terzen, Dur/Moll-Wechsel... Nichts hat sich seit
meiner Schulzeit geändert: Theorie und Tafel und ich falle
in`s Koma!
Das liegt keineswegs an Urs; die Gleichung [Lehrer/Theorie =
Herbert/Koma] ist so unumstösslich wie der Satz des
Pythagoras.
Oben 
20.November 2006:
Kapitel 20 sitzt immer noch nicht perfekt. Nur zwei Saiten
anzuschlagen fällt mir einfach schwer; für Heavy Metal
wäre ich also noch völlig unbrauchbar. Was wäre
die harte Fraktion ohne Powerchords...
Oben 
19.November 2006:
Auch heute wieder mit Country-Begleitung. Welches Alien hat
mich übernommen?
Im Ernst: Mir liegt das Tempo und auch der Takt, der vom
Rhythmusgerät vorgegeben wird, ist zum begleiten klasse.
Warum soll ich also nicht dazu üben?
Oben 
18.November 2006:
Kuck an - auch bei dem in der Bekanntschaft so verpönten
Country & Western-Takt macht es einen Heidenspass
mitzuspielen. Auffällig ist: Bei jeder für mich neuen
Begleitung greife ich ab und an daneben, obwohl die Akkorde sonst blind
sitzen. Watt lernt unns datt: Neu macht noch nervös!
Das kann ich mir später vor Riesenpublikum aber nicht
mehr leisten... ;o))
Oben 
17.November 2006:
Der Kauf des Keyboards war mit Sicherheit eine gute
Entscheidung. Die 100 verschiedenen Begleitrhythmen bieten
reichlich Möglickeiten, beim mitspielen den Anschlag zu
verbessern und auch immer sicherer zu greifen. Und das alles ohne
Aufkommen von Langeweile! Gerade beim Bluegrass sah ich mich beim
Mardi Gras
in New
Orleans, wie ich mit tausenden anderen musizierend durch die
Strassen zog.
Hoch lebe die Phantasie!
Oben 
16.November 2006:
Langsam aber sicher bekomme ich Kapitel 20 in den Griff. Es
kommen natürlich noch Fehler vor - es werden aber immer
weniger.
Meine seit Wochen anhaltende Spiellust hält an. Ich muss
mich zu den Übungen laut Buch wirklich zwingen, weil ich
lieber mit Rhythmusgerät als Begleitung vor mich hin spiele.
Der alte Satz "Kreativität
entsteht aus
Virtuosität" ist also wahr! Wobei ich mich sicher nicht
als virtuos bezeichnen will; nur dass ich im letzten Jahr eben
etwas besser geworden bin und mehr Spass am ausprobieren
habe.
Oben 
15.November 2006:
Kapitel 20 hat es in sich. Ich übe bis ich es nicht mehr
hören kann und bekomme trotzdem den Dreh nicht. Beim Wechsel
zwischen den
Powerchords greife ich öfter daneben.
Manches sieht erst so einfach aus!
Oben 
14.November 2006:
Im Unterricht wurde wieder mal klar: Ich kann bei einem Lied
oder auch nur einer Melodiefolge einfach nicht mit jemand anderem
zusammenspielen. Nach ein paar Takten bin ich raus und finde
nicht mehr rein. Merkwürdigerweise: Als Urs eine
schräge, fast schon atonale Begleitung
spielte ging es.
"Mutti, bin ich anders als die anderen?" "Nein mein Kind! Und
jetzt nimm die Tentakel vom Kuchen!"
Im Ernst: Ich muss wirklich öfter mit anderen üben,
sonst wird das nix mit der steilen Karriere als Bandmusiker...
;o))
Oben 
13.November 2006:
Gemischtes Üben... Die erste halbe Stunde intensiv das
letzte Kapitel. Gelingt noch nicht flüssig, der Ablauf sitzt
aber. Danach mit Rhythmus Griffe, Tonleitern und
Wechselschläge. Spass gemacht hat beides!
Oben 
12.November 2006:
Was immer wieder verblüffend ist: Man übt ein
Kapitel und merkt so ganz nebenbei dass einem das vorige, mit dem
man lange Schwierigkeiten hatte, plötzlich recht leicht
fällt. Diese Erkenntnis muss ich im Hinterkopf behalten,
wenn ich mal wieder kurz vor dem in-die-Saiten-beissen bin:
Arbeitet man an etwas neuem, ist das alte plötzlich gar
nicht mehr das Problem.
Beim Gitarrenspielen wird man leicht zum
Philosophen...
Oben 
11.November 2006:
Heute habe ich reichlich an die Himmelstür geklopft. Bis
vor kurzem gab es für mich beim Anschlagen nur
schrumm-schrumm rauf runter. Und bei diesem alten Dylan haben wir
jetzt das erste mal so richtig Anschläge geübt.
Über alle Saiten, nur die drei oberen, mehrere
Anschläge in eine Richtung, dann wieder Wechsel. Und siehe
da: Ich spiele und man erkennt das Stück. Bis vor kurzem
konnte man das bestenfalls an meinem Gesang... ;o))
Oben 
10.November 2006:
Bis in die Abendstunden habe ich den neuen Internetanschluss
mit VoIP
konfiguriert und war geistig - gelinde gesagt - nicht mehr auf
der Höhe. Und deshalb hat es nur zu einer Viertelstunde
gereicht; so wenig habe ich schon lange nicht mehr
geübt.
Aber nun fluppt ja alles mit der Technik - da kann es morgen
wieder so richtig los gehen!
Oben 
09.November 2006:
Es geht doch nichts über Erfolgserlebnisse: "Knocking on
heaven´s door" klappt schon gar nicht so schlecht. Viel
mehr baut mich aber auf, dass ich aus den bis vor kurzem für
mich noch
kryptischen Punkten und Strichen auf dem Notenblatt etwas
herauslesen kann. Kapitel 20 haben wir im Unterricht zwar
angespielt; ich hatte mir aber keine Bleistiftnotizen gemacht.
Und habe mir das jetzt selber
auseinandergedröselt!
Für Profis sicher lachhaft; für mich ein toller Moment.
Ha!
Oben 
08.November 2006:
Wieder so ein Erkenntnistag! Warum habe ich Blödmann mich
bis jetzt nur immer geweigert, die Takte mitzuzählen?
"Brauch ich nicht, geht auch so!" Jaja...
Jetzt übe ich "Knocking on heaven`s door" von Dylan. Und
zähle einfach mal mit. Und siehe da: Das vereinfacht das
Takthalten ungemein.
Fazit des Tages: Ich war ein Trottel!
Oben 
07.November 2006:
Wir haben uns im Unterricht dem nächsten Kapitel gewidmet
und mit dem werde ich mich in der nächsten Woche intensiv
beschäftigen. Die letzten chaotischen zwei Wochen waren
klasse und sogar lehrreich; jetzt ist aber wieder methodisches
arbeiten angesagt.
Wenn danach allerdings noch etwas Zeit ist...
Oben 
06.November 2006:
Ich schaffe es im Moment einfach nicht nach Buch zu lernen!
Sobald ich die Gitarre umhängt und meine Fingerübungen
durchexerziert habe bekommen meine Finger ein Eigenleben, das ich
irgendwie nicht bremsen kann.
Klingt bescheuert, oder? So ist es aber. Und irgenwie will ich es
auch gar nicht bremsen, denn mittlerweile habe ich in den
Tonleitern eine vor kurzem noch undenkbare Geschwindigkeit
erreicht. Für mich undenkbar - Zack Wylde
würde das wohl noch mit Gicht schaffen... ;o))
Im Ernst: Ab und zu schaffe ich es abzuschalten (nicht gerade
meine Stärke!) und irgendwelche schrägen Sachen zu
zupfen. Ziemlich schnell, ziemlich sicher und mit Spass. Nicht
gut - aber eben mit Spass!
Trotzdem werde ich morgen mit Urs das nächste Kapitel
durcharbeiten und dann wieder mehr konzentriert üben.
Oben 
05.November 2006:
Man kann mich beim besten Willen nicht faul nennen - heute
waren es wieder um die zwei Stunden an den Saiten, obwohl ich vom
gestrigen
Abend bzw. der Nacht noch reichlich müde war.
Mein Plan, das Lehrbuch ohne Abschweifungen konsequent
durchzuarbeiten, ist zumindest in den letzten zwei Wochen in die
Hose gegangen. Ich ziehe zwar jedesmal die Fingerübungen
durch; danach aber werden CDs abgespielt, zu denen ich dann
entweder die Begleitung oder ein Solo probiere.
Das hört sich im Moment natürlich noch eher nach
getretener Katze an; wird aber! Ab und zu passen ein paar
solierte Töne haargenau zum Lied und das sind dann die
aufbauenden Momente, die man manchmal einfach braucht.
Auf jeden Fall wird man dadurch schneller; ist doch schon mal
was!
Oben 
04.November 2006:
Nach der kurzfristigen Ansage von Urs, dass die Lebenden Legenden heute abend
in Recklinghausen einen Gig haben, reichte die Zeit nur für
20 Minuten üben. Mittlerweile könnte ich meinen
Brüllwürfel aus dem Fenster werfen; bringt aber nichts
im Keller... ;o))
Im Ernst: Man übt sich die Finger aus dem Leib und was kommt
raus? Entweder ein Sound wie Lautsprecher in Blecheimer oder wie
Box hinter 4-lagigem Samtvorhang. Das versaut die ganze
Spielfreude. Bei allernächster (finanzieller) Gelegenheit
ist ein neuer Amp
fällig!
Oben 
03.November 2006:
Ich kriege einfach nicht den Dreh, mich wieder auf die Kapitel
des Lehrbuches zu konzentrieren. Ich spiele das Griffbrett rauf
und runter und warte auf einen tollen Lauf/eine Eingebung -
vergebens! Alles hört sich hölzern an. Irgendwann muss
doch mal ganz plötzlich der Knoten platzen und das Solo an
sich aus meinen Fingern perlen...
Was wäre das Leben ohne
Träume! ;o))
Edit: Spät am Abend erzählt meine Frau, dass sie bei
Bekannten am Nachmittag "All along the Watchtower" von Hendrix
gehört habe. Bei mir machte es klick und
ich musste es ganz einfach auch hören. Und habe dabei
gespielt; der Meister möge es mir verzeihen! Nach Hendrix
kamen die Who,
die
Furys und die Chilli
Peppers - alle von mir begleitet. Mit ein paar Grundakkorden,
die eigentlich immer passen, macht das ganze einen
Höllenspass. Ob eventuellen Zuhörern auch - na
ja...
Oben 
02.November 2006:
Wieder ein Geburtstag und damit ein - gelinde gesagt -
eingeschränktes üben.
Ich hätte früher nie gedacht, dass man sich so
an eine Gitarre gewöhnen kann. Ich habe heute auf meiner
Hohner (Les Paul-Typ)
- gespielt und fühlte mich wie vor einem halben Jahr. Griffe
gingen daneben, ich habe dauernd die faschen Saiten
angeschlagen... - mannomann! Dagegen bin ich auf meiner Fenix (Stratocaster-Typ)
richtig fingerfertig!
Fehlende Erfahrung oder wirklich gravierende Unterschiede bei den
Instrumenten? Grübel...
Oben 
01.November 2006:
Mein ganzes Üben bestand heute nur aus dem Versuch, zu
einer Begleitung ein Solo zu spielen. Als echtes Kind der 70er
(und Dortmunder) kam mir die erste Platte von Epitaph gerade recht.
Sagen wir mal so: Bei einer Bewerbung als Gitarrist würden
die mir meine Fenix um den Hals wickeln; wahlweise müsste
ich sie wohl aufessen... ;o))
Aber Spass gemacht hat es trotzdem!
Oben 
31.Oktober 2006:
Das war für Urs heute eine schwere Aufgabe: Mir beim
langsamen herantasten an das solieren zu helfen. Wie bringt man
jemandem Kreativität bei? Oder besser: Wie legt man eine
unzweifelhaft vorhandenene aber noch nicht geweckte musikalische
Ader frei? Gut dass Urs ein geduldiger Mensch ist; jedenfalls
geduldiger als ich!
Die nächste Zeit wird zeigen, ob ich seine Tipps umsetzen
kann.
Oben 
30.Oktober 2006:
Wir werden morgen wohl das Pensum der letzten Woche
wiederholen müssen; übungstechnisch waren die Tage
dazwischen reichlich chaotisch. Ich merke, dass ich momentan
nicht stur durch die Kapitel gehen kann, weil mir das einfach zu
wenig ist.Ich muss meinen Anschlag verbessern, ich möchte
endlich mal den Dreh mit dem solieren raushaben und meine Griffe
sitzen ab und zu noch nicht.
Das ist eine gefährliche "Alles Sch...." - Situation, die
ich leider nur zu gut kenne. Wenn ich mich jetzt nicht stark am
Riemen reisse...
Das blöde an der Sache ist, dass ich noch nie so viel Spass
am spielen hatte wie in der letzten Zeit. Meine Erwartungshaltung
ist wohl zu hoch; ich muss einfach daran denken, dass ich erst
seit ungefähr einem Jahr wieder regelmässig klimpere
und erst seit einem halben Jahr Unterricht nehme.
Oben 
29.Oktober 2006:
Hoffentlich die berühmte Ausnahme: Nur ein wenig
akustisches üben, weil nach einem langen Tag auf der
Autobahn und Besuchsprogramm der Antrieb zum spielen einfach
nicht mehr vorhanden war.
Dafür aber nostalgisches Schwelgen beim Gedanken an den gestrigen
Abend!
Oben 
28.Oktober 2006:
War es die Vorfreude auf den Auftritt von Epitaph heute abend oder war
einfach mein (w)irrer Tag? Tonleitern, Griffe, Läufe,
Melodien - ich habe alles durcheinander geübt.
Negativ: Das war nicht sehr konzentriert.
Positiv: Es hat Spass gemacht. Fazit:
Sollte trotz Spass besser die Ausnahme bleiben!
Oben 
27.Oktober 2006:
Heute habe ich mich ausschliesslich im solieren geübt.
Von Robbie Williams bis B.B. King - zu allen habe ich
`rumgezupft. Wobei mir der künstlerische Anspruch erst
einmal nicht so wichtig war; ich habe das ganze als Übung
für die Beweglichkeit der Finger genommen. Nach einiger Zeit
merkt man, dass selbst Wechsel innerhalb der verschiedenen
Tonleitern besser klappen. In ganz seltenen Ausnahmen passte mein
Gezupfe sogar zur Musik.
Wie gesagt: In seltenen Ausnahmen...
;o))
Oben 
26.Oktober 2006:
Nur Übungen, um die Schnelligkeit bei den Tonleitern zu
erhöhen. Geht beim normalen spielen auch schon ganz flott,
beim Versuch zu solieren und damit eben "wildem" wechseln passt
die gegriffene allerdings ab und zu nicht zur angeschlagenen
Saite. Aber es wird!
Oben 
25.Oktober 2006:
Ich habe tatsächlich schon Lampenfieber,
wenn auch nur ein paar Leute (vielleicht) zuhören. Meine
Frau hat Besuch und es könnte sein, dass mein Üben aus
dem Keller zu hören ist. Alleine die vage Möglichkeit
macht mich schon so nervös, dass ich dauernd
danebengreife.
Ich muss wirklich mal mit ein paar Leuten zusammen
spielen/üben, damit sich das legt.
Oben 
24.Oktober 2006:
Und wieder Unterricht... Es sind übrigens nicht die
grossen Dinge die mir so richtig weiterhelfen, sondern die
kleinen Denkanstösse. "Der Takt klingt nicht? Hast du an das
Pausenzeichen gedacht?" oder "Lass beim anschlagen einen Takt aus
- das macht die Melodie schon interessanter".
Das sind die Schubser, die mich auf den richtigen Weg
bringen.
So etwas bietet kein Buch; diese Interaktion hat
man nur bei einem Lehrer.
Früher in der Schule hiess das nicht Interaktion, sondern
Tritt in den Hintern!
Oben 
23.Oktober 2006:
Nachdem ich meinen dusseligen Fehler gestern entdeckt habe ist
das Stück nur noch eine Fleissübung.
Auch mit 150er-Takt klappen die Tonleitern über das ganze
Griffbrett zufriedenstellend; ein paar Fehler gestehe ich mir
einfach mal zu.
Wer weiss, wieviel Hits mit schrägen Riffs so
entstanden sind...
Oben 
22.Oktober 2006:
Von wegen ich kann mich scheinbar nicht hereindenken in das
Stück - es war mal wieder ein Flüchtigkeitsfehler, der
mir tagelang zu schaffen machte: Das Stück kann ja nicht
klingen, wenn ich statt auf das hohe C zu wechseln weiter das
tiefe zupfe.
Kleine Ursache - grosse Wirkung. Und drei verlorene Tage wegen so
einem Sch...
Ich könnte mich in den Hintern beissen!
Oben 
21.Oktober 2006:
Es ist bei diesem genau wie beim letzten Kapitel: Ich brauche
einige Zeit, um mich hereinzufühlen/-denken/-spielen. Bis
heute bin ich auf jeden Fall noch nicht so weit.
Oben 
20.Oktober 2006:
Mal ganz was anderes: Ein Nachmittag mit meiner
6-jährigen Nichte an der Gitarre und am Keyboard. Einerseits
hat das richtig Spass gemacht; andererseits ist es deprimierend,
wie schnell Kinder etwas kapieren, für das ich
werweisswielange gebraucht habe. Wahrscheinlich soliert meine
Nichte mich irgendwann in Grund und Boden...
Oben 
19.Oktober 2006:
Einges von "All my..." verstehe ich vom Takt her immer noch
nicht so richtig; wird aber schon besser. Steigerung der
Übungsgeschwindigkeit für Tonleitern über das
ganze Griffbrett von 120 auf 130. Erfreulicherweise sehr wenig
Fehler und die eigentlich nur bei der tiefsten; in der ersten
Lage über fünf Bünde zu greifen ist eben immer
noch ein Problem. Ab dem 5. Bund fluppt auch das. Ich bin
zufrieden.
Oben 
18.Oktober 2006:
Lieder nach Noten bzw. Teile davon erkenne ich nicht immer auf
Anhieb. Ohne den richtigen Groove und das passende Tempo nutzt
auch der sicherste Wechsel zwischen den Tönen nichts. So
auch bei "All my loving": Ich zupfe die Saiten und über
meinem Kopf schwebt das berühmte "Häh???". Wenn ich in
ein paar Tagen die Sache flüssig hinbekomme ist das kein
Thema mehr. Im Moment aber überlege ich, ob auf dem Papier
das selbe Musikstück steht das ich seit langer Zeit zu
kennen glaube.
Oben 
17.Oktober 2006:
Unterricht - neues Kapitel - die Beatles - "All my loving".
Und wieder ist ein
Mythos dahin, denn eigentlich besteht das Lied aus dem
rauf-und runterspielen einer Tonleiter.
Schon verblüffend, wie einfach so richtig grosse Hits
manchmal aufgebaut sind!
Oben 
16.Oktober 2006:
Morgen ist wieder Unterricht - und das wird auch Zeit! Drei
Wochen lang das selbe Kapitel üben wird öde.
Allerdings bin ich selber schuld: Ich will nicht voreilig in die
nächsten Kapitel einsteigen, sondern die Sache ganz in Ruhe
und mit professioneller Anleitung angehen. Etwas Neues zu lernen
geht schneller als angelernte Fehler wieder auszubügeln.
Oben 
15.Oktober 2006:
Wie beim Dinner for one:
"Well - I`ll do my very best!"
Aber trotz aller Fortschritte schnarrt ab und zu eine Saite, ein
Griff geht daneben oder ich zupfe eine falsche Saite an. Und
schon bin ich ein bisschen stinkig.
Es hilft mir sehr, wenn ich in solchen Momenten auf dieser Seite
weiter unten lese; meine Probleme noch vor einem halben Jahr
kommen mir jetzt banal vor!
Meine jetzigen sind in einem halben Jahr hoffentlich auch nur
noch
Anekdoten, über die ich dann schmunzeln kann.
Aber eben nicht im Moment!
Oben 
14.Oktober 2006:
Griffübungen bis zum abwinken und für das schlechte
Gewissen auch noch Kapitel 17. Tonleitern gibt es erst wieder
morgen.
Oben 
13.Oktober 2006:
Griffübungen sind langweilig? Nö - sind sie
nicht!
Dank eingeschränkter Biegsamkeit der Handgelenke und nicht
gerade dünner/langer Finger werde ich wohl nie eine gute
Haltungsnote für meine Grifftechnik bekommen. So manchem
Kundigen wird es wohl auch in den Fingern jucken, mir den
reichlich über das Griffbrett ragenden Daumen abzuknipsen...
;o))
Ich muss damit leben und deshalb übe ich sehr viel Griffe.
Mit Rhythmusbegleitung vom Keyboard wechsle ich dann immer nur
z.B. C - G - D oder E - A - H7. Wenn man das mit wechselnden
Anschlägen und verschiedenen Tempi macht wird es auch nicht
langweilig.
Habe ich schon erwähnt dass ich Kapitel 17 langsam nicht
mehr hören kann?
Oben 
12.Oktober 2006:
So langsam wird mir mein momentaner Übungseifer
unheimlich; im Allgemeinen bin ich gar nicht so fleissig.
Kurzzeitige Ausnahme? Der Anfang einer neuen Qualität
(oder besser Quantität)
des Übens? Abwarten!
Wer weiss was schon morgen ist...
Oben 
11.Oktober 2006:
Noch eine neue Erkenntnis: Optimale Saitenlage ist nicht
gleich optimales Spiel!
Im Ernst: Heute war ich richtig fleissig und habe mehrmals am Tag
länger geübt. Mit Spass und Freude - allerdings auch
mit ein paar deftigen "Danebengreifern".
Die werden aber glücklicherweise immer seltener.
Oben 
10.Oktober 2006:
Auch heute wieder Tonleitern über alle Bünde und -
na was wohl?
Wenn ich in ein paar Jahren alles vergessen haben sollte: Kapitel
17 garantiert nicht! ;o))
Oben 
09.Oktober 2006:
Heute habe ich die Tonleitern über alle Bünde
geübt, um langsam mal etwas schneller (toller Satz,
ne?) zu werden. Die Tonleitern sind kein Problem mehr - nun
müssen die Finger flinker werden.
Und natürlich war heute auch Kapitel 17 fällig; bei dem
wird die Fehlerquote geringer und damit meine Stimmung
besser.
Oben 
08.Oktober 2006:
Erste neue Erkenntniss: Es macht wirklich turbomässig
Spass, auf einer optimal eingestellten Gitarre zu spielen.
Und zweitens: Die tiefe Saitenlage erzieht zum sauberen Greifen
und Anschlagen - Nachlässigkeiten werden gnadenlos mit einem
Schnarren bestraft. Mal eben so ein C greifen, Hauptsache man
trifft irgendwie die drei Saiten, ist nicht mehr.
Die nächste gebraucht gekaufte Gitarre werde ich sofort zum
einstellen abgeben.
Oben 
07.Oktober 2006:
Die Welt ist wieder im Lot! Ich habe meine Gitarren schon zwei Tage
eher zurückbekommen und konnte endlich wieder das
Kapitel 17 üben.
Langsam wird es zwar etwas öde, aber ich
will das kleine Stück unbedingt gut spielen
können.
Also immer wieder: Auf ein Neues...
Oben 
05./06.Oktober 2006:
Merkwürdig! Ich spiele sonst auch gerne auf meinen
akustischen Gitarren. Aber jetzt - ohne Alternative -
macht es keinen Spass und mich muss mich dazu zwingen. Ist der
Mensch nicht komisch gestrickt? Oder bin nur ich so?
Oben 
04.Oktober 2006:
Nachdem ich heute meine beiden E-Gitarren zum einstellen
abgegeben habe wird es in den nächsten Tagen
zwangsläufig akustisch.
Mal sehen, wozu ich mich aufraffen kann!
Oben 
03.Oktober 2006:
Kurzeintrag: Kapitel 17 verliert seine Schrecken!
Oben 
02.Oktober 2006:
Um meiner Umwelt nicht all zu lange mit dem immer gleichen
Riff auf die Nerven zu gehen habe ich mich heute auch den Noten
und den Schritten in einer Tonleiter gewidmet. Einmal kam mir ais
bzw. b in die Quere - sonst ging es ganz gut.
Oben 
01.Oktober 2006:
Gestern ging es um Schnelligkeit - heute habe ich mich mehr
der Qualität gewidmet. Vernünftiges abdrücken,
gleichmässiges anzupfen, wirklich nur die beiden Saiten
treffen die man will. Speziell letzteres wird noch dauern.
(Gut dass Ferien sind!)
Der Abend wurde dann noch "akustisch". Mann, hört sich das
Stück
unplugged auf meiner 12-saitigen gut an!
Oben 
30.September 2006:
Etwas schneller bin ich heute geworden; mit ein wenig
Phantasie kann man bestimmt schon das Kapitel 17 erkennen!
Oben 
29.September 2006:
Dieses simple Solo f-g-c-f-g-c-f / e-g-c... und so weiter in
der ersten Lage hört sich einfach toll an.
Das Kapitel 17 habe ich nach den Ferien hammerhart drauf - oder
ich höre auf!
( Ob mit dem Gitarre spielen oder mit meinen Versprechungen
wird sich noch entscheiden...)
Oben 
28.September 2006:
Die "akustischen Pause" gestern war eine gute Entscheidung;
heute konnte ich wieder unverkrampft an Kapitel 17 gehen.
Siehe da: Es macht einen Heidenspass! Und nicht nur das; es
nimmt vor allen Dingen auch die Scheu vor dem Wechsel Griff/Solo.
Bis vor einiger Zeit konnte ich mir nicht vorstellen, selbst so
etwas recht simples zu spielen. Und nun versuche ich mich daran -
wieder ein Schritt!
(Urs hat recht: Verzerrt und laut klingt es noch
besser!)
Oben 
27.September 2006:
Nach den gestrigen Erlebnissen gönne ich mir einfach mal
einen akustischen Tag mit einfachen Griffübungen und zupfen.
Mir fehlt heute zugegebenerweise jegliches Interesse an
Track 9 aus Kapitel 17.
Oben 
26.September 2006:
Seit heute weiss ich, warum ein Gitarrenlehrer nötig
ist!
Erstens ist er fähig, den Unterschied zwischen
Kapitel 17 im Buch und Track 17 auf der
Beispiel-CD zu erkennen. Im Gegensatz zu mir; ich bekam den
Track 17 einfach nicht mit meinen Übungen
des Kapitel 17, Beispiele auf Track
9, unter einen Hut...
Da war plötzlich klar, warum mein Spiel und die CD-Vorlage
in den letzten Tagen nicht so recht zueinander passen wollten -
haua haua!
Und zweitens: Trotzdem klang das Stück etwas
merkwürdig. Und da wurde mir dann endgültig klar, warum
man einen Gitarrenlehrer braucht: Wenn nämlich der dusselige
Schüler (oder anders gesagt: ich!) statt c immer a unter die
betreffenden Noten notiert. Und der Lehrer ihn dann eben darauf
aufmerksam machen muss. Doppel-Haua!
Nach dem ausräumen dieser kleinen Hürden wurde es dann
aber noch sehr gemütlich...
Oben 
25.September 2006:
Der gute Wille ist sicher da - aber entweder ist der Sprung
für mich zu gross oder ich bin ganz einfach zu langsam. In
der Geschwindigkeit, in der das Stück 17 auf der CD
vorgelegt wird, schaffe ich es einfach nicht. Und langsamer gibt
es nicht viel her...
Ich glaube es ist nicht schwer zu erraten, womit ich mich in den
anstehenden Ferien beschäftigen werde!
Oben 
24.September 2006:
Auch heute war mehr Spass als Disziplin angesagt. An einem Tag
(so wie gestern) ist das in Ordnung; beim zweiten wird es
kritisch. Morgen muss ich mich unbedingt wieder strenger an das
Buch halten.
Oben 
23.September 2006:
Heute hatte ich wieder richtig Spass an meiner Gitarre. (Was
im Prinzip ein
Synonym für "nicht methodisch geübt" ist...)
Was soll ich machen? Mich zu Sachen zwingen, die ich widerwillig
spielen würde? Nee! Wenn man einen Tag voller Spielfreude
hat soll man ihn geniessen. Und Übung bleibt es ja auch -
nur eben nicht nach Lehrbuch.
Oben 
22.September 2006:
Auch heute habe ich das Anschlagen mit dem Plektron
geübt; die rechte Hand habe ich übungstechnisch in
letzter Zeit wohl zu viel links liegen lassen. (Schon klar -
dummer Wortwitz!)
Einzelne Töne und Akkorde zusammen in einem Stück
spielen ist der nächste Übungsschritt. Eigentlich
primitiv - aber für mich zum ersten mal in dieser Form.
Dementsprechend habe ich vor diesen paar Tonfolgen irgendwie
Respekt; vom Gefühl her ist das der Übergang vom
Üben zum Spiel.
Oben 
21.September 2006:
Ganz ausser der Reihe und trotz Spass an den neuen kleinen
Soli: Heute war einfach mal wieder reine "Grundausbildung"
fällig. Ich habe anschlagen geübt; in verschieden
Takten und Anschlagstärken und über das ganze
Griffbrett verteilt. So sauber wie erwünscht tanzt das
Plektron nämlich noch nicht auf den Saiten. Was soll ich
machen? Ich muss ihm Unterricht geben! ;o))
Oben 
20.September 2006:
Da kapiert man langsam die grossen Zusammenhänge und an
was scheitert man? Saiten zwischendurch leer anzupfen! Warum zum
Teufel fällt mir das nur so schwer; bei der tiefsten
Tonleiter habe ich bekannterweise das gleiche Problem.
Naja - sagen wir es einfach positiv: Wenn`s mehr nicht ist...
Oben 
19.September 2006:
Heute war wieder Unterricht; ab in`s nächste Kapitel. Und
was passiert? Ich kapiere worum es geht. Noten? Pausen?
Haltebögen? Takte? Alles klar! Natürlich nicht auf
Anhieb und beim spielen auch nicht fehlerfrei. Aber ich
wusste worum es ging!
Irgendwie hat in den letzten Wochen eine neue Welt ihre Tore
geöffnet. Schon klar: Klingt pathetisch. Aber
wie soll ich es anders ausdrücken? Noch vor einiger Zeit
waren das schwarze Punkte auf Strichen in verschiedenen
Abständen. Seit dem grossen Klick sind das Noten auf Linien
und verschiedene Takte. Wahnsinn...
Oben 
18.September 2006:
Warum habe ich eigentlich all die Jahre immer geschrammelt und
bin nicht irgendwann mal auf die Takte mit den Achtelnoten
gekommen? Alles klingt plötzlich besser; kleine Ursache -
grosse Wirkung.
Es geht doch nichts über Erfolgserlebnisse!
Oben 
17.September 2006:
Überall in meinem Übungsraum (klingt doller als es
ist; eben der Kellerraum der dafür herhalten muss)
hängen jetzt ausgedruckte Tonleitern vom tiefen bis zum
hohen C. Egal wie ich jetzt stehe - meine Augen entkommen ihnen
nicht...
Im Ernst: Meine Hoffnung ist, dass sich so die Noten besser
einprägen. Wenn es mit der Beeinflussung des
Unterbewusstseins so bei der Werbung funktioniert: Warum
nicht auch bei einer sinnvollen Sache?
Ich habe die Achtelnoten weiter geübt und es klappt ganz
gut. Ab und zu mal ein falscher Takt - aber schon ziemlich
flüssig.
Oben 
16.September 2006:
Ich muss mich bremsen; vor lauter Enthusiasmus
über die neuerworbenen Fähigkeiten drifte ich in
Experimente ab. Macht zwar Spass - ist aber nicht gerade
lehrreich. Morgen wird wieder nach Buch gespielt und es werden
Noten gelernt.
Bin ich wieder streng... ;o))
Oben 
15.September 2006:
Eigentlich völlig verdreht: Jetzt habe ich ein paar Dinge
kapiert und übe öfter und länger als am Anfang -
und da wäre es eigentlich nötiger gewesen.
Dank den Übungen mit den Achtelnoten hört sich
plötzlich nicht mehr alles nach Geschrammel an. Kleine
Ursache - grosse Wirkung. Was doch so ein Taktwechsel beim
Anschlagen ausmacht!
Hört man heraus dass ich im Moment mit der Gitarre so
richtig Spass habe??
Oben 
14.September 2006:
Das kann einfach nicht gutgehen: Schon wieder habe ich etwas
ganz plötzlich kapiert! Das Anschlagen mit Achtelnoten und
das Abzählen dazu ist mir kein Rätsel mehr. Der
berühmte Klick im Kopf (in Verbindung mit der Hilfe eines
Bleistiftes zum 1 + 2 3 4 über die Takte notieren) - und es
lief flüssig.
Ich gehöre zu den Menschen, die sich mit Problemen
werweisswielange beschäftigen können und den Dreh nicht
kriegen. Bis plötzlich... - ja was eigentlich? Irgendwelche
bis dato getrennten Synapsen sich im
Gehirn überraschenderweise verbinden? Keine Ahnung - aber
irgend so etwas muss es wohl sein!
Wie bei alten Fernsehern: Ein kleiner Klaps und das Bild wird
klar... ;o))
Oben 
13.September 2006:
Nach einem ermüdenden Tag mit etlichen Stunden auf der
Autobahn reicht es bei allem guten Willen nur noch für ein
paar Melodien auf der akustischen Gitarre.
Wirklich schade - aber mehr gibt der dank Baustellen und Staus
arg gestresste Kopf einfach nicht her!
Oben 
12.September 2006:
Ich komme nicht sofort mit wenn Urs mir etwas über Takte
erzählt oder wir zusammen anschlagen. Mal einen Takt
auslassen oder schneller spielen entspricht halt nicht dem alten
stur-rauf-runter - Schrammler in mir. Bis jetzt; ich würde
auch gerne mal etwas weniger eintönig anschlagen und deshalb
wird ab jetzt auch Takt geübt!
Oben 
11.September 2006:
Positiv: Mittlerweile kann ich Töne/Noten den passenden
Bünden und Saiten zuordnen. Negativ: Noch nicht
flüssig.
Positiv: Tonleitern sind kein Problem mehr. Negativ: Der schnelle
Wechsel untereinander hapert noch.
Positiv: Ich erkenne die Noten. Negativ: Nicht intuitiv, sondern
nach dem Abzählprinzip.
Fazit: Das wird noch dauern. Aber ich bin auf dem richtigen
Weg!
Oben 
10.September 2006:
Kurzer Eintrag: Tonleitern und Fingerübungen zu den
Tonleitern.
Oben 
09.September 2006:
Auch heute wieder Tonleitern bis zum Abwinken. Und immer noch
ist die tiefste auch die schwierigste; Saiten leer anschlagen
fällt mir schwer. Merkwürdig!
Die Wechselschläge dagegen klappen heute gut. Und ich muss
nicht mehr so oft auf die Notenblätter schielen; so ganz
langsam erkenne ich die Töne auch so.
Oben 
08.September 2006:
Ich übe Tonleitern rauf und runter und auch den (fast)
nahtlosen Übergang von einer in die nächste. Was dabei
noch gar nicht so richtig kommt ist irgendeine Phrasierung;
beides auf einmal ist wohl noch nicht. Abwarten!
Oben 
07.September 2006:
Nach meinen normalen Fingerübungen lege ich eine CD von
B.B.King ein
und versuche mich im Begleit-Solieren. Das Ergebnis ist - gelinde
gesagt! - mau; allerdings sollte so etwas das Gefühl
für Tonfolgen schulen und trainiert auf jeden Fall die
Finger beim Griffbrettflitzen.
Wobei das bei mir mit dem flitzen noch nicht so weit her ist.
Üben, üben, üben...
Oben 
06.September 2006:
Der Ehrgeiz hat mich gepackt: Ich will das Kleinstsolo
fehlerfrei und wenn es geht auch mit etwas Gefühl spielen
können. Und deshalb: Immer und immer wieder.
Und damit das Ganze ausbaufähig wird kommen auch die
Tonleitern nicht zu kurz. Zum Schluss dann ein
Gimmick: Aus Teilen verschiedener Tonleitern eine machen.
Langsam kapiere ich den Aufbau eines Solos; nun muss ich es nur
noch spielen können. Na ja - ich habe aktuell ja noch 415
Tage Zeit.
Kinders - wie die Zeit vergeht...
Oben 
05.September 2006:
Heute im Unterricht wurde schnell klar: Mir fehlen noch so
manche Dinge. Zum Beispiel der richtige Moment, um in ein
Musikstück einzusteigen. Von wegen 1-2-3-4-?... - so
ungefähr bei 6 fange ich an. Aber das ist Übungssache;
genau wie das treffen der richtigen Saiten beim solieren. Es
macht einen Riesenunterschied, ob man bei den Fingerübungen
alle Saiten hintereinander anschlägt oder die Finger wild
auf dem Griffbrett herumtanzen müssen.
Aber nach meinem Erfolgserlebnis der letzten Woche kann mich fast
nichts mehr schocken. Irgendwie ist mir die Scheu abhanden
gekommen, weil ich ja nun weiss wie (und worum) es geht. (In der
Theorie; die Praxis hapert natürlich noch!)
Gut dass mein Keller sehr schalldicht ist: So ein kleines Solo
hört sich verzerrt und in voller
Brüllwürfel-Lautstärke schon ganz imposant an.
Und macht einfach einen Höllenspass!
Oben 
04.September 2006:
Nach einem echt stressigen Tag habe ich heute gerade mal ein
paar Minuten auf der akustischen gezupft; zu mehr hat es nicht
gereicht. Wird wohl morgen Schimpfe geben... ;o))
Oben 
03.September 2006:
Ich sage die Noten bei jedem Anschlag an. Im Moment ist das
noch etwas verwirrend; ich hoffe aber, dass sich mir die
Positionen der einzelnen Töne auf dem Griffbrett so leichter
einprägen.
Oben 
02.September 2006:
Ein ganz normaler Übungstag mit Fingerübungen,
Wechselschlägen und natürlich auch dem winzigen Solo.
Das ich natürlich auch gleich mal im 12. Bund probiert habe
- so als frischgebackener Profi...
Da kommt man sich doch gleich wie der Gitarrengott an sich
vor: Solieren in den hohen Lagen!
Oben 
01.September 2006:
Alles hat sich für mich geändert! So ähnlich
müssen sich die ersten Astronomen
gefühlt haben, als sie plötzlich die
Regelmässigkeiten in den Umlaufbahnen der
Planeten erkannten. Für einen gestandenen Musiker ist diese
Aussage sicher ein Grund zum schmunzeln; wenn man aber wie ich
immer vor Tönen, Bünden und Saiten stand wie der Ochse
vor dem Berg und dann plötzlich - und ich meine
plötzlich! - die Ordnung darin erkennt... "Und es wurde
hell!" ;o))
Nach diesen Tagen der Erleuchtung werde ich ab morgen wohl wieder
den normalen Übungsbetrieb aufnehmen, der im Freudentaumel
etwas zurückstehen musste.
Oben 
31.August 2006:
ICH HABE ES GESCHNALLT! ... und kann es
selber kaum glauben!
Was noch vor ein paar Tagen für mich so unleserlich war wie
Hieroglyphen ist plötzlich eine erkennbare Schrift. Ich
habe das erste kleine und bescheidene Solo aus dem Buch sowohl
über- als auch umgesetzt; nämlich in die passenden
Saiten und Bünde. Und kann es sogar schon spielen.
Bescheiden zwar und noch stoppelig - aber es ist mir kein
Rätsel mehr.
Die letzte Unterrichtsstunde hat also wirklich den Knoten platzen
lassen. Ich bin von flüssigem Notenlesen und dem Wissen, wo
genau auf dem Griffbrett jeder Ton liegt noch weit entfernt -
aber der erste wichtige Schritt ist gemacht!
Was für ein Erfolgserlebnis!
Oben 
30.August 2006:
Fast ein reiner Theorietag. Ich habe
mich mit der Lage der einzelnen Töne auf dem Griffbrett
beschäftigt. Nach einiger Verwirrung habe ich dann
tatsächlich die dahinterstehende Ordnung entdeckt. Es ist
wie bei vielen Dingen: Du grübelst ewig über einem
Problem - und dann reicht schon ein kleiner Denkanstoss um zu
kapieren. Danke dafür, Urs!
Oben 
29.August 2006:
Vor dem Unterricht habe ich noch eine Übungsstunde
eingeschoben, um mich mit den letzten Übungen zu
beschäftigen und damit meine Finger schon etwas beweglicher
sind. Man will ja keine Schimpfe!
Im Ernst: Es ärgert mich immer, wenn ich bei manchen Sachen
dastehe wie der sprichwörtliche Ochse vor dem Berg. Und das
spielen mit einzelnen Saiten/Tönen ist für mich der
Berg, denn ich muss die Hände koordinieren, die
Noten ablesen, sollte sie zur Übung vor mich hin sagen und
dabei noch mit den Füssen den Takt klopfen. Das sind im
Moment noch mindestens zwei Dinge zuviel auf einmal; die Routine wird es sicher
bald bringen. Im Moment aber...
Es macht trotzdem Spass, denn wenn ich mal einen Lauf ohne Fehler
hinkriege und es halbwegs nach etwas klingt ist das sehr
aufbauend.
Oben 
28.August 2006:
Mit viel Konzentration und dauernden Wiederholungen schaffe
ich die kleinen Melodien in der ersten Lage. Nicht immer - aber
immer öfter! ;o))
Bis zum lässigen Solieren ist es noch ein weiter Weg!
Oben 
27.August 2006:
Heute habe ich mich wieder mit der ersten Lage und den
Tönen auf den einzelnen Saiten beschäftigt. Und fummel
auf dem Griffbrett herum wie am Anfang, denn an dieses Spiel mit
einzelnen Saiten muss ich mich wirklich noch gewöhnen. Von
wegen "Wenn Sie schon Griffe beherrschen können Sie dieses
Kapitel schnell durcharbeiten". Dieses Zitat aus dem Lehrbuch mag
ja allgemein zutreffen; für mich jedenfalls nicht.
Wir werden wohl am Dienstag den Unterricht von letzter Woche
wiederholen bzw. ausbauen müssen und nicht schon das
nächste Kapitel anfangen können.
Oben 
26.August 2006:
Die Zeit reichte nur für ein paar kleine Klimpereien mit
meiner Nichte. Bei uns ist Kirmes!
Oben 
25.August 2006:
Ach nee... Irgendwie bin ich heute total kaputt. Das ist
schonmal keine gute Voraussetzung für ein vernünftiges
üben. Und dann noch mein Problem mit dem
Gitarrenkabel. Eigentlich gar nicht sooo tragisch; heute
nervt es aber. Ich komme mir vor wie der alte Laokoon...
Die Übungen in der ersten Lage habe ich erst gar nicht
angefangen; das wäre eh nix geworden. Manchmal hört man
besser auf! Vielleicht klappt`s gleich mit der akustischen
Gitarre besser.
Oben 
24.August 2006:
Man merkt, dass die Übungen in der ersten Lage für
mich ungewohnt sind: Nach einiger Zeit verkrampft der linke Arm;
immer ein Zeichen für Angespanntheit. Das hatte ich bei
allen neuen Übungen auf der Gitarre. Fünf Notenlinien,
sechs Saite, sieben Töne - mein entweder dezimales oder
duales
Weltbild kommt ins rotieren... ;o))
Oben 
23.August 2006:
Nach den üblichen Sachen habe ich mich dann der ersten
Lage und den Übungen des Lehrbuchs gewidmet. Alle
hintereinander bringe ich noch nicht; bei einzelnen klappt es
schon so leidlich. Und wenn es klappt klingt es auch gut.
Oben 
22.August 2006:
Das Handgelenk hat wieder mitgespielt. Gut so, denn heute war
Unterricht.
Als Neuling in Sachen Noten und in der Frage, wo die Töne
auf dem Griffbrett sind, schwirrte mir heute wieder der Kopf. Es
ist nicht einfach, die Werte für Bünde, Saiten und
Takte unter einen Hut zu bekommen; vom mitzählen mal ganz zu
schweigen. Mein Gitarrenbuch sieht mittlerweile genau so aus wie
meine Schulbücher früher: Überall Randnotizen,
Erklärungen und Gedächtnisstützen. Mal sehen wie
es damit in den nächsten Tagen klappt.
Oben 
21.August 2006:
Mein rechtes Handgelenk macht Schwierigkeiten; hoffentlich ist
es keine
Sehnenscheidenentzündung. Intensive Arbeit mit der Computermaus
in Verbindung mit Gitarrenspiel ist da echt ein Problem. Was soll
ich machen - beides ist für mich wichtig.
Oben 
20.August 2006:
Nach ein paar Haklern bei den Wechselschlagübungen wurde
ich stinkig. Was der Qualität meines Spiels dann noch
abträglicher war. Was mich noch stinkiger...
Es dauerte einige Zeit mich aus diesem Teufelskreis zu
befreien. Ich stellte mir einfach ein paar Fragen:
Wie oft triffst du die falsche Saite? Eigentlich eher
selten. Es fallen halt nur die Fehler auf.
Wieviele Griffe hast du schon gelernt? Es sind einige
Griffe dazugekommen und durch ständiges Üben klappt
auch der F-Dur mittlerweile leidlich.
Schrecken dich Tonleitern noch ab? Nein - ganz im
Gegenteil. Das Üben macht Spass.
Wie oft übst du? Im Gegensatz zu früher mit
wenigen Ausnahmen täglich. Und zwar gerne.
Sind dir Noten immer noch fremd? Nein, denn einige
Grundlagen habe ich mittlerweile.
Und da wurde mir klar dass ich fast in einen gefährlichen Pessimismus
gerutscht wäre, der gar keine Berechtigung hat. Denn in den
letzten Monaten wurde das "Üben müssen" zum "Üben
wollen", ich wurde bedeutend sicherer und auch neue Griffe und
Noten schocken mich nicht mehr. Oder anders gesagt: Noch vor gar
nicht so langer Zeit wäre ich froh über meinen jetzigen
Stand gewesen; so "ausbaufähig" er auch ist.
Fazit: Think pink! ;o))
Oben 
19.August 2006:
Ich habe Probleme beim mitzählen: Einerseite der Takt
(eins-zwei-drei-vier), andererseits die Bezeichnung der
Bünde (o-1-3 und so weiter) die ich vor mich hin murmele. Im
Moment komme ich durcheinander; wird aber schon besser! Solo: Ich
komme!
Gestern habe wieder mal einen Auftritt von Helge
Schneider gesehen. Ein Wahnsinnsmusiker; wie gut muss man ein
Instrument beherrschen, um so schräge Sachen zu
fabrizieren?
Oben 
18.August 2006:
Ein komplett akustischer Tag! Keine Ahnung warum - aber ich
hatte heute überhaupt keine Lust auf Strom! Lieber ein paar
alte Volkslieder angespielt und dabei geträumt.
Eben ganz der typische Rockmusiker...
Oben 
17.August 2006:
Leider wurden meine Übungen heute oft unterbrochen; so
etwas bringt mich jedesmal voll aus dem Takt. Gibt halt so
Tage...
Die erste Lage wird mir langsam sympathisch - es ist
ja auch die erste Stufe zum solieren.
Vielleicht wird es ja noch mal was bei mir!
Zum Abschluss war dann aber wieder meine alte Konzertgitarre
dran; ich bin eben doch auch ein alter Folki.
Oben 
16.August 2006:
Es regiert der Bleistift! Wenn man von Noten so unbeleckt ist
bleibt nur das notieren der Werte. Muss ich wohl doch mal
fleissig werden!
Auch zum (sehr hilfreichen) Mitzählen muss ich mich
überwinden; es ist einfach ungewohnt. Ich habe mich dann
durch die Übungen in der ersten Lage gearbeitet. Angeblich
ein Klacks - für mich jedenfalls nicht.
Und wie baut man Frust ab? Amp auf laut und verzerrt und den
Putz von den Wänden holen. Danach noch einmal in Ruhe und
siehe da: Geht schon besser!
Oben 
15.August 2006:
Nach langen neun Wochen Ferienpause(n) endlich mal wieder
regulärer Unterricht. Und was hatte ich prompt vergessen?
Die Anfangszeit - ich war zu früh! Deshalb konnte ich in
aller Ruhe eine Stunde durch das Dortmunder
Kreuzviertel flanieren. Hat auch was...
Heute haben wir uns durch das nächste Kapitel der "Schule
der Rockgitarre" gearbeitet: Die erste Lage. Eigentlich
simpel - wenn man sich nicht wie ich immer vor dem Mitzählen
gedrückt hat. Hilft nix - muss ich mir angewöhnen!
Oben 
14.August 2006:
So etwas nennt man wohl undiszipliniert. Ich habe so richtig
keine Lust auf den normalen Übungsablauf, unterbreche
Läufe und klimpere kleine Melodien. Und als Ergebnis geht
auch vieles daneben. Diese Übungsstunde wird mich nicht
weiterbringen!
Oben 
13.August 2006:
Und wieder E-Gitarre...
Nach allen "normalen" Übungen habe ich mal in das Kapitel
Powercords geschaut. Das ist schon wieder was ganz neues
für mich: Nur zwei oder drei nebeneinander liegende Saiten
anzuschlagen. Probiert habe ich es natürlich und dann doch
gelassen; sicher taucht es bald sowieso im Unterricht auf. Ich
bin schliesslich allseits bekannt für meine Geduld!
Und der Papst ist Hindu!
Oben 
12.August 2006:
Intensives "Akustiktraining". Ich hätte nie gedacht, dass
meine jahrzehntealte Konzertklampfe noch mal so zum Zuge
kommt.
Eins steht mal fest: Das spielen auf dem breiten Griffbrett macht
die Finger beweglicher und trainiert speziell den Zeigefinger
beim
Barrè. Seit ich regelmässig auf der
Konzertgitarre übe fallen mir auf der E-Gitarre Griffe
über 5 Bünde leichter.
Oben 
11.August 2006:
Normaler Übungstag. Die Wechselschläge klappten
heute besonders gut und die Tonleitern gingen auch flott von den
Fingern. Nur der Running Gag mit
dem F-Dur-Griff...
Der Griff selber ist das kleinere Problem; von da aus wieder in
andere Griffe zu kommen macht ab und zu noch Probleme. Aber kein
Vergleich mehr zu noch vor ein paar Monaten - da merkt man schon
das konstante
Training.
Oben 
10.August 2006:
Einschulung meiner Nichte mit allem was dazugehört - und
ein alter Mann wie ich ist schlapp!
Und so wurden es heute nur 20 Minuten mit der akustischen auf der
Couch.
Falls ich es je auf eine Bühne schaffen sollte dann nur mit
Rollator...
(Linker Handrücken vor der Stirn und ein theatralischer
Seufzer!)
Oben 
09.August 2006:
Nix müde, nix schlapp - Saft auffe
Klampfe! ;o))
Verschiedene Begleitrhythmen
am Keyboard
ausprobiert und im Endeffekt wieder beim Bluesrhythmus gelandet;
der liegt mir doch am meissten.
Auch auf der E-Gitarre komme ich ins schrammeln und kriege
einfach keine wohlklingenden Anschläge hin. Falls ich noch
genug hätte würde ich mir die Haare ausreissen.
Sehr lange Griffwechsel und Wechselschläge geübt. Das
klappte heute gut - immerhin!
Oben 
08.August 2006:
Den ganzen Tag war ich müde und schlapp - Erkältung
im Anmarsch?
Alleine beim Gedanken an Töne aus einem Verstärker
bekam ich schon Kopfschmerzen; da bot sich das leise Spielen auf
der akustischen an. Und automatisch spielte ich fast nur in Moll.
Ist schon merkwürdig...
Oben 
07.August 2006:
Auch heute habe ich wieder verstärkt darauf geachtet, die
Finger beim Abdrücken direkt vor den Bundstäbchen
aufzusetzen. Wenn man sich darauf konzentriert klappt es auch und
"schwirrende" Saiten verschwinden.
Ist gar nicht so einfach: Halbwegs schnell, im Takt und dabei
noch sauber zu greifen.
Oben 
06.August 2006:
Den heutigen Sonntag habe ich zum Tag des sauberen Greifens
erklärt. Soll heissen, dass ich sowohl bei den
"Warmmachübungen" als auch den Griffwechseln besonders auf
die Stellung der linken Hand und das Abdrücken unmittelbar
vor den
Bundstäbchen geachtet habe.
Eins steht fest: Einen Haltungspreis werde ich nie bekommen;
statt elegant sieht das eher aus wie Knüppel in Faust...
Der gute Wille ist ja da; ich bekomme aber weder die alten
(schlechten) Gewohnheiten gänzlich raus noch kann ich was
für die
Anatomie meiner Hand.
Was ich mehr beeinflussen kann ist das Abdrücken - und da
merke ich auch eine Verbesserung. Die danebenliegenden Saiten
kribbeln nur noch selten an den Fingern und die Töne klingen
sauberer.
Oben 
05.August 2006:
Heute ist grillen angesagt und zwischen Rost säubern und
Briketts aufschichten habe ich mit schwarzen Fingern geübt.
Jetzt erinnert nicht nur meine Figur an B.B. King; auch bei
der Farbe der Finger passt es. Fehlt nur noch ein wenig von
seiner
Virtuosität. Das wäre was - im schlimmsten Fall
würde ich meine Gitarre auch Lucille nennen. Obwohl es keine
Gibson
ES-335 ist!
Oben 
04.August 2006:
Zugegeben: Heute musste ich meinen Inneren
Schweinehund überwinden um überhaupt anzufangen.
Viel Murkserei im und am Haus und lange Arme; das ist nicht
gerade
motivierend. Aber ich habe meine Übungen durchgespielt -
"schulterklopf"!
Und dabei hat mich die ganze Zeit eine dämliche Frage
beschäftigt: Überall liest man, dass Anfängern
öfter das
Plektrum aus den Fingern fällt. Und das wäre nicht
schlimm weil das anfangs jedem passieren würde. Mir noch
nie - bin ich anders? (Ich sach doch: dämlich...)
Oben 
03.August 2006:
Stundenlang vor dem Rechner gesessen und gearbeitet. Ergebnis:
Die Finger wollen tippen und auf der Maus rumklicken; mit den
Saiten haben sie nichts am Hut.
Ohne längere Pause zwischen beiden Beschäftigungen hat
es keinen Zweck. Die Finger fabrizieren einfach die falschen
Bewegungsabläufe.
Also erst enmal Pause und dann gleich wieder von vorne!
Oben 
02.August 2006:
Draussen prasselt der Regen und macht dadurch
den Übungsraum um so gemütlicher. Liegt es vielleicht
daran, dass meine Finger heute ein erfreuliches Eigenleben hatten
und nur so über die Saiten flutschten? Wer
weiss wann das mal wieder passiert! (Schön war es
trotzdem!)
Oben 
01.August 2006:
Scheint am kühleren Wetter zu liegen: Ich habe fast kein
Ende gefunden.
Wenn ich ein paar Tage die pentatonischen Tonleitern nicht
geübt habe muss ich vom Blatt ablesen; die habe ich also
noch nicht so intus wie die "normalen".
Merkwürdigerweise macht mir das üben auf meiner alten
Konzertgitarre immer mehr Spass. Irgendwann am späten Abend
gönne ich mir fast jeden Tag eine Viertelstunde und übe
Griffe und zupfen. Bestimmt eine Reminiszenz an die
alten Tage mit
Wader und Co...
Oben 
31.Juli 2006:
Fast schon langweilig...
Geübt wie immer. Keine Ablenkung und dadurch keine
nennenswerten Fehler - aber auch keine
Höhepunkte. Einerseits schön, andererseits kein Tag
zum Erinnern. Geht halt so!
Oben 
30.Juli 2006:
Heute konnte ich mich besser konzentrieren und deshalb klappte
es auch wieder. Aber wehe wenn auch nur einmal die Aufmerksamkeit
nachlässt - schon bin ich raus.
Ist wohl noch nichts mit auf der Bühne stehen und dabei
schon an das nächste Groupie denken. Datt
klappt nonnich! ;o))
Oben 
29.Juli 2006:
Es gibt so Tage... Da hat man Lust aufs spielen, man freut
sich auf das Gefühl der Saiten an den Fingern - und dann
denkt man an alles mögliche und verhaut die einfachsten
Griffübungen. Gut dass mir das selten passiert; wenn
aber so ein Tag dazwischen kommt ist es zum auswachsen.
Ich will nicht sagen "man hat so Tage" - schliesslich kann ich
nur von mir sprechen. Aber ich kann mir vorstellen dass es auch
anderen Leuten ab und an so geht: Du willst dich konzentrieren
und denkst an so ziemlich alles - nur nicht an das, was du gerade
tust.
Was hätte Freud wohl dazu
gesagt??
Oben 
28.Juli 2006:
3/4, 4/4, 5/4, Pausen, halten - alles einmal durch.
Hausaufgaben halt... ;o))
Dank angenehmerem Klima und damit verbundener guter Laune habe
ich mir mal ein wenig Spiel mit
Verzerrung und natürlich voller Pulle gegönnt.
Manchmal braucht man sowas. Nicht? Na gut: Ich brauche
manchmal sowas!
Oben 
27.Juli 2006:
Nach langer Zeit (es sind halt Ferien!) mal wieder
Unterricht...
Wie ich es mir gedacht habe kapiere ich manche Sachen mit ein
wenig Anleitung ziemlich schnell, die mir vorher etwas
unverständlich waren. Alleine für diese kleinen
Denkanstösse lohnt sich schon ein Gitarrenlehrer. Der bei
mir allerdings in manchen Dingen reichlich Geduld haben muss; Urs
hat sie glücklicherweise!
Also: Auf zu den taktlehrenden Wechselschlägen.
----
Aber erst ab morgen. Heute abend habe ich mich noch auf mein
gewohntes Übungspensum konzentriert.
Oben 
26.Juli 2006:
Ich habe mal wieder ein wenig mit der Gurtlänge
experimentiert und festgestellt, dass meine letzte Einstellung
wohl optimal war. Nähere ich mich der Kniekehlenfraktion -
natürlich leicht übertrieben! - wird`s nichts mehr.
Vielleicht ist das ja die typische Gitarrenhaltung der dicken
Gitarristen: Ziemlich hoch und den Hals (der Gitarre) etwas
steiler als normal. Mal überlegen... B.B. King: passt! Johnny Hiland: passt! Bei
mir: passt! Wobei ich mich ganz bestimmt nicht mit ihnen
vergleichen will... ;o))
Oben 
25.Juli 2006:
Man gewöhnt sich scheinbar an alles. Der rechte Arm klebt
und lässt dabei Bäche von Schweiss über die
Gitarre laufen, die Finger der linken glitschen, die Brille ist
beschlagen - und trotzdem klappt es gar nicht mal so schlecht.
Vielleicht geht es dann bei "normalem" Wetter nicht mehr; wer
weiss??
Auf der akustischen übe ich das zupfen und obwohl die Koordination
zwischen rechten und linken Fingern bei der elektrischen und mit
Plektron schon ganz gut klappt ist es auf der Konzertgitarre noch
nicht so erbauend. Deswegen soll man wohl auch auf beiden
Gitarrenarten üben; das Beherrschen der einen bedeutet nicht
zwangsläufig, dass man auch auf der anderen auch fit ist.
Das ist jetzt kein altkluger Spruch von mir sondern ein Rat, den
ausser Musiklehrern auch viele Gitarristen in einschlägigen
Foren
geben.
Ich will mich daran halten.
Oben 
24.Juli 2006:
Da wird sich der gute Urs Mühe geben müssen, denn
trotz allen guten Willens komme ich auf der akustischen Gitarre
immer wieder ins schrammeln. Ich versuche weniger Anschläge
und konzentrierter zu spielen - nix! Diese schlechte Angewohnheit
von damals bekomme ich einfach noch nicht
raus.
Auf der Stromgitarre funktioniert heute alles etwas besser;
entweder lässt die Schwüle nach oder ich habe einfach
einen guten Tag.
Oben 
23.Juli 2006:
Ich gebe zu: Heute musste ich mich zum üben zwingen. Das
Wetter ist nicht eben fleissförderlich.
Die tiefste pentatonische macht Probleme, weil ich sie mit den im
Lehrbuch von
Jürgen Kumlehn vorgegebenen Fingern lernen will. Bisher
hatte ich die für mich logischeren genommen; der gute
Jürgen wird aber wohl einen Grund für seine Angaben
haben. Dafür klappt die höchste jetzt schon besser.
Beim spielen auf der akustischen Gitarre merke ich immer wieder,
dass ich ein "Schrammler" bin. Da muss sich was tun.
Oben 
22.Juli 2006:
"Von der Stirne heiss - rinnen muss der Schweiss!" Und aus
sämtlichen anderen denkbaren Poren... Ist das
schwül!
Die Griffwechsel fluppen, obwohl ich mittlerweile die
Geschwindigkeit erhöht habe. Bald habe ich F-Dur
besiegt.
Die Tonleitern klappen heute auch gut. Nach einer kleinen Pause
zum Schweissabwischen werde ich mich den pentatonischen widmen.
Und weiterschwitzen...
Oben 
21.Juli 2006:
Wie machen Gitarristen das auf Open-Air-Konzerten? Rechts
klebe ich am Korpus der Gitarre fest und der linke Daumen hat
dank Schweissfilm keinen Halt am Hals und damit geht schon mal
ein Griff daneben oder wird zumindest unsauber. Gibt es dagegen
einen Trick oder macht das wirklich die Routine? Warten wir mal
ein paar Jahre ab...
Oben 
20.Juli 2006:
Es ist so schwül - ich klebe schwitzend mit dem rechten
Arm an der Gitarre fest. Mist! Alternative: Langärmeliges
Hemd. Auch Mist. Ob das der Grund für die berühmten mit
Webpelz besetzten Gitarren von ZZ Top ist? In Texas ist es ja (fast)
immer so heiss.
Aber nee; so eine Puschelklampfe will ich nicht. Dann ätz
ich mir eben doch ´ne Rory!
Oben 
19.Juli 2006:
Die höchste pentatonische Tonleiter macht mir am meisten
Probleme; der Wechsel zwischen kleinem und Ringfinger ist etwas
knifflig. Das bekomme ich aber hin - ist eben nur ungewohnt.
Jedenfalls habe ich sie alle durchgespielt, bis auf die besagte
Höchste war es auch kein Problem.
Dafür bin ich beim üben des Wechselschlages etwas aus
dem Takt gekommen. Das schiebe ich aber eindeutig auf das superschwüle
Wetter.
Konzentration über längere Zeit ist heute fast
nicht möglich.
Oben 
18.Juli 2006:
Pentatonische Tonleitern klingen schon fast wie ein Lied.
Macht das die schwüle Hitze oder ist da vielleicht sogar was
dran? Wie dem auch sei: Ich habe den Eindruck. Und das üben
macht nochmal so viel Spass.
Meine Fenix-Strat wächst mir immer mehr ans Herz. Gedacht
war sie eigentlich als Übergangsinstrument bis ich mir eine
"richtige"
Gitarre leisten kann. Langsam verstehe ich allerdings den
Hype der seit einiger Zeit um Instrumente und speziell Strats von
Fenix gemacht wird; vorausgesetzt sie sind aus den frühen
80er Jahren wie meine. Ich habe im letzten Jahr 200 EURO bezahlt;
mittlerweile bekommt man sie dafür nicht mehr.
Jedenfalls kann die Qualität locker mit viel teureren
Instrumenten von Fender bzw. den Lizenzherstellern mithalten. Und
das ist nicht nur meine Meinung!
Oben 
17.Juli 2006:
Ich habe die Schwelle zwischen "muss noch üben" und "will
noch üben" definitiv überschritten. Bis vor einiger
Zeit war die tägliche Übungsstunde ein notwendiges
Übel auf dem Weg zum Erfolg; mittlerweile freue ich mich
darauf. Weiss der Teufel warum mir das gerade heute so richtig
klargeworden ist!
Zusätzlich zum normalen Pensum habe ich mit den pentatonischen
Tonleitern angefangen. Das hatte ich zwar schon vor einiger Zeit;
da war es aber eindeutig noch zu früh. Jetzt passt es schon
besser!
Oben 
16.Juli 2006:
Ich habe mich für Spass an der Musik ohne Hoffnung auf
Perfektion entschieden. Was bleibt mir auch übrig? ;o))
Trotz allerschönstem Wetter und einem tollen Tag im Garten
habe ich meine Übungen durchgezogen; bis vor kurzem
hätte ich das selber nicht geglaubt. Aber seit einiger Zeit
würde mir ohne meine Tonleitern echt was fehlen. Hoffentlich
bleibt es so!
Oben 
15.Juli 2006:
Heute war ich beim üben in Gedanken immer noch beim
gestrigen Konzert. (Und meinem Ärger
über so manche Besucher!)
Einerseits: Leute wie Clapton waren schon vor 40 Jahren genial
und haben sich seitdem immer noch verbessert. Und da soll ich
noch anfangen? Andererseits: Muss ich genial sein, um Spass am
musikmachen zu haben? Oder reicht doch einfach die Freude daran
und ein gewisses Grundkönnen?
Ganz ehrlich: Die Perfektion der gestern gehörten
Gitarristen hat mich ein wenig erschlagen.
Oben 
14.Juli 2006:
Gleich geht es in die Westfalenhalle
zu Eric
Clapton . Und weil es ja durchaus seien kann, dass ich aus
lauter Demut vor seiner Genialität ab morgen mit dem
Gitarrenspiel aufhöre habe ich gerade noch schnell eine
Übungseinheit eingeschoben; vielleicht ist es ja die
letzte... ;o))
Spass beiseite! Ich hoffe doch, dass ich ab morgen mit noch mehr
Motivation
übe.
Oben 
13.Juli 2006:
Unterschied eigenes Empfinden/das Empfinden anderer: Ich freue
mich, meine Übungen immer schneller und trotzdem sicherer zu
schaffen. Meine Gattin: Kann es sein, dass dein Üben stagniert? Ich
höre immer nur das gleiche!
Seufz...
Oben 
12.Juli 2006:
Das mit dem abätzen like Rory-Strat kommt mir dank der
Schwüle gar nicht mehr so abwegig vor...
Auf jeden Fall passen diese Temperaturen zum geübten
Blues!
Oben 
11.Juli 2006:
Nö - täuscht nicht! Es macht tatsächlich immer
mehr Spass. Vor allen Dingen, weil mein Erzfeind F-Dur nach
wochenlangen Übungen verloren hat. Der langsamere Wechsel
von allen möglichen Griffen auf F-Dur klappt fast
reibungslos; wenn das "fast" auch erledigt ist kommen die
schnelleren Wechsel.
Falls das Wetter anhält und ich so weiterschwitze habe ich
mir bald eine Rory-Strat geätzt...
Oben 
10.Juli 2006:
Täuscht es oder werde ich mit wachsender Sicherheit immer
spielfreudiger? Ich hoffe, dass es kein voreiliger Trugschluss
ist, denn im Moment machen mir meine Übungsstunden richtig
Spass; egal ob mit oder ohne Strom. Und es wäre schön
wenn es so bleibt!
Nachdem ich mir die Preise der brauchbaren Funkgeräte
angesehen habe stört mich das Kabel immer weniger. Ein
semiprofessionelles Gerät kostet das gleiche wie ein 100er
Marshall; da fällt die Wahl nicht schwer...
Oben 
09.Juli 2006:
Mit der Ausnahme, dass ich heute noch ein wenig länger
den Wechselschlag geübt habe, gilt das gleiche wie gestern:
Mit Spass gespielt!
Das sich immer wieder verdrehende und damit zur Stolperfalle
werdende Kabel nervt; über kurz oder lang werde ich mir wohl
eine Funkübertragung anschaffen. Für Schlingen auf dem
Boden ist mein Keller-Übungsraum eindeutig zu klein!
Oben 
08.Juli 2006:
Mit Lust und Freude lautstark geübt und mit Gesang
gespielt. Griffe, Griffwechsel, Tonleitern,
Wechselschlagübungen... - alles hat einen Bombenspass
gemacht. Nicht alles war fehlerfrei - neenee! Aber die Fehler
haben mich nicht aus dem Konzept gebracht. Und das ist wichtig;
an manchen Tagen greife ich ein paar mal daneben und könnte
die Gitarre quer durch den Garten pfeffern. Und an so Tagen wie
heute eben nicht. Once again und gut iss! Und der Spielspass
kommt von alleine.
Ob das wohl allen Anfängern so geht?
Oben 
07.Juli 2006:
Und erneut ein akustischer Tag...
Es zeigt sich wieder mal, dass mein lernen von der falschen
Reihenfolge bestimmt wird bzw. hoffentlich wurde. Ich fange
praktisch erst jetzt mit konzentrierten Griffwechsel-Übungen
auf der akustischen Gitarre an; das ist meines Wissens nach
eigentlich das erste, mit dem man seine Finger trainieren sollte.
Wenn das so weitergeht, werde ich bestimmt auch noch wieder die
Reihenfolge der Saiten vor mich hinbrummeln: Ein
Anfänger Der Gitarre Hat
Eifer - so habe ich es vor vielen Jahren mal gelernt. Ein
dussliger Spruch - aber einprägsam!
Oben 
06.Juli 2006:
Heute war wieder Strom in der Gitarre. Und scheinbar habe ich
was mitbekommen, denn irgendwie war alles etwas lauter; von den
Griffübungen bis zu ganzen Melodien. Schon komisch, dass man
manchmal lieber ganz
piano und beim nächsten üben eher
forte abkann. Stimmungssache?
Egal; heute war laut mit Spass angesagt!
Oben 
05.Juli 2006:
Die E-Gitarre blieb liegen - heute war Akustik-Tag. Nicht nur,
weil Gitarrenlehrer das gerne und oft empfehlen, um die Finger
geschmeidig zu halten/zu machen. Sondern auch, weil ich ab und an
gerne mal auf meiner alten Konzertgitarre oder auf der
12-saitigen spiele. Wobei mir speziell die Konzertgitarre echte
Probleme im linken Handgelenk bereitet; scheint ein sehr
ungünstiger Griffwinkel zu sein.
Ich habe eine neue Traumgitarre: Die
PRS Johnny Hiland. Nachdem ich den betreffenden Artikel im
Fachmagazin Gitarre und
Bass gelesen hatte war klar: Die wäre was für
mich!
Was ist das Leben schon ohne Träume...
Oben 
04.Juli 2006:
Heute hat es wieder deutlich besser geklappt. Was ein paar
Grad Temperaturunterschied doch ausmachen! Mal sehen was morgen
ist - da soll es ja mächtig schwül
werden. Oha...
Oben 
03.Juli 2006:
Kannste knicken... War es die komische Luft oder einfach ein
schlechter Tag? Auf jeden Fall will ich die heutige
Übungseinheit so schnell wie möglich vergessen. Besser
ist das!
Oben 
01.Juli 2006:
Gestern kam Deutschland in`s Halbfinale - da war
an üben natürlich nicht zu denken.
Ich staune über mich selber, denn ich werde heute die
Grundübungen nicht leid. Selbst nach der -zigsten Tonleiter
macht es noch Spass und auch zu den Griffwechselübungen - an
sich das langweiligste überhaupt - muss ich mich nicht
zwingen. Ich werte das als gutes Zeichen!
Oben 
29. Juni 2006:
Hoffentlich werde ich den Bluesrhythmus nie leid, denn dabei
zu üben ist einfach super. Dazu noch ein wenig Gesang (oder
Gebrumme; je nach empfinden!) und die Combo ist perfekt. Geht
doch nichts über Imagination...
Oben 
28. Juni 2006:
Heute kam nach langer Zeit mal wieder das Keyboard als
Begleitung zum Einsatz. Zu einem Bluesrhythmus zu üben macht
einfach mehr Spass als zum sterilen Takt eines Metronoms - das
wurde wieder mal deutlich. So eine Begleitung hat was; man wird
einfach spielfreudiger und merkwürdigerweise klappt dann
auch so manches besser, womit man sich ohne rumgeplagt hat.
Vielleicht ist es ja Einbildung, aber meiner Meinung nach kommen
meine Anschläge "knackiger" rüber als beim einfachen
Taktgeber. Ich muss nur darauf achten, dass ich die für mich
wichtigen Griffübungen auch dabei langsam und gründlich
durchziehe. Gute Laune verführt mich leicht zum
hudeln...
Oben 
27. Juni 2006:
Einpacken, zurückfahren, entladen, aufräumen,
relaxen - so ermüdend endet ein erholsamer Urlaub...
Vier Tage Pause und schon bin ich bei der ersten
Übungseinheut eingerostet; zumindest kommt es mir so vor.
Alles was beim letztenmal noch glatt lief holpert heute. Egal ob
Tonleitern, Läufe oder Wechselübungen. Als
Anfänger bringen dich einige Tage Pause scheinbar echt voll
aus dem Rhythmus.
Nach einigem üben wurde es dann aber doch besser;
hoffentlich läuft es morgen wieder so wie vor der Pause.
Oben 
22. Juni 2006 - Im Urlaub:
Mit der geänderten Länge des Gurtes geht es beim
ersten Versuch genauso gut oder auch schlecht wie vorher. Mal
abwarten; vielleicht probiere ich noch ein paar Längen.
Mein Blog könnte etwas eintönig werden, denn ich
behalte die Grundübungen erst einmal bei.
Oben 
21. Juni 2006 - Im Urlaub:
Ich bleibe bei meinem Entschluss, sowohl Akkordwechsel als
auch Tonleitern weiter verstärkt zu üben. Immerhin habe
ich gerade mehrmals hintereinander sauber in F-Dur gewechselt -
ein echtes Erfolgserlebnis.
Merkwürdigerweise macht mir immer noch die tiefste C-Dur -
Tonleiter ab und zu Probleme. Es ist ungewohnt, Saiten einfach
mal leer anzuschlagen.
Meine kleinen Probleme sind eigentlich Peanuts aber was soll ich
machen: Ich habe sie (noch)!
Die Bluesgriffe kommen dagegen immer besser; das wird also.
Ausserdem habe ich heute die Länge des Gitarrengurtes
geändert. Mal sehen, ob das auf die Dauer irgendeine
Auswirkung beim greifen hat.
Oben 
20. Juni 2006 - Im Urlaub:
Im Prinzip gehe ich noch einen Schritt zurück... - nee,
so schlimm auch wieder nicht! Aber ich habe heute mit
Übungen angefangen, die man als Anfänger mit als erstes
machen sollte: Akkorde im Wechsel greifen. Eigentlich gar nicht
so mein Problem - wenn da nicht F-Dur wäre; bekannterweise
schon immer mein Angstgegner. Damit muss jetzt Schluss sein und
deshalb übe ich den Wechsel mit jedem mir bekannten
Akkord.
Die Tonleitern sind mittlerweile kein Problem mehr; sie alle
hintereinander zu spielen - siehe Licks - bedeutet aber immer
noch eine Denkpause dazwischen. Ich bin mir aber sicher, dass ich
das bald hinkriege.
Oben 
19. Juni 2006 - Im Urlaub:
Ich war schon wieder fleissig - es hat allerdings auch wieder
geregnet!
Die Bluesgriffe fluppten gut und auch die Tonleitern kamen
relativ sicher. Hoffentlich war das keine Eintagsfliege. Bin
ich nicht der geborene Optimist?
Oben 
18. Juni 2006 - Im Urlaub:
Heute war ich fleissiger als beim letzten mal
(Kunststück: Regenwetter...) und habe über den Tag
verteilt so ziemlich alle Übungen durchgespielt. Verteilt
deshalb, weil links sowohl der Ellbogen als auch das Handgelenk
nach längerem üben nicht mehr wollten und eine
längere Pause brauchten.
Die neuen Sachen hintenanzustellen (und wieder die ersten
Übungen zu wiederholen) war zwar ein Rückschritt aber
der richtige Entschluss. Ich habe Schwächen beim Wechsel von
einer Tonleiter in die nächste und auch so mancher
Bluesgriff verknotet noch die Finger. Um so mehr machen kleine
Fortschritte Spass; ein sauber gegriffener neuer Akkord oder eine
fehlerfreie Folge von Tonleitern sind ausgesprochen
aufbauend.
Oben 
16. Juni 2006 - Im Urlaub:
Mehr mit Spass als mit Konzentration geübt; war wohl
nicht sehr hilfreich. Einzige Ausrede: Herrliches Wetter und
damit fehlender Ehrgeiz zur Weiterbildung. Wie früher im
Sommer in der Schule... ;o))
Oben 
15. Juni 2006 - Im Urlaub:
Ich werde sicherer - langsam aber immerhin. Allerdings muss
ich noch mehr als bisher meine Finger trainieren und solche
(für mich) grösseren Aufgaben wie z.B. die
Groove-Section oder Blues-Soli etwas hintenanstellen. Nicht etwa
vernachlässigen, sondern nur das Hauptaugenmerk (wieder)
mehr auf die Grundübungen richten, die mit Blick über
den Fjord/das Meer auch Spass machen.
Urlaub hat schon was!
Oben 
13. Juni 2006 - Im Urlaub:
Ob richtig - ob falsch: Ich hatte heute nur Lust auf Melodien.
Nix mit Übungen; nur Lieder mit Gesang. Wir wohnen hier
glücklicherweise sehr einsam...
Ich schaffe es im Urlaub einfach nicht, jeden Tag und dann auch
noch diszipliniert meinen Übungsalltag durchzuziehen.
Oben 
11. Juni 2006 - Im Urlaub:
Ich habe die Griffübungen/Wechselschläge mit
160er-Takt und die Tonleitern mit 140 geübt; schliesslich
möchte ich ja langsam ein wenig schneller werden. Die
Tonleitern waren im Gegensatz zu den Griffübungen bei 160
nicht so das wahre; da schlichen sich etliche Fehler ein. Aber
140 ist ja auch schon eine Steigerung.
Die Groove-Section kommt - aber langsam! Dieser Rhythmus ist
für mich immer noch ungewohnt und deshalb dauert es einfach
länger.
Neue Erkenntnis am Rande: Ein einfacher kleiner Blues lässt
meine Hunde entspannt einschlafen. Oder war es am Ende doch der
aufregende Tag am Strand mit Damenbekanntschaft?
Oben 
10. Juni 2006 - Im Urlaub:
Merkwürdigerweise hat mich der Blick aus dem Fenster
heute nicht etwa abgelenkt, sondern sogar ein wenig inspiriert.
Ob das was mit der Tagesform zu tun hat?
Die Groove-Section gehe ich nun methodisch an. Erst einmal will
ich ein Gefühl für diesen Rhythmus bekommen und deshalb
lasse ich die Griffe und das abdämpfen weg. Wenn ich den
Rhythmus intus habe kommt das dämpfen dazu und zum Schluss
die Griffe.
Keine Ahnung ob das im Sinne eines
Musikpädagogen wäre - für mich ist es die
erfolgsversprechendste Methode.
Oben 
08. Juni 2006 - Im Urlaub:
Ich gebe es zu: Das Üben war halbherzig! Zu hause spiele
ich in meinem Keller: Dunkel, gemütlich und ideal zur
Konzentration. Dass man hier beim spielen über den Fjord
schauen kann ist zwar wunderschön, lenkt aber enorm ab. Und
so habe ich es nach einiger Zeit aufgegeben.
Oben 
06. Juni 2006 - Im Urlaub:
Ich gab mein bestes - aber ach - es reichte nicht! Oder anders
ausgedrückt: Die Groovesection ist echt eine harte Nuss. Ein
(für mich) schwieriger Griff, das abdämpfen, das
Schlagschema, die ungewohnte Rhythmik - alles zusammen bekomme
ich noch nicht hin. Ich werde die Anschläge langsam angehen;
wenn ich die ersten fünf hinbekomme kommt immer einer dazu.
Ob der Urlaub wohl reicht?
Oben 
05. Juni 2006 - Im Urlaub:
Ein Tag für`s packen, ein Tag für die Fahrt, ein Tag
zum regenerieren - Urlaub kann schon verteufelt anstrengend
sein... ;o))
Dafür macht das spielen jetzt doppelt Spass: Gitarre um den
Hals und dabei den Blick über Wiesen und Wäldchen bis
zum Fjord
schweifen lassen - das hat was. Ach so: Wir sind in
Dänemark.
Manches geht wirklich besser, wenn man statt auf die Saiten zu
achten einfach die tolle Landschaft auf sich wirken lässt.
Nur ein Blues fällt schwer; kein Wunder bei der guten
Stimmung und dem blauen Himmel.
Nach der drei-Tage-Pause habe ich mich heute nur auf
Griffübungen und Läufe beschränkt; ab dem
nächsten mal werde ich mich auch dem Funk-Schema widmen.
Oben 
01. Juni 2006:
Seit heute besitze ich die "Schule der Rockgitarre" von
Andreas Scheinhütte und musste natürlich ein wenig
darin stöbern; schliesslich wird das in der Zukunft so eine
Art Schulbuch für mich. Jungejunge! Mein Wissen hinsichtlich
Noten ist klein bis nicht vorhanden - speziell die
Beschäftigung mit diesem Thema wird deshalb viel Zeit
kosten.
Und da ist er... - der berühmte Satz: Hätte ich in
der Schule doch besser aufgepasst!
Habe ich aber nicht und deshalb muss ich mich jetzt mit den
berühmten fünf Linien beschäftigen. Und ich werde
weiterhin jeden (Übungs-)Tag meine Tonleitern und Licks
durchspielen und das hammern, pullen und wechselschlagen
üben. Es gibt schon jetzt ein gutes Gefühl, dass ich
beim Anschlag nur noch selten die Saite verfehle. Frei nach dem
Kernsatz von Andreas Scheinhütte: Lieber jeden Tag ein
wenig üben als einmal die Woche stundenlang!
Hi Markus! Auch du hast mir das gesagt. Und du hattest recht!
Oben 
31. Mai 2006:
Es ist merkwürdig: Kaum brichst du dir die Finger an
etwas neuem - aktuell die Griffe für das Funk-Stück -
fluppen die letzten Fingerknoter besser. Neues Feindbild da -
altes weg? Wer weiss.
Ich würde ja gerne so richtig vorpreschen und trotz
doppelter Grösse und dreifachem Gewicht (so
ungefähr...) den funky Prince machen, aber ich
will bei meinen Grundübungen bleiben und nur langsam was
neues versuchen. Die Tonleitern kommen mittlerweile flüssig;
nur das aneinanderreihen von Licks hat noch Pausen. Die
Wechselschlagübungen machen Spass und sind auch nötig;
völlig fehlerfrei schaffe ich die Übungen über
längere Zeit nicht.
Manchmal klingen meine Berichte wohl nicht besonders positiv;
dem ist aber nicht so. Allgemein mache ich Fortschritte; ich
werde sicherer, schneller und auch experimentierfreudiger. Und
trotz kleiner Rückschläge oder mieser Tage habe ich
einen Heidenspass und freue mich über jeden kleinen
Fortschritt. Mit aktuell 513 Tagen ist ja auch noch ein wenig
Zeit bis zu meiner selbst festgelegten Deadline.
Oben 
30. Mai 2006:
Nachdem ich gestern nicht zum üben gekommen bin will ich
wenigstens heute vor dem Unterricht meine Finger etwas in Form
bringen.
Kann ein Tag Pause was ausmachen? Meine Finger kommen mir
hölzern vor. Regenwetter = Gicht? (Prima Ausrede;
muss ich mir merken!)
Zumindest die Licks und etliche Übungen habe ich
durchgespielt. Und Spass dabei gehabt!
Mal sehen, was heute im letzten Unterricht vor der Ferienpause
noch so passiert...
----
Im FZW - meinem Unterrichtsort
- wird es immer gemütlicher. Dank Renovierungsarbeiten ist
schon der Weg zum "Musikzimmer" ein Abenteuer: Rutsche ich auf
den Planen aus/bekomme ich Farbe auf die Klamotten/fällt mir
eine Leiter in`s Kreuz oder nicht? Hoffentlich ist das nach den
Ferien vorbei.
Manchmal mag ich meinen Coach nicht. Zum Beispiel, wenn ich
Griffe mit vier Fingern in einem Bund spielen soll. Und dabei
noch
abdämpfen. Und dazu noch in einem neuen Rhythmus: Funk!
Ich und Funk...
Wenn ich es denn mal beherrschen sollte mag ich ihn vielleicht
wieder. Im Moment habe ich damit so meine
Probleme... ;o))
Ich wünsche dir einen schönen Urlaub, Urs!
Oben 
28. Mai 2006:
Ich habe mich bemüht, alle mittlerweile anfallenden
Übungen vernünftig durchzuspielen. Das fällt mir
nicht leicht; ich war noch nie in der Lage, mich über
längere Zeit auf eine Sache zu
konzentrieren. (Stichwort: Lateinvokabeln!) Ich muss
einfach die doppelte Zeit einplanen, die ein methodischer Lerner
braucht.
Die Bluesgriffe klappen heute verhältnismässig gut und
langsam bekomme ich die Licks auch flüssiger hintereinander.
Ein echtes Problem sind nach den Übungsläufen die
Riefen in den Fingern; ich bleibe danach ab und zu an der Saite
hängen.
Die Routine
wird es richten.
Oben 
27. Mai 2006:
Kurzeintrag!
Nix besonderes - practised as usual...
Oben 
26. Mai 2006:
Ich habe viel geübt und mich wieder mal darüber
gewundert, warum sehr lange kombinierte Tonleitern manchmal
einfach "von den Fingern gehen" und in kurze Licks immer wieder
ein Dreher rutscht. Oder warum man minutenlang fehlerfrei den
Wechselschlag üben kann und wenn man dann mal auf die Saiten
sieht: Peng - weg ist der Rhythmus!
Muss wohl
Psychologie mit im Spiel sein.
Reines Üben wird auf die Dauer doch etwas fad. Danach spiele
ich zwar ein paar Melodien an; das bringt`s aber nicht so
richtig. Ich freue mich darauf, mich langsam in ein ganzes
Musikstück einzuarbeiten.
Oben 
25. Mai 2006:
Wenn ich alles so durchspiele kommt reichlich was zusammen:
Die Läufe zum warmmachen, die Tonleitern, hammern/pullen,
Wechselschlagübungen und dann die Licks. Die funktionieren
schon besser; allerdings bekomme ich noch nicht alle
hintereinander. Ich übe jeweils zwei; in ein paar Tagen
findet dann die grosse Zusammenführung statt...
Die Bluesgriffe kommen jedes mal einen Tick schneller. Irgendwann
sortiere ich meine Finger bestimmt schnell und richtig;
beides zusammen ist im Moment noch selten.
Mit jeder Übungsstunde werden die Finger etwas schneller und
etwas sicherer. Falls mich ein Fleissanfall überkommt mache
ich nach der Tagesschau
weiter.
-----
Erfolgserlebnis! Nachdem ich spät noch auf der akustischen
Gitarre ein paar Akkorde gespielt hatte ging mir eine bestimmte,
vor kurzem beim üben der Licks gehörte Tonfolge nicht
aus dem Kopf. Und nach etlichem probieren hatte ich dann
tatsächlich Alvin Lees Intro von
"Live like a man" zusammen; einem meiner Lieblingsstücke von
Ten Years
After.
Mein
Enthusiasmus mag einen gestandenen Gitarristen
amüsieren; mich hat es auf jeden Fall tierisch gefreut.
Scheinbar bekomme ich doch langsam ein Gehör für
Tonfolgen.
Oben 
24. Mai 2006:
Nur Licks geübt bis zum abwinken...
So langsam komme ich hinter den Ablauf. Allerdings ist das
üben noch so mechanisch dass eine Melodie nicht zu erkennen
ist.
Positiv: Ich werde merklich schneller und Fehler kommen seltener
vor.
Ab morgen werde ich aber wieder alle Griffübungen
vorschriftsmässig und der Reihe nach durchspielen.
Oben 
23. Mai 2006:
Heute ging es an`s Eingemachte: Ein gewisser
Herr Urs will mich unbedingt an das Solieren
heranführen... ;o))
Und schon sind wir beim Thema der heutigen Stunde: Licks. Licks
sind kurze musikalische Tonfolgen, die in einem Solo eingesetzt
werden können. Also eben nicht die ganze(n) Tonleiter(n),
sondern aneinandergereihte Teile davon. Und damit sozusagen die
Ur-Elemente des Solos.
Das war die
Theorie - mal sehen, wie es in den nächsten Tagen so mit
der Praxis
klappt. In der Stunde war es natürlich noch - gelinde gesagt
- stoppelig. Das verrückte ist: Ich kann die Tonleitern rauf
und runter. Kommt aber eine ungewohnte Abweichung...
Von den legendären weil unendlich langen Soli, die in den
60/70er Jahren für Rockgruppen Pflicht waren, bin ich noch
einige Übungsstunden entfernt. (Wieviel war noch gleich
"einige"???)
Auf jeden Fall hat es heute wieder mal richtig Spass gemacht!
Oben 
22. Mai 2006:
"Such dir mal was aus, was du schon immer gut fandest und
selber spielen können möchtest."
So ungefähr lautete die heutige Mail von Urs; das soll wohl
bedeuten, dass wir uns morgen in ein Lied einarbeiten werden. Die
Auswahl fällt mir nicht schwer: Natürlich die Stones
und natürlich
Honky Tonk Woman - einfach mein All-Time-Favorite!
Ich habe heute wirklich viel geübt; wenn ich was nicht
schaffe liegt es nicht am fehlenden Fleiss, sondern an der
fehlenden Routine. Richtig gerne übe ich das zupfen; einfach
weil es gut klingt. Die Bluesgriffe kommen schon
flüssiger; von richtig flüssig bin ich noch
etliches entfernt. Abba ett kümmt...
Ich habe heute mal eine Kombination von hammern/pullen versucht.
Also die Finger kräftig auf-"hammern" und dann - wie
übersetzt man pullen? Wegziehen? - na eben gepullt. Vom
ersten bis zum 12. Bund; jede Saite, jeden Bund. Ob die Rille im
Zeigefinger wohl je verschwindet? ;o))
Ich freue mich auf morgen! I
Oben 
21. Mai 2006:
Heute schlagen zwei Herzen in meiner Brust: Einerseits habe
ich immer noch die Eindrücke
von der gestrigen Oldie-Night im Kopf und die Erkenntnis,
dass Leute in meinem Alter seit 30 oder 40 Jahren Gitarre spielen
und ich diesen Vorsprung natürlich nie aufholen kann,
lässt mich fast verzweifeln.
Andererseits habe ich bemerkt, dass ich heute mit noch mehr
Spass geübt habe, denn ich möchte auch mal zusammen
mit anderen Musik machen! Bestimmt nicht mit dem gleichen
Können - garantiert aber mit dem gleichen Spass!
Ich habe gehammert und gepullt, habe im Wechselschlag gezupft,
habe die Bluesgriffe geübt... - manchmal klappt der Wechsel
schon ganz gut. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die
täglich viele Stunden üben. Aber mehr als eine ist es
in der letzten Zeit immer geworden; da sollte doch irgendwann mal
ein Ergebnis zu erkennen sein!
Aus lauter Übermut habe ich "Heart of gold" von Neil Young und
"Wish you were here" von Pink Floyd
geschrammelt. Beide mögen mir das Ergebnis verzeihen...
Egal - hat Spass gemacht! Nach ernstem Üben muss sowas
einfach mal sein!
Oben 
20. Mai 2006:
Hammern wird besser, über das pullen decke ich mal
gnädig den Mantel des Schweigens...
Für die 5.Bund-Bluesgriffe habe ich definitiv etwas zu dicke
Finger; bis jetzt ist es eher ein Zufall, wenn ich alle vier
Saiten sauber abdrücke. Ich hoffe auf die zukünftige
Routine! Die normalen Warmmachübungen funktionieren.
Als echtes Kind der 60/70er freue ich mich schon auf heute abend;
da sind wir in der
Gebläsehalle in
Hattingen. Es spielen z.B. T-Rextasy,
Middle of the road und einige weitere Grössen aus dieser
Zeit. Eben ein Abend für Ex-Hippies!
Und ich als Ex Hippie passenderweise auch mit
Ex-Haaren... ;o))
Oben 
19. Mai 2006:
Jungejunge - mit kurzen Pausen zwei Stunden geübt; das
ist für mich rekordverdächtig!
Ich habe alles nach Vorschrift durchgespielt: Die Läufe zum
warmmachen, Tonleitern, Hammer-On, Pull-Off, Wechselschläge,
Saitenübergänge und... - einfach alles eben. Was soll
ich sagen: Es hat Spass gemacht!
Es gibt so Tage, da werfen dich auch Fehlgriffe oder schnarrende
Saiten beim pullen nicht aus dem Gleichgewicht. Da hast du
einfach Spass an deinen (kleinen!) Fortschritten und kommst dir
vor wie der Virtuose an sich. Auch wenn dich die Realität
dann irgenwann einholt: Diese Zeit mit viel Spass an der Sache
bleibt im
Gedächtnis und gibt Auftrieb.
Zum Schluss konnte mich noch nicht mal mein Erzfeind F-Dur
ärgern; den habe ich geübt und dabei beschimpft und
gleich ging`s mir besser!
Einziger
Wermuthstropfen überhaupt: Die "Bluesgriffe" im 5. Bund
klappen immer noch nicht flüssig. Aber schon ein klein wenig
flüssiger.
Oben 
18. Mai 2006:
Heute mal in zwei Etappen: Gerade habe ich alle "normalen"
Fingersätze durchgespielt und auch die neuen
Übungen zur
Zupftechnik. Die Fingersätze klappen mittlerweile ja
ganz gut; da arbeite ich eher an der Konzentration, die Finger
gleichmässig stark aufzudrücken und auch im richtigen
Moment wieder abzuheben. Stichwort "klingeln/schnarren".
Das Zupfen (im
Wechselschlag) mit dem Pletron ist für
mich neu; das habe ich bisher nur mit den Fingern geübt.
Aber das schöne daran ist, dass solche Übungsläufe
schon fast wie ein Lied klingen und deshalb Spass machen - wenn
es denn halbwegs klappt!
Gleich versuche ich mich im hammern und pullen.
----
"Versuchen" ist das richtige Wort - Mannomann! Eigentlich klappt
es ganz gut; leider klingen oft gleich ein paar Saiten mit. Beim
hammern geht es ja noch halbwegs; beim pullen aber... Und auch
bei diesen Übungen muss ich sehr auf meinen kleinen Finger
achten; der verweigert oft den vollen Einsatz.
Das ist erfahrungsgemäss eine gefährliche Stimmung:
Mist, das klappt nicht, muss das denn sein, braucht man das
überhaupt... - siehe 70er Jahre. Nee,
das will ich nicht noch einmal. Dann lieber noch ein wenig mehr
üben und fluchen.
Wo mir letzteres doch so schwer
fällt! ;o))
Oben 
17. Mai 2006:
Heute war ein Tag zum in die Tonne kloppen! Da hatte ich mit
viel üben in den letzten Wochen und Monaten meine Griffe und
Tonleitern halbwegs intus und dann kommt mit dem Hammering und
Pull-Off etwas ganz neues - und ich stehe da wie am Anfang.
Falsch angezupfte Saiten, fahrige Blicke zur linken Hand, ob auch
die richtige Saite im richtigen Bund abgedrückt wird, beim
Hammering und noch viel mehr beim Pull-Off klingen die
danebenliegenden Saiten mit - fürchterlich!
Da wird dir schnell klar, dass du dir auf deine Fortschritte zu
viel eingebildest hast. Kaum kommt eine Veränderung im
Ablauf ist die ganze Routine für die Katz.
Nicht dass ich falsch verstanden werde: Ich sehe den Grund
für die neuen Übungen natürlich ein; es deprimiert
aber einfach, wenn man wieder so krass an seinen
Anfängerstatus erinnert wird.
Wie heisst der alte Trost-Spruch doch gleich: Irgendwann werden
wir bestimmt darüber lachen!
(Wie lang war doch gleich "irgendwann"?)
Oben 
16. Mai 2006:
Heute war Unterricht und es war nicht zu übersehen, dass
ich wirklich (noch?) nicht auf Kommando solieren kann. Ich stehe
da wie blöd und weiss nicht, was ich machen soll. Mir fehlt
wohl einfach das technische Können zur Umsetzung meiner
Gedanken. Peinlich, peinlich...
Aber wieder mal habe ich eine Menge gelernt. Verschiedene neue
Griffübungen Marke "Knoten in die Finger" und eine
Einführung in das Hammering und das
Gegenteil davon: Pull-off. Nicht zu vergessen eine kleine
Einführung in das Tapping. Und
natürlich habe ich gleich alles kapiert und perfekt
beherrscht! Und natürlich ist die Erde eine
Scheibe!
Oben 
15. Mai 2006:
Es gab rund um`s Haus viel zu tun - da war nur Zeit für
ein paar Griffübungen. Eher nichts...
Oben 
14. Mai 2006:
Same procedere as the last days, James!
So ist es: Man übt und probt und greift und freut sich, wenn
die Griffe oder Läufe jeden Tag etwas flüssiger kommen.
Und dann sieht man in den Spiegel und hat trotzdem immer noch
keine Züge von Jimi, Rory oder Eric an sich!
Bei zwei dritteln dieser Auswahl ist es wohl auch besser - wenn
ich mir das so recht überlege... ;o))
Oben 
13. Mai 2006:
Die "Bluesgriffe" bzw. die Griffwechsel klappen jeden Tag
etwas flüssiger. Obwohl ich sie heute nur ein paar tausend
mal geübt habe... ;o))
Und nur knapp weniger oft habe ich den Wechsel A-moll, F-Dur,
C-Dur und G-Dur gegriffen. Natürlich um meinen Erzfeind
F-Dur zu üben und auch, weil das die Griffe von
Save tonight sind, dem wohl bekanntesten Song von Eagle-Eye
Cherry. Eigentlich gar nicht so schwer - wenn da nicht F-Dur
wäre...
Was überhaupt noch nicht hinhaut sind kleine Soli mit
anschliessendem Griff. Der Geist ist willig - die Finger zu
langsam. (Oder umgedreht??) Wie auch immer - es klappt
noch nicht!
Nachtrag: Am Abend haben wir auf einem Fest eine Coverband
gehört, deren Namen ich gnädigerweise nicht nennen
werde. Technisches Können war ganz sicher vorhanden - aber
es kam nichts rüber! Völlig sterile Musik, die weder in
die Beine ging noch zum mitsingen animierte - und das tue ich zum
Schrecken meiner Umwelt eigentlich oft und laut.
Auf jeden Fall war diese Combo der lebende Beweis dafür,
dass ohne Groove auch
technisch gut gespielte Musik langweilen kann.
Oben 
12. Mai 2006:
Die Bluesgriffe im 5. Bund fluppen schon etwas besser;
flüssig ist aber was anderes! Heute habe ich den Wechsel
auch nur 10 millionenmal geübt - plusminus ein paar...
Vor kurzem hat mir ein Musiker klargemacht, dass
Kreativität nur aus
Virtuosität entstehen kann. Recht hat er - siehe meine
stoppeligen Soli! Wenn
man noch überlegen muss welchen Finger man wo aufsetzt ist
an Kreativität nicht zu denken.
Aber deshalb nehme ich ja auch Unterricht.
Oben 
11. Mai 2006:
Wow! A7, D7 und E7 im fünften Bund sind zwar keine
Barre`-Griffe, fallen mir aber trotzdem schwer. Hilft nix; ich
habe beide zur Übung so ungefähr 15 millionenmal
hintereinander gegriffen. Eventuell ein paar mal weniger; wer
zählt schon so genau... ;o))
Da diese Griffe für den Blues (Aussage vom Coach!)
unentbehrlich sind werde ich sie wohl auch in den nächsten
Tagen verstärkt üben.
Tonleitern und Griffübungen klappen schon ganz
flüssig; das hätte ich noch vor ein paar Wochen nicht
für möglich gehalten. So langsam fange ich an zu
glauben, dass ich Ende nächsten Jahres vielleicht doch ein
ganzes Lied zusammenbekomme. Man ist ja bescheiden...
Oben 
09. Mai 2006:
Mir brummt der Schädel - und nicht nur von der Tabletten-
und Spraydröhnung gegen die Allergie...
Begriffe wie
Lick,
Bending und Riff prasseln
im Unterricht nur so auf mich ein. Diese Begriffe habe ich
natürlich schon gehört und auch bei Beschreibungen von
Musikstücken benutzt - jetzt stelle ich aber fest, dass ich
nicht immer das beschrieben habe, was es eigentlich ist. Und noch
etwas habe ich gelernt: Alles das fällt unter den weiten
Begriff der
Phrasierung. Aha...
Zuhause habe ich dann natürlich alles mal durchprobiert. Mit
Begleitung des Keyboards macht es Spass - obwohl es
natürlich jämmerlich nach Anfänger klingt. Aber
das soll sich ja mal ändern!
Hier
ist übrigens eine Liste der bekanntesten Riffs der
Rockgeschichte! Könnte fast meine persönliche
Auswahl sein!
Oben 
08. Mai 2006:
Trotz Tabletten und Nasenspray sind meine Augen immer noch
verquollen und meine Nase läuft und juckt ständig.
Trotzdem habe ich eine halbe Stunde Übungen durchgehalten.
Interessant sind die Töne, die ein plötzlicher Nieser
samt abrutschen auf den Saiten entstehen lässt. Erinnert ein
wenig an Free
Jazz...
(Und wieder grüble ich nach etlichen Minuten
Griffwechsel über der Frage: Wer braucht eigentlich dieses
blöde F-Dur? Muss man das haben?)
Oben 
07. Mai 2006:
Heute war den ganzen Tag über nicht an üben zu
denken. Dank den überreichlichen
Birkenpollen habe ich in der letzten Zeit trotz
Hyposensibilisierung nur feuchte Augen und eine dauerlaufende
Nase. Und speziell heute war der Pollen-Supergau!
Spät am Abend habe ich dann doch noch ein paar
Griffübungen hinbekommen.
11 Monate im Jahr liebe ich Birken - momentan eher
nicht...
Oben 
06. Mai 2006:
Heute habe ich mich mal an die Tonleitern gemacht, die
ich bisher ausgespart hatte. Also sowohl die ganz tiefe als auch
die ganz hohe. Gerade die tiefe - eigentlich doch die einfachste
- fällt mir schwerer. Ich muss mich wohl erst einmal an das
anschlagen von leeren Saiten gewöhnen. Irgendwie denke ich
immer, ich hätte was vergessen... :o))
Und immer wieder der Wechsel von A-Moll zu F-Dur. Irgendwann
sollte ich diesen verflixten Barre`-Griff doch mal
hinkriegen!
Oben 
05. Mai 2006:
Irgendwie muss es jetzt weitergehen. Ich übe meine Griffe
und Tonleitern und es macht auch noch Spass; allerdings fehlt mir
so ein wenig der Pfiff. Es wird wohl wirklich Zeit mich an ein
ganzes Lied zu machen. Peu a peu und mit Geduld.
Das soll nicht heissen, dass ich mit den Übungen
aufhören will. Aber ein paar Griffe, die hintereinander
gespielt was ergeben, wären auch nicht schlecht...
Oben 
04. Mai 2006:
Nix mit üben - ich war unterwegs in der Gegend um
Köln. Und wollte so ganz nebenbei mal ein wenig im Music-Store in der
City von Köln herumstöbern. Und wann näherte ich
mich Köln? Nachmittags um halb sechs. Mitten in der
rush-hour. Wo der Laden schon um 19.00 Uhr dichtmacht.
Hinterher habe ich mich gefragt, ob das eine momentane
Verwirrung war oder ob ich insgesamt ein wenig weltfremd bin oder
altersbedingt werde. Wer weiss...
Oben 
03. Mai 2006:
Nach den langen kalten Monaten mal was neues: Beim Üben
schwitzen. (Früher habe ich immer über die
Handgelenksschoner von Mark Knopfler geschmunzelt; zum Schweiss
aufsaugen sind die aber bestimmt nicht schlecht.)
Ich habe Tonleitern sowohl auf der E-Gitarre als auch auf der
12saitigen geübt. Letzteres ist viel schwerer - hört
sich aber einfach klasse an.
In nächster Zukunft möchte ich gerne mal ein komplettes
Lied einüben. Leute die mich kennen wissen auch was da so in
Frage käme; ich war und bin und werde immer ein Fan der Rolling
Stones sein.
Oben 
02. Mai 2006:
Nach Stunden auf der Autobahn inclusive dem berühmten
"zähfliessenden Verkehr" wollte ich nichts mehr machen - der
Kopf war wattig.
Aber dann lächelte mich meine Fenix an und - na ja,
wenigstens die Fingerübungen könnte man ja...
Was soll ich sagen: Ist fast wie Yoga. Enspannt und
ent-wattiert den Kopf! ;o))
Oben 
01. Mai 2006:
Eigentlich nix besonderes. Die normalen Fingerübungen und
dann die 7er Griffe. Geht schon etwas flüssiger - wird aber
dauern!
Es macht immer mehr Spass, weil meine Technik in bescheidenem
Rahmen besser geworden ist. Hoffentlich bleibt das so!
Unterricht fällt morgen aus - der Coach ist krank.
Falls du Lust hast: Ich habe ein
Gästebuch eingerichtet.
Oben 
30. April 2006:
Das genaue Gegenteil von gestern! Die Konzentration ist da, es
klappt fast alles und ganz nebenbei macht es einen
Höllenspass. Ich improvisiere, ich versuche mich in Soli und
kombiniere Tonleitern. Ob das ein gestrenger Musikpädagoge
gut heissen würde? Ist mir aber völlig egal; Tage wie
heute gibt es nicht viele und das muss man ausnutzen.
Allerdings übe ich auch die 7er Griffe; nach 20 Minuten
kündigt mir aber mein linkes Handgelenk.
Zur Belohnung habe ich mir eine CD von Rory Gallagher
und eine von
Coldplay bestellt.
Ich weiss: Merkwürdige Zusammenstellung! Und ich setz noch
einen drauf: Die dritte ist "All the Roadrunning" von Mark Knopfler
und Emmylou
Harris.
Für Musikstil-Puristen ist diese Zusammenstellung sicherlich
shocking... ;o))
Oben 
29. April 2006:
Nee nee - manche Tage sollte man streichen. Meine
Konzentration ist schlicht nicht vorhanden und selbst bei
einfachen Grifffolgen tauchen Fehler auf; weiss der Teufel
warum!
Ich hoffe auf morgen.
Oben 
28. April 2006:
Schade - ich hätte mir heute abend gerne die Band Die lebenden
Legenden von meinem Coach angehört. Wir haben aber
Karten für Volker
Pispers. Beim Nächstenmal!
Ich werde übermütig: Gestern hat es gut geklappt und
heute fange ich prompt an zu hudeln. Mit der Selbstdisziplin
hapert es bei mir ein wenig...
Erwähnte ich schon, dass ich F-Dur hasse??
Oben 
27. April 2006:
Wenn es dem Esel zu wohl ist...
Ich vermische die Läufe der "normalen" Tonleiter mit denen
der Bluestonleiter. Komplett und auch nur teilweise. Was mich am
meisten verblüfft: Oft funktioniert das auch. Haben Finger
ein eigenes Gehirn? Mein eigentliches Denkwerkzeug kommt dabei
nämlich arg in`s rotieren.
(Das wäre vielleicht eine mögliche Erklärung
für die Behauptung einiger Leute, dass ich oft schneller
handel als denke. Ob das positiv gemeint ist wage ich aber zu
bezweifeln... )
Auf jeden Fall macht das mischen die Sache wieder ein wenig
interessanter.
Die 7er-Griffe bereiten mir echte Kopfschmerzen. Mit denen muss
ich mich in den nächsten Tagen verstärkt
beschäftigen.
Oben 
26. April 2006:
Eigentlich wollte ich nach einem ermüdenden Tag auf der
Autobahn heute das Üben sausen lassen. Eigentlich...
Fingerübungen und Bluestonleitern. Bei den
Fingerübungen habe ich dauernd darüber nachdenken
müssen, ob das mit meiner Traumgitarre
wohl mehr Spass machen würde. Und zack - falsche Saite!
Selbst (oder gerade?) ein sooo schöner Gedanke ist eben
störend!
Bluestonleitern sind beim eigentlichen üben nicht der
Bringer; alle Leute aus den Baumwollfeldern mögen mir
verzeihen.
Für heute höre ich auf - bin wohl doch etwas
abgespannt.
Nachtrag (22.20 Uhr): Im Fernsehen läuft nichts - da kann
ich auch noch ein wenig auf der Westerngitarre klimpern. Die
Fenix ist - zumindest für meine Finger - extrem schmal und
eine echte Herausforderung bei 4-Finger-in-einem-Bund-Griffen.
Langsam verstehe ich Bassisten...
Oben 
25. April 2006:
Nach der Osterpause wieder mal eine Unterrrichtsstunde. Als
erstes: Meinen zweitliebsten Feind Bm7/5- habe ich aus
Unachtsamkeit immer im falschen Bund geübt. Wohl dem, der
lesen kann.
Begiffe wie Dreiklang, Vierklang, major7
kommen in`s Spiel. Langsam überlege ich, ob Bongos wohl einfacher
zu erlernen sind. Aber egal - ich habe Ehrgeiz. Schlimmer kann es
ja wohl nicht kommen.
Ach nein? "Ich spiel jetzt die Melodie, du ein Solo
dazu!" Solo? Wer? Ich? Peng - Zeitsprung. Über 40 Jahre in
der Vergangenheit: Ein kleiner Junge steht vor vielen Erwachsenen
und soll was erzählen. Rote Birne, Schweissausbruch,
trockener Mund - HILFE!
Nun bin ich ja beileibe kein kleiner Junge mehr - das Gefühl
war aber das gleiche wie damals. Was ich bisher im stillen
Kämmerchen dilettantisch vor mich hingeklimpert habe soll
ich jetzt vor einem gestandenen Gitarristen zum Besten geben?
Was soll ich sagen: Wider Erwarten hat es mir sogar Spass
gemacht! Wenn man in der gleichen Tonart "soliert" passt
tatsächlich fast alles.
Und das schöne daran ist: Man kann sogar Stolperer beim
zupfen mit einem "gewissen momentanen Feeling" abtun. Hat was!
Man muss es nur selber glauben... ;o))
Zu Hause habe ich dann
Bluestonleitern geübt. Das war für heute ein
schöner Abschluss!
Oben 
24. April 2006:
Vormittags:
Etwas unkonzentriert - aber dafür auf den kleinen Finger
geachtet. Der braucht dringend Krafttraining...
Nach einigen verunglückten Tonleitern auf dem Papier habe
ich mir jetzt endlich gemerkt, dass es weder e-is noch h-is gibt.
Einfache Dinge dauern bei mir oft am längsten.
Abends:
Der Übermut überkam mich: Kleine Tonspielereien
während der Griffübungen. Einerseits ein Beweis
dafür, dass es mir einfach Spass macht. Andererseits eine
Quelle von möglichen Fehlern und vielleicht ein Zeichen
fehlender Konzentration.
Was ist nun das kleinere Übel? Mit viel Spass üben und
vielleicht mehr Fehler machen oder konzentriert und fehlerfreier
(aber auch viel eher lustlos) die Finger trainieren?
Vielleicht ist diese Frage so alt wie es Musiker gibt.
Oben 
23. April 2006:
Heute war der kleine Finger dran... ;o))
Ich muss mich wirklich konzentrieren, damit ich mit ihm richtig
abdrücke. Ging dann auch halbwegs.
Lag es am schönen Wetter? Plötzlich hatte ich Lust, zur
Begleitung des Keyboards ein - wenn auch primitives - Solo zu
zupfen. Hat Spass gemacht! (Verzeih mir bitte, Jimi! Ich hoffe
deine Ohren taten nicht zu weh...)
Bm7/5- funktioniert schon etwas besser.
Oben 
22. April 2006:
Noch vor kurzer Zeit hätte ich nicht gedacht, dass meine
Handgelenke nach den
Karpaltunnel-Operationen so lange mitmachen. Ich übe
eine dreiviertel Stunde am Stück und es geht noch. Wie
früher beim Kraftsport: Es gab immer noch eine Steigerung,
an die ich kurz vorher nie geglaubt hätte.
Ich drücke nachlässig mit dem kleinen Finger ab - die
jeweiligen Saiten schnarren. Und ein neuer Problemgriff taucht
auf:
Bm7/5-. Der macht F-Dur Konkurrenz; beide fallen mir echt
schwer.
Insgesamt geht es schon flüssiger - an der Konzentration
hapert`s aber ab und zu!
Oben 
21. April 2006:
Das Üben mit Keyboardbegleitung werde ich beibehalten.
Für die 4-Bund-Griffübungen ist der vorgegebene Takt
genau richtig und bei Tonleitern mit schwierigen 5-Bund-Griffen
schlage ich eben nur bei jedem zweiten an. Wenn es dann besser
klappt kann ich auf schneller umsteigen.
Auf jeden Fall ist das sture Üben damit nicht mehr
langweilig.
Oben 
20. April 2006:
Wow! Heute habe ich zum ersten mal zusammen mit dem Keyboard
geübt/gespielt.
Es macht richtig Laune mit einem - wenn auch elekronischen -
Partner zu spielen, der den Blues-Rhytmus vorgibt. Und sofort
klingt das eigene üben viel besser. Klingt - nicht
ist! ;o))
Oben 
19. April 2006:
Heute war eigentlich nichts besonderes - ausser dass es wieder
richtig Spass gemacht hat.
Gestern Nacht habe ich ein Interview mit Bela B gesehen, dem
Schlagzeuger der Ärzte.
Eine seiner Aussagen fand ich besonders interessant. Ich bekomme
sie nicht wörtlich zusammen; sinngemäss war seine
Meinung: Viele Musiker lassen sich von ihrem Equipment die
Möglichkeiten des Ausdrucks vorschreiben - das sollte man
vermeiden.
In seinem Fall war das speziell eine Anspielung auf
Schlagzeugfestungen "...mit 16 Hänge-Toms und dann werden
die natürlich auch alle genutzt - ob es passt oder
nicht!"
Seitdem sehe ich meinen Wunsch nach einem Super-Amp
unter einem anderen Aspekt.
(Und kann die Tatsache, dass ich nicht das Geld für teures
Eqipment habe, mit einem "Willen zum Minimalistischen"
kaschieren. Hat auch was...)
Oben 
18. April 2006:
Manchmal macht es einfach nur Spass - heute zum Beispiel! Ich
übe mit dem Metronom und nehme es auch als Begleitung. Wohl
dem, der Phantasie hat... ;o))
Mit viel Konzentration und der halbwegs richtigen Grifftechnik
schaffe ich es (ab dem 5. Bund) über fünf Bünde zu
greifen. Beim kleinen Finger schnarrt es aber oft.
Oben 
17. April 2006:
Zur Abwechslung bin ich ganz zufrieden mit mir. Sowohl die
rechte als auch die linke Hand brachten ab und zu die falsche
Saite zum klingen - es hielt sich aber in Grenzen. Und ich hatte
Spass dabei. Wie sagte Hanns
Dieter Hüsch immer so schön? "Hauptsache!"
Oben 
16. April 2006:
Mal was neues: Über den Tag verteilt Griffübungen,
Tonleitern und Melodien. Vorteil: Die Handgelenke werden nicht so
lange belastet. Nachteil: Jedesmal ist zwangsläufig ein
kurzes
Warmspielen nötig. Ist wohl nicht so mein Ding.
Ich muss lernen meinen Fingern zu vertrauen; dauernd linse ich
auf die Saiten.
Spätabends dann hat es richtig Spass gemacht; der Klang meiner
12-saitigen Westerngitarre fasziniert mich einfach. Das hat
nichts mit üben zu tun - das ist einfach "just for fun"!
Oben 
15. April 2006:
Na bitte - es geht doch! Ein wenig Ruhe und Abstand zu den
Dingen und die Finger finden die Saiten gleich besser! Was nicht
heissen soll, dass über Nacht Jimi wieder
lebt... ;o))
Ich merke die paar Tage Pause in meinen Übungen sofort; es
mangelt an der flüssigen Bewegung. Ich muss längere
Unterbrechungen vermeiden.
Oben 
14. April 2006:
An manchen Tagen sollte man es erst gar nicht versuchen...
Bedingt durch ein wenig Stress war die Überei heute einfach
nur für den A....
Durchatmen, abhaken, an morgen denken. Kann nur besser
werden!
Oben 
10. April 2006:
Entweder stelle ich mich dusselig an oder meine linke Hand ist
einfach nicht für die klassische Handhaltung geeignet. Ein
paar versuchte Griffe und das Handgelenk verkrampft sich total.
Vielleicht muss ich dank kurzer Finger wirklich Abstriche machen.
Wie zum Teufel macht es B.B.King? Mit den
Spinnenfingern von Johnny Winter
ist zumindest das garantiert kein Problem!
Oben 
09. April 2006:
Ich muss lernen mich zu konzentrieren. Schweifen die Gedanken
ab verknoten sich die Finger und ich drücke eine andere
Saite ab als ich anschlage. Hört sich gar nicht gut an.
Manche Tonleitern fallen mir sehr leicht, andere nicht. Aber auch
bei denen geht es besser, wenn ich dabei singe. Do-re-mi...
Netter Nebeneffekt: Garantiert keine Mäuse mehr im
Keller!
Oben 
08. April 2006:
Ich habe den Takt des Metronoms von 80 auf
100 erhöht, damit sich wenigstens etwas ändert...
;o))
Im Ernst: Etwas flüssiger geht es schon - trotzdem zupfe
ich ab und zu die falsche Saite an. Was auf jeden Fall von mal zu
mal etwas besser klappt ist der Griff über fünf
Bünde. Ich hätte es nicht gedacht, aber die Dehnbarkeit
der Hand/der Finger kann scheinbar tatsächlich trainiert
werden.
Und wieder minutenlang nur den Wechsel A-moll zu F-Dur
geübt...
Oben 
07. April 2006:
F-Dur war und
ist mein Todfeind. Warum zum Teufel macht mir dieser Griff solche
Schwierigkeiten? Speziell im Wechsel von A-Moll klappt da gar
nichts - oder sagen wir mal sehr selten. So langsam glaube ich an
eine psychologische Hemmschwelle. Logisch zu erklären ist es
wohl nicht.
Ich bekämpfe als ungeduldiger Mensch mein Verlangen, die
sicherlich nötigen Griffübungen seien zu lassen und
"was zu spielen". Eins steht aber fest: Wenn ich jetzt auf diesen
kleinen "Lass sein, brauchste nicht!" - Teufel höre und die
Anfänge vernachlässige wird das in Zukunft nix. Nanu -
ein Anflug von Vernunft??
Ich muss wohl oder übel einen Kompromiss zwischen der
klassischen Handhaltung und meiner gewohnten finden; bei der
klassischen ("Der Daumen sollte von vorne nicht zu sehen sein!")
habe ich nach ein paar Minuten ein schmerzendes Handgelenk.
Oben 
06. April 2006:
Soll keiner sagen ich hätte keinen Ehrgeiz! Fast zwei
Stunden habe ich nun - natürlich mit kleinen Pausen! -
Tonleitern und Griffe geübt. Wenn ich jetzt nicht
aufhöre, kann ich morgen den linken Arm nicht mehr
bewegen.
Fazit: Von einer fehlerfreien Tonleiter bin ich
noch weit entfernt. Die Koordination recht Hand/linke Hand und
das gleichzeitige konzentrieren auf die (halbwegs!) richtige
Handhaltung ist für den Anfang heftig. Und der kleine Finger
drückt nicht richtig ab - die Saiten schnarren.
Trotzdem hat es schon mehr Spass gemacht; kleine Verbesserungen
merkt man und das gibt Auftrieb. Stolz bin ich darauf, dass ich
heute das erste mal mehrmals hintereinander über fünf
Bünde gegriffen habe. Ob sich meine Hand doch noch
dehnt??
Oben 
04. April 2006:
Meine erste richtige - weil bezahlte ;o)) - Unterrichtsstunde!
Und sofort bin ich wieder ein kleiner Schuljunge und staune
über Ausdrücke wie Dreiklang, Septime, Bluesschema und
was Urs sonst so erzählt...
So schlimm ist es natürlich nicht - aber es sind schon eine
Menge neuer Sachen, die ich mir da so merken soll/muss. Mein
Musikunterricht vor vielen Jahre ist total aus meinem Gehirn
verschwunden; das weiss ich jetzt 100%ig!
Aber bei dem Unterricht heute ist einiges hängen geblieben:
Ich kann ein paar neue Griffe, ich
habe die Erklärung für eine
Tonfolge bekommen, ich habe die eine oder andere Note
behalten.
Wenn es so weitergeht könnte es was werden. (Wie nennt man
das doch gleich? Zweckoptimismus??)
Oben 
Noch einmal März 2006:
Eins steht jetzt schon fest: Es wird schwierig! Schon in der
Schnupperstunde bekam ich ein wenig Unterricht und Tipps
über die Handhaltung. Und das bedeutet: Ich fange wirklich
ganz von vorne an, denn bis jetzt war meine Handhaltung falsch.
Nun versuche ich "richtig" zu greifen und siehe da: Kein Griff
klappt mehr! Ein totaler Anfänger hat es da vielleicht
einfacher als ich; der muss "nur" die neuen Sachen lernen und
nicht auch noch die alten Gewohnheiten aus dem Kopf bekommen.
Bedauert mich denn keiner?? ;o))
Oben 
März 2006:
Eigentlich suchte ich im Internet nach einem Gitarrenbauer in
der Nähe, weil ich meine immerhin schon etwa 25 Jahre alte
Fenix-Strat mal überholen lassen wollte. Zufällig kam
ich dann auf die Seite eines Gitarrenlehrers, die mir auf Anhieb
gefiel. Ich bin der Meinung, dass eine Internetseite viel
über den Menschen dahinter aussagt. Damit meine ich weniger
die Technik, sondern den guten Willen dahinter. Eine Webseite ist
wie ein Schaufenster; schlecht dekoriert oder ungepflegt ist es
keine Empfehlung. Die
Webseite von Urs sagte mir sehr zu und plötzlich ging
alles wie von selbst: Ich schrieb eine Email, bekam sofort eine
Antwort (auch immer eine Empfehlung!), wir verabredeten eine
Schnupperstunde und ab nächster Woche (Anfang April 2006)
nehme ich Stunden. Ich liebe Ratz-Fatz-Entscheidungen!
Und damit fängt das eigentliche Weblog erst an, denn ich
möchte von meinen Fortschritten in regelmässigen
Abständen berichten. Hoffen wir, das es welche gibt...
Oben 
Mitte 2005:
Bestimmt einer der grössten Zeitsprünge in einem
Blog: Rund 25 Jahre!
Mitte 2005 waren wir auf eine Geburtstagsfeier eingeladen, auf
der als Höhepunkt eine Coverband spielte.
Dieses Erlebnis - gut gespielte Musik live zu erleben - erweckte
wieder den alten Wunsch, selbst Musik machen zu können.
Wie es so meine Art ist wollte ich auch gleich richtig
einsteigen: Eine gute Strat-Kopie von Fenix war die erste
Anschaffung; passend dazu ein kleiner Marshall-Verstärker.
Und dann gefiel mir noch eine Les-Paul-Kopie von Hohner und zum
Entspannen eine 12-saitige Westerngitarre von Cort. Als Abschluss
kam noch eine Westerngitarre von Fenix dazu. Denn merke: Viel
Equipment gibt auch viel Können... (Ist die Ironie
erkennbar?) Über die Instrumente berichte ich an anderer
Stelle.
Der Zufall wollte es, dass das Geburtstagskind auch wieder
verstärkt üben wollte und so kamen wir dann zu einigen
Stunden zusammen. Das hat mir sehr geholfen, obwohl durch die
unterschiedlichen Level im Können (ich eher nichts...) das
Üben natürlich nicht so einfach war. Trotzdem: Erstens
nimmt so etwas die Scheu davor, überhaupt wieder mal was zu
versuchen. Und zweitens bleibt irgend etwas immer hängen und
hilft einem weiter
Aber es stimmt wirklich: So etwas ersetzt keinen professionellen
Unterricht. Ich wollte das früher nie wahrhaben; nachdem
mein Übungspartner aber einmal wöchentlich zu einem
Gitarrenlehrer ging und ich die Fortschritte bei ihm bemerkte kam
ich doch ins grübeln.
Erst einmal siegte aber der dicke Kopf und ich übte weiter
nach Buch und durchaus aus regelmässig. Das was ich bis
dahin konnte - wenig genug! - wurde zwar besser; mehr kam dann
aber nicht! Und so drehte ich mich im Kreise und merkte, dass es
so wieder auf das Ende wie in den ´70ern zulaufen
würde. Und das, wo ich doch gerade eine so schöne
Hornhaut an den Fingern hatte... ;o))
Oben 
Die späten ´70er:
Wer aus meiner Generation (geb. 1957) hatte wohl nicht die
näselnde Stimme von Bob Dylan, den
engelsgleichen Gesang von Joan Baez oder die
eingängigen Lieder von Hannes Wader im
Ohr?
Wie viele andere auch habe ich mir damals eine günstige akustische
Gitarre gekauft und die Bücher von Peter Bursch besorgt.
Natürlich mit dem weitverbreiteten Traum, dass man mit
diesen Büchern und ohne Kenntnisse von Noten in
kürzester Zeit zum Lagerfeuergott würde. Hauptsache man
konnte ein A, E, D, G, C und davon vielleicht noch die passenden
Mollgriffe - passt schon! Kam ein schwieriger Barrègriff
wurde der grosszügig übersehen; mit ein wenig Phantasie
war das Lied auch so komplett.
Das war natürlich eine grosse Illusion, denn das Wissen
reichte eben wirklich nur für ein paar Sachen, die durch die
weggelassenen Griffe auch nicht gerade zu musikalischen
Leckerbissen wurden. Mal ganz abgesehen von der fehlenden Technik
der rechten Hand - aber rauf-runter schrammeln ging gut...
Und so kam es wie es kommen musste: Obwohl ich dann auch noch
auf einer elektrischen
Gitarre experimentierte erlosch nach einiger Zeit mangels
Technik und damit Erfolgserlebnissen das Interesse und wurde erst
sehr viel später wieder geweckt.
Oben 